Matilda Palm fliegt im Weitsprung auf starke 5,76 m

Uschi Heimann • 28. Januar 2026

Großes Jugendteam mit vielen guten Leistungen bei den Regionsmeisterschaften U18/U20

25.01./Leverkusen. Das absolute TuS-Glanzlicht bei den Regionsmeisterschaften der U18/U20 setze Matilda Palm. Ihre 5,76m sind weiter als jemals zuvor eine Frau für den TuS Köln rrh. gesprungen ist - über alle Altersklassen hinweg! Das ist wirklich ein "Pfund", was der 15jährigen von Carl Seeliger trainierten Athletin hier gelungen ist! 

Bei 5,72 m steht der aktuelle Vereinsrekord, erzielt von Grudrun Keller im Jahr 1972, vor also mehr als einem halben Jahrhundert! Noch hat der alte Rekord Bestand. Hallenleistungen zählen nicht in unserer Vereins-Bestenliste. Aber dass Matildas Leistung keine Eintagsfliege ist und im Sommer der Uralt-Rekord ernsthaft in Gefahr sein könnte, zeigten die Serie in Leverkusen mit einem weiteren Sprung auf 5,69m und der letzte Wettkampf in Troisdorf mit einem Siegsprung auf 5,64m. In der aktuellen deutschen U18-Bestenliste spülen die 5,76m Matilda auf Platz 4. 5,80m, 5,80m und 5,79m sind die Weiten vor ihr, eine 5,80m gesprungen von Clara Apfel vom ART Düsseldorf. Beide Top-Weitspringerinnen, Clara und Matilda, werden dann am nächsten Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Leverkusen aufeinander treffen - ein Wettkampf, der hohe Klasse und viel Spannung verspricht. Bei den Reigionsmeisterschaften war Matilda das Gold natürlich nicht zu nehmen. Und auch Bronze ging an den TuS.  Gewonnen von Amelie Hahn mit einer Weite von 4,96m. Die 14jährige nutzte den Wettkampf der U18, um weitere Wettkampfpraxis für ihren Saisonhöhepunkt am 7./08.02. mit den Landesmeisterschaften der U16 in Düsseldorf zu sammeln. Vor zwei Wochen hatte sie erstmals die 5m geknackt. Dieselbe Idee, ein paar Sprünge in der Halle zu sammeln statt maximal eingeschränkt auf unserer Anlage im Freien trainieren zu können, hatte U16-Trainerin Uschi Heimann auch für unsere beiden 13jährigen Hochspringer Julius Aigner und Paul Förster. Insebsondere für Julius lohnte sich der Abstecher in die höhere Altersklasse. Nachdem er zuletzt regelmäßig bei 1,52 bis 1,54 hängen geblieben war, floppte er diesmal über 1,60m und stellte einen neuen Hausrekord auf! Paul ging mit derselben Höhe von der Matte. Er hatte in den letzten Wochen die 1,60 bereits regelmäßig übersprungen und sich bis auf 1,66m gesteigert. In ihrer eigenen Alterskalsse liegen die zwei auf Platz 1 und 3 in der Hochsprung-Hallenbestenliste des Landesverbandes.

