U10 holt einen starken 4. Platz im Landesfinale

Uschi Heimann • 16. September 2025

13.09./Duisburg. Der Sportpark Wedau war in diesem Jahr Schauplatz der Suche nach dem Mannschaftsmeister der U10. Die 21 stärksten Teams des Landesverbandes Nordrhein waren geladen. Vier Disziplinen standen auf dem Programm - eine Pendelstaffel mit Hürden- und Flachsprintstrecke, Flatter-Ballwurf in Punkte-Zonen, Weitsprung über ein 30 cm Hindernis ebenfalls in Punktezonen und ein 1.200m Stadioncross. In den technischen Disziplinen werden die besten drei von vier Versuchen pro Athlet addiert. Die besten sechs eines Teams kommen in die Wertung. In der Staffel und im Cross werden die Laufzeiten verglichen. So ermittelt sich pro Disziplin eine Rangfolge, für die es Punkte gibt. Einen Punkt für das beste Team, 21 für die schwächste Leistung. Doch bevor es an die Wettkampfanlagen ging, zauberten die 7 - 9Jährigen zusammen mit LVN-Maskottchen Jule und allen mitgereisten Fans beim Einmarsch der Teams erst einmal Stimmung ins Stadion. Schon hier zeigte sich unsere U10 gut gelaunt, als Team mit Mannschaftsspruch und La Ola ... und absolut bereit für ihren Wettkampf. 

Los ging´s mit dem Ballwurf - und damit mit der eher schwächsten Disziplin unseres Teams nach Einschätzung des Trainerteams Niklas und Uschi Heimann. Viel besser können unsere 11 Weitspringen und das zeigten sie dann auch. Jede und jeder wurde von Eltern und Team angeklatscht und in die Grube "getragen", Derin und Larissa am weitesten in die Punktezone 12. Auch über die Hürden und im Sprint sind unsere Jungs und Mädels schnell. Doch direkt nach dem Staffellauf hingen die Köpfe erst mal tief. Den direkten Vergleich gegen Krefeld, die als Gegner zugelost worden waren, hatten sie verloren. Da half auch wenig, dass die Trainer sich über einen starken Lauf ohne Fehler freuten. Und Recht sollten sie behalten! In der Endabrechnung war nämlich kein weiteres Team schneller, wie sich später zeigte: Rang 2 in der Staffel! Im abschließenden Cross waren dann die Jüngsten im Team die stärksten: die erst 8jährigen Jaro und Romy liefen die 1200m aus TuS-Sicht am schnellsten. Aber auch alle anderen kämpften noch einmal um jede Sekunde. Zu was das denn in der Endabrechnung reichte, musste dann die Siegerehrung zeigen. Beginnend bei Platz 21 wurde Team für Team aufgerufen. Sehr lange durften die TuS-Kids warten bis sie dann als Gesamt-Vierter geehrt wurden. Platz 10 im Ballwerfen, Platz 5 im Weitsprung, Platz 2 in der Staffel und noch einmal Platz 5 im Cross. Und knapp war´s zum Podium, sehr knapp. Nur ein Rangpunkt fehlte letztlich zu Bronze. Eine Punktezone mehr in einem der 18 gewerteten Sprünge oder zwei Punktzonen im Ballwurf... oder 2 sec schneller im Cross bei einer Gesamtzeit von mehr als 28 min. Weit weg war die Bronzemedaille nicht, aber auch Platz 4 ist ein tolles Ergebnis! 

Liebe Fine, Dana, Derin, Romy, Frida, Larissa und Mia, lieber Severin, Anton, Miika und Jaro

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU DIESER STARKEN TEAMLEISTUNG. IHR HABT UNS IM FINALE WUNDERBAR VERTRTEN - NICHT NUR SPORTLICH! 💙

Einen sehr prominenten Zuschauer hatte das Finale auch. Wer schon länger in der Leichtathletik zu Hause ist, kennt Jürgen Hingsen noch, der in den 80igern einer der weltbesten Zehnkämpfer war. Grund genug, sich ein Autogramm auf der Startnummer zu sichern. Was für ein Tag für unsere jungen Athletinnen und Athleten und alle mitgereisten Fans. Dieser Wettkampf hat wirklich Spaß gemacht!

