Herausforderndes Cross-Gelände in Xanten

Uschi Heimann • 17. November 2025

Mannschaftstitel in der Männerklasse für Gianluca Mirizzi, Lasse Block und Jan Merheim

15.11. / Xanten. Wer die Römerstadt Xanten besucht, plant in der Regel auch einen Ausflug zu "Nordsee und Südsee" ein. So heißen die beiden Teile des Sees im Naherholungsgebiert nahe Xanten mit Flächen zum Sonnenbaden, Schwimmen und für Wassersport. Für den normalen Besucher ist der langgezogene Sandstrand eine Einladung zum Chillen und Entspannen. Für die Läuferinnen und Läufer bei den Landes-Crossmeisterschaften am 15.11. sah das Programm an der Südsee völlig anders aus. "Die Strecke war mit den langen Sandpassagen sehr schwierig", gab Trainer Arndt Fontes einen Eindruck vom Geläuft, "aber die Bedingungen sind eben dann doch immer für alle gleich". Als erstes gingen die beiden U16 Athleten Ida Friedrich und Jan Exner ins Rennen. Platz 7 und Platz 11 so ihre "Ausbeute", mit der sowohl Trainer als auch die beiden Nachwuchsläufer sich sehr zufrieden zeigten.

Die erste Medaille für das TuS Runningteam gab es dann im Männerrennen / Mittelstrecke. Da für die U20 nur eine Langstrecke mit mehr als 6 km im LVN-Meisterschaftsprogramm stand, starteten Lasse Block und Jan Merheim nicht in ihrer eigenen Altersklasse sondern bei den Männern. Das kürzere Rennen passte deutlich besser in ihre Vorbereitung auf die Deutschen Crossmeisterschaften am 29.11. in Darmstadt. Zusammen mit Gianluca Mirizzi (21 J.) konnten die beiden dann sogar den Landestitel gewinnen. Schnellster im TuS Trio war Gianluca auf Platz 7 vor Lasse und Jan auf den Plätzen 9 und 10. In der U18 verpasst Janne Dankwerth auf Rang vier nur knapp die Medaillen. Paul Dirks wurde 12ter. Auch hier wäre eine Mannschaftsmedaille drin gewesen. Leider musste Jordi Walter wegen einer Verletzung kurzfristig absagen. Zum ersten Mal an einer Startlinie im Cross stand Jouline Eckel, die sich gerade erst dem TuS Runningteam angeschlossen hat. Und sie überraschte ihr Trainerteam direkt mit einem starken Debut und Platz 6 im Frauenrennen. Vereinskameradin Pei-Ling Kwuo wurde achte. Schulter an Schulter bestritten die beiden Freundinnen Sonia Maier und Emma Heil die Distanz der U20. Letztlich musste das Foto-Finish entscheiden: Emma vor Sonia, aber beide mit  Medaillen dekoriert. Silber und Bronze gab es für unsere schnellen Läuferinnen. Mara Kösters landete in der U18 auf Platz 5.

Auch ein TuS-Altersklassenläufer und die zwei Youngsters Livie und Liam Feiss, die als 11jährige noch nicht im Meisterschaftsprogramm starten dürfen, hatten den doch recht weiten Weg nach Xanten angetreten. Wohler fühlt sich Wilfried Basseng auf den 800m, aber er traut sich eben auch, Herausforderungen anzunehmen. Am Ende sprang für unserer M70 Läufer ein schöner 4. Platz heraus. Livie wurde 12te. Zwillingsbruder Liam legte erneut ein Rennen in der Spitzengruppe des Feldes hin und lief, wie schon beim Speed-Cross in Leverkusen, als Zweiter über die Ziellinie.

Finn Merheim, Lukas Gardeweg und Thilo Stoltze beim Deutschen Cross Cup

Nicht für die Landesmeisterschaften in Xanten sondern für den Deutschen Cross Cup in Pforzheim hatte das Trainerteam Finn Merheim, Lukas Gardeweg und Thilo Stoltze gemeldet. Hier war die Konkurrenz noch einmal ungleich stärker und alles versammelt, was in Deutschland im Cross Rang und Namen hat. Vergeben wurden immerhin die letzten Startplätze für die EM im Dezember in Portugal. Das Rennen über 8,8 km beendeten Lukas und Thilo auf den Plätzen 23 und 29. Finn erwischte keinen guten Tag und musste sein Rennen in der U20 leider abbrechen.


