Triathlon auf vielen Bühnen im Einsatz

Jörg Riebschläger • 19. Juli 2026

11./12.07. / Bochum, Hamburg, Luxemburg. Was für ein vollgepacktes und schweißtreibendes Wettkampfwochenende liegt da bitte hinter uns?. Unsere Triathlon-Abteilung war wieder einmal im Dauereinsatz und hat quer durch Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus den TuS-Triathlon Suit stolz über die Ziellinien getragen. Beim schweißtreibenden Ligawettkampf in Bochum ging es im Team darum, die Tabellenführung der ersten zwei Ligawettkämpfe zu verteidigen. An der Hamburger Alster ging Alex über die olympische Distanz am gleichen Wochenende mit der Triathlon Weltklasse an den Start. Auf die Mitteldistanz in Luxemburg hatte sich Timo über ein halbes Jahr zielgerichtet vorbereitet.

Holt euch ein kühles Getränk und lest euch in die einzelnen Rennberichte durch und feiert unsere Finisher. 

Ligawettkampf im Ruhrpott

Unser Landesliga-Team ist zu seinem Wettkampf nach Bochum gefahren. Dort, wo nur ein Steinwurf entfernt bei den Deutschen U20-Meisterschaften der Leichtathletik TuS Geschichte geschrieben wurde, sind Andreas Schweyen, Lukas Brenner, Robert Krämer und Jörg Riebschläger über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 18,5km Rad, 5km Lauf) an den Start gegangen. Nach zwei Podestplätzen — einem dritten und einem ersten Platz — ging es in Bochum darum, die zu diesem Zeitpunkt errungene Tabellenführung in der Liga zu verteidigen. Als Tabellenführer durften wir als erstes ins Becken springen und waren somit die Gejagten. Einen konnte niemand einholen und das war Andreas, der nach drei Disziplinen die schnellste Zeit erreicht hat. Im Team hat es diesmal „nur“ zum zweiten Platz gereicht, was u.a. darauf zurückzuführen war, dass Jörg sich bei den Laufrunden verzählt hat und zunächst zu früh ins Ziel gelaufen ist, was er jedoch glücklicherweise bemerkt hat. Dadurch verlor er jedoch wichtige Plätze, die letztendlich zum Sieg gereicht hätten. Damit haben wir immerhin schon alle Plätze auf dem Podium kennengelernt — und konnten in der Gesamtwertung trotzdem unsere Tabellenführung verteidigen.

Alex vor traumhafter Kulisse und in unmittelbarer Nähe der Weltelite

In Hamburg feierte Alex Causin, die seit einem knappen Jahr beim TuS in der Triathlon Abteilung ist, ihre Premiere über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Lauf). Dafür hat sie sich einen besonderen Wettkampf ausgesucht. Hamburg ist im Triathlon-Kalender immer eines der Highlights und war in diesem Jahr eine Station der Suzuki World Triathlon Tour. Alex kämpfte sich durch das trübe Wasser der Außenalster, bevor sie in ihrer stärksten Disziplin – dem Radfahren – die 40km mit einem starken Schnitt von 32,5 km/h entlang der Elbe hingezaubert hat. Nach dem abschließenden Laufen kam sie auf eine Endzeit von unter 3 Stunden und war nach eigener Aussage „seeeehr zufrieden“. Mehr kann man sich für ein Debüt auf der olympischen Distanz nicht wünschen – Herzlichen Glückwunsch liebe Alex!

Duathlon in Luxemburg

Etwa ein halbes Jahr hatte sich Timo auf seinen Saisonhöhepunkt, einen „70.3“ (1,9km Schwimmen, 90km Rad, 21,1km Lauf) vorbereitet. Timo war einer der am häufigsten gesehenen Athleten bei den TuS-Triathlon Trainingseinheiten. Vor allem dem Schwimmen hat er sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet, so dass er nicht begeistert war, als bekannt wurde, dass das Schwimmen in der mit Blaualgen befallenen Mosel abgesagt wurde. Das Alternativszenario war nach Timos Aussage allerdings „alles andere als optimal“. Alle Athleten sollten sich dennoch beim Schwimmstart einfinden, als kämen sie gerade aus dem Wasser. Bei sehr heißen Temperaturen musste er ca. 80 Minuten in der prallen Sonne ausharren, was sich sicherlich nicht positiv auf die Wettkampfperformance ausgewirkt hat. Auf dem Rad war es ein Kampf über 90 km mit starkem Wind und knapp 700 Höhenmetern, dennoch konnte er unter 3 Stunden vom Rad steigen und hat dort sein Ziel erreicht. Beim Lauf musste er der Hitze jedoch Tribut zollen und hatte schon nach dem ersten Kilometer mit starken Krämpfen zu kämpfen. Damit ist die Zielzeit von 1:45h in weite Ferne gerückt, aber aufgeben war auch keine Option. So kämpfte sich Timo nach gut 2h auf der Laufstrecke ins Ziel und konnte schon ein wenig später seinen Frieden mit dem Tag machen. „Auch wenn nicht alles perfekt lief war´s am Ende ein geiler Tag!“ hat er schon wenig später in der Triathlon Gruppe kundgetan. Das ist genau der Spirit, den wir alle leben!

