Gelungener Auusklang auf der Bahn und toller Beginn der Straßenlaufsaison mit Deutschem Meistertitel!

… so lassen sich die letzten Wochen der Lang- und Mittelstreckler wohl am besten zusammenfassen. Winfried Schmidt Heinz Lorbach kehren am 02.09. als Deutscher Meister und Vize-Meister von den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften aus Bremen zurück. In 40:16 min sicherte sich „Winnie“ den Titel und gewann mit respektablen 1:51min Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. In 41:18min min reichte es für Heinz zu Platz 2 und zur Vizemeisterschaft.

Ebenfalls erfolgreich auf der Straße unterwegs ist derzeit Noureddine Mansouri. Am letzten Augustwochenende bestritt er gleich drei Rennen. Beim Sommerabendlauf, der vom Förderverein des TuS in der Merheimer Heide ausgerichtet wurde (wir berichteten), lief er die 10km in 32:04min. Am gleichen Wochenende bestätigte er in einem weiteren Rennen mit 32:23min seine Form. Sicherlich lief er nicht „Vollgas“, da er am Sonntag (26.08.) den Halbmarathon, ausgerichtet von dem Leichtathletik Team DSHS, in 1:08:57h gewann.

Was er zurzeit in der Lage ist über 10km zu laufen, zeigte Noureddine dann in Bergisch Gladbach vor ein paar Tagen. Hier gewann er in starken 30:52min. Traditionell gingen hier bei der Bahnlaufserie, neben Noureddine, wieder viele TuS Läufer an den Start. Darunter auch einige, die sonst eher selten auf der Bahn anzutreffen sind, wie z.B. Mario Zielinski oder Lukas Kehlenbach. Malte Krummeich wagte sich als Sprinter „sogar“ über die 800m – sein Endspurt zeigte, dass es hier noch Potential gibt ? Als Jüngster war bei allen drei Rennen Timofey Klyuev (Altersklasse U10) am Start. In der Serienwertung belegte er den 2. Platz. In seinem stärkstem Rennen lief er die 800m in 2:57,38min.

U10 glänzt im LVN-Teamfinale "Süd"

Ein spannendes Finale der besten Teams der LVN-Region "Süd" zeichnete sich schon im Vorfeld ab. Seit drei Jahren hatten weder die jungen Athleten des TSV Bayer Leverkusen einen Wettkampf verloren noch unsere Kids. Wegen einer Strukturänderung im Landesverband gehört Leverkusen seit 2018 zur Region "Süd". Und so trafen also die beiden Seriensieger am 02.09. im diesjährigen Finale aufeinander. Gleich zwei Teams vom TuS hatte der LVN aufgrund der guten Vorleistungen eingeladen. Als"Blue Bears" und "White Bears" - benannt nach dem Maskottchen - sammelten unsere Jüngsten Punkte.

Wessen Siegesserie sollte nun reißen? Die der Leverkusener oder die der TuSser. Die Spannung hielt tatsächlich bis zum Schluss.

 

Ein etwas unglücklicher Pendelstaffellauf unserer Blue Bears - der Staffelstab - lag zwischenzeitlich auf dem Boden - brachte zunächst die Leverkusener in Führung. Sieg für sie, Platz 2 für die Blue Bears. Im Werfen und Springen konnten unsere Kids mit tollen Leistungen unter dem Jubel und den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Fans die Reihenfolge umdrehen: Einen Platzzifferpunkt Vorsprung vor der abschließenden Biathlonstaffel.... Und auch da entschied sich erst mit dem sechsten und letzten Läufer nach mehr als 3 km Laufstrecke der Sieg. Lange hatten die Blue Bears vorne gelegen, alles getroffen und Strafrunden vermieden. Erst spät riss plötzlich die bis dahin malkellose Bilanz. Die Leverkusener witterten ihre Chance, kamen näher und näher... und gingen beim letzten Wurfduell vorbei. Platz 2 konnten die Blue Bears aber sicher nach Hause laufen. Sechs Platzzifferpunkte in der Gesamtwertung für Leverkusen und sechs für den TuS :-). Beide Siegesserien gerettet!

Und was machten die "White Bears"? Die versetzten das Trainerteam, Nadien Peppel, Niklas Heimann und Uschi Heimann, in absolutes Erstaunen!

Als Team ins Rennen zu gehen mit der Hypothek, dass die stärksten Vereinskameraden "Blue Bears" sind, ist ein schwieriges Unterfangen. Aber die White Bears haben's einfach drauf! Mit großem Kampfgeist und toller Moral sicherten sie sich Platz 3!! Stellvertretend sei hier Henri Laps genannt, der mit einer Fußentzündung kurzfristig "eigentlich" hätte absagen müssen. Schuhe konnte er jedenfalls keine tragen... Aber werfen ging. Mit Barfuß und Verband mit TuS-Aufschrift war er der beste Werfer der White Bears! Ansonsten nur zugucken zu dürfen, fiel sicher nicht leicht, zeigt aber viel Herzblut, mit dem unsere Jüngsten dabei sind.

Platz 1 und Platz 3 - was für eine Ausbeute im Landesfinale "Süd". Herzlichen Glückwunsch an unsere U10! Wir sind stolz auf euch! 

+++ Deutscher Meistertitel für TuS Senioren +++

Gold für die M50 3x1000m Staffel des TuS bei den Deutschen Senioren Meisterschaften in Zella-Mehlis (04.08.)! Herzlichen Glückwunsch an Heinz Lorbach, Joachim Zeidler und Reinhart Brüning für die tolle Leistung! Sie stellten die älteste Staffel, die in der M50 an der Startlinie stand. Heinz Lorbach darf eigentlich schon in der M65 starten. Aber wenn es um den dritten Mann in der Staffel geht, dann lässt er sich auch auf ein Rennen mit der 15 Jahre jüngeren Konkurrenz ein. In einem spannenden Rennen mit wechselnder Führung konnte unser Trio erst auf den letzten Metern den Titel klar machen. Umso größer war dann natürlich der Jubel im Ziel über Gold und eine tolle Zeit (9:11,93 min). Wir jubeln gerne mit!

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2018

"Spaß hat es gemacht!", "Wir kommen jedes Jahr gerne wieder!, "Steht schon der Termin für das nächste Jahr?" - so oder so ähnlich klang es vielfach zum Ende der vierten Auflage des Sommerabendlaufes. Der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. e. V. (LAF Köln rrh e. V.) als Organisator freute sich zurecht über das Lob. Die Idee "Ein Lauf von Läufern für Läufer" mit vielen Gleichgesinnten in familiärer Atmosphäre, ohne viel "Schnickschnack" auf einer übersichtlichen Strecke und einem After-Run-Kölsch (oder Wasser) zieht jedes Jahr viele Wiederholungstäter und auch immer wieder neue Gesichter auf die Merheimer Heide nach Köln Höhenberg.

