Interessantes aus unserer Abteilung

Junge Mittelstreckler rocken die Bahn !

Gäbe es beim  Jugendsportfest in leverkusen (27.01.) eine Wertung für Team-Stimmung, unsere jungen Athleten der U14 und U16 lägen weit vorn! Lautstark machten sie sich zusammen mit Eltern & Fans bemerkbar, wenn sich auf der Bahn etwas mit blau-weißer Beteiligung bot. Besonders heiß ging es während der Mittelstreckenrennen her. Die jungen 800m-Läufer boten aber auch eine tolle  Show! Bei starker Konkurrenz aus der ganzen Region gab es gleich zwei Doppelsiege zu bejubeln. Erst setzten sich Jan (2:32,82min) und Finn Merheim (2:33,27 min) im Doppelpack mit mehr als 6 Sekunden Vorsprung von der Konkurrenz ab und danach in der W13 Emma Heil (2:31,34 min) und Sonia Maier (2:33,48 min) sogar mit 14 (!) Sekunden Abstand zur Drittplatzierten. Und als i-Tüpfelchen lief Malena Renken in der W14 dann noch die ersehnte 800m-Quali für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften, die es in dieser Altersgruppe als überregionale Meisterschaft und Saisonhöhepunkt gibt. Auch Melia Tsassi sprang noch über 60m auf den Zug der Norm-Erfüller auf.

Ganz oben: Jan & Finn Merheim

Traditionell stark ist die Konkurrenz in Leverkusen in der U16. Umso schöner, dass Matteo Juresic hier gleich dreimal auf dem Podest landen konnte. Souveräner Sieger in seiner Paradedisziplin Hürden und zweiter im Weitsprung (5,66m) und über die 60m (7,60 sec). Während Matteo eher einen schwachen Start hatte und seine Aufholjagd ihn bis um eine Hunderstel noch an den Sieger heranführte, ließ sich Veronique Badjalimbe nach tollen ersten 30m auf den letzten Metern noch „überrumpeln“ und sich von Olivia Riedel vom ASV Köln in 7,97 sec zu 7,92 sec abfangen. Da hilft nur: Draus lernen und beim nächsten Mal besser machen... Im Weitsprung startete Veronique dafür mit 5,40m und Verbesserung der bisherigen Bestleistung um 33 cm (!) richtig durch: Sieg für sie!

 

Weitere Podestplätze gingen an Jan Merheim, der neben den 800m auch noch den Sprint und den Weitsprung gewann und ein beeindruckendes Bild der Vielseitigkeit bot, an Vincent Bacher (Kugelstoßen M12) und an Lotta Karlshaus im Hochsprung der W12. Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung Höhe um Höhe und fand sich „plötzlich“ bei übersprungenen 1,38 m und auf Platz 2 wieder. Freude hatten die Trainer darüber hinaus an vielen Bestleistungen, dem ein oder anderen 4. Platz (Finn Merheim war in dieser Statistik gleich 2x erfolgreich J) ... und am tollen Team-Auftritt sowieso!

Ein Paukenschlag: U18-Staffel wird Nordrhein-Meister !

Es ist deutlich länger als ein Vierteljahrhundert her, dass ein Jugend-Sprintteam des TuS einen überregionalen Titel gewonnen hat. Veronique Badjalimbe, Laura Sakka, Emma Wittekind und Karla Rammoser setzen dieser "Ewigkeit" nun ein Ende und liefen bei den Hallen-Nordrheinmeisterschaften in Leverkusen (19./20.01.) zu einem überzeugenden Staffelsieg über 4 x 200m. Mit der Top-Zeit von 1:48,28 min hatte unser Quartett im Ziel mehr als eine Sekunde Vorsprung vor den Staffeln des LAV Bayer Uerdingen Dormagen und des LT DSHS Köln auf den Plätzen 2 und 3. Herzlichen Glückwunsch, Mädels, zu diesem Paukenschlag!

 

Zuvor hatte es bereits zwei Bronzemedaillen für das kleine TuS-Team gegeben. Emma Wittekind wurde ebenso dritte über die 400m (61,76 sec) wie Tom Klose über die doppelte Distanz. Schnelle 2:01,08 min lief er über die 800m und verlor den packenden Kampf um Silber haarscharf um nur eine Hundertstel Sekunde. Lieber Tom, die Revanche kommt bestimmt!

 

Christoph Schrahe NRW-Vizemeister im Weitsprung der M45

 

Die erste Medaille des Jahres auf überregionaler Ebene holte bereits eine Woche zuvor Christoph Schrahe. Im Weitsprung der M45 sprang er mit 5,25m zum Vize-NRW-Titel und zu Silber. "Platz passt, Weite noch nicht ganz", lautet sein eigenes Fazit. Wir sind weniger kritisch und gratulieren herzlich zur Medaille.

Siege, Qualis & Rekorde zum Hallensaisonauftakt

Mit zwei Siegen, acht Normerfüllungen für die Nordrhein-Meisterschaften und 14 persönlichen Bestleistungen setzte unsere U16 beim Hallensportfest in Köln (06.01.) ein dickes Ausrufezeichen direkt zum Jahresbeginn. Schnellste Sprinterin des kompletten Wettkampf-Tages war Veronique Badjalimbe in hervorragenden 7,98 sec über die 60m, der vielseitigste Athlet Matteo Juresic mit einem Hürden-Sieg gegen den amtierenden Nordrheinhallenmeister, 1,59 m im Hochsprung (Platz 3), 5,68 m im Weitsprung (Platz 2) und 7,75 sec über die 60m (Platz 3). Alle vier Leistungen berechtigen zur Teilnahme an den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in der jeweiligen Disziplin und machen zumindest über Hürden und im Sprint Hoffnung auf noch mehr. Auch Lorraine Koudoh und Luka Unterberg konnten im Sprint und über die Hürden bereits die Norm knacken... und weitere Athleten haben noch durchaus Chancen bis dann der Saison-Höhepunkt unter dem Hallendach Anfang März ansteht. An Anfeuerung & Teamgeist wird es gewiss nicht scheitern. Wie so oft schon in 2018 boten die Mädels und Jungs hier eine besonders gute Performance. Macht Lust auf mehr....

Stimmungsvoller Jahresabschluss beim 43. Silvesterlauf Köln – mit 932 Finishern!

Das leicht trübe Wetter konnte der Stimmung bei unserem diesjährigen Silvesterlauf keinen Abbruch tun. Schon zum Start des Schülerlaufs herrschte auf der Anlage reges Treiben. So hatten die ehrenamtlichen Helfer in der Gaststätte alle Hände voll zu tun, um in der vollen Hütte Startnummern auszuhändigen und Nachmeldungen anzunehmen. Derweil feuerten stolze Eltern und Trainer ihre Kiddies beim 1200m Schülerlauf an. Platzierungen spielten hier für die meisten Kinder keine Rolle. Ein junger Teilnehmer, sich eher weiter hinten im Läuferfeld befindend, rief knapp 300m vor dem Ziel „jetzt nochmal der Turbo“ und spurtete los – sehr zum Amüsement einiger Läufer/innen des 5km Laufs, die sich auf der Gegengerade aufwärmten.

