Werfen, springen, laufen bei den HöVi-Spielen auf dem TuS-Platz

Von Verena Koll und Anthony Schwarz (Fotos) • 31. Juli 2025
29./30.7./Köln. Sommerzeit ist Ferienzeit ist Zeit fürs HöVi-Land. Die katholischen und evangelischen Gemeinden von Höhenberg und Vingst bieten die Ferienaktion seit 1994 in den ersten drei Ferienwochen an. Seit dem vergangenen Jahr mit den olympischen HöVi-Spielen beim TuS im Sportpark Höhenberg.

Eigentlich sollten sich die Ferienkinder am 29. und 30. Juli auf der blauen Bahn im Sprint, Weitsprung, Ausdauerlauf und Wurf messen. Am ersten Tag allerdings verhindern die Unwetterwarnungen und Gewitter den Start. Der Platz vom HöVi-Land habe nachmittags einer Seenlandschaft geglichen, berichtet eine Helferin, als sie am zweiten Tag etwa 100 Kinder zum TuS begleitet.


Und die sind mit Eifer dabei! Sie wärmen sich mit Organisator Anthony Schwarz auf, feuern einander an, flitzen auch mal einfach so eine Runde über den Tartan oder buddeln in der Weitsprunggrube. Einige probieren mit Anthony auch die Spinning-Räder aus und nennen den Hobbygruppentrainer ehrfürchtig den „Mann mit den Muskeln“. „Ich glaube“, meint er hinterher, „es hatten alle sehr viel Spaß. Und ich tippe, dass die Kinder am Abend gut schlafen konnten, es war ein anstrengender Tag für sie.“

14 Helferinnen und Helfer unterstützen von TuS-Seite aus, der Jüngste ist ein Athlet aus der U14, von der U16 geht’s weiter bis hin zu Vereinschef Robert Krämer. Alle packen mit an, um den Gästen einen schönen Tag zu bieten. Ganz im Sinne des HöVi-Landes, auf dessen Homepage es heißt: Viele Kinder aus Höhenberg und Vingst könnten „während der Sommerferien aufgrund verschiedenster sozialer Probleme nicht in Urlaub fahren“, stattdessen wird HöVi-Land zu ihrem Urlaubsland. „Denn: Auch HöVi-Kinder wollen Ferien machen. (…) Auch HöVi-Kinder schuften in der Schule und müssen sich erholen.“


Katharina Menne, die Leiterin der TuS-Geschäftsstelle, kennt sogar beides: Den TuS sowieso, das HöVi-Land seit beinahe 30 Jahren aber auch. Warum sie die Aktion schon so lange ehrenamtlich unterstützt? „Das Schöne am HöVi-Land ist“, beschreibt sie, „dass die Kinder und Jugendlichen dort nicht nur spielen, sondern fürs Leben lernen. Es erinnert mich immer stark an das, was der TuS vermittelt: Junge Menschen erleben Gemeinschaft, wachsen in ihren sozialen Fähigkeiten und finden ihren Platz im Leben. Sie lernen von Vorbildern. Eine bessere Schule fürs Leben kann es kaum geben."

„Und ein paar gute Talente haben wir auch noch entdeckt“, freut sich Anthony. Die Besten werden bei der Siegerehrung mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen geehrt. Und zum Schluss bekommen alle Kinder Mitmachmedaillen, die sie sich erarbeitet haben. „Alle Goldmedaillengewinner“, verrät Anthony noch, „dürfen ein halbes Jahr bei uns kostenfrei trainieren, darüber werden wir die Eltern über das HöVi-Land noch informieren. Eine sehr wertvolle Kooperation“, zieht er sein Fazit, „weil viele die schöne Sportart Leichtathletik entdecken und fast vier Stunden mit Sport und Spaß bei uns verbringen konnten.“

von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
von Jörg Riebschläger • 13. September 2026
06.09./Köln und Xanten. Was für ein Tag für die Triathlon-Abteilung des TuS Köln rrh.! Im zweiten Jahr nach der Gründung stand mit dem Köln Triathlon und dem Ligafinale in Xanten gleich ein doppelter Saisonhöhepunkt auf dem Programm — und der hatte alles, was unseren Sport ausmacht: starke Leistungen, lautstarke Unterstützung, große Emotionen und jede Menge Teamgeist.
von Uschi Heimann • 13. September 2026
23.08./Eschweiler. Die Berichterstattung zu den Leichtathletik-Events hat im August etwas Urlaub gemacht. Die Athletinnen und Athleten nicht! Bei den Landesmeisterschaften 5 km Straße im Rahmen des Eschweiler City-Laufes knüpfte die Sektion "Lauf" nahtlos an die zahlreichen Erfolge in diesem Jahr an. 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sagt die sehenswerte Bilanz. Gold und Titelehren gingen an Simon Dahl. Er gewann die M35 in starken 15:49 min und mit einem satten Polster von einer halben Minute vor dem Zweitplatzierten. In der M40 holte Frank Briesenick Silber (17:07). Die zweite Silbermedaille ging an Lisa Jaschke, W35 (19:37). Etwas schneller war Pei Ling Kuo im Ziel. 19:15 min wurden für sie auf der 5 km Strecke gestoppt, Platz 3 in der Frauenhauptklasse! Wir gratulieren dem erfolgreichen Quartett!
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