NRW-Meisterschaften 2018 mit vielen Top10-Plätzen

Als nur noch die 4 x100m der U16 auf dem Programm der NRW-Jugendmeisterschaften im Sportpark Duisburg-Wedau (14./15.07.) standen, hatten die TuS-Athleten bereits zwei gefühlsmäßig durchaus gemischte Meisterschaftstage hinter sich. "Eigentlich" lief es nicht wirklich schlecht, aber irgendwie fehlte doch oft das Quentchen Glück. Ein Beispiel dafür ist sicher Laura Sakka: Über die 80m-Hürden der W15 lief sie neue persönliche Bestleistung, verpasste aber um 5 Hundertstel das erhoffte Finale und um 11 Hundertstel die Norm für die "Deutschen". Oder Jan Heimann: er war mit der 10ten Zeit über die 800m in der U20 gemeldet und konnte Platz 8 erkämpfen. Eine bessere Zeit verhinderte aber ein Gedrängel in der ersten Kurve mit einem "Faststurz".

Laura und Jan sammelten mit Tom Klose (400m, 51,74, Platz 5), Sophia Masuth (100m-Hürden, 16,06 sec) und Emma Wittekind (400m, 61,83, Platz 6) am ersten Meisterschaftstag bereits beeindruckende vier Top-Ten-Platzierungen - für ein Team von fünf Athleten auf Meisterschaften mit einem solchen Niveau eindeutig eine tolle Bilanz! Weil aber die Bestleistung meistens fehlte, war die Freude doch eher verhalten. Das wandelte sich dann mit den Starts am zweiten Tag. Veronique Badjalimbe trommelte in der W14 über die 100m tolle 12,43 sec auf die Bahn und stellte einen neuen Hausrekord auf. In den meisten Jahren reicht eine solche Zeit für die Goldmedaille. In diesem Jahr ist das Niveau der W14 in NRW aber beieindruckend hoch. Groß deshalb die Freude bei Veronique, dass sie die Bronzemedaille noch ins Ziel retten konnte. Aktuell liegt sie mit dieser Zeit in Deutschland auf Platz 5 ihrer Altersklasse.

Das Highlight des Wochenendes gelang dann der U16 in der letzten Disziplin. Angereist waren Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Lorraine Koudoh mit einer Zeit von 51,84 sec über die 4 x100m, Platz 13 in der Meldeliste der U16. Das Wedaustadion verließen sie dann mit 50,68 sec, Platz 7, deutscher Quali und neuem Vereinsrekord! Unglaublich, was den Mädels da gelungen ist. Und dass es nicht unbedingt der erste Platz sein muss, der auf dem Siegerpodest die beste Stimmung verbreitet, bewiesen unsere Mädels mit Tanzeinlagen und Luftsprüngen eindrucksvoll!

Vordere Platzierung bei NRW Meisterschaften für unsere Mittelstrecklerinnen

Celine, Malte, Elena & Steffi

Bei bestem Leichtathletikwetter haben unsere TuS Athletinnen bei der NRW Gala einen 4. und zwei 5. Plätze im Bottroper Jahnstadion erlaufen. Celine Ritter, die eine Woche zuvor noch über 1500m in Heilbronn bei den Deutschen U23 Meisterschaften erfolgreich unterwegs war, lief über 800m in 2:16,88min auf den 4. Platz. Ihre Trainingskollegin Stephanie Mühl platzierte sich direkt dahinter, exakt 2 Sekunden langsamer, mit einer Zeit von 2:18,88min. Beide liefen die ersten 400m voll im Soll, konnten dann aber ab 500m keinen Druck mehr aufbauen. Das Fazit nach dem Lauf: Die Zeiten sind „Okay“, die Platzierungen auf NRW-Ebene sorgen aber für mehr Grund zur Freude!

Einen 5. Platz belegte ebenfalls Elena Wladasch, die Ende Juli die 3x800m Staffel um Celine und Steffi bei den Deutschen Meisterschaften komplettieren wird. In Bottrop ging es für sie allerdings über die 400m Hürden. Auch sie war mit ihrer Zeit von 1:10,16min nicht so richtig zufrieden. Angesichts des „Bottrop Fluchs“, der sich für sie im Laufe der letzten Jahre entwickelte, war sie froh das Rennen ohne Gewitter, Zu-spät-Kommen oder Stürze (wahlweise Hürde 1 oder 10) überstanden zu haben. Und ein 5. Platz ist allemal eine Belohnung!

Der Vierte im TuS Quartett an diesem Tag war Malte Krummeich, der sich nach überstandener Verletzung im Oberschenkel wieder an die 100m wagte. Entsprechend war er nach dem Rennen froh, dass das Bein gehalten hat und er wieder beschwerdefrei ist. Mit seiner Zeit von 11,46sek. im Vorlauf musste er sich, angesichts des reduzierten Trainings in den letzten Wochen, zufriedengeben.

Unterm Strich war es ein erfolgreicher Tag für den TuS mit drei vorderen Platzierungen und einem unterhaltsamer Leichtathletik-Tag bei der NRW Gala, u.a. mit Kugelstoß-Weltmeister David Storl. Sowohl für Athleten als auch für Zuschauer ein immer wieder lohnender Ausflug.  

Bronze für Sabine Hobohm und 6. Platz für Celine Ritter bei Deutschen Meisterschaften (Senioren & U23)

Celine Ritter & Trainer Arndt Fontes

Während die einen die warmen Temperaturen für Grillabende oder Ausflüge an den Badesee nutzten, haben sich 12 TuS Athleten auf den Weg zu ihren „Deutschen“ gemacht. Für die Senioren war es zur Abwechslung mal eine kurze Anreise: In Mönchengladbach haben die diesjährigen Freiluft-Meisterschaften stattgefunden. Eine unerwartete Medaille gewann hier Sabine Hobohm (W40) über 200m in 27,90 sek. Damit hatte sie nicht gerechnet! Zuvor lief sie in einer sehr guten Zeit von 13,43sek. über 100m auf Platz 5 (Vorlauf: 13,84 sek.).