Giuseppe Scianna

Etwas ehrgeiziger ging es beim 5km und „schnellen“ 10km Lauf wenig später zu. Beim 5km Lauf stach insbesondere die Leistung von Giuseppe Scianna (G.S. Partinico Running) hervor. In 16:41min gewann er den Lauf mit nur 15 Jahren – und freute sich beim Zieleinlauf sichtlich darüber. Mit dieser Zeit ist er 10 Sekunden schneller gelaufen als der letztjährige Sieger, der die Marke bei der Erstaustragung dieser Distanz setzte.  In der Frauenwertung hatte am Ende Sarah Schmitz vom ASV Köln in 18:44min knapp die Nase vorn. Nur kurz nach dem Zieleinlauf der 5km gingen die schnellen 10km Läufer/innen an den Start. Hier zeichnete sich bereits sehr früh der Sieg von Matt Crone (Pro Athletes) ab. Vom Start weg erlief er sich den Sieg und mit 31:19min auch einen tolle Zeit. Streckenrekord gab es dann bei den Frauen. Sowohl Vera Coutellier (Bunert) als Siegerin in 34:47min, als auch Linda Wrede (LT DSHS Köln) als Zweite in 35:06min unterboten den alten Rekord um über eine Minute.

Der letzte Startschuss des Tages fiel um 13 Uhr für die 10km Hobbyläufer und 3x3,333km Staffeln. Während bei den Staffeln noch einige ambitionierte Läufer am Start waren, machten den 10km Läufer den Zuschauern am Rand einfach Spaß. Ob Mädelstrupp im Gruppenlook mit Glitzerstirnband, Feuerwehrmann in voller Montur oder Läufer/innen auf der Zielgeraden, die um die 60min Marke spurteten. Schön, dass der TuS immer wieder alle Läufergruppen anlocken kann! Von Leistungssportlern, die vordere Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften holen, über Hobbysportler, Kinder und Familien, die zum Jahresabschluss gemeinsam eine Staffel laufen.

Zu letzterer Gruppe gehörte erneut Familie Fischer, die auch dieses Jahr aus Stuttgart in die alte Heimat gereist sind und (mal wieder) den Sieg in der Wertung der Familienstaffeln holten.  

Mehr als 1000 frisch gebackene Brezeln - noch warm angeliefert - gingen über die "Ladentheke". Eine für jeden Läufer... und auch eine für jeden Helfer. Verdient hatten es sich die einen wie die anderen. Auf dem Bild sind hier die (sehr aktiven) Streckenposten - stellvertretend für alle, die geholfen haben, dass alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und der Ablauf passte.

Vielen Dank an euch, alle Läufer/innen, die uns mit 932 Finishern einen neuen Teilnehmerrekord beschert habt und natürlich auch ein fettes DANKE an die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen für tolle Arbeit ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich ist. Habt alle einen guten Start ins neue Jahr – der TuS freut sich auf ein stimmungsvolles Wiedersehen am 31.12.2019!  

 

Alle Ergebnisse des 43. Silvesterlauf Köln findet ihr hier: https://my1.raceresult.com/88806/

TuS Senioren werden Nordrheinmeister im Crosslauf

Gute Stimmung bei Oliver Poeschl, Gerd Schäfer & Joachim Zeidler

Ungemütliches und regnerisches Wetter hielt die TuS Senioren am vergangenen Sonntag nicht vom Laufen ab. Nein, sie zog es sogar auf matschigen und weichen Untergrund zu den Nordrhein Crossmeisterschaften, die in Sonsbeck ausgetragen wurden. Mit sichtlich viel Spaß gingen Gerd Schäfer, Joachim Zeidler und Oliver Poeschl die ca. 4550m lange Crossstrecke an. Am Ende gab es sogar Gold und damit den Nordrheinmeister-Titel für die Mannschaftsleistung in der M40/M45. Joachim holte in der M45 in 19:55min außerdem die Vizemeisterschaften in der Einzelwertung. Herzlichen Glückwunsch!

Leichtathleten feiern Saisonende ... und sich selbst :-)

Die ältesten der ca. 80 Gäste hießen Inge, Gertrud und Dieter und sind alle über 80 Jahre alt. Die jüngsten waren 13, hören auf Leo und Gereon, und kümmerten sich zusammen mit einigen anderen Athleten der U16 um den Service. Die weiteste Anreise hatte Hartmut, der nur für diesen einen Abend einen Hin-und Rückweg von insgesamt mehr als 600 km in Kauf genommen hatte. Respekt für die größte Ausdauer gebührt einigen Athleten, die gegen halb vier das letzte Fässchen geschafft hatten (hier schweigt der Schreiberling zu Namen :-)) und die meiste Arbeit stemmten Dagmar Galler und Rana Bhattacharjee. Ungefähr so lässt sich die "Rekordliste" zum diesjährigen Abschlussfest (24.11.) der Leichtathletikabteilung zusammenfassen. Sehr liebevoll hatte Dagmar Galler das Tennisheim in blau-weiß geschmückt. Und einiges an guter Laune und Spaß quer durch alle Generationen und Trainingsgruppen brachten die Athleten mit!

 

Traditionell werden auch die besten Saisonleistungen geehrt. So haben die Leichtathleten mit Winfried Schmidt einen Deutschen Meister (Altersklasse M70) und mit Heinz Lorbach (M65) einen "Vize" in ihren Reihen. den Titel "Deutscher Meister" gab es auch in der M50 über 3 x1000m mit Heinz Lorbach, Reinhart Brüning und Joachim Zeidler. Sabine Hobohm war in der W40 nominiert für die deutsche Staffel und holte bei der EM Bronze. Celine Ritter belegte bei der U23-DM über 1500m den sechsten Platz und Christoph Schrahe gehört in seiner Altersklasse ebenso zu den deutschen Top Ten im Weitsprung wie Martin Schönenborn im Hürdenlauf, Mehrkampf und Speerwerfen. Auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften war der TuS durch Tom Klose (400m) vertreten, genauso wie bei den Aktiven Celine Ritter (1500m) und die 3x800m Frauenstaffel mit Celine, Steffi Mühl und Elle Wladasch.

Mindestens so stolz wie auf diese sportlichen Leistungen kann die Abteilung aber auch auf ihre Veranstaltungen sein: Silvesterlauf, Christi Himmelfahrt-Sportfest, U12-Nordrhein-Finale und das Seniorensportfest waren sicher Highlights im Wettkampfkalender der Region, und das vielfältige Lob ein schöner Lohn an alle Helfer und die gesamte Abteilung. Gründe genug auf die Saison anzustoßen, gab es also... Und hätte es diese nicht gegeben, hätten wir uns sicher welche gemacht :-).

 

Ein dickes Dankeschön gilt Dagmar Galler und Rana Bhattacharjee für die Organisation dieses schönen Fests. Auf ein Neues in 2019! Der Termin steht schon: Save the date für den 16.11.2019.

Wer´s verpasst hat, ist selber Schuld :-) !

Traditionell gehen unsere jungen Leichtathleten im November zum Abschluss einer Saison auf Fahrt. Mit den Trainingskameraden von der U10 bis zur U16 sich auf ganz anderes als Tartanbahn und Weitsprunggrube einlassen? Im Zweifelsfall mal weniger schlafen, dafür aber mit einem Sack voller besonderer Erlebnisse im Gepäck wieder nach Hause zu kommen? Eigentlich darf man so etwas nicht verpassen. Und weil das die meisten unserer jungen Leichtathleten wissen, versperren bei Tourbeginn mehr als 70 Autos, Koffer und Kids die Zufahrtstraße und warten auf den Start in das besondere Wochenende.

