2x Gold, 2x Silber, 2x Bronze für U16 und U20 bei LVN-Meisterschaften

Uschi Heimann • 23. Juni 2025

21./22.06./Duisburg. Kein Wettkampf ohne ein Highlight, ohne eine genutzte oder eine verpasste Chance, ohne die kleinen Enttäuschungen aber auch die Augenblicke, wo der einen oder dem anderen eine starke Bestleistung gelingt. 

Zu den Highlights und genutzten Chancen gehörte bei den LVN-Meisterschaften der U16, U120, Männer & Frauen in Duisburg ganz sicher der 300m Hürden Lauf von Frida Böddeker. So oft steht die Strecke nicht im Wettkampfprogramm. Und nachdem die junge Athletin der Altersklasse W15 Christi Himmelfahrt gezeigt hatte, dass sie hier in der Lage ist, die Norm für die Deutschen U16 und U23 Meisterschaften in Ulm (04. - 06.07.) zu laufen, war "Duisburg" die einzige und letzte Chance, die geforderten 48,00 sec zu unterbieten. Welche Anspannung im Startblock vor einem solchen Rennen steckt, können sicher viele nachempfinden. Für Frida gab es das Happy End! Nach 200 starken Metern mit vier perfekt genommenen Hürden, einem kleinen Trippler an der fünften und purer Kampf über die siebte und letzte Hürde bis ins Ziel wurden 47,85 sec für sie auf der Ergebniswand angezeigt. Schön zu sehen, wie viele sich mit ihr im Ziel freuten. Unter anderem auch Amelie Feinauer, der das U16-Trainerteam Yanick Roller, Dana Schmitz und Uschi Heimann die Norm genauso zugetraut hatten. Ihr machte die drückende Hitze aber deutlich zu schaffen. Ihre 48,51 sec sind eine schöne Verbesserung der bisherigen pB, aber nicht die erhoffte Norm. Nach 260m war ihr Akku einfach leer. So sehr zehrte die Hitze an ihrem Körper, dass sie noch einige Zeit nach dem Rennen den notärztlichen Dienst des Ausrichters in Anspruch nehmen und alle anderen Starts absagen musste. 

Ob sich die 10:40,84 min für Mara Kösters über die 3.000m und die damit gewonnene Silbermedaille wie ein toller Erfolg oder eine verpasste Chance anfühlen, kann sie nicht einmal selbst klar einordnen. Zwei Tage nach ihrem Vereinsrekord über die 1500m, lief die 17jährige im Feld der U20 auf Platz 2, starke 15 sec schneller als ihr bisheriger Hausrekord (!!!)... und letztlich 84 Hundertstel langsamer als die DM-Norm. "Wo lässt man über 3.000 m 84 Hundertstel liegen?", fragte Trainer Arndt Fontes mit Rückblick auf das Rennen und mit Freude über die starke Zeit seines Schützlings zu Recht. Zwei schnellere Schritt beim Start, irgendwo auf der Strecke ... Hier gehört wohl auch das Quäntchen Glück dazu, das Mara diesmal nicht hatte.  


Die national wertvollsten Leistungen gelangen unseren beiden "Gold"-Gewinnerinnen Lynn Pöppelmann und Matilda Palm. Matilda  pirscht sich derzeit von Rennen zu Rennen näher an die schnellsten 80m Hürden-Läuferinnen in Deutschland heran - sehr passend zum Höhepunkt mit der DM in Ulm. 11,92 sec bei  ihrem Titelerfolg in Duisburg bedeuten für die von Carl Seeliger trainierte Athletin Platz 18 in der deutschen Bestenliste. 

Unser Langhürden-As Lynn testete auf dem Weg zu ihren Saisonhöhepunkten U18 DM in Wattenscheid, 11. - 13.07., und europäische Jugendspiele in Nordmazedonien, 20. - 26.07., bei den LVN-Meisterschaften die 400m. Mit ihren 56,40 sec von Duisburg  wird sie in der U18 auf ihrer "Nebenstrecke" nun auf Platz 6 in Deutschland gelistet.