Ein Team von 30 ehrenamtlichen Helfern um Birgit Diekmann, Thomas Höller, Robert Krämer, Malte Krummeich und Michael Pollerhoff sorgt für einen möglichst reibungslosen Ablauf und die Läufer alle gemeinsam für eine schöne Stimmung. Schon die Jüngsten konnten bei ihrem 1 km Lauf durch ein Spalier von Anfeuerungsrufen und Klatschen ins Ziel einlaufen - sicher ein besonderes Erllebnis für die Laufanfänger. Und auch nach dem Lauf herrschte am "Sammelpunkt" rund um die Kölsch- und Wasserversorgung lebhaftes Treiben.

Schnelle Zeiten gab es "ganz vorne" auch ... und viele persönliche Erfolge. Die genauen Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des LAF: http://www.laf-koeln.de/ 

Unser ganz besonderer Dank gilt euch, liebe Läufer: Wir freuen uns, dass ihr bei der vierten Auflage dabei wart und über die schöne Stimmmung, die ihr mitgabracht habt! Auf ein Wiedersehen in 2019? Wir sind da!

Deutsche Meisterschaften mit Vereinsrekord für TuS

Tom Klose & Trainer Dieter Dylong

Tom Klose (U18) eröffnete direkt am ersten Wettkampftag für den TuS die Deutschen (Jugend) Meisterschaften in Rostock und lief, trotz Krankheit in der Vorbereitung und windigen Bedingungen im Stadion, über 400m nah an seine persönliche Bestleistung heran. So konnten sein Support im Stadion, Trainer Dieter Dylong, seine Eltern sowie sein jüngerer Bruder, ihm am Ende zu 51,56sek. gratulieren. Damit fehlten Tom nur ein paar Hundertstel zu seiner Qualifikationsleistung vom Beginn der Saison.

Auch außerhalb des Stadions wurde fleißig mitgefiebert. Die 3x800m Staffel mit Stephanie Mühl, Celine Ritter, Elena Wladasch und Alicia Ritter sowie Yasmin Asselborn (Ersatz) befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg nach Rostock, feuerten Tom aber per Livestream auf der Autobahn an. Die Staffel selbst musste sich bis zu ihrem Einsatz am Sonntag gedulden. Der Freitagabend und Samstag wurde mit lockeren Läufen, ein wenig Sightseeing in Rostock, einem Ausflug zum Meer und gemeinsamen Abendessen gefüllt.

Stephanie Mühl, Celine Ritter & Elena Wladasch

Dank eines kurzen Regenschauers am Samstagabend waren die Temperaturen am Sonntag optimal für gute 800m Rennen. So konnten auch die kleinen Verzögerungen und das Chaos im Callroom den guten Auftritt der Staffel nicht verhindern. In 6:59,08min belegten die TuS Mädels in ihrem Lauf den 5. Platz und konnten den Vereinsrekord um mehr als 10 Sekunden verbessern.  

Diese schönen Erfolgen von Tom und der Staffel haben vor allem die Fahrer, Unterstützer & Trainer – in manchen Fällen in allen Funktionen gleichzeitig :-) - Tina Ritter, Familie Klose, Dieter Dylong & Arndt Fontes möglich gemacht. Vielen Dank!

Geburtstagskind Celine Ritter beschenkt sich selbst bei DM in Nürnberg

Als erste Mittelstrecklerin bei Deutschen Meisterschaften der „Aktiven“ seit ihrem Trainer Lars Jucken im Jahr 2003 und nach Sprinterin Christine Salterberg, die 2013 über 400m Hürden die TuS Flaggen vertrat, lief mit Celine am Wochenende in Nürnberg nun wieder eine TuS-Vertreterin bei den nationalen Meisterschaften der Großen.  Dabei verkaufte sie sich über 1500m glänzend und lief, nur eine Sekunde hinter ihrer persönlichen Bestleistung und damit ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit, in 4:31,85min auf Platz 7 in ihrem Vorlauf. 

Die Bedingungen am Samstag waren keineswegs perfekt. Vereinzelte starke Schauer bis zum Nachmittag erleichterten den Athleten das Aufwärmen und die Vorbereitungen auf den Start nicht gerade. Umso erfreulicher die tolle Zeit von Celine, die bis zum letzten Meter ein tapferes Rennen lief und sich, trotz der nicht ganz optimalen Bedingungen, unbeeindruckt zeigte.

Angefeuert von Familie und Freunden konnte sie sich so selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk zu ihrem 20. Ehrentag machen. Nach dem Rennen zeigten sich Celine und Trainer Arndt Fontes zufrieden.

 

Eine persönliche Bestzeit wäre sicherlich nochmal die Sahnehaube auf dem (sehr leckeren) Kuchen der Mama Ritter gewesen, aber die bleibt eben etwas Besonderes und darf nächstes Jahr wieder in Angriff genommen werden. Nun geht es noch nächstes Wochenende, vor Celines Rückkehr für ihr 3. Semester in den USA, zum Saisonabschluss mit ihren Staffelkolleginnen nach Rostock, wo die Deutschen Meisterschaften über 3x800m im Rahmen der Jugend DM ausgetragen werden. Und vielleicht wird es dort noch ein kleines Sahnehäubchen zu feiern geben. Die selbst gebastelten Plakate werden jedenfalls eingepackt und wieder ihren Einsatz finden. 

NRW-Meisterschaften 2018 mit vielen Top10-Plätzen

Als nur noch die 4 x100m der U16 auf dem Programm der NRW-Jugendmeisterschaften im Sportpark Duisburg-Wedau (14./15.07.) standen, hatten die TuS-Athleten bereits zwei gefühlsmäßig durchaus gemischte Meisterschaftstage hinter sich. "Eigentlich" lief es nicht wirklich schlecht, aber irgendwie fehlte doch oft das Quentchen Glück. Ein Beispiel dafür ist sicher Laura Sakka: Über die 80m-Hürden der W15 lief sie neue persönliche Bestleistung, verpasste aber um 5 Hundertstel das erhoffte Finale und um 11 Hundertstel die Norm für die "Deutschen". Oder Jan Heimann: er war mit der 10ten Zeit über die 800m in der U20 gemeldet und konnte Platz 8 erkämpfen. Eine bessere Zeit verhinderte aber ein Gedrängel in der ersten Kurve mit einem "Faststurz".

Laura und Jan sammelten mit Tom Klose (400m, 51,74, Platz 5), Sophia Masuth (100m-Hürden, 16,06 sec) und Emma Wittekind (400m, 61,83, Platz 6) am ersten Meisterschaftstag bereits beeindruckende vier Top-Ten-Platzierungen - für ein Team von fünf Athleten auf Meisterschaften mit einem solchen Niveau eindeutig eine tolle Bilanz! Weil aber die Bestleistung meistens fehlte, war die Freude doch eher verhalten. Das wandelte sich dann mit den Starts am zweiten Tag. Veronique Badjalimbe trommelte in der W14 über die 100m tolle 12,43 sec auf die Bahn und stellte einen neuen Hausrekord auf. In den meisten Jahren reicht eine solche Zeit für die Goldmedaille. In diesem Jahr ist das Niveau der W14 in NRW aber beieindruckend hoch. Groß deshalb die Freude bei Veronique, dass sie die Bronzemedaille noch ins Ziel retten konnte. Aktuell liegt sie mit dieser Zeit in Deutschland auf Platz 5 ihrer Altersklasse.