 

"Zu Gast bei Folterknechten, Gauklern und Mägden im Eichenwald zu Burg Ratingen" hieß das Motto in diesem Jahr. Und so mussten die Junker und Mägde aus Colonia der Burgherrin Ursula zu Burg Ratingen zur Seite springen und lebensrettende Medizin für den Burgherrn bringen, einen geheimen Zugang finden und eine Wunderwaffe bauen. Alles einfach zu lösen, wenn man weiß, dass der Kerkermeister den geheimen Zugang kennt, den aber nur Preis gibt, wenn er Funkelstäbe hat, die man aber wiederum dem Gaukler abschwatzen muss... Oder wenn man der Giftmischerin vom bestechlichen Ratsherrn Giergeiz die Ernennungsurkunde zum Hofarzt besorgt und so die Medizin erhält... Alles durchschaut :-)? Die Mägde und Junker aus Burg Ratingen schon und so können wir verkünden: Burg Ratingen ist gerettet!

Wenn dann 72 Kids und 10 Trainer sich auf den Weg zur Eisbahn machen, dann hat das schon was von Volkswanderung. 40 Minuten Fußweg ist zwar nicht jedermanns Sache - nicht mal, wenn man eigentlich Leichtathlet ist - aber den Spaß dran kann man sich machen. So mancher Fußgänger oder Radfahrer auf demselben Weg staunte wohl nicht schlecht über die Menge, über die Bgeleitmusik aus der Konserve und auch über den Gesang, den einige anstimmten. Und alles das war nur ein Vorgeschmack auf die Eishalle, die die Kölner dann rockten. Sie belagerten den DJ mit Wünschen und boten dafür dann zu Macarena oder "Mach mir die Robbe" auch eine Show. "Macarena" ist tatsächlich noch eine harmlose Performance im Vergleich zur "Robbe". Alle auf den Boden (auf das nasse Eis!), Bauchmuskeln anspannen, Fußgelenke greifen und im Takt wippen. Wer gerade nicht so hip ist, was Schlager angeht, ist jetzt auf jeden Fall schlauer - so wie der Schreiberling hier. Und ganz klar: Mehr als 60 Kölner wippend auf dem Boden einer Eisfläche sind ohne Zweifel ein besonderer Anblick!

Viel Spaß hatten alle bei "Macarena" auf der Eisfläche - und die unbeteiligten Zuschauer auch...

Genauso viel Tradition wie die Fahrt hat der "Gala-Abend", bei dem die Leichtathleten sich an Theaterstücken und Showeinlagen versuchen. Dresscode? Eine passende "Gewandung"... . Und so tauchten Folterknechte, Gaukler, Burgfrauen und Ritter den Jugendherbergsraum in eine andere Welt. Der Preis des besten Kostüms ging an eine Magd, in deren Kleider der 13jährige Gereon steckte. Sicher eine mutige Verkleidung für einen Jungen - und sicher auch ein Beispiel für den besonderen "Geist" der Fahrten: Man muss nicht immer nur cool sein... Spaß macht es, wenn´s anders läuft!

 

Als „Sportler des Jahres“ wurden in diesem Jahr in der U12 Katharina Rodinow und Finn Merheim ausgezeichnet, in der U14 Johanna Schubert und Joel Kanga und in der U16 Veronique Badjalimbe und Matteo Juresic. Geehrt wird auch jährlich ein Athlet mit dem Fairness-Pokal. Vergeben wird er für besondere Umsicht im Trainingsalltag und Einsatz für den Verein – losgelöst von sportlichen Leistungen. Unter großem Applaus der Trainer und Athleten nahm in diesem Jahr Fiona Schöner diese Auszeichnung entgegen.

Zurück aus dem Mittelalter trafen am frühen Sonntagnachmittag alle 82 wieder wohlbehalten in Köln ein. "Seht ihr müde aus!", sagten die Eltern, "Ich will nächstes Jahr wieder mit!" entgegneten die Kinder ... zumindest war es der O-Ton der 10jährige Mia. Sie hat offensichtlich - wie wohl viel andere auch - das feine Gespür dafür, dass man Schlaf nachholen kann, aber besondere Aktionen einfach nicht verpassen darf. Von diesen zehrt man nämlich lange ... und erzählt... und so bleiben hoffentlich viele besondere Erlebnisse des Wochenendes lange in Erinnerung. Für den Schreiberling dieses Artikels werden sie das auf jeden Fall....

Heinz Lorbach NRW-Meister über 10km!

Es gibt eine weitere Erfolgsgeschichte unserer TuS-Senioren! Heinz Lorbach wird bei den NRW-Straßenlaufmeisterschaften in Steinhagen NRW-Meister der Altersklasse M65 über 10km.

Mit seiner gelaufenen Zeit von 42:13min zeigt er sich nach dem Rennen nicht zufrieden. Angesichts der (ungewöhnlich) warmen Temperaturen und der engen Strecke war jedoch keine schnellere Zeit möglich. Immerhin kam er knapp 30 Sekunden vor dem Zweitplatzierten ins Ziel!

Siebenkampf - einfach weil´s Spaß macht!

Es ist viel los gerade bei den Leichtathleten. Nach der Straßenschildeinweihung "Günter-Kuxdorf-Weg" und dem großen überregionalen U12-Finale amüsierten sie sich nun einfach mal exklusiv gemeinsam - mit einem Siebenkampf der besonderen Art (06.10.2018). Schon in den 90ern hatte es diesen Siebenkampf gegeben: Alle Disziplinen an einem einzigen Tag, ... immer Anfang Oktober, ...als gemeinsamer Wettkampf aller Leichtathleten ob Sprinter, Werfer oder Langläufer, ob jung oder älter... nach der Frauenwertung...  als ein besonderer Spaß - aber natürlich nicht ohne Ehrgeiz (man sah Mittelstreckler heimlich zur Vorbereitung mit Speeren hantieren :-)). Inspiriert durch die EM in Berlin erweckte Imke Fontes - selbst erst 1998 geboren - die alte Tradition zu neuem Leben. Und so trafen sich Athleten aus den Breitensport- wie den Wettkampfgruppen, aus dem Bereich Sprint/Sprung-sowie der Mittelstrecke sowohl vom TuS als auch vom befreundeten MTV Köln, um gemeinsam das Abenteuer "Siebenkampf" zu bestehen. Der geglückte dritte Versuch über 1,10m beim Hochsprung wurde genauso bejubelt wie die besten Sprünge über 1,77 m, eine Weitsprungweite von 3,32 m wie die über 6,34 m. Es gab verzweifelte Gesichter über die Männerkugel von 7,26 kg, interessante Hürdentechniken, Freud & Leid beim Speerwurf sowie die obligatorischen Gespräche über die abschließenden 800m, die unter La Ola und Anfeuerung dann alle aber bravourös "überstanden". Und auch der Schreiberling dieses Artikels ließ sich von der tollen Stimmung anstecken. Eigentlich war er nur gekommen, um "kurz" beim Hochsprung zuzuschauen. Geblieben ist er bis zur abschließenden Siegerehrung... wie mehrere Zuschauer, die sich noch an die 90er erinnern :-).

Der große Dank gebührt Imke Fontes für die gute Idee und ihren Eltern Arndt und Kirsten, die nach Kräften unterstützt haben. Was für ein schöner Tag!