 

In Heilbronn kämpfte derweil Celine Ritter über 1500m bei den Deutschen U23 Meisterschaften um die Medaillen. Nachdem sie am Samstag ihren Vorlauf in 4:35,15min gewann und sich so sicher für das Finale der besten 12 am Sonntag qualifizieren konnte, war ihr Ziel ein Platz auf dem erweiterten Podium (Platz 4-8). In einem taktischen Rennen galt es für sie die Nerven zu bewahren. Insbesondere auf den ersten 800m konnten ihre Unterstützer im Stadion und am Livestream fast schon Stehversuche der Läuferinnen beobachten. Als das Tempo nach knapp 1000m an Fahrt aufnahm, konnte Celine souverän mitlaufen. Auf der letzten Stadionrunde war sie nicht zu jeder Zeit an einer optimalen Angriffsposition, konnte ihre Klasse aber dennoch mit einer finalen Runde in 64/65 sek. zeigen. Im Schlussspurt sicherte sie sich in 4:49,77min den 6. Platz. Platz 3 bis 8 trennten am Ende gerade mal 1 Sekunde! Dieser Auftritt macht Freude auf ihren nächsten Start über 1500m bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg (21./22.07.).

 

Wir gratulieren Sabine, Celine und allen weiteren TuS Startern zu den tollen Leistungen!

 

Die weiteren Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Senioren:

 

M45

Oliver Poeschl: 9. Platz 400m (57,95sek)

 

M50

Christoph Schrahe: 5. Platz Weit (5,49m)

Joachim Zeidler: 5. Platz 1500m (4:32,20min)

Reinhart Brüning: 7. Platz (2:13,10min)

 

M65

Heinz Lorbach: 5. Platz 1500m (5:15,70min)

 

M70

Schwarzer, Risse, Schönenborn, Winnen: 5. Platz 4x100m (62,63sek.)

Martin Schönenborn: 5. Platz Speerwurf (34,81m), 4. Platz Dreisprung (7,55m), 5. Platz 300m Hürden (62,09sek.)

Seniorensportfest & Kurzsprinttag, 24.06.2018

Ein Dankeschön an unsere Gäste

Drei Athleten, die uns schon viele Jahre die Treue halten

Liebe Athleten! Wie nett, dass ihr (wieder) bei uns wart! Ihr habt eine schöne Atmosphäre in unser Stadion gezaubert und hoffentlich Spaß an unserem Seniorensportfest & Kurzsprinttag gehabt! Schnelle Zeiten gab es auch: 100m-Sieger Maximilian Ruth (TV Wattenscheid01) sprintete die 100m in 10,77 sec und Clubkameradin Maike Schachtschneider in 12,16 sec. Allen, die bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren am nächsten Wochenende in Mönchengladbach starten, wünschen wir viel Erfolg!

 

Wer in die Ergebnisse des Wettkampftages schauen möchte, findet sie hier:

 

https://laportal.net/Competitions/Details/861 

 

oder im pdf-Format: Ergebnisse

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch... vielleicht in 2019 auf unserer Anlage ...?

Eine Achterbahn der Gefühle für unsere U16 bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften

Laura floppt fast über ihre Größe

Saisonhöhepunkt Nr. 2 für unsere U16 stand am letzten Wochenende (16./17.06.) im Wettkampfkalender. Einige Wochen hatten sich Laura Sakka, Veronique Badjalimbe und Lorraine Koudoh auf ihren zweiten (Laura) bzw. ersten Siebenkampf (Veronique und Lorraine) in ihrem Leben mit einigen Extra-Einheiten vorbereitet, um dann bei den NRW Meisterschaften in Lage ganz im Norden des Bundeslandes an den Start zu gehen. Wiederholung des Top 10 Platzes aus dem Vorjahr für Laura, im Team auf dem erweiterten Podest landen, sich in den ungewohnten Disziplinen - vor allem im Kugel, Speer und über die 800m zu beweisen...., das waren die Hoffnungen mit denen sich die jungen Athletinnen am frühen Samstagmorgen (16.06.) mit Trainerin Uschi Heimann Richtung Lage auf den Weg machten. Was dann alles in einem Siebenkampf passieren kann, erlebten sie in den nächsten beiden Tagen in der ganzen Palette.

Schon die erste Disziplin - die 100 m - brachte Ernüchterung. Laura und Veronique konnten beide nicht an die tollen Zeiten der Vorwoche anknüpfen und verloren direkt zu Beginn wertvolle Punkte. Ein Ausrufezeichen hingegen setzte Lorraine mit neuem Hausrekord (13,89 sec). Wie man am besten mit einem schwächeren Ergebnis umgeht, demonstrierte dann Laura. In der Folgedisziplin Hochsprung floppte sie mit 1,53 m so hoch wie noch nie - fast über ihre eigene Körpergröße -, und sorgte damit für ein kleines Hochgefühl im Team. Leider blieb es der einzige Jubelanlass an diesem Tag. Im Speer und Weitsprung blieb das Trio dann doch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Und als Lorraine den Wettkampf auch noch verletzt abbrechen musste, war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Eine ganz schön hohe Hypothek für den zweiten Tag, für den man sich irgendwie neu motivieren muss....

Aber die Mädchen zeigten Charakter und Kampfgeist. Die zwei, die noch im Wettkampf verblieben waren, stellten vor den abschließenden 800m unisono Bestleistungen im Kugelstoßen auf und Veronique außerdem über die Hürden (13,36 sec). Lorraine lobte zur besonderen Motivation sogar eine kleine Einladung zu Mc Donald aus, wenn es denn ihren Teamkolleginnen doch noch gelingen sollte, unter die ersten Acht zu kommen. Trotz ihrer eigenen Enttäuschung, den Wettkampf nicht beenden zu können, feuerte sie Laura und Veronique an, wo es nur ging. Mit soviel Rückhalt blieb den zweien dann auch kaum etwas anderes übrig als tolle 800m hinzulegen :-). Und so gab es doch noch ein kleines happy end. Laura lief zwei tolle gleichmäßige Runden, war nach der ersten Runde noch vorletzte und setzte dann 300m vor Schluss ihre Überholmanöver an. 150m vor Schluss war nur noch eine enteilte Läuferin 30m vor ihr. Mit tollem Kampfgeist konnte sie auch noch diese Läuferin abfangen und als erste in neuer Bestzeit (2:37,04) ins Ziel laufen. Platz 11 im Gesamtergebnis des Siebenkampfes für sie, ein Pünktchen (=1 cm im Weitsprung) hinter der Zehntplatzierten! Und auch Veronique lief in ihrer Altersklasse ein kluges Rennen mit furiosem Endspurt und toller neuer Bestzeit (2:37,84 min). Für sie reichte es sogar im Gesamtergebnis aller sieben Disziplinen noch zu einem nach dem ersten Wettkampftag nicht mehr für möglich gehaltenen siebten Platz und damit für Siegerehrung und erweitertes Podest.