Das Highlight des Wochenendes gelang dann der U16 in der letzten Disziplin. Angereist waren Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Lorraine Koudoh mit einer Zeit von 51,84 sec über die 4 x100m, Platz 13 in der Meldeliste der U16. Das Wedaustadion verließen sie dann mit 50,68 sec, Platz 7, deutscher Quali und neuem Vereinsrekord! Unglaublich, was den Mädels da gelungen ist. Und dass es nicht unbedingt der erste Platz sein muss, der auf dem Siegerpodest die beste Stimmung verbreitet, bewiesen unsere Mädels mit Tanzeinlagen und Luftsprüngen eindrucksvoll!

Vordere Platzierung bei NRW Meisterschaften für unsere Mittelstrecklerinnen

Celine, Malte, Elena & Steffi

Bei bestem Leichtathletikwetter haben unsere TuS Athletinnen bei der NRW Gala einen 4. und zwei 5. Plätze im Bottroper Jahnstadion erlaufen. Celine Ritter, die eine Woche zuvor noch über 1500m in Heilbronn bei den Deutschen U23 Meisterschaften erfolgreich unterwegs war, lief über 800m in 2:16,88min auf den 4. Platz. Ihre Trainingskollegin Stephanie Mühl platzierte sich direkt dahinter, exakt 2 Sekunden langsamer, mit einer Zeit von 2:18,88min. Beide liefen die ersten 400m voll im Soll, konnten dann aber ab 500m keinen Druck mehr aufbauen. Das Fazit nach dem Lauf: Die Zeiten sind „Okay“, die Platzierungen auf NRW-Ebene sorgen aber für mehr Grund zur Freude!

Einen 5. Platz belegte ebenfalls Elena Wladasch, die Ende Juli die 3x800m Staffel um Celine und Steffi bei den Deutschen Meisterschaften komplettieren wird. In Bottrop ging es für sie allerdings über die 400m Hürden. Auch sie war mit ihrer Zeit von 1:10,16min nicht so richtig zufrieden. Angesichts des „Bottrop Fluchs“, der sich für sie im Laufe der letzten Jahre entwickelte, war sie froh das Rennen ohne Gewitter, Zu-spät-Kommen oder Stürze (wahlweise Hürde 1 oder 10) überstanden zu haben. Und ein 5. Platz ist allemal eine Belohnung!

Der Vierte im TuS Quartett an diesem Tag war Malte Krummeich, der sich nach überstandener Verletzung im Oberschenkel wieder an die 100m wagte. Entsprechend war er nach dem Rennen froh, dass das Bein gehalten hat und er wieder beschwerdefrei ist. Mit seiner Zeit von 11,46sek. im Vorlauf musste er sich, angesichts des reduzierten Trainings in den letzten Wochen, zufriedengeben.

Unterm Strich war es ein erfolgreicher Tag für den TuS mit drei vorderen Platzierungen und einem unterhaltsamer Leichtathletik-Tag bei der NRW Gala, u.a. mit Kugelstoß-Weltmeister David Storl. Sowohl für Athleten als auch für Zuschauer ein immer wieder lohnender Ausflug.  

Bronze für Sabine Hobohm und 6. Platz für Celine Ritter bei Deutschen Meisterschaften (Senioren & U23)

Celine Ritter & Trainer Arndt Fontes

Während die einen die warmen Temperaturen für Grillabende oder Ausflüge an den Badesee nutzten, haben sich 12 TuS Athleten auf den Weg zu ihren „Deutschen“ gemacht. Für die Senioren war es zur Abwechslung mal eine kurze Anreise: In Mönchengladbach haben die diesjährigen Freiluft-Meisterschaften stattgefunden. Eine unerwartete Medaille gewann hier Sabine Hobohm (W40) über 200m in 27,90 sek. Damit hatte sie nicht gerechnet! Zuvor lief sie in einer sehr guten Zeit von 13,43sek. über 100m auf Platz 5 (Vorlauf: 13,84 sek.).

 

In Heilbronn kämpfte derweil Celine Ritter über 1500m bei den Deutschen U23 Meisterschaften um die Medaillen. Nachdem sie am Samstag ihren Vorlauf in 4:35,15min gewann und sich so sicher für das Finale der besten 12 am Sonntag qualifizieren konnte, war ihr Ziel ein Platz auf dem erweiterten Podium (Platz 4-8). In einem taktischen Rennen galt es für sie die Nerven zu bewahren. Insbesondere auf den ersten 800m konnten ihre Unterstützer im Stadion und am Livestream fast schon Stehversuche der Läuferinnen beobachten. Als das Tempo nach knapp 1000m an Fahrt aufnahm, konnte Celine souverän mitlaufen. Auf der letzten Stadionrunde war sie nicht zu jeder Zeit an einer optimalen Angriffsposition, konnte ihre Klasse aber dennoch mit einer finalen Runde in 64/65 sek. zeigen. Im Schlussspurt sicherte sie sich in 4:49,77min den 6. Platz. Platz 3 bis 8 trennten am Ende gerade mal 1 Sekunde! Dieser Auftritt macht Freude auf ihren nächsten Start über 1500m bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg (21./22.07.).

 

Wir gratulieren Sabine, Celine und allen weiteren TuS Startern zu den tollen Leistungen!

 

Die weiteren Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften Senioren:

 

M45

Oliver Poeschl: 9. Platz 400m (57,95sek)

 

M50

Christoph Schrahe: 5. Platz Weit (5,49m)

Joachim Zeidler: 5. Platz 1500m (4:32,20min)

Reinhart Brüning: 7. Platz (2:13,10min)

 

M65

Heinz Lorbach: 5. Platz 1500m (5:15,70min)

 

M70

Schwarzer, Risse, Schönenborn, Winnen: 5. Platz 4x100m (62,63sek.)

Martin Schönenborn: 5. Platz Speerwurf (34,81m), 4. Platz Dreisprung (7,55m), 5. Platz 300m Hürden (62,09sek.)

Seniorensportfest & Kurzsprinttag, 24.06.2018

Ein Dankeschön an unsere Gäste

Drei Athleten, die uns schon viele Jahre die Treue halten

Liebe Athleten! Wie nett, dass ihr (wieder) bei uns wart! Ihr habt eine schöne Atmosphäre in unser Stadion gezaubert und hoffentlich Spaß an unserem Seniorensportfest & Kurzsprinttag gehabt! Schnelle Zeiten gab es auch: 100m-Sieger Maximilian Ruth (TV Wattenscheid01) sprintete die 100m in 10,77 sec und Clubkameradin Maike Schachtschneider in 12,16 sec. Allen, die bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren am nächsten Wochenende in Mönchengladbach starten, wünschen wir viel Erfolg!

