Ein Erfolg für die Vereinsgeschichte: Silber UND Bronze bei 3x1000 DM für U23-Team!

Uschi Heimann • 3. Mai 2026

03.05./Celle. Manchmal gehen (fast) die Superlative aus. Was unseren U23-Staffeln bei den Deutschen Langstaffelmeisterschafften in Celle auf die Bahn brachten, hat es in der TuS-Geschichte noch nicht gegeben und passiert wohl auch eher selten: Silber und Bronze für denselben Verein im Konzert der schnellsten Teams der Republik! Gold ging in Celle an die favorisierte Staffel der LG Stadtwerke München. Doch einfach haben Gianluca Mirizzi, Yanis Kern und Finn Merheim es ihnen nicht gemacht. Während des gesamten Rennens blieb das TuS-Trio in Schlagdistanz, und auf der Zielgerade machte Finn es mit einem Antritt noch einmal richtig spannend. Knappe fünf Zehntel retteten die Münchener ins Ziel und gewannen in 7:22,98 min vor dem ersten TuS-Team (7:23,47 min). Doch auch wenn es eng war: "Wir haben Silber gewonnen und nicht Gold verloren!", ordnete Arndt Fontes den Erfolg klar ein. Perfekt war der Coup, als knappe 20 sec später das zweite TuS Team mit Lasse Block, Jan Merheim und Janne Dankwerth (alle noch U20) ungefährdet auf Platz 3 vor einem Team aus Berlin einlief (7:43,03 min). Für Janne Dankwerth war es ein mehr als versöhnlicher Abschluss der Meisterschaftstage von Celle. Am Vortag war er bereits über die 5000m an den Start gegangen, musste aber das Rennen wegen Atemwegsprobleme vier Runden vor Schluss aufgeben. Ganz "nebenbei" lief das Bronze-Trio auch die Norm für die U20 DM über 3 x 1000m. Das Rennen wird im Rahmen der "großen" DM der Männer und Frauen im Juli in Bochum Wattenscheid ausgetragen. Nachdem im April bereits ein U20-Team mit Theo Justus, Jordi Walter und Paul Dirks die geforderten 8:22,0 min unterboten hatte, können Martin Block und Arndt Fontes auch bei der U20-Staffel-DM zwei Teams ins Rennen schicken. Das Männerteam in Celle mit Leo Kessen, Thilo Stoltze und Lukas Gardeweg lief auf Platz 11 ein (7:28,18 min). Schneller war in der TuS-Vereinsgeschichte noch kein Männerteam. Der Rekord bisher stand bei 7:30,57 min, wurde 35 Jahre alt und reichte 1991 Ulf Bieschke, Lars Jucken und Rana Bhattacharjee in der "männlichen Jugend" zum DM-Sieg. Nun gehört der Männerrekord Gianluca, Yanis und Finn. In allen Altersklassen so starke Staffeln an den Start schicken zu können, ist ein großartiger Erfolg für das Trainerteam! WIR GRATULIEREN HERZLICH!

Drei 4x400m Mixed Teams in Celle am Start

Nicht nur in der Mittelstrecke auch über die 4x400m mixed war der TuS mit starker Präsenz in Celle unterwegs. Zwei Jugendstaffeln schickten Carl Seeliger und Dana Schmitz ins Rennen, und Dieter Dylong ein weiteres in der Aktivenklasse - begleitet von einem Großteil der Trainingsgruppe. Mit einigen Plakaten und lauter Unterstützung trieben die Edelfans das Quartett Matthias Lieven, Carmen Blameuser, Rasmus Wittekind und Lynn Pöppelmann ebenfalls zu einem neuen Vereinsrekord (3:40,39 min) - der zweite an diesem Tag - und zum Sieg im stadtinternen Duell gegen den ASV. Es war ein "fantastisches Erlebnis" zeigte sich Rasmus noch Stunden später angetan von Rennen und Stimmung. Ganz ähnlich erging es den beiden Jugendstaffeln. Auch sie nahmen einen neuen Vereinsrekord mit (3:53,00 min) - Vereinsrekord Nr. 3 (!) - und freuten sich an ihrem DM-Erlebnis.  Jonah Sachse, Amelie Feinauer, Timon Dücker und Matilda Palm liefen auf Platz 16 ein, Yad Saleh, Janneke Brill, Paul Diedrich und Mia Rüsing auf Platz 24. Vielen Dank an euch alle, dass ihr uns so eindrucksvoll auf Deutschen Meisterschaften vertreten habt!