Soviel Moral von allen drei Mädchen beeindruckte dann auch Trainerin Uschi Heimann - selbst ehemalige Siebenkämpferin und damit bestens mit allen Leiden vertraut. "Was für eine Show", kommentierte sie die abschließenden Rennen der Mädchen (und den Teamgeist von Lorraine). Vielleicht ist eine Wettkampfhaltung, wie die Mädchen sie an diesem Wettkampfwochenende bewiesen, auch genauso viel wert wie eine Topplatzierung. Eine besondere Erfahrung waren die zwei Wettkampftage allemal. Mädels, wir sind auf jeden Fall stolz auf euch!

(Fast) perfekte Nordrheinmeisterschaften für U16 - U20

Tag 1: Tom Klose knackt die Norm für die DM und gewinnt Silber

Tom Klose lässt die Korken knallen

Viele, viele Gründe gab es an den zwei Meisterschaftstagen der Nordrhein-Titelkämpfe (09. / 10.06.) in Krefeld-Uerdingen für unsere U16, U18 und U20, die Sektkorken knallen zu lassen! Zuallererst für Tom Klose. Sein Repertoire reicht in diesem Jahr von 400m über 800m bis 1500m. An den Start schickte Trainer Dylong den talentierten Läufer diesmal über die 400m-Distanz und am zweiten Tag über die 1500m. Und in beiden Rennen lieferte Tom Überzeugendes ab. "Reicht es für die Norm? ... reicht es nicht ?" Das war zunächst noch die Frage nach einem spannenden 400m-Rennen, in dem Tom Klose sich auf der Zielgerade beeindruckend auf Platz 2 vorkämpfen konnte. Es reichte! Der neue Hausrekord von 51,33 liegt exakt 17 Hundertstel unter der geforderten Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften im Juli in Rostock. Mit dem schnell noch besorgten Sekt konnte er dann mit Emma Wittekind deren Bronzemedaille über die 400m in neuer persönlicher Bestzeit feiern (61,11) und mit Sophia Masuth ihren Hausrekord über die 100m Hürden (16,03 sec). Zur Erfolgsbilanz steuerte Laura Sakka am ersten Tag noch einen 5. Platz über die 80m-Hürden (12,37 sec) der W15 bei und Jan Heimann Platz 4 über die 800m (2:03, 31 min). Auch Laura robbt sich immer näher an die Quali für die Deutschen heran. 17 Hundertstel fehlen noch zu ihrem großen Saisonziel.

Um den Titel über 80m-Hürden der M14 hätte auch Matteo Juresic mitkämpfen können. In seinem Vorlauf lief er dem gesamten Feld beeindruckend weg und ein grandioses Rennen ... bis zur vorletzten Hürde.... Hängengeblieben, gestürzt... und aus der Traum von neuer Bestleistung und Medaille... . "Ich will noch mal rennen", so seine ersten Worte nach dem Sturz, bei dem er kunstvoll Schlimmeres verhindert hatte. Mit diesem Wunsch wird er nun etwas warten müssen, was ein Hürdenmeisterschaftsrennen angeht.

Tag 2: Veronique Badjalimbe holt Titel und Tom eine zweite Quali

Spalier für Veronique nach ihrem Sieg

Den ersten Glanzpunkt am zweiten Meisterschaftstag setzte Veronique Badjalimbe über die 100m der W14. Schon im Vorlauf legte sie eine neue Bestzeit von 12,59 sec hin und steigerte sich im Endlauf dann noch einmal auf 12,58 sec - starke Zeiten für eine 13-Jährige! Gold & Titel für sie!

Perfekt lief es auch für Laura Sakka im Endlauf über die 100m der W15. Jubelnd flog sie ihrer Trainerin Uschi Heimann in die Arme, als ihre Zeit aufleuchtete: 12,99 sec und damit zum ersten Mal die magische 13 sec-Grenze geknackt... Platz 7 für sie. Und auch Matteo konnte sich in das erweiteret Siegerpodest "einzecken": Platz 5 über die 100m der M14 waren zumindest ein kleiner Trost für die verlorene Hürdenmedaille.

Hürdenpech hatte auch Jan Heimann. Über die 400m-Hürden "knallte" ein Läufer auf der Nebenbahn seine Hürde um und Jan in die Bahn. Geistesgegenwärtig gelang Jan zwar ein Ausweichmanöver, aber eine neue Bestzeit war dahin... Platz 5 für ihn in 60,84 sec.

Den nächsten Höhepunkt setzte Tom Klose: Auch über die 1500 m lief er munter mit, verbesserte in seinem zweiten 1500 m - Rennen in seiner Leichtathletikkarriere seine bisherige Bestzeit gleich mal um 7 Sekunden, lief auf Platz 2 ein... und machte es bzgl. der Norm erneut spannend. Und auch hier konnten Trainer und Athlet schließlich jubeln. 4:12,35 sec reichen für eine weitere Startoption bei den Deutschen. Bei dem Repertoire sollte doch auch die  800m-Norm noch fallen können und dann haben Trainer und Athlet erst Recht die Qual der Wahl, welche Disziplin man denn auf den Deutschen angehen will. Es gibt "schlimmere" Probleme im Leben eines Leichtathleten :-). 

Die U16-Staffel schwört sich ein

An beiden Meisterschaftstagen fielen die jungen TuS-Athleten durch ihre Anfeuerungsrufe auf. "Auf geht`s Matteo", "Bravo Veronique" hallte es bei jeder Vorstellung der TuS-Athleten oder bei den Siegehrungen durch das Stadion. Das fiel sogar dem Ansager auf, der ein Extra-Lob in Richtung TuS spendierte. In den Genuss der intensiven Anfeuerung kam auch Niklas Kaufmann über die 3000m. Rhythmisch klatschend und mit "Niklas, Niklas"-Rufen begleiteten die Teamkollegen immer wieder die 7,5 Stadionrunden. Während das gesamte Teilnehmerfeld losstürmte, hielt sich Niklas konsequent an den Fahrplan seines Trainers Arndt Fontes und wurde belohnt. Ab Runde drei "flogen" ihm die Konkurrenten entgegen. Läufer, die nach drei Runden 150 m vor ihm waren, konnte er noch kassieren und ganz nebenbei seine bisherige Bestleistung um  eine halbe Minute steigern. In 10;21,65 min lief er auf Platz 6 ein. "Die Urkunde rahme ich mir ein", freute sich Niklas über seinen tollen Erfolg.

Einen besonderen Schlusspunkt setzte die U16 in ihrem 4 x 100m Staffelrennen. Nach einem langen Wettkampftag unterboten Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Fiona Schöner ihre bisherige Zeit gleich um 6 Zehntel. Ganz nebenbei knackten sie die Vorgabe von Trainerin Uschi Heimann. Sie hatte eine Pizza ausgelobt, wenn es denn eine Zeit unter 52 sec gäbe. Dass ihre Schützlinge ihr eine 51,85 sec auf die Bahn zaubern und nebenbei noch Platz 7 unter 24 Staffeln, hätte sie wirklich nicht geglaubt. So muss das sein, Mädels!