Weiteres Gold für die Trainingsgruppe von Carl gab es im Dreisprung. Paul Diedrich gewann diesen Wettkampf mit 12,62m. "Baller es auf die Bahn!", bekam Timon Dücker für das 60m-Finale vom Trainer mit auf den Weg. Und Timon lieferte! Hinter dem klar favorisierten Jelvis Frempong vom TSV Bayer 04 Leverkusen (7,11 sec), gewann Timon in einem Wimpernschlagfinale Silber. Mit 7,28 sec setzte er sich hauchdünn vor Marik Scholz  (7,29 sec, TSV Bayer 04 Leverkusen) und Moritz Hagen (7,30 sec) vom ASV Köln durch.Auch Yad Saleh, U20, schaffte den Sprung ins 60m-Finale. Nach Absprache mit dem Trainer verzichtete er aber, um für die Staffel frischere Beine zu haben und sich drei Stunden später eine Bronzemedaille gemeinsam mit Timon Dücker, Paul Diedrich und Ben Fries um den Hals hängen zu lassen. Auch die Mädels (Matilda Palm, Katharina Rodionov, Amelie Feinauer und Janneke Brill) liefen zu Bronze. Und mindestens so schön für alle, die es mit dem TuS halten: wir hatten zwei Mädels-Staffeln am Start! 💙 Team macht stark! Nach 1,5 Jahren Wettkampfpause wegen Auslandsreisen im Sabatical der Eltern und anfänglichen Achillessehnen-Problemen beim Wiedereinstieg meldete sich Jonas Köhler (U18) auf der Mittelstrecke zurück. Seinen bisherigen Hausrekord drückte er um mehr als 10 sec auf 2:14,13 und freute sich über Bronze. Aus dem Mittelstreckenteam standen außerdem Ida Friedrich und Charlotte Janus (beide U18) an der Startlinie. Für sie war es aus ihrer Cross-Saison heraus ein schöner Ausflug unter das warme Hallendach, ganz ohne spezielle Vorbereitung, aber mit viel Spaß dran, und mit den Ergebnissen Platz 5 (2:32,98 min) und 6 (2:45,40 min), mit denen sich vor allem Trainer Arndt Fontes sehr zufrieden zeigte. Eine Silber-Medaille gab es auch im Kugelstoßen. Anna Münch wurde Zweite mit 7,78 m. "Ich freue mich schon sehr auf das nächste Wochenende", lenkte Carl nach dem langen Wettkampftag in seiner Ansprache ans Team bereits den Blick auf die dann anstehenden Landesmeisterschaften, "dann heißt es beim letzten Wettkampf in der Hallensaison ein letztes Mal Knallgas!" Wir werden berichten!

