Ein Doppelsieg am Nikolaustag: die U14 in Düsseldorf

Von Verena Koll mit den Fotos von Luca Reinhardt und Maike Schuld • 13. Dezember 2025

Inès Loulouga Mbome knackt die 5-Meter Marke

6.12./Düsseldorf. Ein Dutzend Kinder, die haben die U-14-Trainerinnen Luca Reinhardt und Anja Roller am Nikolaustag mit zum 19. Hallensportfest des SC Krefeld 05 in Düsseldorf genommen. Da beim TuS nach den Herbstferien die jugendlichen Athletinnen und Athleten ihre Trainingsgruppen im Zwei-Jahres-Rhythmus wechseln, hat die U14 Startende aus dem Jahrgang W/M 12 sowie aus der W/M 11 dabei. Einige von ihnen feiern sogar Premiere und besuchen ihren ersten Wettkampf überhaupt.

Und dann das. „Es hat gleich ein paar Superlative gegeben wie unfassbare 67 Teilnehmerinnen im 50-Meter-Sprint der W 11, beziehungsweise 62 Teilnehmerinnen im Weitsprung der W 11“, beschreibt Anja. „Oder auch die Siegesweite bei der W 12 im Weitsprung.“ Für die eine TuS-Athletin sorgt: Inès Loulouga Mbome. „Was macht sie denn da?", fragen sich Anja und Luca schon beim Einspringen, „das war schon ziemlich weit“, beschreibt Anja. 


„Und dann macht Inès einfach Inès-Sachen und springt im Wettkampf der W 12 auf unfassbare 5,05 Meter! Mit jedem ihrer sechs gültigen Versuche ist sie weiter gesprungen als ihre bisherige Bestleistung!“ Ihre Trainerinnen feiern das immer noch. „Damit ist sie sowas von verdient Erste geworden“, freut sich Anja, „und ebenso ist sie das im 60-Meter-Sprint geworden.“ Da bleibt die Zeit für Inès auf 8,44 Sekunden stehen, die Zweitplatzierte ist 22 Hundertstelsekunden entfernt.

Im sehr großen Sprintfeld der W11 schaffen es Rosalie Janus (7,92 Sekunden, Platz 16) und Helena Wirth. (8,01 Sekunden, Platz 20) in die Top 20. Beim Weitsprung ist Helena noch so aufgeregt, dass sie ihre Spikes vergisst, aber dennoch 3,82 Meter weit springt. „Vielleicht geht es beim nächsten Mal mit Spikes noch weiter“, motiviert Anja die Athletin.


In der M12 schafft es Jasper Schuld gleich dreimal direkt aufs oder aufs erweiterte Treppchen. Über die 60 Meter holt er sich in 8,73 Sekunden Platz 3, über die 60-Meter-Hürden in 10,87 Sekunden den Silberrang 2 und im Weitsprung mit einer Bestleistung von 4,46 Meter Rang 5.


In der M11 landet Kemal Tosunoglu im Weitsprung zum ersten Mal hinter der 4-Meter-Marke und hat nun einen Hausrekord von 4,15 Meter (Platz 8). Auch über die 50 Meter ist er der schnellste M11er vom TuS und erreicht in 8,08 Sekunden Rang 12. Klasse auch Siyar Gülbedenbegün, der im ersten Wettkampf seines Lebens über die 800 Meter gleich Platz 8 in 2:48,38 Minuten holt. „Er hat direkt eine Urkunde mit nach Hause genommen“, frohlockt Anja.

„Die Kids haben den Wettkampf wirklich gut und konzentriert absolviert“, ziehen Anja und Luca hinterher ihr Fazit. „Sie mussten einiges an Aufwärmen alleine schaffen und haben das sehr gut hinbekommen. Die beiden Kids, die noch nie an Wettkämpfen teilgenommen hatten, sind von den anderen toll mitgenommen worden. Und sie haben sich prima gegenseitig lautstark angefeuert. Toll!“