NordrheinMehrkampf: Laura Sakka überrascht mit Silber

Nach den Senioren am Fronleichnamstag ist nun auch unsere U16 eingestiegen in den Kampf um Medaillen auf Nordrhein-Ebene. Dass es bei den Nordrhein-Mehrkampf-Meisterschaften am 03.06. in Troisdorf dann direkt mit einer Silbermedaille losging war allerdings eine faustdicke Überraschung. Mit recht guten Ergebnissen über die Hürden,  über die 100m sowie im Hochsprung und einem sehr guten Weitsprung auf 5,08 m legte die 14-jährige Laura Sakka einen guten Grundstein für ein schönes Mehrkampf-Ergebnis. "Platz 4 oder 5", orakelte Trainerin Uschi Heimann und lag damit völlig falsch! Als der Stadionsprecher Laura auf den Silberplatz ausrief, jubelten Athletin, ihre Eltern und jüngeren Geschwister, die alle angereist waren, mit der Trainerin dann umso lauter. Was für ein tolles Ergebnis! Ausschlaggebend war letztlich ein sehr ordentlicher Speerwurf auf 24,06 m. In dieser Disziplin nahm Laura allen anderen vorne platzierten Athletinnen gleich mehrere Meter ab - und das obwohl sie eher die Zierlichste im Bunde war. Letztlich fehlten dann sogar bei 2551 Punkten nur 8 Punkte zu Gold! Gold verloren? Wir meinen ganz klar "Silber gewonnen" und gratulieren herzlich!

Zweiter Starter für den TuS war Matteo Juresic. Über die Hürden legte er gleich mal die stärkste Zeit im ganzen Feld hin. Letztlich reichte es in seinem allerersten Mehrkampf in seiner Leichtathletikkarriere bereits zu Platz 4! Herzlichen Glückwunsch natürlich auch hier.

Persönliche Rekorde & Medaillen nach "Foto-Shooting"

Nur selten gibt es eine Gelegenheit, die jungen Athleten der U16 und unsere schon über Jahre erfolgreichen Senioren auf ein Foto zu "bannen". Uschi Heimann ergriff die Gelegenheit beim Schopf, als die Vorhut der verschiedenen Trainingsgruppen sich eher zufällig früh morgens am Fronleichnamstag traf - ein schönes Dokument auch für eine Zeitreise durch die TuS-Mode der letzten 30 Jahre :-). "Viel Glück" hieß es noch und dann ging es für die einen nach Willich zu einem Meeting und für die anderen zu den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften nach Mönchengladbach. Tolle Erfolge gab es hier wie dort!

Senioren räumen ab! 7x Gold, 2x Silber und 5 x Bronze!

Heinz Lorbach gewinnt 2x Gold

Nach langer Verletzungspause gegen Ende des letzten Jahres bastelt Heinz Lorbach weiter an seiner Erfolgsgeschichte. Sowohl über 1500m (5:31,16 min) als auch über die 5.000 m (20:40,65 min) war er in der M65 nicht zu schlagen. Doppel-Titel für ihn! Das gleiche Kunststück gelang auch Sabine Hobohm. In der W40 war sie die Sprintkönigin des Tages: Titel über 100m (13,60 sec) und über die 200m (28,40 sec). "Tolle Läufe", lautete dann auch der anerkennende Kommentar von Heinrich Risse, der in 15,28 sec in der M70 die Bronzemedaille holte, knapp vor Trainingspartner Bert Winnen. Und das waren noch lange nicht alle Sprintmedaillen: Schnellster Mann in der M 65 im Landesverband ist Heinz von Ahlen! Er holte Sprintgold über die 100m in 14,40 sec. Jeweils Silber über 200m gab es für Jochen Schwarzer (M75) und Bernd Clüsserath (M80) sowie Bronze für Martin Schönenborn (M70).

Und auch in den technischen Disziplinen und in der Mittelstrecke ging an diesem Tag was für das TuS-Team: Gold für Christoph Schrahe im Weitsprung (M 50, 5,43 m), jeweils Bronze für Martin Schönenborn im Hochsprung und Speerwurf der M70 und Bronze auch für Kirsten Fontes über die 800m der W50.

Ein Höhepunkt war sicher noch einmal die 4 x 100m - Staffel in der M70. Im Quartett knackten Jochen Schwarzer, Heinrich Risse, Martin Schönenborn und Bert Winnen die Norm für die Deutschen Meisterschaften Anfang Juli an gleicher Stelle. Gold & Titel für unsere schnellen Senioren. Damit sind sie nicht nur das sympathischste Team im Landesverband, wie die nicht ganz objektive Schreiberin findet, sondern auch das schnellste! Herzlichen Glückwunsch!

Bahn in Willich als gutes "Rekordpflaster"

Richtig schnell unterwegs: Veronique Badjalimbe

Während es für die Senioren in Mönchengladbach schon um Titel ging, bereiten sich die Sprinter & Springer in den Jugend- und Aktivenklassen noch mit einigen kleineren Sportfesten vor. Wenn dann in der Vorbereitung schon Jahresbestmarken und persönliche Rekorde fallen, macht das deutlich Hoffnung auf mehr. Den Rekordreigen läuteten zu Beginn bereits Steffi Mühl und Jan Heimann über die 400m-Hürden ein. Beide liefen Hausrekord (Steffi in 66,0 sec, Jan in 60,95 sec).

Und die U16 knüpfte nahtlos an. 10 Starts, 7 persönliche Bestleitungen standen am Ende zu Buche. Yann Matago (15 J.) sprang zum ersten Mal in seinem Leben über 5,00m und sprintete die 100m schneller denn je, Lorraine Koudoh (14 J.) verbesserte sich im Weitsprung auf 4,57 m, Matteo Juresic (14 J.) kletterte mit 12,18 m über die 80-H in eine Top-Position im Landesverband und Veronique Badjalimbé (13 Jahre) sprintete die 100m in tollen 12,74 sec - eine Zeit schneller als die Norm bei den 15-Jährigen für die "Deutschen .

 

Eine sehr starke Leistung lieferte erneut Tom Klose ab. Er gewann die 400m der U18 in 51,71 sec mit gleich knapp drei Sekunden Vorsprung. Sein enormes Potential ruft er zurzeit über die 400m, die 800m und die 1500m ab. Qual der Wahl für den Trainer, in welcher Disziplin er auf Meisterschaften denn starten soll.... Für den Traum "Deutsche" fehlen derzeit auf allen Strecken nur noch wenige Zehntel. Das wird sich sicher noch ändern!