 

Wer in die Ergebnisse des Wettkampftages schauen möchte, findet sie hier:

 

https://laportal.net/Competitions/Details/861 

 

oder im pdf-Format: Ergebnisse

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch... vielleicht in 2019 auf unserer Anlage ...?

Eine Achterbahn der Gefühle für unsere U16 bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften

Laura floppt fast über ihre Größe

Saisonhöhepunkt Nr. 2 für unsere U16 stand am letzten Wochenende (16./17.06.) im Wettkampfkalender. Einige Wochen hatten sich Laura Sakka, Veronique Badjalimbe und Lorraine Koudoh auf ihren zweiten (Laura) bzw. ersten Siebenkampf (Veronique und Lorraine) in ihrem Leben mit einigen Extra-Einheiten vorbereitet, um dann bei den NRW Meisterschaften in Lage ganz im Norden des Bundeslandes an den Start zu gehen. Wiederholung des Top 10 Platzes aus dem Vorjahr für Laura, im Team auf dem erweiterten Podest landen, sich in den ungewohnten Disziplinen - vor allem im Kugel, Speer und über die 800m zu beweisen...., das waren die Hoffnungen mit denen sich die jungen Athletinnen am frühen Samstagmorgen (16.06.) mit Trainerin Uschi Heimann Richtung Lage auf den Weg machten. Was dann alles in einem Siebenkampf passieren kann, erlebten sie in den nächsten beiden Tagen in der ganzen Palette.

Schon die erste Disziplin - die 100 m - brachte Ernüchterung. Laura und Veronique konnten beide nicht an die tollen Zeiten der Vorwoche anknüpfen und verloren direkt zu Beginn wertvolle Punkte. Ein Ausrufezeichen hingegen setzte Lorraine mit neuem Hausrekord (13,89 sec). Wie man am besten mit einem schwächeren Ergebnis umgeht, demonstrierte dann Laura. In der Folgedisziplin Hochsprung floppte sie mit 1,53 m so hoch wie noch nie - fast über ihre eigene Körpergröße -, und sorgte damit für ein kleines Hochgefühl im Team. Leider blieb es der einzige Jubelanlass an diesem Tag. Im Speer und Weitsprung blieb das Trio dann doch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Und als Lorraine den Wettkampf auch noch verletzt abbrechen musste, war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Eine ganz schön hohe Hypothek für den zweiten Tag, für den man sich irgendwie neu motivieren muss....

Aber die Mädchen zeigten Charakter und Kampfgeist. Die zwei, die noch im Wettkampf verblieben waren, stellten vor den abschließenden 800m unisono Bestleistungen im Kugelstoßen auf und Veronique außerdem über die Hürden (13,36 sec). Lorraine lobte zur besonderen Motivation sogar eine kleine Einladung zu Mc Donald aus, wenn es denn ihren Teamkolleginnen doch noch gelingen sollte, unter die ersten Acht zu kommen. Trotz ihrer eigenen Enttäuschung, den Wettkampf nicht beenden zu können, feuerte sie Laura und Veronique an, wo es nur ging. Mit soviel Rückhalt blieb den zweien dann auch kaum etwas anderes übrig als tolle 800m hinzulegen :-). Und so gab es doch noch ein kleines happy end. Laura lief zwei tolle gleichmäßige Runden, war nach der ersten Runde noch vorletzte und setzte dann 300m vor Schluss ihre Überholmanöver an. 150m vor Schluss war nur noch eine enteilte Läuferin 30m vor ihr. Mit tollem Kampfgeist konnte sie auch noch diese Läuferin abfangen und als erste in neuer Bestzeit (2:37,04) ins Ziel laufen. Platz 11 im Gesamtergebnis des Siebenkampfes für sie, ein Pünktchen (=1 cm im Weitsprung) hinter der Zehntplatzierten! Und auch Veronique lief in ihrer Altersklasse ein kluges Rennen mit furiosem Endspurt und toller neuer Bestzeit (2:37,84 min). Für sie reichte es sogar im Gesamtergebnis aller sieben Disziplinen noch zu einem nach dem ersten Wettkampftag nicht mehr für möglich gehaltenen siebten Platz und damit für Siegerehrung und erweitertes Podest.

Soviel Moral von allen drei Mädchen beeindruckte dann auch Trainerin Uschi Heimann - selbst ehemalige Siebenkämpferin und damit bestens mit allen Leiden vertraut. "Was für eine Show", kommentierte sie die abschließenden Rennen der Mädchen (und den Teamgeist von Lorraine). Vielleicht ist eine Wettkampfhaltung, wie die Mädchen sie an diesem Wettkampfwochenende bewiesen, auch genauso viel wert wie eine Topplatzierung. Eine besondere Erfahrung waren die zwei Wettkampftage allemal. Mädels, wir sind auf jeden Fall stolz auf euch!

(Fast) perfekte Nordrheinmeisterschaften für U16 - U20

Tag 1: Tom Klose knackt die Norm für die DM und gewinnt Silber

Tom Klose lässt die Korken knallen

Viele, viele Gründe gab es an den zwei Meisterschaftstagen der Nordrhein-Titelkämpfe (09. / 10.06.) in Krefeld-Uerdingen für unsere U16, U18 und U20, die Sektkorken knallen zu lassen! Zuallererst für Tom Klose. Sein Repertoire reicht in diesem Jahr von 400m über 800m bis 1500m. An den Start schickte Trainer Dylong den talentierten Läufer diesmal über die 400m-Distanz und am zweiten Tag über die 1500m. Und in beiden Rennen lieferte Tom Überzeugendes ab. "Reicht es für die Norm? ... reicht es nicht ?" Das war zunächst noch die Frage nach einem spannenden 400m-Rennen, in dem Tom Klose sich auf der Zielgerade beeindruckend auf Platz 2 vorkämpfen konnte. Es reichte! Der neue Hausrekord von 51,33 liegt exakt 17 Hundertstel unter der geforderten Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften im Juli in Rostock. Mit dem schnell noch besorgten Sekt konnte er dann mit Emma Wittekind deren Bronzemedaille über die 400m in neuer persönlicher Bestzeit feiern (61,11) und mit Sophia Masuth ihren Hausrekord über die 100m Hürden (16,03 sec). Zur Erfolgsbilanz steuerte Laura Sakka am ersten Tag noch einen 5. Platz über die 80m-Hürden (12,37 sec) der W15 bei und Jan Heimann Platz 4 über die 800m (2:03, 31 min). Auch Laura robbt sich immer näher an die Quali für die Deutschen heran. 17 Hundertstel fehlen noch zu ihrem großen Saisonziel.

