Medaillen am späten Abend im Flutlicht

Uschi Heimann • 26. April 2026
19.04./Euskirchen. Erst am späten Abend um 21:50 h unter Flutlicht standen Amelie Bönisch (W14) als Regionsmeisterin, Paul Förster und Julius Aigner (beide M14) als zweiter und dritter und Amelie Hahn (W15) als Fünfte in ihren jeweiligen Mehrkämpfen fest. Das Sportfest in den Stunden vorher hatte den Athletinnen und Athleten, aber auch dem Veranstalter, einiges abverlangt. Was im letzten Jahr noch ein kleines Sportfest war, wurde in diesem Jahr zur Mammutaufgabe, weil die Regionsmeisterschaften von gleich drei der vier Regionen im Landesverband gemeinsam in die Veranstaltung gepackt wurden. Das führte zu riesigen Teilnehmerfeldern, die den Zeitplan gehörig durcheinander wirbelten und das Wettkampfende um drei Stunden nach hinten verlagerten. 57 Mädchen und Jungen der U16 standen beim Hochsprung an der Anlage. Anfangshöhe 1,08m, Ende dann bei 1,60m. Über diese Höhe sprang als einziger Paul Förster, nachdem er vorher zwischen Einspringen und Wettkampfeinstieg knappe 3 h warten musste. Er wäre gerne etwas höher gesprungen. 1,67m hat er in diesem Jahr bereits stehen, aber bei den Bedingungen war kaum mehr möglich. Bei den Mädchen lief es besser. Nach Einstiegshöhe 1,16m oder 1,20m sprangen sie eine Höhe nach der anderen mit, und konnten alle eine Bestleistung einfahren. Amelie Bönisch und Amelie Hahn schafften 1,40, Maya Schwermer 1,36. Eigentlich hatte Maya bis 1,36 den besten Eindruck des Trios hinterlassen. Bei 1,40m riss dann der Faden. Das wird in diesem Sommer noch klappen! Auch über die Hürden lief es für Maya nicht. Nach einem Strauchler zu Beginn, kam sie nicht ins Rennen und musste an Hürde vier abbrechen, um einen Sturz zu vermeiden. Damit war leider auch ein gutes Mehrkampfergebnis dahin. Die M und W14 Athletinnen und Athleten Amelie B., Paul und Julius setzen erste Marken in den für sie neuen Disziplinen 100m und 80m Hürden. Diese Bestleistungen werden aber sicher nur kurzen Bestand haben. Im Weitsprung lief es für alle nicht wirklich. Alle Sprünge lagen 40 cm bis 1m unter der Bestleistung aus der Halle. Zu kalt, zu regnerisch, zu voll an der Anlage, zu langer Wettkampf - Erklärungsversuche gibt es viele. Ein Highlight setzte Julius noch im Speerwurf. Mit 36,13m warf er eine starke Weite und steigerte seine bisherige Bestleistung um knapp 2m. "Für die Bedingungen haben sich die fünf super geschlagen. Die waren nicht unter zu kriegen. Danach ist jeder andere Wettkampf ein Spaziergang", gab Trainer Jonte Fischer am späten Abend ein Statement ab. Schaut man auf die Platzierungen in den großen Teilnehmerfeldern, kann man nur zustimmen: Platz1, Platz 2, Platz 3 und Platz 5 sind eine wirklich starke Ausbeute!
von Uschi Heimann 20. Juli 2026
17.07. - 19.07. / Mönchengadbach. Mit 82 Jahren zum ersten Mal deutscher Meister! Erst vor zwei Jahren hat Rolf Otten wieder mit dem Wettkampfsport begonnen. Erst "heimlich", um auszuprobieren, ob die Kugel überhaupt ein paar Meter fliegt, dann aber schnell wieder öffentlich, weil er mit seinen Tests zufrieden war. Zu Recht! Besser können es in Deutschland nur sehr wenige Menschen über 80. Bereits 2024 in seiner ersten Saison gewann Rolf Silber im Kugelstoß-Wettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften der M80. 2025 wiederholte er den Erfolg. 2026 jetzt gab es Gold! Gleich im ersten Wettbewerb der drei Meisterschaftstage in Mönchengladbach musste Rolf ran. 10,06 m im ersten Versuch. Besser konnte es nur Christian Fitza aus Hessen. An dessen 10,26 biss sich Rolf in den Versuchen zwei und drei mit 10,25 m und 10,24 m noch die Zähne aus, bevor dann im vierten Durchgang die Kugel auf 10,33 flog. Kontern konnte niemand mehr, nur Rolf selbst legte im letzten Versuch noch 1cm drauf. Die erste Deutsche Meisterschaft war perfekt. Wir gratulieren!!