 

Schnellster Mann im TuS-Trikot war und ist Malte Krummeich. Sein persönlicher Rekord steht aus dem Vorjahr bei 11,06 sec - gelaufen in Willich 2017! Dieses Mal reichte es zunächst "nur" zur Jahresbestzeit von 11,36 sec. Da aber "Willich" im letzten Jahr auch drei Wochen später stattfand, bleiben doch alle Hoffnungen auf die kommenden Sportfeste!

10 Regiomeistertitel für den TuS am Wochenende

Malte auf dem Weg zum Sieg über 200m

Während am 1. Tag der Regiomeisterschaften in Wesseling die Athleten von strahlendem Sonnenschein begrüßt wurden, herrschten am 2. Tag Dauerregen und kühlere Temperaturen vor, die schwierige Bedingungen für alle bedeuteten. Nichtsdestotrotz durfte sich der TuS über tolle Leistungen, viele Titel und einige NRW-Normen freuen. Von Spaß, guter Laune und durch Anfeuerungen der Trainingskollegen wurden alle Startenden durch das Wochenende begleitet.

 

Insgesamt sammelte der TuS Köln 7 Regiomeistertitel an Tag 1. Insbesondere über die Sprintdistanzen räumten wir ab. Tom Klose gewann die 400m der U18 in 52,22sek und pulverisierte damit seine persönliche Bestzeit. Mit dieser Zeit schrammte er nur ein paar Zehntel an der geforderten Norm für die Deutschen Meisterschaften vorbei. Stephanie Mühl lief über die gleiche Distanz in 59,93sek auch Bestzeit und sicherte sich Platz 1 bei den Frauen. Matteo Juresic holte sich in der M14 gleich zwei Titel. Die 100m gewann er in 12,64sek, über 80m Hürden lief er 12,48sek. Die 80m Hürden in der W15 gewann Laura Sakka in 12,58sek. Sie wurde außerdem Zweite im Weitsprung mit 4,98m. Starke 12,88sek über 100m lief die 14jährige Veronique Badjalimbe und holte damit souverän den Regiomeistertitel. Die Sprinterfolge wurden von Heidi Schwartz um einen Sieg auf der Mittelstrecke, den 1500m, in 4:51,18min ergänzt.

Alle genannten Leistungen bedeuten die Norm für die NRW Meisterschaften, die sowohl für die Erwachsenen als auch die Jugend im Juli stattfinden. Die 4x100m Staffel mit Fiona Schöner, Laura Sakka, Veronique Badjalimbe und Lorraine Koudoh durfte sich mit einer Zeit von 52,42sek und Platz 4 ebenso über die NRW Norm freuen.

 

Am 2. Wettkampftag gab es 3 weitere Titel für die Blau-Weißen. Elena Wladasch gewann in 69,35sek und Jan Heimann in 62,45sek die 400m Hürden. Malte Krummeich siegte in 23,11sek im strömenden Regen über 200m. Anlässlich des Muttertages organisierte der Veranstalter einige Blumen. Wie Karla und Malte an die Pflänzchen gekommen sind, darüber lässt sich nur spekulieren...

Last Minute Blumen zum Muttertag?

Rekordzahlen und herausragende Leistungen bei unserem traditionellen Christi Himmelfahrt Sportfest

Startschuss zum 100m Finale der Männer

Mit mehr als 920 Teilnehmern aus 100 Vereinen hat die diesjährige Auflage des traditionellen Sportfestes alle Rekorde gebrochen.

 

Prominentester Teilnehmer war sicher Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 09), der schon seit Jahren die deutsche Sprintszene mitbestimmt. Er räumte in 10,78sek hinter Daniel Hoffman (TSV Bayer 04 Leverkusen) eine der Sprintprämien ab. Eine Stunde später begleitete er dann die sehbehinderte Läuferin Kathrin Müller-Rottgardt zu ihrer Zeit von 26,52sek über die 200m.

Hervorzuheben ist auch die Leistung von Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), die in 2:04,87min die sogenannten Kuxdorf-800m, in Gedenken an den langjährigen TuS Köln Macher und Trainer Günter Kuxdorf, gewann. Damit lief sie nicht nur nah an ihre persönliche Bestleitung heran, sondern setzt sich auch in der Spitze der deutschen Bestenliste fest.

Besonders freuen wir uns darüber, dass mit Tom Klose (2:02,06min) und Jan Heimann (2:03,61min) gleich zwei TuS Athleten den Alfred-Höffgen-Nachwuchspreis über 800m abräumen konnten.

Sarah Schmidt vom TSV Bayer Leverkusen, eine weitere Mittelstrecklerin, setzte sich am Donnerstag mit der persönlichen Bestzeit von 4:17,37min vorübergehend an die Spitze der nationalen Bestenliste über 1.500m.

Einen starken Saisoneinstieg über 100m zeigte Para-Athlet Felix Streng aus Leverkusen. Mit 11,01sek im Vorlauf und 10,91sek im Finale, blieb er nur zwei Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit und hakte die Norm für die Para Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin souverän ab. Bei den Athleten mit Handicap zeigte sich außerdem auch sein Vereinskollege Johannes Bessell in Bestform: In neuer Bestzeit von 4:16,23min über 1500m, lief er deutschen Rekord in seiner Startklasse.

 

Athleten mit Handicap, viele Athleten aus der Region, Läufer mit Ambitionen auf Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften, Kinder mit knapp 10 Jahren bis hin zu Günter Engelke, der mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer war - alle gemeinsam haben den Wettkampftag zu einem außergewöhnlichen Tag für Kölns größtes Sportfest gemacht. Vielen Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solcher Tag nicht möglich wäre!

 

Alle Ergebnisse gibt es hier:

https://laportal.net/Competitions/Details/541

U10 gewinnt Brühler Schlosspokal

Pokal verteidigt! Als Sieger des Vorjahres waren unsere jüngsten Wettkampfathleten ( 7 - 9 Jahre) nach Brühl (28.04.) gereist. Und sie konnten den Wanderpokal am Ende wieder einpacken :-). Schon im letzten Jahr war der Jahrgang 2009 als damals jüngerer Wettkampfjahrgang sehr stark. Über den Winter kamen noch weitere junge Talente hinzu. So reiste eines der stärksten TuS-U10-Teams der letzten Jahre nach Brühl. Auch zahlenmäßig brachen sie alle Rekorde: 35 Athleten im TuS-Trikot stellten sich als Mannschaft im Hindernislauf, Weitsprung, Heuler-Weitwurf und im Biathlon. Am Ende hieß es Platz 1 im Weitsprung, Platz 1 im Hindernislauf, Platz 1 im Heulerweitwurf, Platz 2 im Biathlon (Zielen gehörte nicht zu den Stärken :-)) und Platz 1 in der Gesamtwertung vor den Teams aus Habbelrath und des LT DSHS Köln.