Landesfinale der U12 mit Gänsehautmomenten

18 Teams zauberten tolle Stimmung in unser Stadion

Die Vorfreude war schon vorher groß... und die Arbeit, die das Orga-Team rund um Andrea Schäfer in die Vorbereitungen gesteckt hat, auch. Aber das Finale des Jochen Appenroth-Pokals 2018 (29.09.) mit den besten Teams des Landesverbandes war jede Minute wert! 18 Teams aus Essen, Troisdorf, Leverkusen, Oberhausen, Aachen, Hückelhofen-Hilfarth, Erkelenz, Nütterden, Mönchengladbach, Haan, Leichlingen, Rees, Düsseldorf und Köln rückten mit Maskottchen, Fahnen und vielen Fans an und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Schon der Einmarsch, die Weitergabe einer Fackel als Zeichen des gemeinsamen "Brennens" für die Leichtathletik und der Athleteneid sorgten für Gänsehautmomente. "Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir heute mit Freude und Einsatzbereitschaft am JAP-Finale 2018 in Köln teilnehmen. Wir versprechen, fair zu sein, die  gültigen Regeln zu respektieren und zu befolgen, für einen Sport ohne Betrug, im wahren Geist der Sportlichkeit, für unsere Sportart Leichtathletik und zur Ehre unserer Mannschaft". Gesprochen wurde der Eid von Jan und Finn Merheim... und danach gehandelt von allen 196 Kindern! Schlachtrufe, Anfeuerungsjubel, Freude auf der Laufbahn und auch Kampf im Stadioncross bis "zum Umfallen" für das eigene Team sowie lauter und fairer Applaus bei der abschließenden Siegerehrung für die anderen Mannschaften waren der Grundstein für ein richtiges Fest.

Kids aus Oberhausen performen ihren Schlachtruf

Und das sportliche Ergebnis? Die besten Sprinter kommen aus Leverkusen, Troisdorf und vom TuS Köln rrh., die besten Stabweitspringer aus Leichlingen, vom LT DSHS Köln und TUSem Essen, die besten Werfer aus Leverkusen, Haan und punktgleich Oberhausen und Aachen, die besten Springer aus Leverkusen, Oberhausen und Haan und die besten Ausdauerläufer vom Tus Köln rrh., von MTG Horst Essen und aus Leverkusen. Finalsieger über alle fünf Disziplinen wurde letztlich der TSV Bayer 04 Leverkusen. Wir gratulieren herzlich! Und unsere Heimmannschaft? Die konnte sich dank einer grandiosen Leistung im Stadioncross, wo noch mal alle aus sich rausholten, was ging, noch auf Platz zwei schieben mit einem Punkt Vorsprung vor dem Haaner TV. 

 

Liebe Teilnehmer am diesjährigen Jochen-Appenroth-Finale bei uns in Köln, liebe Trainer, Fans & Zuschauer: Vielen Dank, dass ihr trotz der zum Teil komplizierten und langen Anreise da wart und für die tolle Stimmung, die ihr mitgebracht habt. Ihr wart einfach tolle Gäste.

 

Hier ein paar Eindrücke im Bild:

...und ein Blick in die Ergebnisliste

Gesamtergebnis
JAP-Auswertung Finale 2018.pdf
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Gelungener Ausklang auf der Bahn und toller Beginn der Straßenlaufsaison mit Deutschem Meistertitel!

… so lassen sich die letzten Wochen der Lang- und Mittelstreckler wohl am besten zusammenfassen. Winfried Schmidt Heinz Lorbach kehren am 02.09. als Deutscher Meister und Vize-Meister von den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften aus Bremen zurück. In 40:16 min sicherte sich „Winnie“ den Titel und gewann mit respektablen 1:51min Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. In 41:18min min reichte es für Heinz zu Platz 2 und zur Vizemeisterschaft.

Ebenfalls erfolgreich auf der Straße unterwegs ist derzeit Noureddine Mansouri. Am letzten Augustwochenende bestritt er gleich drei Rennen. Beim Sommerabendlauf, der vom Förderverein des TuS in der Merheimer Heide ausgerichtet wurde (wir berichteten), lief er die 10km in 32:04min. Am gleichen Wochenende bestätigte er in einem weiteren Rennen mit 32:23min seine Form. Sicherlich lief er nicht „Vollgas“, da er am Sonntag (26.08.) den Halbmarathon, ausgerichtet von dem Leichtathletik Team DSHS, in 1:08:57h gewann.

Was er zurzeit in der Lage ist über 10km zu laufen, zeigte Noureddine dann in Bergisch Gladbach vor ein paar Tagen. Hier gewann er in starken 30:52min. Traditionell gingen hier bei der Bahnlaufserie, neben Noureddine, wieder viele TuS Läufer an den Start. Darunter auch einige, die sonst eher selten auf der Bahn anzutreffen sind, wie z.B. Mario Zielinski oder Lukas Kehlenbach. Malte Krummeich wagte sich als Sprinter „sogar“ über die 800m – sein Endspurt zeigte, dass es hier noch Potential gibt ? Als Jüngster war bei allen drei Rennen Timofey Klyuev (Altersklasse U10) am Start. In der Serienwertung belegte er den 2. Platz. In seinem stärkstem Rennen lief er die 800m in 2:57,38min.

U10 glänzt im LVN-Teamfinale "Süd"

Ein spannendes Finale der besten Teams der LVN-Region "Süd" zeichnete sich schon im Vorfeld ab. Seit drei Jahren hatten weder die jungen Athleten des TSV Bayer Leverkusen einen Wettkampf verloren noch unsere Kids. Wegen einer Strukturänderung im Landesverband gehört Leverkusen seit 2018 zur Region "Süd". Und so trafen also die beiden Seriensieger am 02.09. im diesjährigen Finale aufeinander. Gleich zwei Teams vom TuS hatte der LVN aufgrund der guten Vorleistungen eingeladen. Als"Blue Bears" und "White Bears" - benannt nach dem Maskottchen - sammelten unsere Jüngsten Punkte.

Wessen Siegesserie sollte nun reißen? Die der Leverkusener oder die der TuSser. Die Spannung hielt tatsächlich bis zum Schluss.

 

Ein etwas unglücklicher Pendelstaffellauf unserer Blue Bears - der Staffelstab - lag zwischenzeitlich auf dem Boden - brachte zunächst die Leverkusener in Führung. Sieg für sie, Platz 2 für die Blue Bears. Im Werfen und Springen konnten unsere Kids mit tollen Leistungen unter dem Jubel und den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Fans die Reihenfolge umdrehen: Einen Platzzifferpunkt Vorsprung vor der abschließenden Biathlonstaffel.... Und auch da entschied sich erst mit dem sechsten und letzten Läufer nach mehr als 3 km Laufstrecke der Sieg. Lange hatten die Blue Bears vorne gelegen, alles getroffen und Strafrunden vermieden. Erst spät riss plötzlich die bis dahin malkellose Bilanz. Die Leverkusener witterten ihre Chance, kamen näher und näher... und gingen beim letzten Wurfduell vorbei. Platz 2 konnten die Blue Bears aber sicher nach Hause laufen. Sechs Platzzifferpunkte in der Gesamtwertung für Leverkusen und sechs für den TuS :-). Beide Siegesserien gerettet!

Und was machten die "White Bears"? Die versetzten das Trainerteam, Nadien Peppel, Niklas Heimann und Uschi Heimann, in absolutes Erstaunen!

Als Team ins Rennen zu gehen mit der Hypothek, dass die stärksten Vereinskameraden "Blue Bears" sind, ist ein schwieriges Unterfangen. Aber die White Bears haben's einfach drauf! Mit großem Kampfgeist und toller Moral sicherten sie sich Platz 3!! Stellvertretend sei hier Henri Laps genannt, der mit einer Fußentzündung kurzfristig "eigentlich" hätte absagen müssen. Schuhe konnte er jedenfalls keine tragen... Aber werfen ging. Mit Barfuß und Verband mit TuS-Aufschrift war er der beste Werfer der White Bears! Ansonsten nur zugucken zu dürfen, fiel sicher nicht leicht, zeigt aber viel Herzblut, mit dem unsere Jüngsten dabei sind.