Um den Titel über 80m-Hürden der M14 hätte auch Matteo Juresic mitkämpfen können. In seinem Vorlauf lief er dem gesamten Feld beeindruckend weg und ein grandioses Rennen ... bis zur vorletzten Hürde.... Hängengeblieben, gestürzt... und aus der Traum von neuer Bestleistung und Medaille... . "Ich will noch mal rennen", so seine ersten Worte nach dem Sturz, bei dem er kunstvoll Schlimmeres verhindert hatte. Mit diesem Wunsch wird er nun etwas warten müssen, was ein Hürdenmeisterschaftsrennen angeht.

Tag 2: Veronique Badjalimbe holt Titel und Tom eine zweite Quali

Spalier für Veronique nach ihrem Sieg

Den ersten Glanzpunkt am zweiten Meisterschaftstag setzte Veronique Badjalimbe über die 100m der W14. Schon im Vorlauf legte sie eine neue Bestzeit von 12,59 sec hin und steigerte sich im Endlauf dann noch einmal auf 12,58 sec - starke Zeiten für eine 13-Jährige! Gold & Titel für sie!

Perfekt lief es auch für Laura Sakka im Endlauf über die 100m der W15. Jubelnd flog sie ihrer Trainerin Uschi Heimann in die Arme, als ihre Zeit aufleuchtete: 12,99 sec und damit zum ersten Mal die magische 13 sec-Grenze geknackt... Platz 7 für sie. Und auch Matteo konnte sich in das erweiteret Siegerpodest "einzecken": Platz 5 über die 100m der M14 waren zumindest ein kleiner Trost für die verlorene Hürdenmedaille.

Hürdenpech hatte auch Jan Heimann. Über die 400m-Hürden "knallte" ein Läufer auf der Nebenbahn seine Hürde um und Jan in die Bahn. Geistesgegenwärtig gelang Jan zwar ein Ausweichmanöver, aber eine neue Bestzeit war dahin... Platz 5 für ihn in 60,84 sec.

Den nächsten Höhepunkt setzte Tom Klose: Auch über die 1500 m lief er munter mit, verbesserte in seinem zweiten 1500 m - Rennen in seiner Leichtathletikkarriere seine bisherige Bestzeit gleich mal um 7 Sekunden, lief auf Platz 2 ein... und machte es bzgl. der Norm erneut spannend. Und auch hier konnten Trainer und Athlet schließlich jubeln. 4:12,35 sec reichen für eine weitere Startoption bei den Deutschen. Bei dem Repertoire sollte doch auch die  800m-Norm noch fallen können und dann haben Trainer und Athlet erst Recht die Qual der Wahl, welche Disziplin man denn auf den Deutschen angehen will. Es gibt "schlimmere" Probleme im Leben eines Leichtathleten :-). 

Die U16-Staffel schwört sich ein

An beiden Meisterschaftstagen fielen die jungen TuS-Athleten durch ihre Anfeuerungsrufe auf. "Auf geht`s Matteo", "Bravo Veronique" hallte es bei jeder Vorstellung der TuS-Athleten oder bei den Siegehrungen durch das Stadion. Das fiel sogar dem Ansager auf, der ein Extra-Lob in Richtung TuS spendierte. In den Genuss der intensiven Anfeuerung kam auch Niklas Kaufmann über die 3000m. Rhythmisch klatschend und mit "Niklas, Niklas"-Rufen begleiteten die Teamkollegen immer wieder die 7,5 Stadionrunden. Während das gesamte Teilnehmerfeld losstürmte, hielt sich Niklas konsequent an den Fahrplan seines Trainers Arndt Fontes und wurde belohnt. Ab Runde drei "flogen" ihm die Konkurrenten entgegen. Läufer, die nach drei Runden 150 m vor ihm waren, konnte er noch kassieren und ganz nebenbei seine bisherige Bestleistung um  eine halbe Minute steigern. In 10;21,65 min lief er auf Platz 6 ein. "Die Urkunde rahme ich mir ein", freute sich Niklas über seinen tollen Erfolg.

Einen besonderen Schlusspunkt setzte die U16 in ihrem 4 x 100m Staffelrennen. Nach einem langen Wettkampftag unterboten Laura Sakka, Veronique Badjalimbe, Melia Tsassi und Fiona Schöner ihre bisherige Zeit gleich um 6 Zehntel. Ganz nebenbei knackten sie die Vorgabe von Trainerin Uschi Heimann. Sie hatte eine Pizza ausgelobt, wenn es denn eine Zeit unter 52 sec gäbe. Dass ihre Schützlinge ihr eine 51,85 sec auf die Bahn zaubern und nebenbei noch Platz 7 unter 24 Staffeln, hätte sie wirklich nicht geglaubt. So muss das sein, Mädels!

NordrheinMehrkampf: Laura Sakka überrascht mit Silber

Nach den Senioren am Fronleichnamstag ist nun auch unsere U16 eingestiegen in den Kampf um Medaillen auf Nordrhein-Ebene. Dass es bei den Nordrhein-Mehrkampf-Meisterschaften am 03.06. in Troisdorf dann direkt mit einer Silbermedaille losging war allerdings eine faustdicke Überraschung. Mit recht guten Ergebnissen über die Hürden,  über die 100m sowie im Hochsprung und einem sehr guten Weitsprung auf 5,08 m legte die 14-jährige Laura Sakka einen guten Grundstein für ein schönes Mehrkampf-Ergebnis. "Platz 4 oder 5", orakelte Trainerin Uschi Heimann und lag damit völlig falsch! Als der Stadionsprecher Laura auf den Silberplatz ausrief, jubelten Athletin, ihre Eltern und jüngeren Geschwister, die alle angereist waren, mit der Trainerin dann umso lauter. Was für ein tolles Ergebnis! Ausschlaggebend war letztlich ein sehr ordentlicher Speerwurf auf 24,06 m. In dieser Disziplin nahm Laura allen anderen vorne platzierten Athletinnen gleich mehrere Meter ab - und das obwohl sie eher die Zierlichste im Bunde war. Letztlich fehlten dann sogar bei 2551 Punkten nur 8 Punkte zu Gold! Gold verloren? Wir meinen ganz klar "Silber gewonnen" und gratulieren herzlich!

Zweiter Starter für den TuS war Matteo Juresic. Über die Hürden legte er gleich mal die stärkste Zeit im ganzen Feld hin. Letztlich reichte es in seinem allerersten Mehrkampf in seiner Leichtathletikkarriere bereits zu Platz 4! Herzlichen Glückwunsch natürlich auch hier.

Rekordzahlen und herausragende Leistungen bei unserem traditionellen Christi Himmelfahrt Sportfest

Startschuss zum 100m Finale der Männer

Mit mehr als 920 Teilnehmern aus 100 Vereinen hat die diesjährige Auflage des traditionellen Sportfestes alle Rekorde gebrochen.

 

Prominentester Teilnehmer war sicher Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 09), der schon seit Jahren die deutsche Sprintszene mitbestimmt. Er räumte in 10,78sek hinter Daniel Hoffman (TSV Bayer 04 Leverkusen) eine der Sprintprämien ab. Eine Stunde später begleitete er dann die sehbehinderte Läuferin Kathrin Müller-Rottgardt zu ihrer Zeit von 26,52sek über die 200m.

