Vereinsrekorde und DM-Qualis am Fließband

von Uschi Heimann mit Bildern von Dirk Gantenberg • 7. Juni 2026

23.05./Brüssel, 30.05./Karlsruhe. Vereinsrekorde, Top-Platzierungen in der Deutschen Bestenliste und jede Menge DM-Qualifikationen - der TuS-Mittelstreckenexpress nimmt Fahrt auf! Nach den Deutschen Staffelmeisterschaften 3x1000 der U23 Anfang Mai in Celle mit Platz 2 und Platz 3 haben die Athletinnen und Athleten aus dem von Martin Block, Arndt Fontes und Frank Briesenick trainierten Running-Team nun die Deutschen Einzelmeisterschaften im Visier. Ausgetragen werden sie für die U18 und U23 am 03. - 05.07. und für die U20 vom 10. - 12.07. jeweils in Bochum-Wattenscheid. Den besten Saisonstart legte Finn Merheim hin. Über die 800m lief er in Brüssel 1:51,14 min und damit neuen Vereinsrekord. Der lag bisher bei 1:51,67 min und wurde 2025 von Jan Merheim aufgestellt. Deutlich länger hatte der U20-Rekord über 1500m Bestand. Hier muss man schon ins Jahr 1985 und damit mehr als 40 Jahre zurückgehen, als Robert Krämer 3:50,97 min lief. In Karlsruhe drückte Finn diese Zeit auf 3:49,62 min und ist damit "für die Ewigkeit" der erste TuS-Läufer in dieser Altersklasse unter 3:50 min. Natürlich reichen diese Zeiten auch für Top-Platzierungen in Deutschland. Mit beiden Zeiten findet sich Finn auf Platz 3 der aktuellen Bestenliste wieder. Und er ist damit nicht der einzige Top-Platzierte im TuS-Trikot in der U20. Über 1500 ist Bruder Jan auf Platz 7 (3:51,96 min) mit dabei, und über 800m haben wir gleich drei Läufer im TuS-Trikot unter den Top 12: Jan auf Platz 5 mit 1:52,24 min und Lasse Block auf Platz 11 mit 1:53,80 min. In vielen Jahren hätten wir uns über einen Läufer mit diesem Niveau gefreut (und werden das wohl auch künftig wieder tun). Jetzt ist Lasse als Jüngster aus dem TuS-Spitzentrio und mit Platz 11 in Deutschland "nur" dritter in der vereinsinternen Rangordnung. Der größte Leistungssprung gehört aber eindeutig ihm! In 2025 knackte Lasse erstmals die 2 min. In 2026 pulverisiert er seine pB bereits über 1:54 in Brüssel auf nun 1:53,80 in Karlsruhe.

Die Jubiläumsveranstaltung "10 Jahre Lange Laufnacht" in Karlsruhe nutzten nicht nur Finn, Jan und Lasse für schnelle Zeiten und Hausrekorde, auch Paul Dirks (800m, 2:01,70 min, pB), Theo Justus (800m, 2:02,59 min, pB), Janne Dankwerth (1500, 4:01,33 min, pB), Mara Kösters (1500, 4:47,91 min, pB) und Gianluca Mirizzi (5000, 14:46,32 min, pB) liefen neue Bestzeiten. "Karlsruhe" ist eines der renommiertesten deutschen Laufevents auf der Bahn. "Wer sich zeigen will, kommt an Karlsruhe nicht vorbei", zollt Arndt Fontes der Veranstaltung Respekt, "hier lernt man, in großen Feldern ein Rennen mitzugestalten". Sein Fazit "Karlsruhe hat sich für uns gelohnt!" Mit Blick auf die Flut an Hausrekorden und DM-Qualis ist das eher noch untertrieben!

Mara Kösters läuft neuen Vereinsrekord über 3.000m

06.06./Sonsbeck. 2025 hat Mara Kösters bereits lang bestehende Vereinsrekorde eingesammelt und sich über 1500 m und 3000 m in die Vereinsrekordliste der U18 eingetragen. Nun macht sie in der neuen Altersklasse U20 genau da weiter. In Sonsbeck nutzte sie perfekt die Tempomacherin und riss den Rekord aus dem Jahr 1986 (10:24,3 min) mit 10:12,03 min fulminant an sich. "10:17 hatte ich für sie auf dem Plan", gab Arndt Fontes einen Einblick in seine Gedankenwelt, "dass sie dann weit drunter bleibt, zeigt, was für eine kopfstarke Athletin Mara ist!". Ganz nebenbei sackt sie mit dieser Zeit auch locker die DM-Norm von 10:20 min ein und schiebt sich unter die Top 15 in Deutschland.