Während für unsere Top-Athletin die LVN-Meisterschaft nur Test und Durchgangsstation und sicher auch viel Freude bei einem Start mit vielen anderen im Trainingsteam ist, waren die Meisterschaften für viele U16-Athletinnen und Athleten der Saison-Höhepunkt. Umso schöner, wenn hier dann der Hausrekord fällt, oder es sogar zu einem Platz auf dem (erweiterten) Podium reicht. Ida Friedrich gelang beides: In 2:31,77 min über die 800m  verbesserte sie ihre pB um etwas mehr als eine Sekunde und sprang in der W15 auf Platz fünf - ihre bisher beste Platzierung in einem Meisterschaftsrennen! Auch Janneke Brill gelang im Speerwurf der W15 Bestleistung, Siegerpodest und mit Platz 3 ihre beste Meisterschafts-Platzierung. Und sie setzte sogar noch einen drauf: Ihre 28,68m bedeuteten gleichzeitig Vereinsrekord.

Neue persönliche Bestmarken stellten in den großen Feldern über Hürden und 100m mit mehr als 50 Athletinnen der W14 und W15 auch Janina Meik (W14, 80m-Hürden), Frida Böddeker (W15, 80mH), Amelie Hahn (W14, 100m) und Elly Abrahams (W15,100m) auf. Alle vier überstanden die Vorläufe und erreichten Runde zwei. Knapp dran an Runde drei und damit dem Finale der besten Acht, war Frida als Neuntplatzierte. Luzia Borkenhagen (W15) verbuchte "Top Ten" Im Kugelstoßen (9,30m) und pB im Diskuswurf (24,01 m, Platz 11). Dass noch mehr geht, zeigten ihre Stöße und Würfe in Probeversuchen direkt vor dem Wettkampf. 

Die zweite Silbermedaille in der TuS-Bilanz ging - wie die erste an Mara - an unsere Mittelstrecklerinnen. Auf den letzten 200m hatte Emma Heil im 800m-Rennen der U20 deutlich mehr zuzulegen als die Konkurrentinnen im Pulk und lief in 2:20,62 min ins Ziel und zum Vizetitel. Auch sie liebäugelt noch mit der DM-Norm in der U20. 2:17,20 sind gefordert, 2:18,29 ist sie bereits gelaufen. Eine Chance bleibt ihr noch am kommenden Wochenende. Und alle, die Emmas Weg mit langen gesundgeitlichen Einschränkungen verfolgt haben, werden sicher ganz besonders fest die Daumen drücken!


Die zweite Bronzemedaille in Duisburg gewannen unsere schnellen Sprinter der U18. Im Staffelwettbewerb der U20 über 4x100m sicherten sich Leo Simon, Timon Dücker, Jonah Sachse und Paul Diedrich in 44,60 sec den dritten Platz.


DM Norm für Janne Dankwerth und Yanis Kern

Das Ziel "DM-Norm" konnte auch Janne Dankwerth (U18) abhaken. Er und Yanis Kern waren mit Trainer Martin Block parallel zu den LVN-Meisterschaften im belgischen Ciney unterwegs. In 8:49,93 min unterbot Janne die geforderte Zeit von 9:10,0 min sehr deutlich. Yanis freute sich nach seinem 1.500m Rennen (3:55,33 min) derweil über seine zweite U23-DM-Norm. Neben den 800m ist er nun auch für die 1500m startberechtigt.  Mit ihm, Lukas Gardeweg, Liane Gardeweg, Thilo Stoltze, Gianluca Mirizzi und Jan Merheim sind für die U23 DM in Ulm sechs Athleten für eine oder zwei Strecken qualifiziert! Diese Präsenz ist extrem... und auffallend! Bei den Landesmeisterschaften in Duisburg bemerkte der Sprungtrainer des LVN: "In der Mittelstrecke bestreitet ihr das TN-Feld des Landesverbandes bei Deutschen fast alleine". Das ist zwar dann doch etwas pauschal, aber sowohl diese Bemerkung als auch die Teamstärke sind ein eindrückliches Zeichen für die Arbeit im Mittelstrecken-Trainerteam Martin Block, Arndt Fontes und Rudi (Frank) Briesenick! Herzlichen Glückwunsch dazu an Athleten und Trainer!

von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
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