Der Juni endet mit einem intensiven Wettkampfwochenende

Uschi Heimann • 29. Juni 2025

Finn Merheim spring mit der letzten Chance auf den "DM-Zug" auf!

28./29.06. / Antwerpen / Leichlingen / Düsseldorf / Herzogenrath / Mannheim. An vielen Wettkampforten waren die Leichtathletinnen und Leichtathleten am letzten Juni-Wochenende unterwegs. Die U10 und U12 in Porz, die U14 in Troisdorf, die U16 und die Sprinter ab U23 in Köln, Mia Rüsing beim Mehrkampf-Meeting in Düsseldorf, die Mittelstreckler in Leichlingen, Herzogenrath und Antwerpen und Lynn Pöppelmann bei der Bauhaus-Junioren-Gala in Mannheim. In Antwerpen nutzte Finn Merheim seine einzige und letzte Chance, wie Bruder Jan und Trainingskollege Janne Dankwerth bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am 11. – 13.07. an den Start gehen zu dürfen. Ein unglücklicher Alltagsunfall im April hatte ihn wochenlang an Krücken gehen lassen, statt im Trainingslager an seiner Form zu bauen. Wegen einer Erkältung musste er den eigentlich für das letzte Wochenende geplanten Saisoneinstand noch einmal verschieben und nun also die letzte Chance in Antwerpen nutzen. Dass das locker gelang, zeigt seine ganze Klasse. In 3:59,89 min hakte er die Norm über die 1500 souverän ab (4:03,20 min). Der Lauf in Wattenscheid bei den Meisterschaften wird nun sein zweiter in dieser Saison werden. Mit Bestzeit in Belgien unterwegs waren auch Liane Gardeweg über 800m (2:11,11 min) und Jordi Walther im 1500m Rennen (4:16,45). Ein dicker Glückwunsch geht an Lasse Block für seine Zeit von 1:58,47 min. Zum ersten Mal konnte er die 2 min knacken – sicher ein besonderer Moment für jeden Mittelstreckler.

Für Mara Kösters ging es nach Herzogenrath, um die letzte Chance auf die U18-DM-Norm zu nutzen. Vor einer Woche hatte sie über die 3000m die Norm von 10:40,00 min nur um 84 Hundertstel verpasst (wir berichteten). Trainer Arndt Fontes hatte noch ein Rennen in Herzogenrath gefunden. Dass es bei der aktuellen Hitze nicht einfach wird, war schon im Vorfeld klar. Wer es aber gar nicht erst probiert, hat schon verloren. Eine Zeit etwas 10:45 min standen am Ende des Hitzerennens für Mara auf der Anzeigetafel – ihr zweitschnellstes Rennen, aber nicht die erhoffte Norm. Umso mehr drücken wir für die nächste Saison die Daumen – auch wenn das sicher nur ein schwacher Trost für unsere junge Athletin ist.

In Düsseldorf stellte sich Mia Rüsing (U18) einem Siebenkampf. In ihrer Paradedisziplin Hochsprung lag in dieser Saison für sie bereits zum fünften Mal der Vereinsrekord von 1,62 m auf. Auch diesmal reichte es noch nicht ganz. Die Chance bleibt aber noch mehr als ein Jahr. Mia gehört noch dem jüngeren U18 Jahrgang an. Manchmal ist eine Nuss härter. Das Ziel lohnt sich aber! Nach einer verunglückten Disziplin Speerwurf mit drei ungültigen Würfen zeigte Mia über 800m noch einmal Biss und beeindruckte mit 2:37,43 min. „Spaß hat´s gemacht“, berichtete Trainer Carl Seeliger nach zwei intensiven Wettkampftagen.

Die letzte Nachricht des Wochenendes kam aus Mannheim. Lynn Pöppelmann hatte für ihre Strecke 400m Hürden eine Einladung zu der renommierten Bauhaus-Gala, bei der jedes Jahr wieder nationale und internationale Top-Athleten an den Start gehen. Das Rennen in der U20 mit zwei Britinnen auf den ersten beiden Plätzen war ein wertvoller Härtetest. Bisher hatte Lynn die drei Hürdenrennen in dieser Saison in ihrer eigenen Altersklasse U18 alle dominiert. Mit 59,63 sec knackte sie zum zweiten Mal die 60 sec-Marke und lief hinter den Britinnen, Rebecca Feierle (59,02 sec) aus dem Bodenseekreis und Liv Grete Büchner vom Dresdner SC (59,12 sec), alle U20, auf Platz 5 ein. Zum nationalen Vergleich: Die nächste gleichaltrige Athletin lief eine Zeit von 62,77 sec.



Ausblick Deutsche Meisterschaften 2025

Mit Beginn des Monats Juli stehen die Deutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich an. Den Auftakt machen die U16 und die U23 in Ulm. Vomn uns mit dabei: Matilda Palm (80mH, 100m / U16), Frida Böddeker (300mH / U16), Gianluca Mirizzi (1500m, 5000m / U23), Liane Gardeweg (1500 / U23), Thilo Stoltze (1500 / U23), Yanis Kern (800m, 1500m / U23) und Lukas Gardeweg (5000m/ U23). Eine Woche später misst sich dann die U18 / U20  in Wattenscheid. Hier sind qualifiziert: Jan Merheim (800m / U20), Finn Merheim (1500 / U20), Janne Dankwerth (3000m / U18), Lynn Pöppelmann (400H / U18) und die U18- 4x100m Staffel mit Leo Simon, Jonah Sachse, Timon Dücker und Paul Diedrich.


Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich bis U23 haben wir ein wirklich stattliches Team am Start.  Das größte der letzten Jahrzehnte!

6. Oktober 2026
Am 12.09. fand in Frankfurt die Deutsche Meisterschaft im Touch Rugby statt. Das mixed Team aus Bonn und Köln hat dabei den vierten von 8 Plätzen erreicht. Nach einer knappen Niederlage gegen Frankfurt im ersten Spiel konnte Stuttgart im folgenden Duell ebenso knapp besiegt werden. Damit war der Einzug ins Halbfinale gesichert. Nach einer Verletzung hatten unsere Frauen im dritten Spiel kurzzeitig keine Wechselmöglichkeit. Zum Schluss ging es in die Revanche gegen Frankfurt um Spiel um Platz 3. Mit Unterstützung von Berlin und Hamburg, um unseren Spielerinnen wieder eine Pause zu gönnen, und trotz eines sehr starken Spiels reichte es am Ende nicht ganz für das Treppchen. Insgesamt blicken wir auf sehr positiv auf einen anstrengenden Tag voller Touch Rugby im sonnigen Frankfurt zurück.
von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
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