Platz 1 und Platz 3 - was für eine Ausbeute im Landesfinale "Süd". Herzlichen Glückwunsch an unsere U10! Wir sind stolz auf euch! 

+++ Deutscher Meistertitel für TuS Senioren +++

Gold für die M50 3x1000m Staffel des TuS bei den Deutschen Senioren Meisterschaften in Zella-Mehlis (04.08.)! Herzlichen Glückwunsch an Heinz Lorbach, Joachim Zeidler und Reinhart Brüning für die tolle Leistung! Sie stellten die älteste Staffel, die in der M50 an der Startlinie stand. Heinz Lorbach darf eigentlich schon in der M65 starten. Aber wenn es um den dritten Mann in der Staffel geht, dann lässt er sich auch auf ein Rennen mit der 15 Jahre jüngeren Konkurrenz ein. In einem spannenden Rennen mit wechselnder Führung konnte unser Trio erst auf den letzten Metern den Titel klar machen. Umso größer war dann natürlich der Jubel im Ziel über Gold und eine tolle Zeit (9:11,93 min). Wir jubeln gerne mit!

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2018

"Spaß hat es gemacht!", "Wir kommen jedes Jahr gerne wieder!, "Steht schon der Termin für das nächste Jahr?" - so oder so ähnlich klang es vielfach zum Ende der vierten Auflage des Sommerabendlaufes. Der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. e. V. (LAF Köln rrh e. V.) als Organisator freute sich zurecht über das Lob. Die Idee "Ein Lauf von Läufern für Läufer" mit vielen Gleichgesinnten in familiärer Atmosphäre, ohne viel "Schnickschnack" auf einer übersichtlichen Strecke und einem After-Run-Kölsch (oder Wasser) zieht jedes Jahr viele Wiederholungstäter und auch immer wieder neue Gesichter auf die Merheimer Heide nach Köln Höhenberg.

Ein Team von 30 ehrenamtlichen Helfern um Birgit Diekmann, Thomas Höller, Robert Krämer, Malte Krummeich und Michael Pollerhoff sorgt für einen möglichst reibungslosen Ablauf und die Läufer alle gemeinsam für eine schöne Stimmung. Schon die Jüngsten konnten bei ihrem 1 km Lauf durch ein Spalier von Anfeuerungsrufen und Klatschen ins Ziel einlaufen - sicher ein besonderes Erllebnis für die Laufanfänger. Und auch nach dem Lauf herrschte am "Sammelpunkt" rund um die Kölsch- und Wasserversorgung lebhaftes Treiben.

Schnelle Zeiten gab es "ganz vorne" auch ... und viele persönliche Erfolge. Die genauen Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des LAF: http://www.laf-koeln.de/ 

Unser ganz besonderer Dank gilt euch, liebe Läufer: Wir freuen uns, dass ihr bei der vierten Auflage dabei wart und über die schöne Stimmmung, die ihr mitgabracht habt! Auf ein Wiedersehen in 2019? Wir sind da!

Deutsche Meisterschaften mit Vereinsrekord für TuS

Tom Klose & Trainer Dieter Dylong

Tom Klose (U18) eröffnete direkt am ersten Wettkampftag für den TuS die Deutschen (Jugend) Meisterschaften in Rostock und lief, trotz Krankheit in der Vorbereitung und windigen Bedingungen im Stadion, über 400m nah an seine persönliche Bestleistung heran. So konnten sein Support im Stadion, Trainer Dieter Dylong, seine Eltern sowie sein jüngerer Bruder, ihm am Ende zu 51,56sek. gratulieren. Damit fehlten Tom nur ein paar Hundertstel zu seiner Qualifikationsleistung vom Beginn der Saison.

Auch außerhalb des Stadions wurde fleißig mitgefiebert. Die 3x800m Staffel mit Stephanie Mühl, Celine Ritter, Elena Wladasch und Alicia Ritter sowie Yasmin Asselborn (Ersatz) befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg nach Rostock, feuerten Tom aber per Livestream auf der Autobahn an. Die Staffel selbst musste sich bis zu ihrem Einsatz am Sonntag gedulden. Der Freitagabend und Samstag wurde mit lockeren Läufen, ein wenig Sightseeing in Rostock, einem Ausflug zum Meer und gemeinsamen Abendessen gefüllt.

Stephanie Mühl, Celine Ritter & Elena Wladasch

Dank eines kurzen Regenschauers am Samstagabend waren die Temperaturen am Sonntag optimal für gute 800m Rennen. So konnten auch die kleinen Verzögerungen und das Chaos im Callroom den guten Auftritt der Staffel nicht verhindern. In 6:59,08min belegten die TuS Mädels in ihrem Lauf den 5. Platz und konnten den Vereinsrekord um mehr als 10 Sekunden verbessern.  

Diese schönen Erfolgen von Tom und der Staffel haben vor allem die Fahrer, Unterstützer & Trainer – in manchen Fällen in allen Funktionen gleichzeitig :-) - Tina Ritter, Familie Klose, Dieter Dylong & Arndt Fontes möglich gemacht. Vielen Dank!

Geburtstagskind Celine Ritter beschenkt sich selbst bei DM in Nürnberg

Als erste Mittelstrecklerin bei Deutschen Meisterschaften der „Aktiven“ seit ihrem Trainer Lars Jucken im Jahr 2003 und nach Sprinterin Christine Salterberg, die 2013 über 400m Hürden die TuS Flaggen vertrat, lief mit Celine am Wochenende in Nürnberg nun wieder eine TuS-Vertreterin bei den nationalen Meisterschaften der Großen.  Dabei verkaufte sie sich über 1500m glänzend und lief, nur eine Sekunde hinter ihrer persönlichen Bestleistung und damit ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit, in 4:31,85min auf Platz 7 in ihrem Vorlauf. 

Die Bedingungen am Samstag waren keineswegs perfekt. Vereinzelte starke Schauer bis zum Nachmittag erleichterten den Athleten das Aufwärmen und die Vorbereitungen auf den Start nicht gerade. Umso erfreulicher die tolle Zeit von Celine, die bis zum letzten Meter ein tapferes Rennen lief und sich, trotz der nicht ganz optimalen Bedingungen, unbeeindruckt zeigte.

Angefeuert von Familie und Freunden konnte sie sich so selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk zu ihrem 20. Ehrentag machen. Nach dem Rennen zeigten sich Celine und Trainer Arndt Fontes zufrieden.

 

Eine persönliche Bestzeit wäre sicherlich nochmal die Sahnehaube auf dem (sehr leckeren) Kuchen der Mama Ritter gewesen, aber die bleibt eben etwas Besonderes und darf nächstes Jahr wieder in Angriff genommen werden. Nun geht es noch nächstes Wochenende, vor Celines Rückkehr für ihr 3. Semester in den USA, zum Saisonabschluss mit ihren Staffelkolleginnen nach Rostock, wo die Deutschen Meisterschaften über 3x800m im Rahmen der Jugend DM ausgetragen werden. Und vielleicht wird es dort noch ein kleines Sahnehäubchen zu feiern geben. Die selbst gebastelten Plakate werden jedenfalls eingepackt und wieder ihren Einsatz finden. 

