Ausflug auf die andere Rheinseite mit vielen starken Leistungen

Uschi Heimann • 29. Juni 2025

Luzia Borkenhagen torpediert Bestleistungen in Kugel und Diskus

28.06./Köln. In einem Verein mit Fokus auf Mittelstrecke, auf Sprint (mit und ohne Hürden) und Sprung ist es für Werferinnen und Werfer nicht immer einfach. Umso schöner, wenn sie dann mal das Wettkampfhighlight ihres Trainerteams sind. Genau das schaffte Luzia Borkenhagen beim Kölner Leichtathletik-Meeting des LT DSHS. In ihren Disziplinen Kugel und Diskus pulverisierte sie ihre Bestleistungen. 9,37m standen bisher mit dem 3 kg Geräte zu Buchung. Im Stadion des LT DSHS flog die Kugel gleich zweimal über 10m. Neue pB: 10,18m. Im Diskus ging es von 24,08m – geworfen am letzten WE bei den LVN-Meisterschaften in Duisburg - auf 26,71m. Noch vor einer Woche war hier zu lesen, dass im Training schon mehr geht. Jetzt, liebe Luzia, konntest du das eindrucksvoll bestätigen. Wir freuen uns mit!

Neben Luzia nutzten auch die Hürden- und Flachsprinterinnen der U16 die guten Bedingungen für neue Bestleistungen. Schnellste in der Trainingsgruppe von Yanick Roller, Dana Schmitz und Uschi Heimann ist mittlerweile die 14jährige Amelie Hahn, die im LT DSHS Stadion mit 13,38 sec eine neue Bestzeit aufstellte. Die 15jährige Mila Zwirnlein gab bei ihrem allerersten Wettkampf in ihrem Leben überhaupt einen starken Einstand. Erst seit ein paar Wochen trainiert sie in der Gruppe und saß nun mit von Freundin Elly Abrahams geliehenen Spikes und Trikot im Starblock. 13,98 sec trommelte sie im ersten Lauf auf die Bahn und steigerte sich im zweiten noch auf 13,86 sec - einen Hauch langsamer als Elly (13,85 sec). Im Hürdensprint jubelten drei Athletinnen über neue Hausrekorde: Janina Meik (Bild), die sich immer dichter an die 13 sec-Marke heranpirscht und nun bei 13,05 angekommen ist, Amelie Feinauer mit einer Steigerung auf 13,18 sec, und Leonie Walther, der der lang ersehnte gute rhythmische Lauf gelang. Ihre Verbesserung von sieben Zehntel und die Zeit von 13,91sec ließen das Trainerteam ebenfalls jubeln.  

Aus dem „ Springerlager“ floppte Carlotta Kalkreuth über 1,45m und zeigt hier jetzt eine gute Konstanz mit Tendenz „nach oben“.

Auch die Sprinterinnen und Sprinter aus der Trainingsgruppe von Dieter Dylong nutzten die Wettkampfchance "einmal über den Rhein". 100m und 200m standen für sie auf dem Programm. "Für Sabine Krutzner war es eine Generalprobe für die NRW Masters (Altersklasse ab 30 Jahre) am kommenden Wochenende in Wassenberg. Lisa Borchert, Jule Behrens, Elle Wladasch und Matthias Lieven stehen zumindest zum Teil vor ihrem Sommerurlaub und wollten die Form nutzen, und Leila Huck – seit wenigen Wochen im Verein - gab mit 22 Jahren ihr Wettkampfdebut“, fasst Dieter die Motivation der Gruppe zusammen. Und das Projekt (Saison)Bestleistung gelang! Elle lief 13,93 sec und 28,52 sec, Sabine 29,69 sec, Jule 13,25 sec und 27,13 sec (beides pB!) und Lisa 13,54 sec und 27,90 sec. Sehr stark auch die Zeit von Matthais Lieven (Bild), der über 100m noch etwas im Block „hängengeblieben“ war. Über 200m verfehlte der 29jährige, der eigentlich über die 400m und 400m Hürden zu Hause ist, mit 23,13 sec seinen Hausrekord nur um eine Hundertstel. „Ein verdienter Lohn für viel Trainingsfleiß“, freute sich Dieter über die Leistungen seiner Athletinnen und Athleten. „Und das Beste zum Schluss“, so seine Worte. „Die schnellste im Frauenteam war bei ihrem ersten Wettkampf Leila in 13,10 sec und 27,10 sec!“ Herzlichen Glückwunsch auch von uns zu diesem Einstand in der Wettkampfleichtathletik!

Spaß hat´s dem ganzen Team gemacht... und offensichtlich gute Laune - einmal zum Abheben!

von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
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