Hervorzuheben ist auch die Leistung von Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), die in 2:04,87min die sogenannten Kuxdorf-800m, in Gedenken an den langjährigen TuS Köln Macher und Trainer Günter Kuxdorf, gewann. Damit lief sie nicht nur nah an ihre persönliche Bestleitung heran, sondern setzt sich auch in der Spitze der deutschen Bestenliste fest.

Besonders freuen wir uns darüber, dass mit Tom Klose (2:02,06min) und Jan Heimann (2:03,61min) gleich zwei TuS Athleten den Alfred-Höffgen-Nachwuchspreis über 800m abräumen konnten.

Sarah Schmidt vom TSV Bayer Leverkusen, eine weitere Mittelstrecklerin, setzte sich am Donnerstag mit der persönlichen Bestzeit von 4:17,37min vorübergehend an die Spitze der nationalen Bestenliste über 1.500m.

Einen starken Saisoneinstieg über 100m zeigte Para-Athlet Felix Streng aus Leverkusen. Mit 11,01sek im Vorlauf und 10,91sek im Finale, blieb er nur zwei Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit und hakte die Norm für die Para Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin souverän ab. Bei den Athleten mit Handicap zeigte sich außerdem auch sein Vereinskollege Johannes Bessell in Bestform: In neuer Bestzeit von 4:16,23min über 1500m, lief er deutschen Rekord in seiner Startklasse.

 

Athleten mit Handicap, viele Athleten aus der Region, Läufer mit Ambitionen auf Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften, Kinder mit knapp 10 Jahren bis hin zu Günter Engelke, der mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer war - alle gemeinsam haben den Wettkampftag zu einem außergewöhnlichen Tag für Kölns größtes Sportfest gemacht. Vielen Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solcher Tag nicht möglich wäre!

 

Alle Ergebnisse gibt es hier:

https://laportal.net/Competitions/Details/541

2 Wochenenden, 2 Vereinsrekorde und 3 DM-Normen

Für Celine Ritter knüpfte in den USA die Sommersaison nahtlos an die Hallensaison an - und sie zeigt sich bereits in Bestform.

 

Am Osterwochenende steigerte sie über 1500m in 4:35,97min nicht nur ihre persönliche Bestleistung um 5 Sekunden, sondern lief auch U23 DM-Norm und knackte den seit 1987 bestehenden Vereinsrekord der Frauen um 11 Hundertstel.

 

Eine Woche später stand für Celine ein Doppelstart auf dem Programm. Zunächst lief sie über 800m sehr gute 2:15,43min, was ebenfalls die Quali für die U23-DM in Heilbronn (30.06. – 01.07.) bedeutet.

Nur 3 Stunden später trat sie erneut an, diesmal über die 5000m. In 17:41,57min sicherte sie sich Quali Nummer 3 und toppte damit erneut einen Vereinsrekord.

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu den tollen Erfolgen und freuen uns bereits auf Celines Heimatbesuch ab Mai.

 

UPDATE: ... und die erfreulichen Nachrichten aus Mount Olive in den USA nehmen kein Ende. Am Freitag, 20.04., lief Celine in einem starken Feld erneut in 4:30,77min persönliche Bestleistung über 1500m. Damit steigerte sie nicht nur ihren eigenen Vereinsrekord, sondern erzielte auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer in Nürnberg (20.-22. Juli).

Osterzeit ist Trainingslagerzeit

 

Bericht aus Faro: Trainingslager unter der Sonne Portugals

Am 27.03. startete unser Trainingslager der Leistungsgruppe Sprint mit 13 Athleten. Zehn Tage ging es für uns in den Süden Portugals nach Faro.

Das für uns ungewohnt schöne Wetter empfing uns schon bei unserer Ankunft und verließ uns trotz schlechter Voraussagen auch nicht mehr. Insgesamt kamen wir in unserem Trainingslager auf stolze 14 Trainingseinheiten, welche an den schönsten Locations stattfanden. Ob Orientierungsläufe am Strand, Sprints am Berg, Training im Stadion oder eisige Einheiten in Pool und Meer; wir bezwangen sie alle.

Auch der Spaß durfte natürlich nicht fehlen, lustige Situationen und Unterhaltungen blieben nicht aus. Wahrscheinlich musste das Hotel nach unserer Abreise den Wasservorrat wieder auffüllen, von unserem Obstkonsum in den zehn Tagen wollen wir gar nicht erst anfangen. Bei zwei Ausflügen wanderten wir, kletterten an Felsen und rasten halsbrecherisch mit Fahrrädern Berge herunter. Beim Parasailing wurden wir entgegen der anfänglichen Versprechungen doch nass.

Die Mittagspausen wurden gründlich zur Erholung genutzt. Auf den tollen Fotos, die über das Trainingslager geschossen wurden, fällt unter anderem der ein oder andere Farbwechsel der Haut auf. Nach diesem genialen Trainingslager kann die Wettkampfsaison jetzt kommen!

 

Bericht aus Bensersiel: Über Komfortzonen, Segmente und Krönchen

Wer braucht schon Spanien, Portugal oder Italien, wenn die schöne Nordseeküste so nahe ist, dachten sich fünf mutige Läufer des TuS. Nun soviel vorweg: Ein bisschen neidisch haben die Bilder, die sie aus Faro erreichten, doch gemacht. Aber da es bekanntlich nur schlechte Kleidung, nicht schlechtes Wetter gibt, wurde fleißig zweimal täglich trainiert.

Aber fangen wir vorne an…

Tag 1 - Samstag: „Gemeinsame Abfahrt um 10:15 Uhr in Nippes.“ Wie es wohl jeder von zahlreichen Familienurlauben kennt, sind wir pünktlich abgefahren. Naja fast. Mit kleiner Verspätung ging es aus dem warmen und sonnigen Köln in Kolonne Richtung Norden. Bis zum Kreuz Leverkusen. Dann beschlossen die Einen die A3 zu nehmen, die Anderen die A1.

Tag 2 – Sonntag:  Wohlgemerkt, wir sind alle angekommen. Bei angenehmen und fast schon frühlingshaften 8 Grad ging es für die Mittelstreckler auf die Bahn. Mit Blick auf Trainingskollege Ralf Berndt, der sich in der Vorbereitung auf den Düsseldorf Marathon Ende April befindet und 30km um Bensersiel zu absolvieren hatte, fielen die 10x400m fast schon leicht.