NRW-Meisterschaften 2018 mit vielen Top10-Plätzen

Als nur noch die 4 x100m der U16 auf dem Programm der NRW-Jugendmeisterschaften im Sportpark Duisburg-Wedau (14./15.07.) standen, hatten die TuS-Athleten bereits zwei gefühlsmäßig durchaus gemischte Meisterschaftstage hinter sich. "Eigentlich" lief es nicht wirklich schlecht, aber irgendwie fehlte doch oft das Quentchen Glück. Ein Beispiel dafür ist sicher Laura Sakka: Über die 80m-Hürden der W15 lief sie neue persönliche Bestleistung, verpasste aber um 5 Hundertstel das erhoffte Finale und um 11 Hundertstel die Norm für die "Deutschen". Oder Jan Heimann: er war mit der 10ten Zeit über die 800m in der U20 gemeldet und konnte Platz 8 erkämpfen. Eine bessere Zeit verhinderte aber ein Gedrängel in der ersten Kurve mit einem "Faststurz".

Laura und Jan sammelten mit Tom Klose (400m, 51,74, Platz 5), Sophia Masuth (100m-Hürden, 16,06 sec) und Emma Wittekind (400m, 61,83, Platz 6) am ersten Meisterschaftstag bereits beeindruckende vier Top-Ten-Platzierungen - für ein Team von fünf Athleten auf Meisterschaften mit einem solchen Niveau eindeutig eine tolle Bilanz! Weil aber die Bestleistung meistens fehlte, war die Freude doch eher verhalten. Das wandelte sich dann mit den Starts am zweiten Tag. Veronique Badjalimbe trommelte in der W14 über die 100m tolle 12,43 sec auf die Bahn und stellte einen neuen Hausrekord auf. In den meisten Jahren reicht eine solche Zeit für die Goldmedaille. In diesem Jahr ist das Niveau der W14 in NRW aber beieindruckend hoch. Groß deshalb die Freude bei Veronique, dass sie die Bronzemedaille noch ins Ziel retten konnte. Aktuell liegt sie mit dieser Zeit in Deutschland auf Platz 5 ihrer Altersklasse.

Das Highlight des Wochenendes gelang dann der U16 in der letzten Disziplin. Angereist waren Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Lorraine Koudoh mit einer Zeit von 51,84 sec über die 4 x100m, Platz 13 in der Meldeliste der U16. Das Wedaustadion verließen sie dann mit 50,68 sec, Platz 7, deutscher Quali und neuem Vereinsrekord! Unglaublich, was den Mädels da gelungen ist. Und dass es nicht unbedingt der erste Platz sein muss, der auf dem Siegerpodest die beste Stimmung verbreitet, bewiesen unsere Mädels mit Tanzeinlagen und Luftsprüngen eindrucksvoll!

Vordere Platzierung bei NRW Meisterschaften für unsere Mittelstrecklerinnen

Celine, Malte, Elena & Steffi

Bei bestem Leichtathletikwetter haben unsere TuS Athletinnen bei der NRW Gala einen 4. und zwei 5. Plätze im Bottroper Jahnstadion erlaufen. Celine Ritter, die eine Woche zuvor noch über 1500m in Heilbronn bei den Deutschen U23 Meisterschaften erfolgreich unterwegs war, lief über 800m in 2:16,88min auf den 4. Platz. Ihre Trainingskollegin Stephanie Mühl platzierte sich direkt dahinter, exakt 2 Sekunden langsamer, mit einer Zeit von 2:18,88min. Beide liefen die ersten 400m voll im Soll, konnten dann aber ab 500m keinen Druck mehr aufbauen. Das Fazit nach dem Lauf: Die Zeiten sind „Okay“, die Platzierungen auf NRW-Ebene sorgen aber für mehr Grund zur Freude!

Einen 5. Platz belegte ebenfalls Elena Wladasch, die Ende Juli die 3x800m Staffel um Celine und Steffi bei den Deutschen Meisterschaften komplettieren wird. In Bottrop ging es für sie allerdings über die 400m Hürden. Auch sie war mit ihrer Zeit von 1:10,16min nicht so richtig zufrieden. Angesichts des „Bottrop Fluchs“, der sich für sie im Laufe der letzten Jahre entwickelte, war sie froh das Rennen ohne Gewitter, Zu-spät-Kommen oder Stürze (wahlweise Hürde 1 oder 10) überstanden zu haben. Und ein 5. Platz ist allemal eine Belohnung!

Der Vierte im TuS Quartett an diesem Tag war Malte Krummeich, der sich nach überstandener Verletzung im Oberschenkel wieder an die 100m wagte. Entsprechend war er nach dem Rennen froh, dass das Bein gehalten hat und er wieder beschwerdefrei ist. Mit seiner Zeit von 11,46sek. im Vorlauf musste er sich, angesichts des reduzierten Trainings in den letzten Wochen, zufriedengeben.

Unterm Strich war es ein erfolgreicher Tag für den TuS mit drei vorderen Platzierungen und einem unterhaltsamer Leichtathletik-Tag bei der NRW Gala, u.a. mit Kugelstoß-Weltmeister David Storl. Sowohl für Athleten als auch für Zuschauer ein immer wieder lohnender Ausflug.  

Bronze für Sabine Hobohm und 6. Platz für Celine Ritter bei Deutschen Meisterschaften (Senioren & U23)

Celine Ritter & Trainer Arndt Fontes

Während die einen die warmen Temperaturen für Grillabende oder Ausflüge an den Badesee nutzten, haben sich 12 TuS Athleten auf den Weg zu ihren „Deutschen“ gemacht. Für die Senioren war es zur Abwechslung mal eine kurze Anreise: In Mönchengladbach haben die diesjährigen Freiluft-Meisterschaften stattgefunden. Eine unerwartete Medaille gewann hier Sabine Hobohm (W40) über 200m in 27,90 sek. Damit hatte sie nicht gerechnet! Zuvor lief sie in einer sehr guten Zeit von 13,43sek. über 100m auf Platz 5 (Vorlauf: 13,84 sek.).

 

In Heilbronn kämpfte derweil Celine Ritter über 1500m bei den Deutschen U23 Meisterschaften um die Medaillen. Nachdem sie am Samstag ihren Vorlauf in 4:35,15min gewann und sich so sicher für das Finale der besten 12 am Sonntag qualifizieren konnte, war ihr Ziel ein Platz auf dem erweiterten Podium (Platz 4-8). In einem taktischen Rennen galt es für sie die Nerven zu bewahren. Insbesondere auf den ersten 800m konnten ihre Unterstützer im Stadion und am Livestream fast schon Stehversuche der Läuferinnen beobachten. Als das Tempo nach knapp 1000m an Fahrt aufnahm, konnte Celine souverän mitlaufen. Auf der letzten Stadionrunde war sie nicht zu jeder Zeit an einer optimalen Angriffsposition, konnte ihre Klasse aber dennoch mit einer finalen Runde in 64/65 sek. zeigen. Im Schlussspurt sicherte sie sich in 4:49,77min den 6. Platz. Platz 3 bis 8 trennten am Ende gerade mal 1 Sekunde! Dieser Auftritt macht Freude auf ihren nächsten Start über 1500m bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg (21./22.07.).

 

Wir gratulieren Sabine, Celine und allen weiteren TuS Startern zu den tollen Leistungen!

 

Die weiteren Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Senioren:

 

M45

Oliver Poeschl: 9. Platz 400m (57,95sek)

 

M50

Christoph Schrahe: 5. Platz Weit (5,49m)

Joachim Zeidler: 5. Platz 1500m (4:32,20min)

Reinhart Brüning: 7. Platz (2:13,10min)

 

M65

Heinz Lorbach: 5. Platz 1500m (5:15,70min)

 

M70

Schwarzer, Risse, Schönenborn, Winnen: 5. Platz 4x100m (62,63sek.)

Martin Schönenborn: 5. Platz Speerwurf (34,81m), 4. Platz Dreisprung (7,55m), 5. Platz 300m Hürden (62,09sek.)