von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Ingrun Abbing, Arndt Fontes und Matthias Lieven 6. Juli 2026
5.7./Wassenberg . Die einstündige Fahrt in den Sportpark Wassenberg im Kreis Heinsberg gehört für die TuS-Leichtathleten regelmäßig zur Wettkampfsaison. Aber das erleben die Sportfans im Stadion des SC Myhl dann doch nicht alle Tage: Standing Ovations. Für eine Boyband des TuS. Aber der Reihe nach.
von Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg 5. Juli 2026
03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.
von Uschi Heimann 24. Juni 2026
21.06./Hückeswagen. Bei ihrem ersten Start mussten unsere Triathleten noch den Namen TuS Köln rrh. erklären, jetzt stehen sie voll im Blickpunkt - und vor allem ganz oben auf dem Podest! Das Quartett Andreas Schweyen, Jonte Fischer, Timo Feddek und Robert Krämer machte den ersten Sieg in der Landesliga Süd II perfekt. Gewertet werden fürs Team die Platzziffern der vier Starter eines Vereins. 48 fuhren die vier ein, satte 36 weniger als der Zweitplatzierte. "Nachdem wir in Hagen beim ersten Landesliga-Wettkampf schon ohne den ausgefallenen Radsplit einen Podiumsplatz ergattern konnten, hatten wir insgeheim ein wenig darauf spekuliert, etwas höher auf das Podium steigen zu dürfen", verriet Abteilungsleiter Jörg (Riebi) Riebschläger. Er war zusammen mit einem weiteren Abteilungsmitglied mit dem Rad nach Hückeswagen gefahren, um zu supporten. Nach 500m Schwimmen in der Bevertalsperre lag das TuS-Quartett bereits gut und vor allem eng zusammen. Auf dem Rad war Andy der schnellste aller 72 Starter, und im Laufen sind sowieso alle stark. „Geile Truppe“, gab Riebi begeistert bei der Siegerehrung zu Protokoll. Das finden wir auch! Herzlichen Glückwunsch!
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Daniela Burbach, Diana Murer und Carl Seeliger 22. Juni 2026
20./21.6./Aachen . Es ist wie ein Nach-Hause-Kommen, als U18 -Trainer Carl Seeliger das Waldstadion in Aachen für die Nordrhein-Meisterschaften der U14 und U18 betritt. Es ist das Stadion, in dem er sportlich aufgewachsen ist. „In Aachen bin ich geboren und groß geworden“, erzählt er, ist vier- bis fünfmal die Woche zum Training an den Rote-Haag-Weg, ist dort zum ersten Mal die 100 Meter in unter 11 Sekunden gelaufen, „am Samstag bin ich sogar mit dem Fahrrad meiner Mutter angereist.“
von Uschi Heimann 21. Juni 2026
20.06./Köln. Der Jubel aus mehr als siebzig Kehlen in der vierten Minute der Nachspielzeit im WM-Spiel Deutschland - Elfenbeinküste war weit auf die Merheimer Heide hinaus zu hören. TuSser aus verschiedenen Abteilungen, junge wie ältere, waren der Einladung des Vereinsrats zum ersten Vereins-Public Viewing gefolgt und feierten ausgelassen alle gemeinsam den späten Sieg der deutschen Nationalmannschaft. Rana Bhattacharjee, Claudia Huss, Peter Merheim und Fabian Meyer, die die Veranstaltung organisiert hatten, freuten sich über den großen Zuspruch, und später zum Abschied auch über viel Lob. Sie selber kommen aus verschiedenen Abteilungen des Vereins und vertreten Fußball, Leichtathletik, Triathlon und Tennis. "Macht bald wieder so etwas", wünschten sich viele. "Es war auf jeden Fall ein Format, das für Wiederholung absolut geeignet ist", zog Rana am Ende ein Fazit. Sehr gerne, lieber Vereinsrat! Vielen Dank aber zunächst mal für diese schöne Premiere!
von Text: Uschi Heimann Fotos: Arndt Fontes 21. Juni 2026
17.06./Wesseling: Bis zur letzten Sekunde war es spannend über die 3x800m. Im Kampf gegen die Uhr hatten Charlotte Janus, Clara Lehnert und Ida Friedrich sich 7:30 min vorgenommen und damit die Norm für die Deutschen U20- Staffelmeisterschaften. Voll im Soll, das Trainer Arndt Fontes für die Teilabschnitte ausgegeben hatte, übernahm Ida als Schlussläuferin bei ca. 5:03 min den Stab... und wusste, sie muss marschieren. "Ida ging mutig und fokussiert an", lobte Arndt die junge 16jährige Läuferin, die eigentlich etwas längere Strecken lieber mag. Bei 600m hatte Ida ca. 2 sec gut, aber dann ging ihr sichtbar die Kraft aus. Mit aller Macht stemmte sie sich gegen schwere Beine und kämpfte bis zum letzten Meter mit dem Herzen einer Löwin. Alle verfolgten derweil gebannt die heruntertickenden Sekunden und brachen dann in Jubel aus, als die Uhr bei 7:29,35 min stehen blieb. Jetzt sind die drei bei den "Deutschen" dabei, genau wie zwei TuS-Staffeln über 3x1000m in der U20 männlich. Besonders schön: die U20-Staffelmeisterschaften werden im Rahmen der Meisterschaften der Aktiven ausgetragen - große Kulisse also garantiert. Die erste U20 TuS-Staffel der Jungs wird sicher mit Medaillenchancen an den Start gehen. Die Bühne in Wesseling aber gehörte Charlotte, Clara und Ida, die allesamt erst im ersten U18-Jahr sind und noch einige Staffelbestzeiten laufen können. Im LVN liegen sie mit ihrer Zeit in der U18 auf Platz 1 der Bestenliste. Eine Staffel-DM gibt es in der U18 aber nicht und so musste die U20-Norm her. Wenn man diese dann so jung schon unterbietet, darf man auch früh erste Meisterschafts-Erfahrungen sammeln. Wir freuen uns mit unserem jungen Team und gratulieren herzlich!
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