Tag 3 – Montag: Wer dachte, dass uns 400er oder 30km fordern, hat noch nicht mit uns gefrühstückt. Hier heißt es, täglich aus der eigenen Komfortzone zu kommen und sich ganz agil jeden Morgen einen anderen Platz am Frühstückstisch auszuwählen. Wir wollen ja flexibel im Kopf bleiben. Hier nehmen die Jüngeren gern Rücksicht auf das fortgeschrittene Durchschnittsalter der Gruppe. ;-)

Tag 4 – Dienstag: Der versierte Strava* Nutzer hat spätestens an diesem Tage eine Übersicht über bestehende Segmente der Umgebung und die für ein „Krönchen“ notwendigen Zeiten. Es folgen Debatten am Essenstisch, „ob wir es angehen“. Aber ach nee. 1km in 3:15min sind unter unserer Würde.

Tag 5 - Mittwoch: Das Wetter schlägt um. Wir gehen auf die 0 Grad Marke zu, draußen liegt Schnee. Ein morgentlicher Lauf („wollen wir uns doch das Segment holen?“) und danach haben wir uns einen freien Nachmittag in der Therme verdient.  

Tag 6 – Donnerstag: Jeder sucht sich seine Disziplin selbst aus… Ralf konnte es quasi gar nicht erwarten, mit bereits über 100km in den Beinen, 20km zu laufen. Yasmin kämpfte unterdessen mit ganz anderen Widrigkeiten. Einen Startblock sieht man über 800m aber auch eher selten.

Tag 7 – Freitag: Schluss mit lustig. Nach getaner Arbeit im kalten Regen auf der Bahn, bei der jeder nochmals aus seiner Komfortzone gekommen ist, beschlossen wir kurzerhand die Abreise, einen Tag früher als geplant, anzutreten. Die am Frühstückstisch erlernte Agilität zahlt sich eben aus.

…und bereits am Samstag wurden wieder im Königsforst die lokalen Segmente anvisiert. Wir freuen uns auf die kommende Saison und danken unserem Trainer Arndt Fontes für die tolle Betreuung!

 

 * "Strava ist ein soziales Netzwerk zum internetbasierten Tracking sportlicher Aktivitäten, wie Radfahren, Joggen, Schwimmen, Skifahren oder Rudern. (…). Mitglieder von Strava können zurückgelegte Strecken (…) samt Informationen zu Dauer, Steigung, Geschwindigkeit, Krafteinsatz, Temperatur oder Energieumsatz abspeichern. (…). Des Weiteren verfügt Strava über eine Segmentauswertung mit Bestenlisten. Daher kann jeder Nutzer ein Segment aus einer aufgezeichneten Strecke generieren. Wer dann über dieses Segment radelt oder läuft und die Datei zu Strava hochlädt, wird in die Bestenzeitliste dieses Segments aufgenommen." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Strava

Stimmungsvoller Jaheresausklang beim Silvesterlauf

Gutgelaunte Läufer mit verdienter Brezel

Richtig gute Stimmung noch einmal auf unserer Anlage! Knapp 800 Läufer ließen das Jahr beim Silvesterlauf 2017 sportlich ausklingen und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Für viele ist es mittlerweile schon Tradition, sich die Neujahrsbrezel nicht klassisch beim Bäcker zu kaufen sondern sie sich mit einem Lauf über 5 oder 10 km, im Schülerlauf oder in einer Staffel zu "verdienen".

Das Siegerpodest über die 10 km

Richtig schnell ging es dabei in der Spitze zu. Mit 31:13 lief Jonathan Dahlke vom TV Herkenrath eine Top-Zeit. Erst im letzten Jahr hatte er einen neuen Sreckenrekord aufgestellt... 2017 nun wieder!

Schnell auch die Zeiten der Frauen:Linda Wrede (36:27 min, LT DSHS Köln), Heidi Schwartz (36:32, TuS Köln rrh) und Nadja Gaus (38:53, ASV Köln) hießen die Siegerinnen.

Schnelle Frauen, schnelle Männer über 5 km

Und auch die 5 km warteten mit Spitzenzeiten auf: Bei den Männern lieferten sich Maximilian Hackler (16:51, LG Kindeslberg Kreuztal) und Sebastian Linden (16:53, RheinBerg Runners)  ein Kopf-an-Kopf -Rennen , bei den Frauen Mala Schulz (18:38, SV Berg. Gladbach) und Celine Ritter (18:45, TuS Köln rrh).

Laufbegeisterte 55 Kids im Schülerlauf

Richtig nett wird aber so eine Veranstaltung durch die große Läuferfamilie ... durch den 5jährigen Ole aus Pulheim im Schülerlauf... durch nimmermüde 10 km-Läufer wie Karl-Heinz Kampick, Jg. 1936, ...durch die "Running Fishers", die als Familienstaffel seit Jahren aus alter Verbundenheit extra aus Süddeutschland anreisen, ...genauso wie durch die, die erzählen, dass unser Silvesterlauf für sie zum Jahresabschluss dazugehört wie das Böllern um Mitternacht ... und natürlich durch die vielen, vielen Läufer, die einfach aus Spaß an der Freud dabei sind.

 

Alle Zeiten finden Sie hier:  www.silvesterlauf.koeln.    

 

Liebe Läuferfamilie, ganz herzlichen Dank an euch, dass ihr den Silvestertag bei uns in Köln-Höhenberg verbracht habt ... ob zum ersten Mal oder in alter Treue. Wir wünschen euch für 2018 alles Gute und weiterhin viel Spaß an der Lauferei - mit vielen kleinen und großen persönlichen Erfolgen!

 

Die Leichtathleten feiern die Saison und sich ...

Der Förderverein zeichnet Niko Schayani und Merit Koch aus

Jedes Jahr im Herbst feiern die Leichtathleten ein kleines Fest ... - mit den Athleten, den Trainern, den Gönnern und mit allen Freunden der Abteilung.

Mehr als 70 Gäste zwischen 15 und 82 Jahren konnte Abteilungsleiterin Uschi Heimann bei der diesjährigen Auflage am 17.11. begrüßen. Gemeinsam mit Robert Krämer führte sie durch das Programm. Viele Fotos gab es zu sehen und Geschenke an die besonders erfolgreichen Celine Ritter, Heinz Lorbach und Martin Schönenborn zu verteilen. Die Pokale für die besten Leistungen in den einzelnen Altersklassen gingen an Jan Heimann (U18), Celine Ritter (U20), Heidi Schwartz (Frauen) und Kahsay Berhe (Männer).

 

Mit einem "Sonderpreis" zeichnete der Förderverein Merit Koch und Niko Schayani aus. Die beiden jungen Menschen wurden geehrt für besondere Leistungen jenseits von Titel, Medaillen und Rekorden.

 

Ein Highlight des Abends waren die Videobotschaften, die "aus aller Welt" eintrafen. Von Anna Raskob (15 J.) aus Irland, von Alicia Ritter (19 J.) aus Neuseeland und von ihrer Zwillingsschwester Celine aus den USA sowie von Jan Kreitner aus Kanada. Viel gelacht wurde ... über Fotos, Sprüche und Spiele ...und das ein oder andere Kölsch getrunken, aber darüber schweigt sich der Schreiber natürlich aus :-).