Glückliche Sieger waren am Ende die Kids aus Solingen. Sie hatten den Weitsprung gewonnen, waren zeitgleich mit den TuS-Kids in der Staffel auf Platz 2 gelandet und hatten im Ballwerfen den dritten Platz geholt. Nur im Cross waren sie mit Platz 7 nicht unter den Top 3. Die schnellen Krefelder heimsten neben dem Staffelsieg noch Platz 3 im Weitsprung und Platz 2 im Ballwurf ein. Bis zum Cross hatten sie punktgleich mit Solingen vorne gelegen. Ein 10. Platz im Cross reichte in der Endabrechnung dann zu Silber.

von Uschi Heimann • 20. September 2026
Im Förderwettbewerb der Spar- und Darlehenskassen werden die 150 meistgeklickten Vereinsprojekte mit Geldbeträgen honoriert. Unsere Leichtathletikabteilung hat sich mit einem Projekt beworben: Neue Startblöcke für Wettkämpfe, Training und anderen Sportevents wie z. B. dem Sportabzeichentag. Wir freuen uns über deine Unterstützung: TuS Köln rrh. | SpardaLeuchtfeuer 2026
von Uschi Heimann • 20. September 2026
19.09./Köln. Das Kleid aus alten Zeiten mit den klassischen Disziplinen der Leichtathletik hat das Sportabzeichen lange abgelegt. Heute gilt es, sich in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mindestens einer Übung zu stellen. Das kann zu "Kraft" ein Medizinballwurf sein genau so gut wie ein Standweitsprung, oder in der Kategorie "Koordination" der klassische Weitsprung oder alternativ Sprünge mit dem Springseil oder ein Parcours mit vorwärts, rückwärts und seitwärts laufen. Für den Sportabzeichentag auf unserer Anlage war in diesem Jahr erstmals Maike Mau verantwortlich, die das Amt von Heinrich Risse übernommen hat. Viele Jahre hat Heinrich sich sehr engagiert und tut es für Einzelabnahmen und zur Unterstützung immer noch. Für den Tag im September koordiniert aber nun Maike für den TuS die Kooperation mit dem Betriebssportverband Rheinland, der als Veranstalter auftritt. "Spaß hat´s gemacht", schaute Maike am Samstagabend auf das Event zurück und bedankte sich bei den vielen TuS Helferinnen und Helfern zwischen 14 und 91 Jahren. "Spaß hat´s gemacht!", gaben auch viele Teilnehmende ans Team zurück. Tatsächlich war es eine wirklich schöne Atmosphäre. Immer mal wieder brandete Jubel und Applaus der Umstehenden auf, wenn eine erforderliche Leistung glückte. Unser herzlicher Dank gilt Heinrich für die vielen vergangenen Jahre und Maike für die Übernahme: Ohne euch gäbe es kein Sportabzeichen beim TuS. Und das wäre schade! Der Trend zeigt nach oben. Mehr Menschen als in den letzten Jahren stellten sich in der diesjährigen Auflage der Herausforderung und gingen die Challenge in der Familie, mit Freunden oder auch allein an. Und wer es in diesem Jahr verpasst hat, hat im nächsten Jahr eine neue Chance. Wir werden rechtzeitig informieren über den Sportabzeichentag 2027!
von Uschi Heimann • 20. September 2026
18.09./Köln. Aus Bosnien, Mexiko, Norwegen, den Niederlanden, Schweden, den USA, Kanada und einigen anderen Ländern waren sie nach Köln-Höhenberg angereist: Läufer, die schnell sind ... und sich einmal im Jahr zu einem ungewöhnlichen Event namens "Beermile" treffen. "Die Biermeile ist ein Herzensding für mich", erklärt Organisator Julien Jeandrée, selbst erfolgreicher Läufer, "und ich freue mich, dass wir das Ding beim TuS durchführen können!". Natürlich kann man der Kombination aus Laufen und Schnellem-Bier-Trinken sehr skeptisch gegenüberstehen. Die Teilnehmenden müssen in dem Rennen über eine Meile zum Start auf den ersten zehn Metern eine Bierflasche leeren und das weitere 3x nach 400m, 800m und 1200m wiederholen, bevor sie nach 1609,344 m ins Ziel laufen. Um die Vorbehalte weiß auch Julien. Trotzdem liebt er das jährliche Weltmeisterschafts-Event, das Menschen