Nach den Cross-Starts in Leverkusen, Krefeld und Xanten oder Pforzheim im Wochenrhythmus steht nun ein Wochenende Pause an, bevor es dann freitags nach Darmstadt und zum Höhepunkt "Deutsche Cross" am 29.11. geht. Wir wünschen unseren Läuferinnen und Läufern und dem Trainerteam viel Erfolg und schöne Rennen!


von Uschi Heimann 8. Februar 2026
07./08.02. / Düsseldorf. Eine Woche nach dem beeindruckenden Auftritt unserer U18/U20 legten die jüngeren Jahrgänge auf den Landesmeisterschaften der U14/U16 nach. Sie kamen zwar nicht ganz an die Medaillenflut der Älteren ran, 3x Gold und 1x Silber sind aber auch ein Klasse-Ergebnis! Top-Disziplin war der Hochsprung. Gleich zweimal floppten unsere Jungs zu Gold - und das bei den im Winter sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten auf unserer Anlage. Noch beim Abschlusstraining zwei Tage vor dem Wettkampf-Wochenende hatte es geregnet und die Matte zwar eine weiche, aber auch eine sehr nasse Landefläche geboten.
von Uschi Heimann 2. Februar 2026
31.01./01.02. / Leverkusen. Läuft bei unserer U18 / U20 in der Leichtathletik! Die Medaillenausbeute bei den Landesmeisterschaften ist krass. Gleich 5x Gold und 4x Silber räumten die Trainingsgruppen von Carl Seeliger und Dieter Dylong und das Runningteam, gecoached von Martin Block, Arndt Fontes und Frank Briesenick, ab! Alle Trümpfe stachen! Die national wertvollste Leistung gelang Jan Merheim über 1500m. Seine 3:54,83 min katapultierten ihn von Null (es war sein erstes 1500m-Rennen in der Hallensaison) auf Platz 2 der aktuellen deutschen Bestenliste. Ebenfalls stark war U23-Athlet Yanis Kern im selben Rennen unterwegs. "Bis 1350 lief es sehr gut. Am Ende fehlte noch ein wenig Kraft", kommentierte Arndt die 3:55,77 min. In der Endabrechnung standen für Yanis Platz 4 im Männerrennen und die B-Quali für die Hallen DM der Männer und Frauen. Hier wird die Trainingsgruppe aber nicht an den Start gehen. Der Abstecher in die Halle ist nur kurz. "Es gibt noch ein paar Tempo-Einheiten in den nächsten beiden Wochen, einen letzten Hallenstart beim Meeting Run and Fly am 14.02. in Dortmund... und dann Blick auf den Sommer", gab Jan einen kurzen Einblick in die Pläne, "bis Dortmund habe ich hoffentlich noch etwas an Tempohärte gewonnen.... für eine noch bessere Zeit". Wir drücken die Daumen!
von Uschi Heimann 28. Januar 2026
25.01./Leverkusen. Das absolute TuS-Glanzlicht bei den Regionsmeisterschaften der U18/U20 setze Matilda Palm. Ihre 5,76m sind weiter als jemals zuvor eine Frau für den TuS Köln rrh. gesprungen ist - über alle Altersklassen hinweg! Das ist wirklich ein "Pfund", was der 15jährigen von Carl Seeliger trainierten Athletin hier gelungen ist!
von Uschi Heimann 26. Januar 2026
26.01./Köln. In der vergangenen Woche wurde Dieter Jüngel (geb. 1941) in aller Stille beigesetzt. Damit ist ein Mensch nicht mehr auf dieser Welt, der im TuS Köln rrh. eine echte Heimat hatte und dem der Verein sehr viel verdankt. Für viele, viele Jahre gehörte Dieter Jüngel zum Bild jeder Leichtathletik-Veranstaltung, die auf unserer Anlage oder im Königsforst stattfand. Als Mitglied im Ältestenrat engagierte er sich über Jahrzehnte für seinen Herzensclub, auch noch als seine Gesundheit die Unterstützung bei Sportfesten schon nicht mehr zuließ. In den 80igern und 90igern gab es keine Trainingslagerfahrt auf den "TuS-Stützpunkt" nach Wangerooge ohne Dieter, keine größere Feier oder Radtour. Zu den jungen Menschen, die zu den Zeiten in der Leichtathletikabteilung Sport getrieben haben, hatte er immer einen sehr guten Draht, war mittendrin und hat "Verein" vorgelebt. Zu vielen hat er den Kontakt nie verloren. Mit Dieter ist nun ein weiteres TuS-Mitglied aus der Riege der Männer verstorben, die von den 80igern bis über die Jahrtausendwende hinaus die Geschicke der Abteilung und des Vereins gelenkt haben. Alle zusammen haben sie sich mal auf einem Bild verewigt, das in ihrem Andenken auch heute noch in unserer Geschäftsstelle hängt. Lieber Dieter, danke für soviel, das du gegeben hast! Alle, die dich kennenlernen durften, werden dich ganz sicher nie vergessen.