Für die meisten der Kids war es der erste "richtige" Wettkampf und natürlich kannte der Jubel bei der Siegerehrung keine Grenzen. Wir jubeln mit: Herzlichen Glückwunsch unseren Jüngsten!

2 Wochenenden, 2 Vereinsrekorde und 3 DM-Normen

Für Celine Ritter knüpfte in den USA die Sommersaison nahtlos an die Hallensaison an - und sie zeigt sich bereits in Bestform.

 

Am Osterwochenende steigerte sie über 1500m in 4:35,97min nicht nur ihre persönliche Bestleistung um 5 Sekunden, sondern lief auch U23 DM-Norm und knackte den seit 1987 bestehenden Vereinsrekord der Frauen um 11 Hundertstel.

 

Eine Woche später stand für Celine ein Doppelstart auf dem Programm. Zunächst lief sie über 800m sehr gute 2:15,43min, was ebenfalls die Quali für die U23-DM in Heilbronn (30.06. – 01.07.) bedeutet.

Nur 3 Stunden später trat sie erneut an, diesmal über die 5000m. In 17:41,57min sicherte sie sich Quali Nummer 3 und toppte damit erneut einen Vereinsrekord.

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu den tollen Erfolgen und freuen uns bereits auf Celines Heimatbesuch ab Mai.

 

UPDATE: ... und die erfreulichen Nachrichten aus Mount Olive in den USA nehmen kein Ende. Am Freitag, 20.04., lief Celine in einem starken Feld erneut in 4:30,77min persönliche Bestleistung über 1500m. Damit steigerte sie nicht nur ihren eigenen Vereinsrekord, sondern erzielte auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Nürnberg (20.-22. Juli).

Osterzeit ist Trainingslagerzeit

 

Bericht aus Faro: Trainingslager unter der Sonne Portugals

Am 27.03. startete unser Trainingslager der Leistungsgruppe Sprint mit 13 Athleten. Zehn Tage ging es für uns in den Süden Portugals nach Faro.

Das für uns ungewohnt schöne Wetter empfing uns schon bei unserer Ankunft und verließ uns trotz schlechter Voraussagen auch nicht mehr. Insgesamt kamen wir in unserem Trainingslager auf stolze 14 Trainingseinheiten, welche an den schönsten Locations stattfanden. Ob Orientierungsläufe am Strand, Sprints am Berg, Training im Stadion oder eisige Einheiten in Pool und Meer; wir bezwangen sie alle.

Auch der Spaß durfte natürlich nicht fehlen, lustige Situationen und Unterhaltungen blieben nicht aus. Wahrscheinlich musste das Hotel nach unserer Abreise den Wasservorrat wieder auffüllen, von unserem Obstkonsum in den zehn Tagen wollen wir gar nicht erst anfangen. Bei zwei Ausflügen wanderten wir, kletterten an Felsen und rasten halsbrecherisch mit Fahrrädern Berge herunter. Beim Parasailing wurden wir entgegen der anfänglichen Versprechungen doch nass.

Die Mittagspausen wurden gründlich zur Erholung genutzt. Auf den tollen Fotos, die über das Trainingslager geschossen wurden, fällt unter anderem der ein oder andere Farbwechsel der Haut auf. Nach diesem genialen Trainingslager kann die Wettkampfsaison jetzt kommen!

 

Bericht aus Bensersiel: Über Komfortzonen, Segmente und Krönchen

Wer braucht schon Spanien, Portugal oder Italien, wenn die schöne Nordseeküste so nahe ist, dachten sich fünf mutige Läufer des TuS. Nun soviel vorweg: Ein bisschen neidisch haben die Bilder, die sie aus Faro erreichten, doch gemacht. Aber da es bekanntlich nur schlechte Kleidung, nicht schlechtes Wetter gibt, wurde fleißig zweimal täglich trainiert.

Aber fangen wir vorne an…

Tag 1 - Samstag: „Gemeinsame Abfahrt um 10:15 Uhr in Nippes.“ Wie es wohl jeder von zahlreichen Familienurlauben kennt, sind wir pünktlich abgefahren. Naja fast. Mit kleiner Verspätung ging es aus dem warmen und sonnigen Köln in Kolonne Richtung Norden. Bis zum Kreuz Leverkusen. Dann beschlossen die Einen die A3 zu nehmen, die Anderen die A1.

Tag 2 – Sonntag:  Wohlgemerkt, wir sind alle angekommen. Bei angenehmen und fast schon frühlingshaften 8 Grad ging es für die Mittelstreckler auf die Bahn. Mit Blick auf Trainingskollege Ralf Berndt, der sich in der Vorbereitung auf den Düsseldorf Marathon Ende April befindet und 30km um Bensersiel zu absolvieren hatte, fielen die 10x400m fast schon leicht.

Tag 3 – Montag: Wer dachte, dass uns 400er oder 30km fordern, hat noch nicht mit uns gefrühstückt. Hier heißt es, täglich aus der eigenen Komfortzone zu kommen und sich ganz agil jeden Morgen einen anderen Platz am Frühstückstisch auszuwählen. Wir wollen ja flexibel im Kopf bleiben. Hier nehmen die Jüngeren gern Rücksicht auf das fortgeschrittene Durchschnittsalter der Gruppe. ;-)

Tag 4 – Dienstag: Der versierte Strava* Nutzer hat spätestens an diesem Tage eine Übersicht über bestehende Segmente der Umgebung und die für ein „Krönchen“ notwendigen Zeiten. Es folgen Debatten am Essenstisch, „ob wir es angehen“. Aber ach nee. 1km in 3:15min sind unter unserer Würde.

Tag 5 - Mittwoch: Das Wetter schlägt um. Wir gehen auf die 0 Grad Marke zu, draußen liegt Schnee. Ein morgentlicher Lauf („wollen wir uns doch das Segment holen?“) und danach haben wir uns einen freien Nachmittag in der Therme verdient.  

Tag 6 – Donnerstag: Jeder sucht sich seine Disziplin selbst aus… Ralf konnte es quasi gar nicht erwarten, mit bereits über 100km in den Beinen, 20km zu laufen. Yasmin kämpfte unterdessen mit ganz anderen Widrigkeiten. Einen Startblock sieht man über 800m aber auch eher selten.