aus vielen Nationen zusammenbringt. "Wer Weltmeister werden will, muss schon auch ein sehr schneller Läufer sein. Prolliges Verhalten gibt es bei der WM nie", so der Chef-Organisator. Die Auflage beim TuS gewann der Titelverteidiger Corey Bellemore (Kanada), der über die Meile ohne Bier-Stopp eine Bestzeit von knapp unter 4 min zu Buche stehen hat. Ca. 90 Athletinnen und Athleten hatten sich am Freitag auf der blauen Bahn in unserem Stadion eingefunden und auch ein großes Publikum. Kurzentschlossen meldeten sich noch zwei TuSser für die offenen Deutschen Meisterschaften nach dem WM-Lauf: "Ein Rennen auf der Bahn oder TuS-Beteiligung darf doch nicht sein", so die Meinung von Niklas Kaufmann (24 J.), der kurzentschlossen nach Hause fuhr, um für sich und Mitstreiter Jan Heimann (26 J.) ein TuS-Trikot zu besorgen. Unter großem Jubel der TuS-Community liefen und tranken die zwei - und vor allem Niklas durchaus im Spitzenfeld. Zweiter wurde er im DM-Rennen, musste sich aber natürlich hinter einigen Deutschen aus dem WM-Rennen einsortieren. Seine 6:20 min und sind allerdings durchaus beachtenswert!
von Uschi Heimann • 15. September 2026
15.09./Buir. Top auf der Schaukel und top im Wettkampf! Kein Team konnte höher schwingen als unsere U10 und kein Verein war im Mehrkampf mit Weitsprung, Hürdenlauf, Sprint und Ballwurf erfolgreicher. In drei Altersklassen gingen unsere jüngsten Wettkampfsportlerinnen und -sportler an den Start. Dreimal standen sie ganz oben. Didem Akgün gewann in der W9, Carlo Corniani in der M9 und Anton Hofmann - gemeinsam mit einem Kind aus Habbelrath - in der M8. Besonders stark trumpften unsere Mädels der W9 auf. Romy Krahn stand als Zweite direkt neben Derin auf dem Treppchen und Hanna Schlapper und Julia Diallo teilten sich Platz 4. Unter den besten fünf neunjährigen Mädels gab es also gleich vier Nachwuchstalente im TuS-Trikot. Was für ein Ergebnis! Die fünfte Top3-Platzierung ging an Ben Frankenberger (M8). Er wurde dritter im Gesamtergebnis und freute sich über den Disziplinsieg im Ballwurf. Ganz knapp vorbei am Podest schrammte Elias Mengel nach einem starken Vierkampf. Und auch Janne Pastoors und Levi Haberland erzielten mit Platz 6 und Platz 8 im Gesamtfeld sehr schöne Ergebnisse. Unsere U10 kann was! Auch eine Seilschaukel höher schwingen als andere anderen! Absolut nicht zu verachten!
von Jörg Riebschläger • 13. September 2026
06.09./Köln und Xanten. Was für ein Tag für die Triathlon-Abteilung des TuS Köln rrh.! Im zweiten Jahr nach der Gründung stand mit dem Köln Triathlon und dem Ligafinale in Xanten gleich ein doppelter Saisonhöhepunkt auf dem Programm — und der hatte alles, was unseren Sport ausmacht: starke Leistungen, lautstarke Unterstützung, große Emotionen und jede Menge Teamgeist.
von Uschi Heimann • 13. September 2026
23.08./Eschweiler. Die Berichterstattung zu den Leichtathletik-Events hat im August etwas Urlaub gemacht. Die Athletinnen und Athleten nicht! Bei den Landesmeisterschaften 5 km Straße im Rahmen des Eschweiler City-Laufes knüpfte die Sektion "Lauf" nahtlos an die zahlreichen Erfolge in diesem Jahr an. 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sagt die sehenswerte Bilanz. Gold und Titelehren gingen an Simon Dahl. Er gewann die M35 in starken 15:49 min und mit einem satten Polster von einer halben Minute vor dem Zweitplatzierten. In der M40 holte Frank Briesenick Silber (17:07). Die zweite Silbermedaille ging an Lisa Jaschke, W35 (19:37). Etwas schneller war Pei Ling Kuo im Ziel. 19:15 min wurden für sie auf der 5 km Strecke gestoppt, Platz 3 in der Frauenhauptklasse! Wir gratulieren dem erfolgreichen Quartett!
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