Acht Landestitel fürs TuS-Seniorenteam in Wassenberg

Von Verena Koll mit den Fotos von Jana und Sven Bettels, Dieter Dylong und Mareike von der Mühlen • 6. Juli 2025
6.7./Wassenberg. Teil eines starken Teams zu sein, das ist der Gedanke, den TuS-Athletin Carmen Blameuser (W30) mitnimmt von den Landesmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren in Wassenberg. Wer dorthin über die Landstraße fährt, sieht unterwegs die Abbruchkante des Braunkohletagebaus, Werbung für eine Disco mit der Band „Fättes Brot“, einen Grillfleischautomaten und das Friseurgeschäft „Salon Chic“.

Ans Team denkt Carmen aus dem Sprint- und Sprungteam von Trainer Dieter Dylong also, als sie die knapp 100 Kilometer zurück nach Köln reist. Dabei könnten ihr auch ganz andere Gedanken durch den Kopf gehen, immerhin ist sie als Doppelsiegerin aus dem windigen und sehr, sehr nassen Stadion des SC Myhl gereist. Na gut, die 400 Meter hatte sie am Samstag noch im Sonnenschein gewonnen, aber die 800 Meter am Sonntag im Regen. Eine Siegerin in allen Wetterlagen.


„Das war ein wirklich schöner Saisonabschluss“, findet Trainer Dieter. Er schwärmt auch vom „Wimpernschlagfinale“, das Malte Krummeich (M30) „in sehr guten 11,41 Sekunden über die 100 Meter“ für sich entscheidet. „Und Sabine Hobohm lief endlich in diesem Jahr unter 14 Sekunden“, freut sich Dieter. Auch für Sabine (W50) bedeutet das den Landestitel.

Den holt sich ebenfalls einmal mehr Rolf Otten (M80), der im Kugelstoßen mit 10,22 Meter als einziger Wettbewerber seiner Altersklasse die 10 Meter knackt. Bert Winnen (M80) läuft über die 100 Meter dem Feld in 16,67 Sekunden davon. Und Wilfried Basseng (M70) sichert sich über die 800 Meter in 3:08,33 Minuten den Vizetitel. 


Von einem „sehr erfolgreichen“ Wochenende spricht auch Hobbygruppen-Trainer Anthony Schwarz. Drei Athleten schickt er in vier Disziplinen an den Start, vier Medaillen nimmt das Trio mit nach Hause. Allen voran Mario Kunz (M50), der über die 100 Meter der Konkurrenz davonläuft. Nadine Rungelrath holt sich gleich zwei Bronzemedaillen: über die 200 Meter und im Weitsprung. „Da hat sie sich mit 4,68 Metern sogar noch eine persönliche Bestleistung geholt, obwohl die Bedingungen mit ständigen Windböen, die mal von der einen, dann von der anderen Seite kamen, wirklich alles andere als ideal waren. Eine tolle Leistung!“ Und auch von Faruk Söyler (M55) schwärmt der Coach: Faruk sichert sich im Kugelstoßen Bronze. „Ich bin sehr stolz auf alle“, freut sich Anthony im Rückblick, „wir hatten sehr viel Spaß, es war ein toller Wettkampf, ich hatte wirklich sehr viel Freude an der Leistung meiner Athleten.“

Nebenbei coacht er Athletinnen aus der Hobbygruppe von Andrea Schäfer mit, die zur gleichen Zeit mit der U12 bei der Talentiade auf dem TuS-Platz wirbelt. Und so freuen sich Ingrun Abbing (W45), Mareike von der Mühlen (W40) und die Autorin dieser Zeilen (W50) über Anthonys Tipps. Die belohnt werden mit Gold im Speerwurf für Ingrun, dazu gibt’s Bronze für sie im Diskuswurf, das holt sich auch Mareike in derselben Disziplin und Verena sichert sich Bronze im Speerwurf.


Gleich zweimal mit Bronze belohnt sich Dieters Athlet Nehar Nurlu (M60): über 400 Meter und im Speerwurf. „Und auch Sabine Kutzner blieb in der W30 unter 14 Sekunden und holte damit Bronze über die 100 Meter“, ergänzt Dieter. Eine weitere große Chance hätte Sabine mit der 4-x-100-Meter-Staffel der W30 gehabt, „der erste Wechsel funktionierte auch super“, berichtet Dieter, „doch bei der Übergabe auf die dritte Läuferin wurde der Wechselraum überlaufen und das Quartett musste aufgeben, obwohl es zu dem Zeitpunkt in Führung lag. Das war aber nur ein kleiner Wermutstropfen für den sonst erfolgreichen Ausflug ins regnerische Wassenberg.“ Oder wie Carmen es ausdrückt: „Das Gefühl bleibt, Teil eines starken Teams zu sein – auf der Bahn und darüber hinaus.“ 

von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
von Jörg Riebschläger • 13. September 2026
06.09./Köln und Xanten. Was für ein Tag für die Triathlon-Abteilung des TuS Köln rrh.! Im zweiten Jahr nach der Gründung stand mit dem Köln Triathlon und dem Ligafinale in Xanten gleich ein doppelter Saisonhöhepunkt auf dem Programm — und der hatte alles, was unseren Sport ausmacht: starke Leistungen, lautstarke Unterstützung, große Emotionen und jede Menge Teamgeist.
von Uschi Heimann • 13. September 2026
23.08./Eschweiler. Die Berichterstattung zu den Leichtathletik-Events hat im August etwas Urlaub gemacht. Die Athletinnen und Athleten nicht! Bei den Landesmeisterschaften 5 km Straße im Rahmen des Eschweiler City-Laufes knüpfte die Sektion "Lauf" nahtlos an die zahlreichen Erfolge in diesem Jahr an. 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sagt die sehenswerte Bilanz. Gold und Titelehren gingen an Simon Dahl. Er gewann die M35 in starken 15:49 min und mit einem satten Polster von einer halben Minute vor dem Zweitplatzierten. In der M40 holte Frank Briesenick Silber (17:07). Die zweite Silbermedaille ging an Lisa Jaschke, W35 (19:37). Etwas schneller war Pei Ling Kuo im Ziel. 19:15 min wurden für sie auf der 5 km Strecke gestoppt, Platz 3 in der Frauenhauptklasse! Wir gratulieren dem erfolgreichen Quartett!
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