Tag 7 – Freitag: Schluss mit lustig. Nach getaner Arbeit im kalten Regen auf der Bahn, bei der jeder nochmals aus seiner Komfortzone gekommen ist, beschlossen wir kurzerhand die Abreise, einen Tag früher als geplant, anzutreten. Die am Frühstückstisch erlernte Agilität zahlt sich eben aus.

…und bereits am Samstag wurden wieder im Königsforst die lokalen Segmente anvisiert. Wir freuen uns auf die kommende Saison und danken unserem Trainer Arndt Fontes für die tolle Betreuung!

 

 * "Strava ist ein soziales Netzwerk zum internetbasierten Tracking sportlicher Aktivitäten, wie Radfahren, Joggen, Schwimmen, Skifahren oder Rudern. (…). Mitglieder von Strava können zurückgelegte Strecken (…) samt Informationen zu Dauer, Steigung, Geschwindigkeit, Krafteinsatz, Temperatur oder Energieumsatz abspeichern. (…). Des Weiteren verfügt Strava über eine Segmentauswertung mit Bestenlisten. Daher kann jeder Nutzer ein Segment aus einer aufgezeichneten Strecke generieren. Wer dann über dieses Segment radelt oder läuft und die Datei zu Strava hochlädt, wird in die Bestenzeitliste dieses Segments aufgenommen." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Strava

Stimmungsvoller Jaheresausklang beim Silvesterlauf

Gutgelaunte Läufer mit verdienter Brezel

Richtig gute Stimmung noch einmal auf unserer Anlage! Knapp 800 Läufer ließen das Jahr beim Silvesterlauf 2017 sportlich ausklingen und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Für viele ist es mittlerweile schon Tradition, sich die Neujahrsbrezel nicht klassisch beim Bäcker zu kaufen sondern sie sich mit einem Lauf über 5 oder 10 km, im Schülerlauf oder in einer Staffel zu "verdienen".

Das Siegerpodest über die 10 km

Richtig schnell ging es dabei in der Spitze zu. Mit 31:13 lief Jonathan Dahlke vom TV Herkenrath eine Top-Zeit. Erst im letzten Jahr hatte er einen neuen Sreckenrekord aufgestellt... 2017 nun wieder!

Schnell auch die Zeiten der Frauen:Linda Wrede (36:27 min, LT DSHS Köln), Heidi Schwartz (36:32, TuS Köln rrh) und Nadja Gaus (38:53, ASV Köln) hießen die Siegerinnen.

Schnelle Frauen, schnelle Männer über 5 km

Und auch die 5 km warteten mit Spitzenzeiten auf: Bei den Männern lieferten sich Maximilian Hackler (16:51, LG Kindeslberg Kreuztal) und Sebastian Linden (16:53, RheinBerg Runners)  ein Kopf-an-Kopf -Rennen , bei den Frauen Mala Schulz (18:38, SV Berg. Gladbach) und Celine Ritter (18:45, TuS Köln rrh).

Laufbegeisterte 55 Kids im Schülerlauf

Richtig nett wird aber so eine Veranstaltung durch die große Läuferfamilie ... durch den 5jährigen Ole aus Pulheim im Schülerlauf... durch nimmermüde 10 km-Läufer wie Karl-Heinz Kampick, Jg. 1936, ...durch die "Running Fishers", die als Familienstaffel seit Jahren aus alter Verbundenheit extra aus Süddeutschland anreisen, ...genauso wie durch die, die erzählen, dass unser Silvesterlauf für sie zum Jahresabschluss dazugehört wie das Böllern um Mitternacht ... und natürlich durch die vielen, vielen Läufer, die einfach aus Spaß an der Freud dabei sind.

 

Alle Zeiten finden Sie hier:  www.silvesterlauf.koeln.    

 

Liebe Läuferfamilie, ganz herzlichen Dank an euch, dass ihr den Silvestertag bei uns in Köln-Höhenberg verbracht habt ... ob zum ersten Mal oder in alter Treue. Wir wünschen euch für 2018 alles Gute und weiterhin viel Spaß an der Lauferei - mit vielen kleinen und großen persönlichen Erfolgen!

 

Die Leichtathleten feiern die Saison und sich ...

Der Förderverein zeichnet Niko Schayani und Merit Koch aus

Jedes Jahr im Herbst feiern die Leichtathleten ein kleines Fest ... - mit den Athleten, den Trainern, den Gönnern und mit allen Freunden der Abteilung.

Mehr als 70 Gäste zwischen 15 und 82 Jahren konnte Abteilungsleiterin Uschi Heimann bei der diesjährigen Auflage am 17.11. begrüßen. Gemeinsam mit Robert Krämer führte sie durch das Programm. Viele Fotos gab es zu sehen und Geschenke an die besonders erfolgreichen Celine Ritter, Heinz Lorbach und Martin Schönenborn zu verteilen. Die Pokale für die besten Leistungen in den einzelnen Altersklassen gingen an Jan Heimann (U18), Celine Ritter (U20), Heidi Schwartz (Frauen) und Kahsay Berhe (Männer).

 

Mit einem "Sonderpreis" zeichnete der Förderverein Merit Koch und Niko Schayani aus. Die beiden jungen Menschen wurden geehrt für besondere Leistungen jenseits von Titel, Medaillen und Rekorden.

 

Ein Highlight des Abends waren die Videobotschaften, die "aus aller Welt" eintrafen. Von Anna Raskob (15 J.) aus Irland, von Alicia Ritter (19 J.) aus Neuseeland und von ihrer Zwillingsschwester Celine aus den USA sowie von Jan Kreitner aus Kanada. Viel gelacht wurde ... über Fotos, Sprüche und Spiele ...und das ein oder andere Kölsch getrunken, aber darüber schweigt sich der Schreiber natürlich aus :-).

Höllenritt nach Hellenthal

74 fabelhafte Wesen gemeinsam unterwegs

Wenn unser Schüler-Trainerteam einmal im Jahr traditionell  die "Abschlussfahrt" plant, dann bleibt den Athleten nichts erspart. Dann muss in den Koffer ein mottogemäßes Kostüm, ...dann müssen sich unsere Kids zwischen 10 und 15 Jahren auf  die ungewöhnlichsten Spiele einlassen... und peinlich sein vor den Trainingskameraden darf einem sowieso nichts!

Garantiert werden dafür viel Gruppenspaß, etwas Küchendienst (wenn man sich nicht als Siegerteam am Freitagabend davon befreien konnte), wenig Schlaf und ein Koffer voll besonderer Erlebnisse.