Seniorensportfest & Kurzsprinttag, 24.06.2018

Ein Dankeschön an unsere Gäste

Drei Athleten, die uns schon viele Jahre die Treue halten

Liebe Athleten! Wie nett, dass ihr (wieder) bei uns wart! Ihr habt eine schöne Atmosphäre in unser Stadion gezaubert und hoffentlich Spaß an unserem Seniorensportfest & Kurzsprinttag gehabt! Schnelle Zeiten gab es auch: 100m-Sieger Maximilian Ruth (TV Wattenscheid01) sprintete die 100m in 10,77 sec und Clubkameradin Maike Schachtschneider in 12,16 sec. Allen, die bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren am nächsten Wochenende in Mönchengladbach starten, wünschen wir viel Erfolg!

 

Wer in die Ergebnisse des Wettkampftages schauen möchte, findet sie hier:

 

https://laportal.net/Competitions/Details/861 

 

oder im pdf-Format: Ergebnisse

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch... vielleicht in 2019 auf unserer Anlage ...?

Eine Achterbahn der Gefühle für unsere U16 bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften

Laura floppt fast über ihre Größe

Saisonhöhepunkt Nr. 2 für unsere U16 stand am letzten Wochenende (16./17.06.) im Wettkampfkalender. Einige Wochen hatten sich Laura Sakka, Veronique Badjalimbe und Lorraine Koudoh auf ihren zweiten (Laura) bzw. ersten Siebenkampf (Veronique und Lorraine) in ihrem Leben mit einigen Extra-Einheiten vorbereitet, um dann bei den NRW Meisterschaften in Lage ganz im Norden des Bundeslandes an den Start zu gehen. Wiederholung des Top 10 Platzes aus dem Vorjahr für Laura, im Team auf dem erweiterten Podest landen, sich in den ungewohnten Disziplinen - vor allem im Kugel, Speer und über die 800m zu beweisen...., das waren die Hoffnungen mit denen sich die jungen Athletinnen am frühen Samstagmorgen (16.06.) mit Trainerin Uschi Heimann Richtung Lage auf den Weg machten. Was dann alles in einem Siebenkampf passieren kann, erlebten sie in den nächsten beiden Tagen in der ganzen Palette.

Schon die erste Disziplin - die 100 m - brachte Ernüchterung. Laura und Veronique konnten beide nicht an die tollen Zeiten der Vorwoche anknüpfen und verloren direkt zu Beginn wertvolle Punkte. Ein Ausrufezeichen hingegen setzte Lorraine mit neuem Hausrekord (13,89 sec). Wie man am besten mit einem schwächeren Ergebnis umgeht, demonstrierte dann Laura. In der Folgedisziplin Hochsprung floppte sie mit 1,53 m so hoch wie noch nie - fast über ihre eigene Körpergröße -, und sorgte damit für ein kleines Hochgefühl im Team. Leider blieb es der einzige Jubelanlass an diesem Tag. Im Speer und Weitsprung blieb das Trio dann doch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Und als Lorraine den Wettkampf auch noch verletzt abbrechen musste, war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Eine ganz schön hohe Hypothek für den zweiten Tag, für den man sich irgendwie neu motivieren muss....

Aber die Mädchen zeigten Charakter und Kampfgeist. Die zwei, die noch im Wettkampf verblieben waren, stellten vor den abschließenden 800m unisono Bestleistungen im Kugelstoßen auf und Veronique außerdem über die Hürden (13,36 sec). Lorraine lobte zur besonderen Motivation sogar eine kleine Einladung zu Mc Donald aus, wenn es denn ihren Teamkolleginnen doch noch gelingen sollte, unter die ersten Acht zu kommen. Trotz ihrer eigenen Enttäuschung, den Wettkampf nicht beenden zu können, feuerte sie Laura und Veronique an, wo es nur ging. Mit soviel Rückhalt blieb den zweien dann auch kaum etwas anderes übrig als tolle 800m hinzulegen :-). Und so gab es doch noch ein kleines happy end. Laura lief zwei tolle gleichmäßige Runden, war nach der ersten Runde noch vorletzte und setzte dann 300m vor Schluss ihre Überholmanöver an. 150m vor Schluss war nur noch eine enteilte Läuferin 30m vor ihr. Mit tollem Kampfgeist konnte sie auch noch diese Läuferin abfangen und als erste in neuer Bestzeit (2:37,04) ins Ziel laufen. Platz 11 im Gesamtergebnis des Siebenkampfes für sie, ein Pünktchen (=1 cm im Weitsprung) hinter der Zehntplatzierten! Und auch Veronique lief in ihrer Altersklasse ein kluges Rennen mit furiosem Endspurt und toller neuer Bestzeit (2:37,84 min). Für sie reichte es sogar im Gesamtergebnis aller sieben Disziplinen noch zu einem nach dem ersten Wettkampftag nicht mehr für möglich gehaltenen siebten Platz und damit für Siegerehrung und erweitertes Podest.

Soviel Moral von allen drei Mädchen beeindruckte dann auch Trainerin Uschi Heimann - selbst ehemalige Siebenkämpferin und damit bestens mit allen Leiden vertraut. "Was für eine Show", kommentierte sie die abschließenden Rennen der Mädchen (und den Teamgeist von Lorraine). Vielleicht ist eine Wettkampfhaltung, wie die Mädchen sie an diesem Wettkampfwochenende bewiesen, auch genauso viel wert wie eine Topplatzierung. Eine besondere Erfahrung waren die zwei Wettkampftage allemal. Mädels, wir sind auf jeden Fall stolz auf euch!

(Fast) perfekte Nordrheinmeisterschaften für U16 - U20

Tag 1: Tom Klose knackt die Norm für die DM und gewinnt Silber

Tom Klose lässt die Korken knallen

Viele, viele Gründe gab es an den zwei Meisterschaftstagen der Nordrhein-Titelkämpfe (09. / 10.06.) in Krefeld-Uerdingen für unsere U16, U18 und U20, die Sektkorken knallen zu lassen! Zuallererst für Tom Klose. Sein Repertoire reicht in diesem Jahr von 400m über 800m bis 1500m. An den Start schickte Trainer Dylong den talentierten Läufer diesmal über die 400m-Distanz und am zweiten Tag über die 1500m. Und in beiden Rennen lieferte Tom Überzeugendes ab. "Reicht es für die Norm? ... reicht es nicht ?" Das war zunächst noch die Frage nach einem spannenden 400m-Rennen, in dem Tom Klose sich auf der Zielgerade beeindruckend auf Platz 2 vorkämpfen konnte. Es reichte! Der neue Hausrekord von 51,33 liegt exakt 17 Hundertstel unter der geforderten Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften im Juli in Rostock. Mit dem schnell noch besorgten Sekt konnte er dann mit Emma Wittekind deren Bronzemedaille über die 400m in neuer persönlicher Bestzeit feiern (61,11) und mit Sophia Masuth ihren Hausrekord über die 100m Hürden (16,03 sec). Zur Erfolgsbilanz steuerte Laura Sakka am ersten Tag noch einen 5. Platz über die 80m-Hürden (12,37 sec) der W15 bei und Jan Heimann Platz 4 über die 800m (2:03, 31 min). Auch Laura robbt sich immer näher an die Quali für die Deutschen heran. 17 Hundertstel fehlen noch zu ihrem großen Saisonziel.