von Uschi Heimann 17. Juni 2026
13.06./ Pfungstadt. Ein W für WM! Finn Merheims Hände zeigen, wo es für ihn in diesem Jahr hingehen kann. Auch die Leichtathletikszene der 17 - 19jährigen dreht sich um eine WM in den USA: Eugene im Bundesstaat Oregon ist vom 04. - 09.08. Austragungsort für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften der U20.
von Uschi Heimann 16. Juni 2026
12. - 14.06./Mönchengladbach. Erfolgreichster Athlet im TuS-Trikot bei den Landesmeisterschaften der U16, U20, Männer/ Frauen war Paul Förster. Zwei Goldmedaillen konnte er mit nach Hause nehmen - eine im Hochsprung der M14, eine im Weitsprung der M15. Dass er im Weitsprung mit dem älteren U16-Jahrgang an den Start ging, lag am Zeitplan und einem Schüleraustausch seiner Schule, von dem Paul erst am Samstagabend zurückkehrte. Weitsprung in seiner Altersklasse am Samstag musste deshalb ohne ihn stattfinden. Aber die M15 hatte ihren Wettkampf am Sonntag. Auch da ging Paul, der erst in Kürze 14 Jahre wird, mit seinen bereits gesprungenen 6,15m als Favorit an den Start. So weit ging es diesmal nicht, aber auch 5,78m reichten zum Sieg. Spannend machte er es im Hochsprung, als bei 1,59 m in den ersten beiden Versuchen nicht viel zusammenlief. Nervenstark nutze er den dritten und überquerte dann direkt im ersten Anlauf die 1,62 m - und das als einziger. Titel und Gold Nr. 2 im Sack! Auch Julius Aigner ist ein guter Hochspringer, der die 1,60 m in diesem Jahr schon gemeistert hat. Die Zeitplangestaltung machte es ihm aber nicht leicht. Seine starken Disziplinen Speerwerfen, Hürde und Hochsprung waren innerhalb einer Stunde angesetzt. Unmöglich also in allen drei Wettbewerben an den Start zu gehen. Selbst in zweien ist schon ein Wagnis, aber Julius managte es hervorragend. Frühes Aufwärmen für die Hürde, dann in den Callroom und in die Vorbereitung für den Speerwurf, und wenn sein Hürdenlauf aufgerufen wird auf einen Speerwurf verzichten und den Lauf dazwischen schieben. Geplant war es gut. Dass dann die Laufspikes, die er im Callroom zur Kontrolle lassen musste, nicht wie geplant von der Kampfrichterin mit den übrigen Läufern zum Hürdenstart mitgebracht wurden, brachte den Plan ins Wanken. Die Verzögerung machte unsicher, ob Julius noch vor Ende des Speerwurf-Wettbewerbs zurückkehren könnte und seinen letzten Wurf machen. Mit einem Dauerlauf direkt nach einem starken Hürdenlauf in neuem Hausrekord klappte es gerade eben noch. Laufspikes aus, Wurfspikes an ... und noch einmal werfen. Was dabei heraus kam, war sein bester Versuch (35,24 m) und eine Verbesserung von bis dahin Platz 3 auf Platz 2! Im Hürdenendlauf trafen Paul und Julius sich dann beide im direkten Wettkampf. Julis schrammte mit neuer Bestzeit von 12,11 sec knapp am Podest vorbei (Platz 4), Paul wurde siebter (12,64 sec).
von Uschi Heimann mit Bildern von Andrea Schäfer 7. Juni 2026
06.06./Köln. "Spaß hat´s gemacht", zieht U12-Trainerin Andrea Schäfer nach der Talentiade beim ASV Köln ein erstes Fazit. Erfolgreich war es auch! Immerhin gab es vier Qualifikationen für die "Finals". Dazu muss ein Platz unter den ersten drei in einer Disziplin her. Im ganzen Landesverband werden "Talentiaden" nach genau demselben Muster ausgetragen - immer mit den Disziplinen 30m-Sprint "fliegend" durch Zeitschranken, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und 2.000m. Die ersten drei in jeder Disziplin bei jeder Veranstaltung erhalten Tickets für die Finals, die am 26.09. in Ratingen für die besten U12 Athletinnen und Athleten des Landesverbandes ausgetragen werden. Hat jemand bereits in einem früheren Wettkampf ein Ticket ergattert, rücken die Nächstplatzierten nach. "Sophia, Samuel, Jonathan und Timur haben es diesmal geschafft", freut sich das Trainerteam Andrea Schäfer, Daniel von Ahlen, Niklas Heimann und Jakob Odendahl, "und Frida, Anton und Emmi" waren knapp dran. Für die drei (und alle anderen) gibt es eine nächste Chance am 27.06. auf der TuS-Anlage. Beim Heimspiel sollte das doch hoffentlich klappen! Wir werden berichten!
von von Uschi Heimann mit Bildern von Dirk Gantenberg 7. Juni 2026
