Uraltrekord über 4x100m ausgelöscht!

Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg • 5. Juli 2026

03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.

Bei der DM der U18 und U23 in Bochum Wattenscheid löschten sie die alte Marke endlich aus und legten eine 41,92 sec hin. Als jüngstes Staffelteam waren die vier ins Rennen der U23 gegangen. Mit Platz 8 wurden sie für ein starkes Rennen belohnt! Für Yad Slaeh ist es überhaupt die erste Leichtathletiksaison. Jonah Dücker ist nach seinem einjährigen Auslandsaufenthalt als U23-Athlet stark wie noch nie zuvor. Und auch Timon Dücker und Jonah Sachse konnten sich in diesem Jahr erstmals für Einzelrennen qualifizieren. In ihrer eigenen Altersklasse waren beide über die 100m (11,18sec und 11,32 sec) und 200m (22,65 sec und 23,16 sec) am Start. Unser Glückwunsch geht an Trainer Carl Seeliger, der im Jugend- und Juniorenbereich ein starkes Sprintteam motiviert und aufgebaut hat! Das macht Lust auf mehr!

Auch unser Langhürden-Ass Lynn Pöppelmann (U20) fuhr eine neue Bestleistung ein. Auf mittlerweile 58,84 sec verbesserte sie ein weiteres Mal ihren Hausrekord und lief als Siegerin ihres Laufes mit der zweitbesten Zeit aller 30 Athletinnen sicher ins Finale. "Mein Rhythmus hat richtig gut geklappt. Das hat sich echt gut angefühlt", freute sich Lynn über ihr Rennen und ihre erste Zeit unter 59 sec. Bereits im Vorfeld war mit Trainer Dieter Dylong aber abgesprochen, dass sie bei der DM der U23 nur ein Rennen läuft. Der Fokus liegt auf der DM ihrer eigenen Altersklasse am kommenden Wochenende (10.07. - 12.07.) an gleicher Stelle. Das große Ziel ist das Ticket für die U20 WM in Eugene / USA. Die Norm von 59,75 sec hat Lynn in jedem ihrer Rennen der Saison unterboten. Bei der DM muss aber auch ein guter Platz her. Gibt es mehrere Normerfüllerinnen, entscheidet die bessere DM-Platzierung - egal was vorher für eine Zeit oder eine Serie stand.

Das Runningteam mit den Trainern Martin Block, Arndt Fontes und Frank Briesenick schickte zwei Athleten in der U23 ins Rennen. Yanis Kern und Gianluca Mirizzi konnten sich im Vorfeld qualifizieren - Yanis über 800m und 1500m, Gianluca über 1500 und 5.000m. Den Fokus legten beide mit ihrem Trainer Martin Block auf die 1500m und trafen im zweiten Vorlauf direkt aufeinander. In einem engen Rennen reichte es für Gianluca als sechster fürs Finale und für Yanis dann knapp nicht mehr. Jeweils die besten sechs der beiden Vorläufe qualifizierten sich für die nächste Runde. "Der Finaleinzug war das große Ziel", freute sich Gianluca über seine Leistung, "ich hab mich im Vorlauf nicht gut positioniert und musste am Ende dann versuchen, es rauszureißen. Im Finale war klar: alles was noch kommt, ist ein Erfolg!". Das Finale war dann eine schnelle Angelegenheit - eher unerwartet für ein Meisterschaftsrennen, bei dem es oft taktisch zugeht. "Meine Durchgangszeit bei 800m war fünf Sekunden schneller als ich das sonst mache. Da hatte ich am Ende etwas das Nachsehen", gab Gianluca später einen Einblick in sein Rennen mit der Endzeit von 3:54,96 min, "aber ich bin stolz, bis ins Finale gekommen zu sein!". Absolut zu Recht! Herzlichen Glückwunsch an dich und deine Trainer, Gianluca! Jetzt geht es direkt weiter mit einem nächsten Rennen beim ASV Runner´s day am 09.07. und dem Ziel die 3:50 min zu knacken. 

Am nächsten Wochenende steht für die U20 dann die DM an - mit drei heißen TuS-Eisen im Feuer.  Lynn Pöppelmann über die 400 H, Jan Merheim über die 800m und Finn Merheim über 1500m liegen alle drei unter den Top drei der Meldeliste... und Lasse Block ist nach starken 400m-Rennen zuletzt für eine Überraschung auf den 800m gut. Es heißt also Daumendrücken und gerne Mitfiebern! Alle Infos und den Link zum Livestream findet ihr hier.

von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
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