Medaillen für Sabine Hobohm und Rolf Otten bei den "Masters"

Uschi Heimann • 11. März 2026

Silber und Bronze und einige Top 10 Plätze für unsere Masters

06. - 08.03. / Düsseldorf: Auch für Altersklassenathletinnen und Athleten ab M/W35, im DLV seit einigen Jahren "Masters" genannt, sind die "Deutschen" das Highlight der Hallensaison. Fünf Jahrgänge werden in einer Wertungsklasse zusammengefasst. Normen sind erforderlich.  Mit Austragungsort Düsseldorf war die Anfahrt für unsere fünf Qualifizierten diesmal einfach. Als erster in den "Ring" musste Rolf Otten. "Ring" ist in seiner Disziplin Kugelstoßen im doppelten Sinne passend. Auftakt nach Maß: Rolf gewinnt Silber! "Die erste Medaille für den TUS habe ich schon mal geholt. Jetzt drücke ich Sabine, Anna, Nadine und Christoph die Daumen, dass das nicht die einzige bleibt", kommentierte unser Athlet der M80 trocken seinen silbernen Erfolg. Fünf Stöße über 10m hatte er mit dem 3 kg Arbeitsgerät hingelegt. Im letzten Versuch kam er mit 10,54m (Hallen-PB) dem Führenden noch einmal nahe, aber an dessen 10,79 m doch nicht ganz ran. Und Rolfs Wunsch nach weiteren Medaillen sollte sich auch erfüllen: am dritten Wettkampftag gewann Sabine Hobohm (W50) Bronze über die 200m (28,79 sec). Über die 60m hatte sie sich am Vortag noch knapp mit Platz vier geschlagen geben müssen (8,70m). Dieses Schicksal teilte sie mit Anna Heim, die in der W35 ihr Debut bei einer DM gab und in 8,44 sec ebenfalls knapp den Platz auf dem Podest verfehlte. Über 200m fügte sie ihrer Bilanz einen 6. Platz hinzu (28,73 sec). Christoph Schrahe (M55) und Nadine Rungelrath (W35) hatten sich im Vorfeld im Weitsprung qualifizieren können. Nadine haderte etwas mit dem Brett und musste sich diesmal mit 4,32 m (Platz 6) begnügen. Christoph sprang auf Platz 5 (5,02m). Nach einem Seuchenjahr mit einer schweren Verletzung ist allein seine Qualifikation ein toller Erfolg und eine Weite über 5m ein schöner Lohn. Darauf kann er jetzt aufbauen. Die nächsten DM Masters kommen bestimmt! Und erfreulicherweise ebenfalls mit Austragungsort in NRW. Da könnte das TuS-Grüppchen sogar noch etwas größer werden. Es macht Spaß zu sehen, dass doch einige Athletinnen und Athleten zwischen 35 und 85 in unseren Reihen sind, die Freude an Training und Wettkampf haben!
von Uschi Heimann 20. Juli 2026
17.07. - 19.07. / Mönchengadbach. Mit 82 Jahren zum ersten Mal deutscher Meister! Erst vor zwei Jahren hat Rolf Otten wieder mit dem Wettkampfsport begonnen. Erst "heimlich", um auszuprobieren, ob die Kugel überhaupt ein paar Meter fliegt, dann aber schnell wieder öffentlich, weil er mit seinen Tests zufrieden war. Zu Recht! Besser können es in Deutschland nur sehr wenige Menschen über 80. Bereits 2024 in seiner ersten Saison gewann Rolf Silber im Kugelstoß-Wettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften der M80. 2025 wiederholte er den Erfolg. 2026 jetzt gab es Gold! Gleich im ersten Wettbewerb der drei Meisterschaftstage in Mönchengladbach musste Rolf ran. 10,06 m im ersten Versuch. Besser konnte es nur Christian Fitza aus Hessen. An dessen 10,26 biss sich Rolf in den Versuchen zwei und drei mit 10,25 m und 10,24 m noch die Zähne aus, bevor dann im vierten Durchgang die Kugel auf 10,33 flog. Kontern konnte niemand mehr, nur Rolf selbst legte im letzten Versuch noch 1cm drauf. Die erste Deutsche Meisterschaft war perfekt. Wir gratulieren!!
von Uschi Heimann 20. Juli 2026
1 2.07. / Solingen. Bis zuletzt war es s pannend für die "Blue Dragons" unserer U10. Am Ende eines schönen Wettkampftages waren bei der Siegerehrung die Plätze drei bis 14 bereits vergeben und nur die Heimmannschaft des Solinger LC und die Blue Dragons noch nicht aufgerufen. Als der Ansager dann den TuS als Sieger verkündete, war der Jubel groß. Während des Wettkampfs ist es nur ein Blick in die Glaskugel, wie gut ein Team liegt. Jede Mannschaft absolviert für sich den Weitsprung und den Drehwurf und trifft nur in der Pendelstaffel und im Stadioncross auf einen Teil der anderen Teams. Da sahen die Blue Dragons im Vergleich zwar gut aus, aber abgerechnet wird zum Schluss. Diesmal lief es aber fast perfekt für die Blue Dragons: Sieg in der Staffel, Sieg im Weitsprung, Sieg auch im Cross. Nur ein zweiter Platz im Drehwurf verhinderte die Bestpunktzahl von 4, was die Platzziffern angeht. Sehr schön, dass auch die Blue Bears als zweites TuS-Team eine einstellige Platzierung schafften: Achter Platz für sie. Damit scheint unsere U10 bestens gerüstet für das Landesfinale am 26.09. in Ratingen. Im Wettstreit mit insgesamt 20 Teams aus dem gesamten Landesfinale soll es dann möglichst weit nach vorn gehen. Wir werden es verfolgen!
von Jörg Riebschläger 19. Juli 2026
11./12.07. / Bochum, Hamburg, Luxemburg. Was für ein vollgepacktes und schweißtreibendes Wettkampfwochenende liegt da bitte hinter uns?. Unsere Triathlon-Abteilung war wieder einmal im Dauereinsatz und hat quer durch Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus den TuS-Triathlon Suit stolz über die Ziellinien getragen. Beim schweißtreibenden Ligawettkampf in Bochum ging es im Team darum, die Tabellenführung der ersten zwei Ligawettkämpfe zu verteidigen. An der Hamburger Alster ging Alex über die olympische Distanz am gleichen Wochenende mit der Triathlon Weltklasse an den Start. Auf die Mitteldistanz in Luxemburg hatte sich Timo über ein halbes Jahr zielgerichtet vorbereitet. Holt euch ein kühles Getränk und lest euch in die einzelnen Rennberichte durch und feiert unsere Finisher.
von Text: Uschi Heimann Fotos: Dirk Gantenberg und TuS Köln rrh. 13. Juli 2026
Lynn Pöppelmann, Jan Merheim und Finn Merheim fahren zur WM nach Eugene / USA
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Ingrun Abbing, Arndt Fontes und Matthias Lieven 6. Juli 2026
5.7./Wassenberg . Die einstündige Fahrt in den Sportpark Wassenberg im Kreis Heinsberg gehört für die TuS-Leichtathleten regelmäßig zur Wettkampfsaison. Aber das erleben die Sportfans im Stadion des SC Myhl dann doch nicht alle Tage: Standing Ovations. Für eine Boyband des TuS. Aber der Reihe nach.
von Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg 5. Juli 2026
03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.
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