von Uschi Heimann 20. Juli 2026
1 2.07. / Solingen. Bis zuletzt war es s pannend für die "Blue Dragons" unserer U10. Am Ende eines schönen Wettkampftages waren bei der Siegerehrung die Plätze drei bis 14 bereits vergeben und nur die Heimmannschaft des Solinger LC und die Blue Dragons noch nicht aufgerufen. Als der Ansager dann den TuS als Sieger verkündete, war der Jubel groß. Während des Wettkampfs ist es nur ein Blick in die Glaskugel, wie gut ein Team liegt. Jede Mannschaft absolviert für sich den Weitsprung und den Drehwurf und trifft nur in der Pendelstaffel und im Stadioncross auf einen Teil der anderen Teams. Da sahen die Blue Dragons im Vergleich zwar gut aus, aber abgerechnet wird zum Schluss. Diesmal lief es aber fast perfekt für die Blue Dragons: Sieg in der Staffel, Sieg im Weitsprung, Sieg auch im Cross. Nur ein zweiter Platz im Drehwurf verhinderte die Bestpunktzahl von 4, was die Platzziffern angeht. Sehr schön, dass auch die Blue Bears als zweites TuS-Team eine einstellige Platzierung schafften: Achter Platz für sie. Damit scheint unsere U10 bestens gerüstet für das Landesfinale am 26.09. in Ratingen. Im Wettstreit mit insgesamt 20 Teams aus dem gesamten Landesfinale soll es dann möglichst weit nach vorn gehen. Wir werden es verfolgen!
von Jörg Riebschläger 19. Juli 2026
11./12.07. / Bochum, Hamburg, Luxemburg. Was für ein vollgepacktes und schweißtreibendes Wettkampfwochenende liegt da bitte hinter uns?. Unsere Triathlon-Abteilung war wieder einmal im Dauereinsatz und hat quer durch Deutschland und sogar über die Landesgrenzen hinaus den TuS-Triathlon Suit stolz über die Ziellinien getragen. Beim schweißtreibenden Ligawettkampf in Bochum ging es im Team darum, die Tabellenführung der ersten zwei Ligawettkämpfe zu verteidigen. An der Hamburger Alster ging Alex über die olympische Distanz am gleichen Wochenende mit der Triathlon Weltklasse an den Start. Auf die Mitteldistanz in Luxemburg hatte sich Timo über ein halbes Jahr zielgerichtet vorbereitet. Holt euch ein kühles Getränk und lest euch in die einzelnen Rennberichte durch und feiert unsere Finisher.
von Text: Uschi Heimann Fotos: Dirk Gantenberg und TuS Köln rrh. 13. Juli 2026
Lynn Pöppelmann, Jan Merheim und Finn Merheim fahren zur WM nach Eugene / USA
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Ingrun Abbing, Arndt Fontes und Matthias Lieven 6. Juli 2026
5.7./Wassenberg . Die einstündige Fahrt in den Sportpark Wassenberg im Kreis Heinsberg gehört für die TuS-Leichtathleten regelmäßig zur Wettkampfsaison. Aber das erleben die Sportfans im Stadion des SC Myhl dann doch nicht alle Tage: Standing Ovations. Für eine Boyband des TuS. Aber der Reihe nach.
von Text: Uschi Heimann, Fotos: Dirk Gantenberg 5. Juli 2026
03. - 05.07./Bochum Wattenscheid. Es war die richtige Kulisse, um den Uraltrekord aus dem Jahr 1973 (!!) über 4x100m in der Männerklasse zu brechen! 53 Jahre hatten wir keine Männerstaffel, die so nahe an den Vereinsrekord von 42,58 sec herangekommen wie das Quartett Jonah Dücker (U23), Jonah Sachse (U18), Yad Saleh (U20) und Timon Dücker (U18) bereits in dieser Saison.
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