"Auch unsere weibliche U18-Garde hat sich stark präsentiert", freut sich Arndt über neue 1500m-Bestzeiten für Carlotta Bien (5:09,31 min), Ida Friedrich (5:10,46 min), Charlotte Janus (5:11,49 min) und Clara Lehnert (5:11,55 min). Noch nicht perfekt lief es für Emma Heil (U23, 800m, 2:19,78 min). Sie würde auch noch gerne auf den DM-Zug aufspringen. Eine Chance bleibt ihr noch am kommenden Wochenende in Mönchengladbach bei den Landesmeisterschaften. Wir drücken die Daumen und gratulieren allen herzlich, die die Hürde DM-Norm schon genommen haben!

von Uschi Heimann 20. Juli 2026
17.07. - 19.07. / Mönchengadbach. Mit 82 Jahren zum ersten Mal deutscher Meister! Erst vor zwei Jahren hat Rolf Otten wieder mit dem Wettkampfsport begonnen. Erst "heimlich", um auszuprobieren, ob die Kugel überhaupt ein paar Meter fliegt, dann aber schnell wieder öffentlich, weil er mit seinen Tests zufrieden war. Zu Recht! Besser können es in Deutschland nur sehr wenige Menschen über 80. Bereits 2024 in seiner ersten Saison gewann Rolf Silber im Kugelstoß-Wettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften der M80. 2025 wiederholte er den Erfolg. 2026 jetzt gab es Gold! Gleich im ersten Wettbewerb der drei Meisterschaftstage in Mönchengladbach musste Rolf ran. 10,06 m im ersten Versuch. Besser konnte es nur Christian Fitza aus Hessen. An dessen 10,26 biss sich Rolf in den Versuchen zwei und drei mit 10,25 m und 10,24 m noch die Zähne aus, bevor dann im vierten Durchgang die Kugel auf 10,33 flog. Kontern konnte niemand mehr, nur Rolf selbst legte im letzten Versuch noch 1cm drauf. Die erste Deutsche Meisterschaft war perfekt. Wir gratulieren!!
von Uschi Heimann 20. Juli 2026
1 2.07. / Solingen. Bis zuletzt war es s pannend für die "Blue Dragons" unserer U10. Am Ende eines schönen Wettkampftages waren bei der Siegerehrung die Plätze drei bis 14 bereits vergeben und nur die Heimmannschaft des Solinger LC und die Blue Dragons noch nicht aufgerufen. Als der Ansager dann den TuS als Sieger verkündete, war der Jubel groß. Während des Wettkampfs ist es nur ein Blick in die Glaskugel, wie gut ein Team liegt. Jede Mannschaft absolviert für sich den Weitsprung und den Drehwurf und trifft nur in der Pendelstaffel und im Stadioncross auf einen Teil der anderen Teams. Da sahen die Blue Dragons im Vergleich zwar gut aus, aber abgerechnet wird zum Schluss. Diesmal lief es aber fast perfekt für die Blue Dragons: Sieg in der Staffel, Sieg im Weitsprung, Sieg auch im Cross. Nur ein zweiter Platz im Drehwurf verhinderte die Bestpunktzahl von 4, was die Platzziffern angeht. Sehr schön, dass auch die Blue Bears als zweites TuS-Team eine einstellige Platzierung schafften: Achter Platz für sie. Damit scheint unsere U10 bestens gerüstet für das Landesfinale am 26.09. in Ratingen. Im Wettstreit mit insgesamt 20 Teams aus dem gesamten Landesfinale soll es dann möglichst weit nach vorn gehen. Wir werden es verfolgen!
von Jörg Riebschläger 19. Juli 2026
11./12.07. / Bochum, Hamburg, Luxemburg. Was für ein vollgepacktes und schweißtreibendes Wettkampfwochenende liegt da bitte hinter uns?. Unsere Triathlon-Abteilung war wieder einmal im Dauereinsatz und hat quer durch Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus den TuS-Triathlon Suit stolz über die Ziellinien getragen. Beim schweißtreibenden Ligawettkampf in Bochum ging es im Team darum, die Tabellenführung der ersten zwei Ligawettkämpfe zu verteidigen. An der Hamburger Alster ging Alex über die olympische Distanz am gleichen Wochenende mit der Triathlon Weltklasse an den Start. Auf die Mitteldistanz in Luxemburg hatte sich Timo über ein halbes Jahr zielgerichtet vorbereitet. Holt euch ein kühles Getränk und lest euch in die einzelnen Rennberichte durch und feiert unsere Finisher.
von Text: Uschi Heimann Fotos: Dirk Gantenberg und TuS Köln rrh. 13. Juli 2026
Lynn Pöppelmann, Jan Merheim und Finn Merheim fahren zur WM nach Eugene / USA
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Ingrun Abbing, Arndt Fontes und Matthias Lieven 6. Juli 2026
5.7./Wassenberg . Die einstündige Fahrt in den Sportpark Wassenberg im Kreis Heinsberg gehört für die TuS-Leichtathleten regelmäßig zur Wettkampfsaison. Aber das erleben die Sportfans im Stadion des SC Myhl dann doch nicht alle Tage: Standing Ovations. Für eine Boyband des TuS. Aber der Reihe nach.
von Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg 5. Juli 2026
03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.
mehr anzeigen