Vier Siege beim Indoor-Meeting in Düsseldorf

Uschi Heimann • 14. Dezember 2025

Gelungener Saison-Einstand für die U16, U18 und U20 in der Halle

13.12./Düsseldorf. Am Ende eines langen Wettkampftages waren sich die Trainerteams der U18/U20 und der U16 einig: "Gelungener Einstieg in die Hallensaison!" In den sieben Stunden zuvor hatten sie zum Beispiel tolle 60m-Sprints gesehen, die 15x mit persönlicher Bestzeit ausgingen. Nur zweimal reichte es "nur" für "knapp dran". Schnelligkeit ist die Basis, und die haben die Trainerteams offensichtlich in den letzten Wochen erfolgreich legen können. Carl Seeliger hatte den Fokus seiner U18/U20 für diesen Wettkampf sogar komplett auf den Kurzsprint gelegt. Nur Paul Diedrich "durfte" auch im Weitsprung starten. Er ist beim Hallenmeeting in einer Woche in Dortmund bereits im Urlaub, wenn dann auch die anderen in die technischen Disziplinen einsteigen. Paul dankte dem Trainer für die Ausnahmeregelung dann auch gleich mit einem Sieg. Auf 6,37 m flog er in der U18, zweitbeste Weite in seinem Leben, beste in der Halle. Dass er kurz vor diesem Sieg seine bisherige 60m-Zeit um 34 Hundertstel verbessern konnte, zeigt die Grundlage für neue Weitsprungdimensionen.

Schnellste Frau im Tus-Trikot ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Hallensaison die 15jährige Matilda Palm mit 8,05 sec. Mit dieser Zeit war sie auch die schnellste im Feld aller W15 Läuferinnen. "Ich freue mich auf ihren Hürdeneinstand über die neuen Abstände am 04.01.", blickt Carl bereits in die Zukunft und auf die Hauptdisziplin unseres jungen Talents. Ebenfalls im W15 Feld behauptete sich die 13jährige Anais Benga gegen die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz. In ihrer Altersklasse gab es schon drei Wochen vor dem Wettkampf keinen Startplatz mehr. So lief sie 60m eben bei den Älteren - im schnellsten Rennen und die ersten 15m nach einem Blitzstart und tollem Antritt sogar vorn! Erst hinten raus musste sie vier der Älteren ziehen lassen. Platz 5 für sie. Was bei einem Einstiegs-Wettkampf aber zählt, sind die Zeiten, und da kann Anais nun starke 8,39 sec für sich verbuchen. "Podest" als Zugabe zu pB ist aber natürlich trotzdem schön... und genau das gelang Timon Dücker in der U18 in 7,28 sec und Platz 3. Es war ein irrer Zieleinlauf: 7,26 sec, 7,27 sec und 7,28 sec. "Nach den Trainingszeiten zu erwarten", kommentierte Carl die um 25 Hundertstel verbesserte Bestzeit von Timon und schloss hier auch ausdrücklich Jonah Sachse ein: "Auch deutlich verbessert, aber an diesem Tag sicher unter Wert geschlagen mit 7,48 sec und Rang 5." Freuen wir uns also auf mehr! Richtig gut angekommen in der Leichtathletik ist nach wenigen Wochen bereits Yad Saley. "Düsseldorf" war sein erster Wettkampf überhaupt. Mit 7,74 sec konnte er sich trotz verständlicher Nervosität und falsch herum eingestellten Startblock richtig gut behaupten. So oft gibt es so starke Einsteiger mit 17 Jahren nicht! 

Die Siege drei und vier gehen auf das Konto von Paul Förster. Im Weitsprung steigerte sich der Dreizehnjährige um 11 cm auf 5,49 m und im Hochsprung um ganze 14 (!!) Zentimeter auf 1,66m.

Von 1,60m hatte er - genau wie Trainerin Uschi Heimann - nach den Trainingsleistungen vorsichtig geträumt, aber dann gleich 1,66 m! Erst bei dieser Höhe fiel die Latte zum ersten Mal. Bis dahin konnte Paul eine blitzsaubere Serie von 1,44 bis 1,64m aufweisen. Riesig und auch ein wenig ungläubig der Jubel, als der zweite Versuch bei 1,66 dann klar "drüber" war. Und auch der erste Sprung bei 1,68m war nur knapp gerissen. Für den Tag ließen es Athlet und Trainerin dann aber gut sein und vertagten weitere Steigerungen auf andere Gelegenheiten. Auch dem gleichalten Julius Aigner hatte Uschi die 1,60m zugetraut. Seine Sprungkraft geben das auch absolut her. Insbesondere bei seinem letzter Versuch über 1,56 ging ein Raunen durch die umstehenden neutralen Zuschauerreihen, um dann in ein bedauerndes "Ohhh" überzugehen. Julius klappte zu früh ein, und die Latte hüpfte regelrecht  von den Auflagen, wie das so ist, wenn ein Springer sich von weit oben mit viel Energie "drauf gesetzt". Gemeinsam mit Paul ging es dann für Julius im Sprint (8,42 sec, Platz 6) und im Weitsprung (5,18m, Platz 3) zu neuen Bestleistungen. Über 60m komplettierte Paul seinen starken Wettkampf mit dem dritten Podestplatz an diesem Tag. Bronze für ihn in 8,19 sec.

Im Hochsprung der Mädchen floppte Carlotta Kalkreuth mit 1,44 auf Platz 2. Nur knapp scheiterte sie diesmal noch an der neuen pB von 1,48m. Die nächste Chance kommt schon bald.


Sehr viel Freude machten dem U16-Trainerteam auch das 800m-Team. Jan Exner (2:25,85 Platz 2 in der M14), Oskar Sander (2:37,85m, Platz 4 in der M13), Nils Gärtner (2:39,65 min, Platz 5 in der M13) und Amelie Bönisch (2:38,35 min, Platz 5 in der W14) landeten allesamt auf dem erweiterten Podest der besten acht. Nur Jan verpasste seine bisherige Bestzeit knapp. Die drei anderen legten jeweils einen neuen Hausrekord hin. Die größte Verbesserung gelang Nils, der bisher mit 2:49 min erst 1x unter 2:50 geblieben war, und nun gleich 10 sec schneller lief. Oskar Sander hatte als "Zugmaschine" hier sicher seinen Anteil dran.


Es werden nicht die letzten Hausrekorde sein, von denen wir an dieser Stelle berichten werden. Ich freue mich als Schreiberin drauf... und ihr, liebe Leserinnen und Leser, hoffentlich mit mir!

von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
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