Wir trauern um Heinz Hürth

Uschi Heimann • 10. Juni 2024

Wir trauern um eine große TuS-Persönlichkeit, die den Verein, und insbesondere die TuS-Leichtathletik, maßgeblich geprägt hat.

Das große Organisationstalent und die Managementfähigkeiten von Heinz waren entscheidend dafür, dass die TuS-Leichtathletik in den 80er und 90er Jahren überregionale Bedeutung erlangte.


Die von ihm organisierten internationalen Sportfeste, mit bis zu 3.000 Zuschauern auf der TuS-Anlage, sind heute noch legendär.


Als Athlet (Deutscher Meister über 50km in der AK) und als unermüdlicher Gestalter im Verein, lebte Heinz wie kaum ein anderer unser Motto Sport mit Leidenschaft.


„Ich bin positiv bekloppt“ benannte Heinz das mit einem Augenzwinkern oft selber. Dieser Wahlspruch trieb ihn an - als Sportler und auch in seinem ehrenamtlichen Engagement für das Wohl vieler Nachwuchsathleten.


Wir vermissen einen außergewöhnlichen Menschen mit großer Präsenz, ein wenig extravagant, aber vor allem sehr humorvoll, warmherzig und wertschätzend.


Wir denken an einen Vereinskameraden, Sportler und Freund, dessen positive Ausstrahlung und vorbildhafter, leidenschaftlicher Einsatz für Sport und Verein unvergessen bleiben wird.