 

Zum diesjährigen Thema "Fabelhaft unterwegs" passte zum Auftakt perfekt eine nächtliche Aktion in den finsteren Wäldern der Eifel. Von "langweiligem Spaziergang" kann da keine Rede sein, wenn doch gleich drei der acht Gruppen sich mehr oder weniger krass in der Finsternis verliefen.... Als es am nächsten Morgen aber hieß, die Hl. Ursula zu besänftigen, sollen doch alle wieder an Bord gewesen sein!

Der bestechliche Ablasshändler

Die Schutzpatronin von Köln drohte ihren Job zu quittieren, wenn sie denn nicht durch ein buntes Bildchen von sich, einem geopferten Kölsch und dem Vorsingen ihres Lieblingschorals besänftigt werden würde. Das Kölsch bekommt man vom Braumeister.., aber nur, wenn man ihm per Vertrag die Dienste eines Heinzelmännchens garantiert, das beim Fässer schleppen hilft. Und das Heinzelmännchen will zunächst mal Schlaf... und braucht ein Kissen... das aber die Meisterdiebe geklaut haben und nur hergeben, wenn sie Kopfschmerztabletten bekommen... Genauso wie der Domschweizer nur den Choral weitergibt, wenn er die ersten Zeilen des "Vater unsers"  auf Kölsch vorgetragen bekommt, die wiederum Toni Schumacher kennt, der aber diese nur an FC-Wappen-Träger verrät, die man beim Bürgermeister gegen Laufen von Runden erhält... Und dann war da noch der Ablasshändler, der Bilder der Hl. Ursula weitergibt, wenn er durch Freikarten für den FC bestochen wird... Kompliziert? Nicht für unsere Kids! Und so können Sie, lieber Leser, sicher sein, dass die Hl. Ursula besänftigt wurde, und sie Köln weiterhin beschützt :-).  

In schwindelerregende Höhen ging es dann am Nachmittag bei vier Grad  Außentemperatur. Die gebuchten Klettertrainer zeigten sich durchaus beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem Teamgeist unserer Kids... Während aber sportliche Leistung ja durchaus noch ins übliche Programm passt, mussten unsere jungen Athleten dann ein paar Stunden später beim Galabend 2017 mit Kreativität überzeugen. Und das taten sie auf ganzer Linie: Feentänze, Dschungelbuchinterpretationen, melodramatische Theaterstücke, Quizrunden und Werbeblöcke wären jeden Eintritt wert gewesen :-)!

Dresscode? Eine fabelhafte Verkleidung... . Und so tauchten Elfen, Elben, Drachen, Werwöfe und Märchenfiguren mit Deko & Beleuchtung den Jugendherbergsraum in eine zauberhafte Welt. Der Preis des besten Kostüms ging an einen Drachen (Gereon). Aber auch das  (bauchfreie) Feenoutfit von Jannes, das glitzernde Einhornkostüm von Leo und Prinzession Lea (Fiona) erhielten viel Applaus.

 

Als „Sportler des Jahres“ wurden Johanna Schubert und Luis Alich (beide U12), Veronique Badjalimbe und Gereon Pallaske (U14) sowie Laura Sakka und Tom Meier (U16) ausgezeichnet.

Geehrt wird auch jährlich ein Athlet mit dem Fairness-Pokal. Vergeben wird er für besondere Umsicht im Trainingsalltag – losgelöst von sportlichen Leistungen. Unter großem Applaus der Trainer und Athleten nahm in diesem Jahr Annika Theis diese Auszeichnung entgegen.

Im offiziellen Programm ist sicher der Gala-Abend der Höhepunkt. In der inoffiziellen Wertung liegt bei den jungen Athleten wohl auch die "After-Show-Party" in den einzelnen Zimmern hoch im Kurs. Hier gilt brauchtumsmäßig: Ohne Lärm geht mit diesem Trainerteam vieles :-).

 

Und wie lautet nun das Fazit des nicht ganz neutralen Schreibers zum Wochenende in Hellenthal: Wir haben einen Haufen Trainer, die witzige Ideen haben, neben dem Training mit den Athleten auf Fahrt gehen, gerne mit den Kids lachen und sich für (fast) keinen Spaß zu schade sind. Und wir haben in unserer Einzelsportart einen Haufen absolut teamfähiger Athleten, auf die man sich verlassen kann, die alle mehr oder weniger sinnigen Spielchen mitmachen,  für Stimmung sorgen, … die kreativ sind, … und mit denen es richtig Spaß macht, auf Tour zu gehen!

 

Sehen Sie selbst:

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2017

Schöne Atmosphäre bei euch..", "...wieder sehr gelungen..", ..danke für die schöne Medaille" (O-Ton Niklas, 5 J., Läufer über die 1 km-Schülerstrecke), "Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei...", - so oder so ähnlich klang es am Freitagabend, 25.08., vielfach auf der Merheimer Heide. Viel Lob hörte der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. (LAF) beim Sommerabendlauf für die diesjährige Auflage.

Wer gerne in eher familiärer Atmosphäre läuft und den großen Stadtläufen etwas entgegen setzen will, der war beim Sommerabendlauf wieder genau richtig. 5 oder 10 km - die Entscheidung musste erst während des Laufes getroffen werden - über die Strecke der Merheimer Heide, ein gemeinsames Kölsch (oder Wässerchen) nach dem Lauf (im Startgeld inklusive), Würstchen & Brezeln und ein persönlicher Rahmen - das ist das Konzept des Orga-Teams um Birgit Diekmann, Robert Krämer, Malte Krummeich, Michael Pollerhoff und Thomas Höller. Ganze Familien sind als Helfer im Einsatz und auch viele junge Athleten des TuS Köln rrh., die über das Jahr vom Förderverein vielfach unterstützt werden, und sich mit ihrem Engagement hier gerne bedanken.

Liebe Läuferinnen & Läufer: Wieder einmal habt ihr vielfach gute Laune  mitgebracht, die ansteckt ... und uns Spaß macht. Schön, dass ihr da wart!

Mit der dritten Auflage hat der Sommerabendlauf - nach kölschen Maßstäben - jetzt "Brauchtums-Status" :-). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018!

Eine Achterbahn der Gefühle erlebt unsere U16 bei den Nordrhein-Mehrkampf-Meisterschaften

Platzsperre 

Derzeit sind beide Plätze für die Nutzung freigegeben.

Übungsleiter/Innen gesucht:

Veranstaltungen

  

24. August 2018

Das Sommerevent auf der Merheimer Heide

Sommerabendlauf

Ein Lauf von Läufern für Läufer

8. September 2018

9.00 bis 15.00 Uhr

Tag des Deutschen Sportabzeichens

Externe Links

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