23.05./Brüssel, 30.05./Karlsruhe. Vereinsrekorde, Top-Platzierungen in der Deutschen Bestenliste und jede Menge DM-Qualifikationen - der TuS-Mittelstreckenexpress nimmt Fahrt auf! Nach den Deutschen Staffelmeisterschaften 3x1000 der U23 Anfang Mai in Celle mit Platz 2 und Platz 3 haben die Athletinnen und Athleten aus dem von Martin Block, Arndt Fontes und Frank Briesenick trainierten Running-Team nun die Deutschen Einzelmeisterschaften im Visier. Ausgetragen werden sie für die U18 und U23 am 03. - 05.07. und für die U20 vom 10. - 12.07. jeweils in Bochum-Wattenscheid. Den besten Saisonstart legte Finn Merheim hin. Über die 800m lief er in Brüssel 1:51,14 min und damit neuen Vereinsrekord. Der lag bisher bei 1:51,67 min und wurde 2025 von Jan Merheim aufgestellt. Deutlich länger hatte der U20-Rekord über 1500m Bestand. Hier muss man schon ins Jahr 1985 und damit mehr als 40 Jahre zurückgehen, als Robert Krämer 3:50,97 min lief. In Karlsruhe drückte Finn diese Zeit auf 3:49,62 min und ist damit "für die Ewigkeit" der erste TuS-Läufer in dieser Altersklasse unter 3:50 min. Natürlich reichen diese Zeiten auch für Top-Platzierungen in Deutschland. Mit beiden Zeiten findet sich Finn auf Platz 3 der aktuellen Bestenliste wieder. Und er ist damit nicht der einzige Top-Platzierte im TuS-Trikot in der U20. Über 1500 ist Bruder Jan auf Platz 7 (3:51,96 min) mit dabei, und über 800m haben wir gleich drei Läufer im TuS-Trikot unter den Top 12: Jan auf Platz 5 mit 1:52,24 min und Lasse Block auf Platz 11 mit 1:53,80 min. In vielen Jahren hätten wir uns über einen Läufer mit diesem Niveau gefreut (und werden das wohl auch künftig wieder tun). Jetzt ist Lasse als Jüngster aus dem TuS-Spitzentrio und mit Platz 11 in Deutschland "nur" dritter in der vereinsinternen Rangordnung. Der größte Leistungssprung gehört aber eindeutig ihm! In 2025 knackte Lasse erstmals die 2 min. In 2026 pulverisiert er seine pB bereits über 1:54 in Brüssel auf nun 1:53,80 in Karlsruhe.
von Jörg Riebschläger / Uschi Heimann 1. Juni 2026
30.05./Hagen/Köln. Unsere jüngste Vereinsabteilung setzt einen neuen Meilenstein: Seit dem 30.05. steht mit der Teilnahme beim Injoy Triathlon in Hagen der erste Wettkampf im offiziellen Triathlon-Ligabetrieb in der Vereinshistorie des TuS Köln rrh.! Premiere-Teilnehmer für das TuS Team in der Landesliga Süd waren Andreas Schweyen, Jörg Riebschläger, Lukas Brenner und Timo Feddeck. „Erster Fauxpas gleich auf der Hinfahrt“, berichtet Abteilungsleiter Jörg Riebschläger mit Augenzwinkern, „Lukas hatte seinen Helm vergessen.“ Einige Telefonate später wurde mit einem Ersatzhelm zwar schnell Abhilfe geschaffen, aber letztlich war alle Aufregung umsonst. Wegen Unwetter in der Nacht war die Radstrecke nicht befahrbar, und aus dem Triathlon wurde ein Swim&Run. „Sehr schade, da wir uns für den Radsplit einiges ausgerechnet haben. Aber die Entscheidung war richtig, da die Sicherheit immer vorgehen muss.“, bedauert Jörg die Situation. „Schwimmen ist unsere schwächste Disziplin. Da blieb uns dann nach den 1000m im Schwimmbad auf der 50m-Bahn nur der 10km-Lauf, um das Gesamtergebnis noch mal etwas durcheinander zu wirbeln“. Und das gelang unseren starken Läufern eindrucksvoll. Einen Athleten nach dem anderen konnte das Quartett einkassieren und fand sich letztlich sogar auf dem Podium und Platz 3 wieder. Was für ein gelungenes Ligadebüt! Wir gratulieren herzlich und freuen und mit! „Dass wir dem Sprecher vorher erklären mussten, was rrh. in unserem Vereinsnamen heißt, war hoffentlich ein einmaliges Ereignis. Unser Name gewinnt zukünftig in der Triathlon-Szene hoffentlich an Bekanntheit“, schmunzelt Jörg Riebschläger. Wir sind fest davon überzeugt, lieber Jörg!
30./31.5./Wassenberg und 16./17.5./Düsseldorf. Sahnetage wünschen sich viele. Die einen zum
von Verena Koll mit Foto-Unterstützung von Dirk Gantenberg und Uschi Heimann 31. Mai 2026
30./31.5./Wassenberg und 16./17.5./Düsseldorf . Sahnetage wünschen sich viele. Die einen zum Zwetschgenkuchen. Die anderen im Wettkampf. Am liebsten auf Meisterschaften. So wie bei Paul Förster (M14). Am Sonntag ist er auf den Nordrhein-Blockmeisterschaften in Wassenberg gestartet, dem Luftkurort im Kreis Heinsberg. Und dann? „In allen Disziplinen hat er persönliche Bestleistungen geholt“, freuen sich die beiden U16-Trainer Jonte Fischer und Uschi Heimann, die live dabei waren. Und sie ordnen die besondere Leistung direkt auch für alle ein, die nicht so dicht am Wettkampfgeschehen der U16 sind: „Vereinsrekord aus dem Jahr 2004 um mehr als 100 auf 2799 Punkte verbessert!"
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