von Uschi Heimann 13. März 2026
08.03. / Leverkusen. "Schöne Veranstaltung bei tollem Frühlingswetter, mit einigen Hausrekorden und einem großen TuS-Team", zog Lauftrainer Arndt Fontes eine kurze Bilanz für uns nach der Traditionsveranstaltung "Rund ums Bayerkreuz" in seiner 44. Auflage. Allein über die 5 km gingen 736 Läuferinnen und Läufer an den Start. Die schnellsten "flogen" in 14:10 min, die Letzten überquerten nach 43 min die Ziellinie. Schnellster TuSser war Yanis Kern in neuem Hausrekord von 15:16 min auf Platz 13 der Gesamtwertung. Unter 18 min und ebenfalls mit neuem Hausrekord blieben unsere U18 Athleten Paul Dirks (17:40), Jonas Köhler (17:48) und in der Frauenklasse Liane Gardeweg (17:46 min). Und auch für die 15jährige Ida Friedrich gab es eine pB (19:47 min), Freude über die geknackte 20 min inklusive! In der U20 lieferte Mara Kösters ein starkes Rennen. Ihre 18:18 weckten am Ende aber sicher gemischte Gefühle. Persönliche Bestleistung, Platz 2 in ihrer Altersklasse, aber leider 3 sec über der Norm für die Deutschen Meisterschaften. Mit einer DM-Quali klappte es fürs Running-Team dann aber über die 10 km. Im Sog von Frank Briesenick (34:59 min) lief Jouline Eckl die Sttrecke in 35:39 min und darf sich nun auf ihre erste deutsche Meisterschaft auf der Bahn freuen. Inmitten von Deutschlands schnellsten Langstreckenläuferinnen wird sie am 02.05. in Celle an der Startlinie stehen. "Vorher geht´s aber für unsere Debütantin noch zu einer Straßenlauf DM. Am 22.03. läuft sie in Frankfurt den Halbmarathon", gab Arndt einen Einblick in die Wettkampfplanung. Wir drücken die Daumen!
von Uschi Heimann 11. März 2026
06. - 08.03. / Düsseldorf : Auch für Altersklassenathletinnen und Athleten ab M/W35, im DLV seit einigen Jahren "Masters" genannt, sind die "Deutschen" das Highlight der Hallensaison. Fünf Jahrgänge werden in einer Wertungsklasse zusammengefasst. Normen sind erforderlich. Mit Austragungsort Düsseldorf war die Anfahrt für unsere fünf Qualifizierten diesmal einfach. Als erster in den "Ring" musste Rolf Otten. "Ring" ist in seiner Disziplin Kugelstoßen im doppelten Sinne passend. Auftakt nach Maß: Rolf gewinnt Silber! "Die erste Medaille für den TUS habe ich schon mal geholt. Jetzt drücke ich Sabine, Anna, Nadine und Christoph die Daumen, dass das nicht die einzige bleibt", kommentierte unser Athlet der M80 trocken seinen silbernen Erfolg. Fünf Stöße über 10m hatte er mit dem 3 kg Arbeitsgerät hingelegt. Im letzten Versuch kam er mit 10,54m (Hallen-PB) dem Führenden noch einmal nahe, aber an dessen 10,79 m doch nicht ganz ran. Und Rolfs Wunsch nach weiteren Medaillen sollte sich auch erfüllen: am dritten Wettkampftag gewann Sabine Hobohm (W50) Bronze über die 200m (28,79 sec). Über die 60m hatte sie sich am Vortag noch knapp mit Platz vier geschlagen geben müssen (8,70m). Dieses Schicksal teilte sie mit Anna Heim, die in der W35 ihr Debut bei einer DM gab und in 8,44 sec ebenfalls knapp den Platz auf dem Podest verfehlte. Über 200m fügte sie ihrer Bilanz einen 6. Platz hinzu (28,73 sec). Christoph Schrahe (M55) und Nadine Rungelrath (W35) hatten sich im Vorfeld im Weitsprung qualifizieren können. Nadine haderte etwas mit dem Brett und musste sich diesmal mit 4,32 m (Platz 6) begnügen. Christoph sprang auf Platz 5 (5,02m). Nach einem Seuchenjahr mit einer schweren Verletzung ist allein seine Qualifikation ein toller Erfolg und eine Weite über 5m ein schöner Lohn. Darauf kann er jetzt aufbauen. Die nächsten DM Masters kommen bestimmt! Und erfreulicherweise ebenfalls mit Austragungsort in NRW. Da könnte das TuS-Grüppchen sogar noch etwas größer werden. Es macht Spaß zu sehen, dass doch einige Athletinnen und Athleten zwischen 35 und 85 in unseren Reihen sind, die Freude an Training und Wettkampf haben!
von Uschi Heimann 23. Februar 2026
21.02./Sindelfingen. Etwas ärgerliche fünf Hundertstel fehlten Lynn Pöppelmann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen, um ins 400m-Finale der besten acht einzuziehen. Und dabei hatte sie ihren Vorlauf souverän gewonnen... Direkt im ersten Vorlauf stand Lynn auf der Bahn und lief mit 56,67 sec einen neuen Hausrekord. Von Beginn an war klar, dass es mit dieser Zeit knapp werden könnte. Viele Athletinnen hatten in der Hallensaison schon eine stärkere Zeit angeboten. Bis zum sechsten und letzten Vorlauf hieß es Zittern - und letztlich reichte es um fünf Hundertstel nicht. Platz neun für unsere Langhürdenspezialistin auf der Strecke ohne Hürden, weil Hürden auf Rundbahnen in der Halle mit überhöhten Kurven leider nicht funktionieren. "Schade ist es schon... aber mit meiner neuen Bestzeit bin ich mega zufrieden. Und "draußen" geht hoffentlich noch ein bisschen mehr. Da freue ich mich jetzt drauf", zog unsere Athletin ein Fazit mit Blick nach vorn.
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Thorsten Bönisch und Sabine Hobohm 22. Februar 2026
21.2.2026/Düsseldorf. Wenn der TuS auf Wettkämpfe reist, vermittelt das oft ein Gefühl von Familie. Entweder, weil ganze Familien vor Ort sind oder weil es sich im Team anfühlt wie eine selbstgewählte Familie. Auch bei den Masters, so heißen alle Sportlerinnen und Sportler im leichtathletischen Senioren-Alter von über 30 Jahren. Insgesamt 13 sind angereist, um in Düsseldorf auf den Nordrhein-Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften zu starten.
von Uschi Heimann 8. Februar 2026
07./08.02. / Düsseldorf. Eine Woche nach dem beeindruckenden Auftritt unserer U18/U20 legten die jüngeren Jahrgänge auf den Landesmeisterschaften der U14/U16 nach. Sie kamen zwar nicht ganz an die Medaillenflut der Älteren ran, 3x Gold und 1x Silber sind aber auch ein Klasse-Ergebnis! Top-Disziplin war der Hochsprung. Gleich zweimal floppten unsere Jungs zu Gold - und das bei den im Winter sehr eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten auf unserer Anlage. Noch beim Abschlusstraining zwei Tage vor dem Wettkampf-Wochenende hatte es geregnet und die Matte zwar eine weiche, aber auch eine sehr nasse Landefläche geboten.
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