Höllenritt nach Hellenthal

74 fabelhafte Wesen gemeinsam unterwegs

Wenn unser Schüler-Trainerteam einmal im Jahr traditionell  die "Abschlussfahrt" plant, dann bleibt den Athleten nichts erspart. Dann muss in den Koffer ein mottogemäßes Kostüm, ...dann müssen sich unsere Kids zwischen 10 und 15 Jahren auf  die ungewöhnlichsten Spiele einlassen... und peinlich sein vor den Trainingskameraden darf einem sowieso nichts!

Garantiert werden dafür viel Gruppenspaß, etwas Küchendienst (wenn man sich nicht als Siegerteam am Freitagabend davon befreien konnte), wenig Schlaf und ein Koffer voll besonderer Erlebnisse.

 

Zum diesjährigen Thema "Fabelhaft unterwegs" passte zum Auftakt perfekt eine nächtliche Aktion in den finsteren Wäldern der Eifel. Von "langweiligem Spaziergang" kann da keine Rede sein, wenn doch gleich drei der acht Gruppen sich mehr oder weniger krass in der Finsternis verliefen.... Als es am nächsten Morgen aber hieß, die Hl. Ursula zu besänftigen, sollen doch alle wieder an Bord gewesen sein!

Der bestechliche Ablasshändler

Die Schutzpatronin von Köln drohte ihren Job zu quittieren, wenn sie denn nicht durch ein buntes Bildchen von sich, einem geopferten Kölsch und dem Vorsingen ihres Lieblingschorals besänftigt werden würde. Das Kölsch bekommt man vom Braumeister.., aber nur, wenn man ihm per Vertrag die Dienste eines Heinzelmännchens garantiert, das beim Fässer schleppen hilft. Und das Heinzelmännchen will zunächst mal Schlaf... und braucht ein Kissen... das aber die Meisterdiebe geklaut haben und nur hergeben, wenn sie Kopfschmerztabletten bekommen... Genauso wie der Domschweizer nur den Choral weitergibt, wenn er die ersten Zeilen des "Vater unsers"  auf Kölsch vorgetragen bekommt, die wiederum Toni Schumacher kennt, der aber diese nur an FC-Wappen-Träger verrät, die man beim Bürgermeister gegen Laufen von Runden erhält... Und dann war da noch der Ablasshändler, der Bilder der Hl. Ursula weitergibt, wenn er durch Freikarten für den FC bestochen wird... Kompliziert? Nicht für unsere Kids! Und so können Sie, lieber Leser, sicher sein, dass die Hl. Ursula besänftigt wurde, und sie Köln weiterhin beschützt :-).  

In schwindelerregende Höhen ging es dann am Nachmittag bei vier Grad  Außentemperatur. Die gebuchten Klettertrainer zeigten sich durchaus beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem Teamgeist unserer Kids... Während aber sportliche Leistung ja durchaus noch ins übliche Programm passt, mussten unsere jungen Athleten dann ein paar Stunden später beim Galabend 2017 mit Kreativität überzeugen. Und das taten sie auf ganzer Linie: Feentänze, Dschungelbuchinterpretationen, melodramatische Theaterstücke, Quizrunden und Werbeblöcke wären jeden Eintritt wert gewesen :-)!

Dresscode? Eine fabelhafte Verkleidung... . Und so tauchten Elfen, Elben, Drachen, Werwöfe und Märchenfiguren mit Deko & Beleuchtung den Jugendherbergsraum in eine zauberhafte Welt. Der Preis des besten Kostüms ging an einen Drachen (Gereon). Aber auch das  (bauchfreie) Feenoutfit von Jannes, das glitzernde Einhornkostüm von Leo und Prinzession Lea (Fiona) erhielten viel Applaus.

 

Als „Sportler des Jahres“ wurden Johanna Schubert und Luis Alich (beide U12), Veronique Badjalimbe und Gereon Pallaske (U14) sowie Laura Sakka und Tom Meier (U16) ausgezeichnet.

Geehrt wird auch jährlich ein Athlet mit dem Fairness-Pokal. Vergeben wird er für besondere Umsicht im Trainingsalltag – losgelöst von sportlichen Leistungen. Unter großem Applaus der Trainer und Athleten nahm in diesem Jahr Annika Theis diese Auszeichnung entgegen.

Im offiziellen Programm ist sicher der Gala-Abend der Höhepunkt. In der inoffiziellen Wertung liegt bei den jungen Athleten wohl auch die "After-Show-Party" in den einzelnen Zimmern hoch im Kurs. Hier gilt brauchtumsmäßig: Ohne Lärm geht mit diesem Trainerteam vieles :-).

 

Und wie lautet nun das Fazit des nicht ganz neutralen Schreibers zum Wochenende in Hellenthal: Wir haben einen Haufen Trainer, die witzige Ideen haben, neben dem Training mit den Athleten auf Fahrt gehen, gerne mit den Kids lachen und sich für (fast) keinen Spaß zu schade sind. Und wir haben in unserer Einzelsportart einen Haufen absolut teamfähiger Athleten, auf die man sich verlassen kann, die alle mehr oder weniger sinnigen Spielchen mitmachen,  für Stimmung sorgen, … die kreativ sind, … und mit denen es richtig Spaß macht, auf Tour zu gehen!

 

Sehen Sie selbst:

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2017

Schöne Atmosphäre bei euch..", "...wieder sehr gelungen..", ..danke für die schöne Medaille" (O-Ton Niklas, 5 J., Läufer über die 1 km-Schülerstrecke), "Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei...", - so oder so ähnlich klang es am Freitagabend, 25.08., vielfach auf der Merheimer Heide. Viel Lob hörte der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. (LAF) beim Sommerabendlauf für die diesjährige Auflage.

Wer gerne in eher familiärer Atmosphäre läuft und den großen Stadtläufen etwas entgegen setzen will, der war beim Sommerabendlauf wieder genau richtig. 5 oder 10 km - die Entscheidung musste erst während des Laufes getroffen werden - über die Strecke der Merheimer Heide, ein gemeinsames Kölsch (oder Wässerchen) nach dem Lauf (im Startgeld inklusive), Würstchen & Brezeln und ein persönlicher Rahmen - das ist das Konzept des Orga-Teams um Birgit Diekmann, Robert Krämer, Malte Krummeich, Michael Pollerhoff und Thomas Höller. Ganze Familien sind als Helfer im Einsatz und auch viele junge Athleten des TuS Köln rrh., die über das Jahr vom Förderverein vielfach unterstützt werden, und sich mit ihrem Engagement hier gerne bedanken.

Liebe Läuferinnen & Läufer: Wieder einmal habt ihr vielfach gute Laune  mitgebracht, die ansteckt ... und uns Spaß macht. Schön, dass ihr da wart!

Mit der dritten Auflage hat der Sommerabendlauf - nach kölschen Maßstäben - jetzt "Brauchtums-Status" :-). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018!

Eine Achterbahn der Gefühle erlebt unsere U16 bei den Nordrhein-Mehrkampf-Meisterschaften

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