Mit Regen hatten Jasper Schuld (M13) und Paul Förster (M14) natürlich in der Halle nicht zu kämpfen, aber mit den besten Springern des Landesverbandes in ihren Altersklassen. Für Jasper gab es den ersten Jubel im TuS-Lager, als er im Wettkampf der M13 im zweiten Versuch über 1,48 floppte und damit einen neuen Hausrekord aufstellte (bisher 1,47m). Zu dem Zeitpunkt waren neben Jasper noch zwei Springer aus Düsseldorf und Remscheid im Wettkampf, die im Vorfeld beide schon 1,52m gesprungen waren. Beide nutzten ihren dritten Versuch und sprangen ebenfalls über die 1,48m. Zu dritt ging es auf 1,51m und auch zu dritt in den dritten Versuch. Die Spannung an der Anlage war riesig und auch die Freude im TuS-Lager, als Jasper über die Höhe floppte. Seinem Düsseldorfer Konkurrenten gelang dasselbe und so lag mit 1,54 dann eine Höhe auf, die ganze 7 cm über Jaspers bisheriger Bestleistung lag. Aber an diesem Tag schien für ihn alles möglich: "Drüber" im zweiten Versuch! Und weil der neben ihm einzig verbliebene Springer nicht nachlegen konnte, stand der erste Landesmeistertitel für unseren strahlenden jungen Athleten fest.
Für Paul sahen die Vorzeichen anders aus. In der M14 hatte er mit 1,66m die beste Vorleistung, dicht gefolgt von einem Troisdorfer Athleten, der in dieser Hallensaison schon die 1,65m gemeistert hat. Bei 1,53 stieg Paul in den Wettbewerb ein, als die Hälfte des Feldes bereits ausgeschieden war. An die 1,58 ging es nur noch zu dritt. Eine Medaille für Paul - seine erste bei Landesmeisterschaften - war zu diesem Zeitpunkt schon sicher. Zwei Höhen später stand dann auch die Farbe fest, als Paul als einziger die 1,62 meisterte. Nach einem Sprung über 1,65m, ließ er dann die neue Bestleistung von 1,67m auflegen. Das TUS Fanlager klatschte nach dem ersten Fehlversuch den zweiten Sprung an - und Paul floppte drüber! Hausrekord stand! Und außerdem eine Leistung, die ihn in Deutschland auf Platz 13 seiner Altersklasse spült! Fast hätte es im Hochsprung noch eine weitere Medaille gegeben. Carlotta Kalkreuth (W15) war wie die Bronzemedaillen-Gewinnerin über 1,43 gesprungen, hatte aber einen Fehlversuch mehr. So blieb letztlich Platz 4. Sprungtalent zeigten auch Kemal Tosunoglu und Oskar Loßow (beide M12). Eine Medaille nahmen sie diesmal zwar noch nicht mit, aber sowohl im Weitsprung als auch im Hochsprung gehörten beide zu den Top 8 im Landesverband.




