von Text: Uschi Heimann Fotos: Dirk Gantenberg und TuS Köln rrh. 13. Juli 2026
Lynn Pöppelmann, Jan Merheim und Finn Merheim fahren zur WM nach Eugene / USA
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Ingrun Abbing, Arndt Fontes und Matthias Lieven 6. Juli 2026
5.7./Wassenberg . Die einstündige Fahrt in den Sportpark Wassenberg im Kreis Heinsberg gehört für die TuS-Leichtathleten regelmäßig zur Wettkampfsaison. Aber das erleben die Sportfans im Stadion des SC Myhl dann doch nicht alle Tage: Standing Ovations. Für eine Boyband des TuS. Aber der Reihe nach.
von Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg 5. Juli 2026
03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.
von Uschi Heimann 24. Juni 2026
21.06./Hückeswagen. Bei ihrem ersten Start mussten unsere Triathleten noch den Namen TuS Köln rrh. erklären, jetzt stehen sie voll im Blickpunkt - und vor allem ganz oben auf dem Podest! Das Quartett Andreas Schweyen, Jonte Fischer, Timo Feddek und Robert Krämer machte den ersten Sieg in der Landesliga Süd II perfekt. Gewertet werden fürs Team die Platzziffern der vier Starter eines Vereins. 48 fuhren die vier ein, satte 36 weniger als der Zweitplatzierte. "Nachdem wir in Hagen beim ersten Landesliga-Wettkampf schon ohne den ausgefallenen Radsplit einen Podiumsplatz ergattern konnten, hatten wir insgeheim ein wenig darauf spekuliert, etwas höher auf das Podium steigen zu dürfen", verriet Abteilungsleiter Jörg (Riebi) Riebschläger. Er war zusammen mit einem weiteren Abteilungsmitglied mit dem Rad nach Hückeswagen gefahren, um zu supporten. Nach 500m Schwimmen in der Bevertalsperre lag das TuS-Quartett bereits gut und vor allem eng zusammen. Auf dem Rad war Andy der schnellste aller 72 Starter, und im Laufen sind sowieso alle stark. „Geile Truppe“, gab Riebi begeistert bei der Siegerehrung zu Protokoll. Das finden wir auch! Herzlichen Glückwunsch!
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Daniela Burbach, Diana Murer und Carl Seeliger 22. Juni 2026
20./21.6./Aachen . Es ist wie ein Nach-Hause-Kommen, als U18 -Trainer Carl Seeliger das Waldstadion in Aachen für die Nordrhein-Meisterschaften der U14 und U18 betritt. Es ist das Stadion, in dem er sportlich aufgewachsen ist. „In Aachen bin ich geboren und groß geworden“, erzählt er, ist vier- bis fünfmal die Woche zum Training an den Rote-Haag-Weg, ist dort zum ersten Mal die 100 Meter in unter 11 Sekunden gelaufen, „am Samstag bin ich sogar mit dem Fahrrad meiner Mutter angereist.“
von Uschi Heimann 21. Juni 2026
20.06./Köln. Der Jubel aus mehr als siebzig Kehlen in der vierten Minute der Nachspielzeit im WM-Spiel Deutschland - Elfenbeinküste war weit auf die Merheimer Heide hinaus zu hören. TuSser aus verschiedenen Abteilungen, junge wie ältere, waren der Einladung des Vereinsrats zum ersten Vereins-Public Viewing gefolgt und feierten ausgelassen alle gemeinsam den späten Sieg der deutschen Nationalmannschaft. Rana Bhattacharjee, Claudia Huss, Peter Merheim und Fabian Meyer, die die Veranstaltung organisiert hatten, freuten sich über den großen Zuspruch, und später zum Abschied auch über viel Lob. Sie selber kommen aus verschiedenen Abteilungen des Vereins und vertreten Fußball, Leichtathletik, Triathlon und Tennis. "Macht bald wieder so etwas", wünschten sich viele. "Es war auf jeden Fall ein Format, das für Wiederholung absolut geeignet ist", zog Rana am Ende ein Fazit. Sehr gerne, lieber Vereinsrat! Vielen Dank aber zunächst mal für diese schöne Premiere!
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