Um den Titel über 80m-Hürden der M14 hätte auch Matteo Juresic mitkämpfen können. In seinem Vorlauf lief er dem gesamten Feld beeindruckend weg und ein grandioses Rennen ... bis zur vorletzten Hürde.... Hängengeblieben, gestürzt... und aus der Traum von neuer Bestleistung und Medaille... . "Ich will noch mal rennen", so seine ersten Worte nach dem Sturz, bei dem er kunstvoll Schlimmeres verhindert hatte. Mit diesem Wunsch wird er nun etwas warten müssen, was ein Hürdenmeisterschaftsrennen angeht.

Tag 2: Veronique Badjalimbe holt Titel und Tom eine zweite Quali

Spalier für Veronique nach ihrem Sieg

Den ersten Glanzpunkt am zweiten Meisterschaftstag setzte Veronique Badjalimbe über die 100m der W14. Schon im Vorlauf legte sie eine neue Bestzeit von 12,59 sec hin und steigerte sich im Endlauf dann noch einmal auf 12,58 sec - starke Zeiten für eine 13-Jährige! Gold & Titel für sie!

Perfekt lief es auch für Laura Sakka im Endlauf über die 100m der W15. Jubelnd flog sie ihrer Trainerin Uschi Heimann in die Arme, als ihre Zeit aufleuchtete: 12,99 sec und damit zum ersten Mal die magische 13 sec-Grenze geknackt... Platz 7 für sie. Und auch Matteo konnte sich in das erweiteret Siegerpodest "einzecken": Platz 5 über die 100m der M14 waren zumindest ein kleiner Trost für die verlorene Hürdenmedaille.

Hürdenpech hatte auch Jan Heimann. Über die 400m-Hürden "knallte" ein Läufer auf der Nebenbahn seine Hürde um und Jan in die Bahn. Geistesgegenwärtig gelang Jan zwar ein Ausweichmanöver, aber eine neue Bestzeit war dahin... Platz 5 für ihn in 60,84 sec.

Den nächsten Höhepunkt setzte Tom Klose: Auch über die 1500 m lief er munter mit, verbesserte in seinem zweiten 1500 m - Rennen in seiner Leichtathletikkarriere seine bisherige Bestzeit gleich mal um 7 Sekunden, lief auf Platz 2 ein... und machte es bzgl. der Norm erneut spannend. Und auch hier konnten Trainer und Athlet schließlich jubeln. 4:12,35 sec reichen für eine weitere Startoption bei den Deutschen. Bei dem Repertoire sollte doch auch die  800m-Norm noch fallen können und dann haben Trainer und Athlet erst Recht die Qual der Wahl, welche Disziplin man denn auf den Deutschen angehen will. Es gibt "schlimmere" Probleme im Leben eines Leichtathleten :-). 

Die U16-Staffel schwört sich ein

An beiden Meisterschaftstagen fielen die jungen TuS-Athleten durch ihre Anfeuerungsrufe auf. "Auf geht`s Matteo", "Bravo Veronique" hallte es bei jeder Vorstellung der TuS-Athleten oder bei den Siegehrungen durch das Stadion. Das fiel sogar dem Ansager auf, der ein Extra-Lob in Richtung TuS spendierte. In den Genuss der intensiven Anfeuerung kam auch Niklas Kaufmann über die 3000m. Rhythmisch klatschend und mit "Niklas, Niklas"-Rufen begleiteten die Teamkollegen immer wieder die 7,5 Stadionrunden. Während das gesamte Teilnehmerfeld losstürmte, hielt sich Niklas konsequent an den Fahrplan seines Trainers Arndt Fontes und wurde belohnt. Ab Runde drei "flogen" ihm die Konkurrenten entgegen. Läufer, die nach drei Runden 150 m vor ihm waren, konnte er noch kassieren und ganz nebenbei seine bisherige Bestleistung um  eine halbe Minute steigern. In 10;21,65 min lief er auf Platz 6 ein. "Die Urkunde rahme ich mir ein", freute sich Niklas über seinen tollen Erfolg.

Einen besonderen Schlusspunkt setzte die U16 in ihrem 4 x 100m Staffelrennen. Nach einem langen Wettkampftag unterboten Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Fiona Schöner ihre bisherige Zeit gleich um 6 Zehntel. Ganz nebenbei knackten sie die Vorgabe von Trainerin Uschi Heimann. Sie hatte eine Pizza ausgelobt, wenn es denn eine Zeit unter 52 sec gäbe. Dass ihre Schützlinge ihr eine 51,85 sec auf die Bahn zaubern und nebenbei noch Platz 7 unter 24 Staffeln, hätte sie wirklich nicht geglaubt. So muss das sein, Mädels!

Rekordzahlen und herausragende Leistungen bei unserem traditionellen Christi Himmelfahrt Sportfest

Startschuss zum 100m Finale der Männer

Mit mehr als 920 Teilnehmern aus 100 Vereinen hat die diesjährige Auflage des traditionellen Sportfestes alle Rekorde gebrochen.

 

Prominentester Teilnehmer war sicher Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 09), der schon seit Jahren die deutsche Sprintszene mitbestimmt. Er räumte in 10,78sek hinter Daniel Hoffman (TSV Bayer 04 Leverkusen) eine der Sprintprämien ab. Eine Stunde später begleitete er dann die sehbehinderte Läuferin Kathrin Müller-Rottgardt zu ihrer Zeit von 26,52sek über die 200m.

Hervorzuheben ist auch die Leistung von Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), die in 2:04,87min die sogenannten Kuxdorf-800m, in Gedenken an den langjährigen TuS Köln Macher und Trainer Günter Kuxdorf, gewann. Damit lief sie nicht nur nah an ihre persönliche Bestleitung heran, sondern setzt sich auch in der Spitze der deutschen Bestenliste fest.

Besonders freuen wir uns darüber, dass mit Tom Klose (2:02,06min) und Jan Heimann (2:03,61min) gleich zwei TuS Athleten den Alfred-Höffgen-Nachwuchspreis über 800m abräumen konnten.

Sarah Schmidt vom TSV Bayer Leverkusen, eine weitere Mittelstrecklerin, setzte sich am Donnerstag mit der persönlichen Bestzeit von 4:17,37min vorübergehend an die Spitze der nationalen Bestenliste über 1.500m.

Einen starken Saisoneinstieg über 100m zeigte Para-Athlet Felix Streng aus Leverkusen. Mit 11,01sek im Vorlauf und 10,91sek im Finale, blieb er nur zwei Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit und hakte die Norm für die Para Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin souverän ab. Bei den Athleten mit Handicap zeigte sich außerdem auch sein Vereinskollege Johannes Bessell in Bestform: In neuer Bestzeit von 4:16,23min über 1500m, lief er deutschen Rekord in seiner Startklasse.

 

Athleten mit Handicap, viele Athleten aus der Region, Läufer mit Ambitionen auf Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften, Kinder mit knapp 10 Jahren bis hin zu Günter Engelke, der mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer war - alle gemeinsam haben den Wettkampftag zu einem außergewöhnlichen Tag für Kölns größtes Sportfest gemacht. Vielen Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solcher Tag nicht möglich wäre!

 

Alle Ergebnisse gibt es hier:

https://laportal.net/Competitions/Details/541

Osterzeit ist Trainingslagerzeit

Platzsperre 

Die stadtweite Platzsperre für Tennenplätze wurde aufgehoben. Die Rasenplätze bleiben bis auf weiteres durch die Stadt gesperrt.

Übungsleiter/Innen gesucht:

Veranstaltungen

30.05.2019

Christi Himmelfahrt-Sportfest

Link zur Ausschreibung

 

23.06.2019

Seniorensportfest & Kurzsprinttag Mä / Fr / Jgd

Link zur Ausschreibung

 

23.08.2019

Sommerabendlauf des Förderverein LAF-Köln rrh.

Link zur Ankündigung

Externe Links

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