von Uschi Heimann 26. Januar 2026
24.01./Düsseldorf. Eine besondere Ehrung in ihrem noch jungen Sportlerleben gab es für Lynn Pöppelmann (17 Jahre) am Samstag im Rahmen des Indoors ISTAF in Düsseldorf. 7600 Zuschauer waren in den PSD BANK DOME gekommen, um Leichtathletikstars wie Yemisi Ogunleye (Kugelstoßen), Malaika Mihambo (Weitsprung), den Briten Jeremiah Azu, den Paralympioniken Jonnie Peacock (zweimaliger Paralympics-Sieger), den Hürden-Triumphator Enrique Llopis (Spanien) oder den niederländischen Überflieger im Stabhochsprung Menno Vloon zu sehen. Und vor dieser Kulisse ehrte der Landesverband in diesem Jahr sehr angemessen seine besten Nachwuchssportlerinnen und Sportler. Mittendrin ... oder besser gesagt "ganz oben" stand mit Lynn Pöppelmann eine Athletin des TuS Köln rrh. Bereits im letzte Jahr hatte Lynn die Ehrung als beste U18-Athletin 2024 entgegennehmen dürfen. Diesen Erfolg konnte sie in 2025 wiederholen - mit noch stärkeren Leistungen. Überlegen hatte sie in ihrer Disziplin 400m-Hürden die U18-DM gewonnen. Überlegen führt sie auch die deutsche U18-Bestenliste 2025 an. Bei den europäischen Jugendspielen in Skopje wurde sie Fünfte. Ihre Zeit von 59,22 sec ist die elftbeste Zeit in der Welt in ihrer Altersklasse und die Elftschnellste Zeit, die in Deutschland jemals von einer U18 Athletin erzielt wurde. Gleich die ersten sechs Zeiten gehen auf das Konto von DDR-Athletinnen in den 80iger Jahren, die unter einer ganz anderen Kombination von Schule und Sport trainieren konnten als das heute in der deutschen Leichtathletik möglich ist. Der LVN hat ganz sicher eine würdige Athletin ausgewählt. Wir gratulieren Lynn und ihrem Trainer Dieter Dylong ganz herzlich und freuen uns mit über diese besondere Auszeichnung!
von Uschi Heimann 18. Januar 2026
11.01./Leverkusen. Gold im Weitsprung und im Sprint für Inès Loulouga Mbome. Gold ebenfalls im Weitsprung und im Hochsprung für Paul Förster. Die zwei jungen TuS-Athleten gehörten mit dieser Medaillen-Ausbeute zu den erfolgreichsten Teilnehmenden bei den diesjährigen Meisterschaften der Region Südost! 4,86 m standen am Ende eines langen Wettbewerbs mit 40 Weitspringerinnen der Altersklasse W13 für Inès zu Buche, dazu eine tolle Serie mit Sprüngen alle jenseits der 4,70 m. Mit 25 cm Vorsprung war sie die überlegene Siegerin in dieser Konkurrenz. Auch über die 60m war sie deutlich vorne und hätte mit ihrer Zeit von 8,36 sec auch den Sprint der nächsthöheren Altersklasse gewonnen. Stark auch die Breite unserer U14 im Sprint. Alle Mädels haben den Sprung in den A, B oder C-Endlauf der schnellsten 24 geschafft. "Bei 45 Starterinnen in der W13 und sogar 65 in der W12 ist das schon ein Pfund", freuten sich Trainerinnen Anja und Natalie Roller über diesen Erfolg. Für die Medaillen drei bis sieben sorgten dann die Jungs im U14-Team. Dreimal Silber gab es im Hochsprung. Jasper Schuld gewann eine in der M13 mit 1,44m, und Oskar Loßow und Kemal Tosunoglu teilten sich den zweiten Platz in der M12 mit 1,30m. Jasper fügte über die Hürden seiner Medaillensammlung noch eine bronzene hinzu. Dieselbe "Farbe" ging an Liam Feiss über die 800m der M12 in 2:43,44 min. Auf das erweiterte Podest der besten acht schafften es Irma Ott (W12) im Hochsprung (1,25 m / Platz 4) und über 800 m (2:54,37 min / Platz 6), Kemal Tosunoglu (M12) im Kugelstoßen (8,39 m / Platz 4) und im Weitsprung (4,12 m / Platz 6), Jasper Schuld (M13) im Weitsprung (4,40 m / Platz 5), Oskar Loßow (M12) im Weitsprung (4,16 m / Platz 5), Helena Wirth (W13) über 60 m 9,29 sec, Platz 8 und Liam Feiss über 60 m (9,12 sec / Platz 8). Eindeutig eine starke Ausbeute unseres U14 Teams!
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