von Uschi Heimann 13. März 2026
08.03. / Leverkusen. "Schöne Veranstaltung bei tollem Frühlingswetter, mit einigen Hausrekorden und einem großen TuS-Team", zog Lauftrainer Arndt Fontes eine kurze Bilanz für uns nach der Traditionsveranstaltung "Rund ums Bayerkreuz" in seiner 44. Auflage. Allein über die 5 km gingen 736 Läuferinnen und Läufer an den Start. Die schnellsten "flogen" in 14:10 min, die Letzten überquerten nach 43 min die Ziellinie. Schnellster TuSser war Yanis Kern in neuem Hausrekord von 15:16 min auf Platz 13 der Gesamtwertung. Unter 18 min und ebenfalls mit neuem Hausrekord blieben unsere U18 Athleten Paul Dirks (17:40), Jonas Köhler (17:48) und in der Frauenklasse Liane Gardeweg (17:46 min). Und auch für die 15jährige Ida Friedrich gab es eine pB (19:47 min), Freude über die geknackte 20 min inklusive! In der U20 lieferte Mara Kösters ein starkes Rennen. Ihre 18:18 weckten am Ende aber sicher gemischte Gefühle. Persönliche Bestleistung, Platz 2 in ihrer Altersklasse, aber leider 3 sec über der Norm für die Deutschen Meisterschaften. Mit einer DM-Quali klappte es fürs Running-Team dann aber über die 10 km. Im Sog von Frank Briesenick (34:59 min) lief Jouline Eckl die Sttrecke in 35:39 min und darf sich nun auf ihre erste deutsche Meisterschaft auf der Bahn freuen. Inmitten von Deutschlands schnellsten Langstreckenläuferinnen wird sie am 02.05. in Celle an der Startlinie stehen. "Vorher geht´s aber für unsere Debütantin noch zu einer Straßenlauf DM. Am 22.03. läuft sie in Frankfurt den Halbmarathon", gab Arndt einen Einblick in die Wettkampfplanung. Wir drücken die Daumen!
von Uschi Heimann 11. März 2026
06. - 08.03. / Düsseldorf : Auch für Altersklassenathletinnen und Athleten ab M/W35, im DLV seit einigen Jahren "Masters" genannt, sind die "Deutschen" das Highlight der Hallensaison. Fünf Jahrgänge werden in einer Wertungsklasse zusammengefasst. Normen sind erforderlich. Mit Austragungsort Düsseldorf war die Anfahrt für unsere fünf Qualifizierten diesmal einfach. Als erster in den "Ring" musste Rolf Otten. "Ring" ist in seiner Disziplin Kugelstoßen im doppelten Sinne passend. Auftakt nach Maß: Rolf gewinnt Silber! "Die erste Medaille für den TUS habe ich schon mal geholt. Jetzt drücke ich Sabine, Anna, Nadine und Christoph die Daumen, dass das nicht die einzige bleibt", kommentierte unser Athlet der M80 trocken seinen silbernen Erfolg. Fünf Stöße über 10m hatte er mit dem 3 kg Arbeitsgerät hingelegt. Im letzten Versuch kam er mit 10,54m (Hallen-PB) dem Führenden noch einmal nahe, aber an dessen 10,79 m doch nicht ganz ran. Und Rolfs Wunsch nach weiteren Medaillen sollte sich auch erfüllen: am dritten Wettkampftag gewann Sabine Hobohm (W50) Bronze über die 200m (28,79 sec). Über die 60m hatte sie sich am Vortag noch knapp mit Platz vier geschlagen geben müssen (8,70m). Dieses Schicksal teilte sie mit Anna Heim, die in der W35 ihr Debut bei einer DM gab und in 8,44 sec ebenfalls knapp den Platz auf dem Podest verfehlte. Über 200m fügte sie ihrer Bilanz einen 6. Platz hinzu (28,73 sec). Christoph Schrahe (M55) und Nadine Rungelrath (W35) hatten sich im Vorfeld im Weitsprung qualifizieren können. Nadine haderte etwas mit dem Brett und musste sich diesmal mit 4,32 m (Platz 6) begnügen. Christoph sprang auf Platz 5 (5,02m). Nach einem Seuchenjahr mit einer schweren Verletzung ist allein seine Qualifikation ein toller Erfolg und eine Weite über 5m ein schöner Lohn. Darauf kann er jetzt aufbauen. Die nächsten DM Masters kommen bestimmt! Und erfreulicherweise ebenfalls mit Austragungsort in NRW. Da könnte das TuS-Grüppchen sogar noch etwas größer werden. Es macht Spaß zu sehen, dass doch einige Athletinnen und Athleten zwischen 35 und 85 in unseren Reihen sind, die Freude an Training und Wettkampf haben!
von Uschi Heimann 23. Februar 2026
21.02./Sindelfingen. Etwas ärgerliche fünf Hundertstel fehlten Lynn Pöppelmann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen, um ins 400m-Finale der besten acht einzuziehen. Und dabei hatte sie ihren Vorlauf souverän gewonnen... Direkt im ersten Vorlauf stand Lynn auf der Bahn und lief mit 56,67 sec einen neuen Hausrekord. Von Beginn an war klar, dass es mit dieser Zeit knapp werden könnte. Viele Athletinnen hatten in der Hallensaison schon eine stärkere Zeit angeboten. Bis zum sechsten und letzten Vorlauf hieß es Zittern - und letztlich reichte es um fünf Hundertstel nicht. Platz neun für unsere Langhürdenspezialistin auf der Strecke ohne Hürden, weil Hürden auf Rundbahnen in der Halle mit überhöhten Kurven leider nicht funktionieren. "Schade ist es schon... aber mit meiner neuen Bestzeit bin ich mega zufrieden. Und "draußen" geht hoffentlich noch ein bisschen mehr. Da freue ich mich jetzt drauf", zog unsere Athletin ein Fazit mit Blick nach vorn.
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Thorsten Bönisch und Sabine Hobohm 22. Februar 2026
21.2.2026/Düsseldorf. Wenn der TuS auf Wettkämpfe reist, vermittelt das oft ein Gefühl von Familie. Entweder, weil ganze Familien vor Ort sind oder weil es sich im Team anfühlt wie eine selbstgewählte Familie. Auch bei den Masters, so heißen alle Sportlerinnen und Sportler im leichtathletischen Senioren-Alter von über 30 Jahren. Insgesamt 13 sind angereist, um in Düsseldorf auf den Nordrhein-Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften zu starten.
von Uschi Heimann 8. Februar 2026
07./08.02. / Düsseldorf. Eine Woche nach dem beeindruckenden Auftritt unserer U18/U20 legten die jüngeren Jahrgänge auf den Landesmeisterschaften der U14/U16 nach. Sie kamen zwar nicht ganz an die Medaillenflut der Älteren ran, 3x Gold und 1x Silber sind aber auch ein Klasse-Ergebnis! Top-Disziplin war der Hochsprung. Gleich zweimal floppten unsere Jungs zu Gold - und das bei den im Winter sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten auf unserer Anlage. Noch beim Abschlusstraining zwei Tage vor dem Wettkampf-Wochenende hatte es geregnet und die Matte zwar eine weiche, aber auch eine sehr nasse Landefläche geboten.
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