Unsere U10 hat Buir heute gerockt

Uschi Heimann • 29. September 2024

28.09.2024 - Buir. „Emmi! Emmi!“, „Anni! Anni!“, „Halit! Halit!“ – wer am Samstag in der Nähe der Grundschule in Kerpen-Buir war, konnte die lauten Anfeuerungen der TuS-Kids nicht überhören. Mit rhythmischen Rufen und Anklatschen wurde jedes TuS-Kind von den Mannschaftskolleginnen und -kollegen sowie deren Eltern in die Weitsprunggrube „getragen“, zu schnellen Zeiten im Flachsprint und im Bananenkistenrennen getrieben und beim Ballwurf unterstützt. Zwischendurch dann noch eine Schaukelrunde mit allen gemeinsam auf dem Tau in Schiffschaukelkonstruktion oder ein Klatschspiel in der Warteschlange. „Bei Müllers hat´s gebrannt, brannt, brannt. Da sind wir hingerannt, rannt, rannt.“ – wer kennt es nicht. Schon vor 50 Jahren wurde dieses Klatschspiel auf Schulhöfen gespielt, wie die Autorin dieses Artikels als Augenzeugin bekunden kann.

So viel positive Energie wie unsere 8 und 9jährigen Wettkampfathletinnen und -athleten auf die Sportanlage der Buirer Grundschule zauberten, kann nur Freude machen. Und leistungsfördernd ist diese positive Energie offensichtlich auch. Im Vergleich mit den Kindern aus Wesseling, Euskirchen, Habbelrath und Buir konnte sich unser Nachwuchs prima behaupten. In jeder der vier Disziplinen Weitsprung, Ballwurf, Sprint und Bananenkistenrennen galt es, sich möglichst weit vorne zu platzieren. Aus den vier Platzziffern bildet sich dann das Gesamtergebnis: Das Kind mit der niedrigsten Platzziffersumme gewinnt. So einfach erklärt und doch so herausragend gemacht, wenn es dann tatsächlich zu einem Podestplatz reicht. Und auf dem Podest fanden sich gleich acht TuS-Kids in den insgesamt vier Wertungsklassen wieder. Bei den achtjährigen Mädchen gelang Dana Nieswand der Sprung auf den Bronzerang, bei den gleichaltrigen Jungen Miika Koecher, knapp vor Tom Deistler auf Platz vier. Noch besser lief es für die Neunjährigen. Lisbeth Rente war die beste des 16köpfigen Feldes. Knapp dahinter dann auf dem geteilten zweiten Platz zwei weitere unsere Mädels, Ava Romagnoli und Sophia Czernowski. Und auch bei den Jungs gab es ein komplettes TuS-Podest. Und nicht nur das. Im Feld der 21 Jungen waren unter den ersten sechs gleich fünf TuS-Kids. Samuel Amuzu als auch bester Weitspringer der gesamten Veranstaltung konnte sich über Platz 1 freuen vor Malik Kaciran und Mika Schulte. Auf Platz fünf dann Timur Coskun vor Elyas Lafrig und Jonathan von Ahlen. Ganz ober zu stehen ist natürlich noch einmal etwas Besonderes, die Show boten aber alle 19 TuS-Kids – mit jeder Anfeuerung, jedem Ruf, jedem Abklatschen.


Liebe U10, liebe Eltern – es war unser letztes gemeinsames Sportfest mit diesem Team. Für die Neunjährigen steht der Wechsel in die U12 an. Es war uns im U10-Trainerteam eine besondere Freude, mit den Kids und mit euch noch einmal unterwegs zu sein und Buir zu rocken! Danke dafür! 


6. Oktober 2026
Am 12.09. fand in Frankfurt die Deutsche Meisterschaft im Touch Rugby statt. Das mixed Team aus Bonn und Köln hat dabei den vierten von 8 Plätzen erreicht. Nach einer knappen Niederlage gegen Frankfurt im ersten Spiel konnte Stuttgart im folgenden Duell ebenso knapp besiegt werden. Damit war der Einzug ins Halbfinale gesichert. Nach einer Verletzung hatten unsere Frauen im dritten Spiel kurzzeitig keine Wechselmöglichkeit. Zum Schluss ging es in die Revanche gegen Frankfurt um Spiel um Platz 3. Mit Unterstützung von Berlin und Hamburg, um unseren Spielerinnen wieder eine Pause zu gönnen, und trotz eines sehr starken Spiels reichte es am Ende nicht ganz für das Treppchen. Insgesamt blicken wir auf sehr positiv auf einen anstrengenden Tag voller Touch Rugby im sonnigen Frankfurt zurück.
von Uschi Heimann • 1. Oktober 2026
27.09./Duisburg. Wenn unsere stärksten U14 / U16 Athletinnen und Athleten im Wettkampf nicht in blau-weiß unterwegs sind sondern in ungewohntem gelben T-Shirt und schwarz-weißem Trikot, dann können nur die Regionsvergleichskämpfe auf dem Programm stehen. Traditionell im September treten die vier Regionen Nord, Mitte, Süd-Ost und Süd-West des Landesverbandes Nordrhein in den Altersklassen U14 weiblich, U14 männlich, U16 weiblich und U16 männlich gegeneinander an und machen den Regionssieger aus. Gestartet wird in den klassischen Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Mittelstrecke, gewertet werden pro Region die beiden besten Teilnehmenden. Die Siegerliste hatte in den Jahren seit des Bestehens wenig Überraschendes. "Mitte" mit den Düsseldorfer Vereinen und Mönchengladbach / Neuss und "Süd-Ost" mit Köln, Leverkusen und Bonn / Rhein-Sieg sind regelmäßig die stärksten und schieben sich die Plätze 1 und 2 hin und her.
von Uschi Heimann • 30. September 2026
26.09./Ratingen. Beeindruckendes Team, beeindruckende Leistungen, beeindruckender Sieg! Es war einfach eine tolle Show, die unsere 8 und 9jährigen Athletinnen und Athleten (und familiy & friends!) in Ratingen beim U10-Landes-Teamfinale lieferten. Schon zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit ihrem Teamspruch auf sich und waren auch für den Rest des Wettkampftages praktisch unzertrennlich - passend zum ewig alten Spruch aus 1955 "Elf Freunde müsst ihr sein".
von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
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