Gold, Silber, Bronze und jede Menge Bestleistungen für die Mehrkampftalente

Verena Koll mit Foto-Unterstützung von Dirk Gantenberg und Uschi Heimann • 31. Mai 2026

30./31.5./Wassenberg und 16./17.5./Düsseldorf. Sahnetage wünschen sich viele. Die einen zum Zwetschgenkuchen. Die anderen im Wettkampf. Am liebsten auf Meisterschaften. So wie bei Paul Förster (M14). Am Sonntag ist er auf den Nordrhein-Blockmeisterschaften in Wassenberg gestartet, dem Luftkurort im Kreis Heinsberg. Und dann? „In allen Disziplinen hat er persönliche Bestleistungen geholt“, freuen sich die beiden U16-Trainer Jonte Fischer und Uschi Heimann, die live dabei waren. Und sie ordnen die besondere Leistung direkt auch für alle ein, die nicht so dicht am Wettkampfgeschehen der U16 sind: „Vereinsrekord aus dem Jahr 2004 um mehr als 100 auf 2799 Punkte verbessert!"

Und dann zählt Uschi ein paar der sahnigen Superlative ihres Athleten auf. Blockkampf, das heißt, die Athletinnen und Athleten starten in Fünfkämpfen. Sie suchen sich ihr Lieblingsprofil aus, Sprint, Hürdenlauf und Weitsprung gehören immer dazu, dann wird spezialisiert: im Block Sprint/Sprung kommen Speerwurf sowie Hochsprung dazu, im Block Lauf Ballwurf sowie ein 800-Meter-Lauf, im Block Wurf Kugelstoß sowie Diskuswurf. Paul startet im Block Sprint/Sprung. Und als einziger aller Athleten zwischen 13 und 15 Jahren an diesem Tag springt er weiter als die magische 6-Meter-Marke, als einziger auch über die 1,72 Meter hoch. Über die Hürden hakelt es zwar etwas mit dem Anlauf zum ersten Hindernis, Paul läuft aber trotzdem zur Bestzeit, im Speerwurf knackt er zum ersten Mal die 30-Meter-Marke. Das beschert ihm die Goldmedaille.

Paul startet im ersten Jahr in der U16. Seine ehemalige Trainerin Luca Reinhardt aus der U14 verfolgt die Leistungen von daheim aus im Internet. „In Wassenberg“, textet sie Uschi zwischendurch, „ist Paul vor knapp acht Monaten zum ersten Mal über die 5 Meter gesprungen. Was für eine Entwicklung“, freut sie sich.


Luca war am Tag zuvor mit Natalie Roller aus dem Trainerinnen-Trio der U14 mit dem jüngeren Nachwuchs in Wassenberg gewesen. Und auch da haben die Athletinnen und Athleten abgeliefert. Vor allem Liam Feiss (M12), der im Block Lauf die Silbermedaille holt. Und noch zwei Medaillen gibt’s für den TuS: Bronze holen sowohl Amelie Hahn (W15, Uschi: „ihr wohl größter sportlicher Erfolg bisher“) als auch Julius Aigner (M14) in der U16. Nur knapp am Podium vorbei landet Kemal Tosunoglu (M12) – im Block Sprint/Sprung seiner Altersklasse kommt er auf Platz 4. Und noch einen vierten Platz holt er sich gemeinsam mit seinen U14-Team-Kollegen Liam, Jasper Schuld, Sven Bettels und Max Mansour (alle M13): Sie erhalten die Urkunde fürs viertbeste Team des Landesverbandes.

Und dann sind da noch so viele persönliche Bestleistungen und neue Erfahrungen mehr: Uschi, Luca und Natalie kommen aus der Aufzählung von Sahne-Momenten kaum heraus. „Ganz begeistert“ sei sie vom Wettkampf, betont Natalie am Tag danach. Und sie wolle den Eltern auch einfach einmal danken, „ihr unterstützt das alles so toll“. Die wiederum stehen am Rande und fragen sich, wie die bereits genannten TuSser, aber auch Amelie Bönisch (W14), Maya Deistler, Livie Feiss, Irma Ott (alle W12) und Maya Schwermer (W15) das eigentlich alles hinbekommen. Einen Fünfkampf? Mit so vielen Bestleistungen? Die Eltern klatschen und feuern an, fiebern mit und schwitzen in der Hitze von Wassenberg schon einfach so vom bloßen Hinschauen.

Zwei Wochen zuvor hatten sie noch gefroren, da hatte der Landesverband die Nordrhein-Meisterschaften im Mehrkampf in Düsseldorf ausgetragen. Es war der Tag, als Fortuna Düsseldorf zum TuS-Nachbarn Viktoria Köln in die dritte Fußball-Bundesliga abstieg, wo die Fortunen bald den Sportpark Höhenberg kennenlernen werden. Im Schatten des Düsseldorfer Fortunen-Stadions hatten Amelie und Maya aus der U16 zum ersten Mal Siebenkampf-Luft geschnuppert, Kemal hatte sich die Bronzemedaille im Vierkampf seiner Altersklasse geholt und auch dort schon hatten Maya Deistler, Pauline Höpner (W12) und Sven sich über Bestleistungen gefreut. Sahne gab’s auch. Am Kuchenbuffet. Aber der ganz perfekte Sahnetag, der folgte dann für Paul in Wassenberg.

Fotogalerie mit Bildern von Dirk Gantenberg zu Düsseldorf und Wassenberg

von Uschi Heimann 31. Mai 2026
31.05./Porz. "Das war ein schöner Tag", ließ ein mitgereister TuS-Fan die stimmungsvollen Wettkämpfe der U12 und U10 auf der Sportanlage in Porz am Ende Revue passieren. Sehr viele werden ihm zustimmen! Mit mehr als 50 Kids zwischen 6 und 11 Jahren stellte der TuS Köln rrh. das größte Gesamt-Team. Die Altersklasse U12 hatte die "Frühschicht". Besonders spannend: zum ersten Mal in einem U12 Wettkampf gab es Diskuswerfen als Disziplin - mit kleinen Minidisken, 500 gr. schwer, aber eben doch Diskuswerfen - mit der Herausforderung, sie richtig ins Fliegen zu bringen. Der Weitsprung über ein Höhenhindernis und die Pendelstaffel über fünf Hürden auf der einen Strecke und "ohne Hürde" zurück hingegen gehören zum Standardprogramm eines Kindermannschaftswettkampfes. Für unsere jungen TuS-Athletinnen und Athleten war die Staffel diesmal die stärkste Disziplin. Etwas schneller als die "Tus-Turbos" war nur das erste Team der Track & Field Kids der U12 vom TSV Bayer 04 Leverkusen unterwegs. Nach Staffel, Weitsprung und Diskus fanden sich die TuS-Turbos auf Platz 3 und die TuS-Raketen auf Platz 6 wieder. Mit diesen Plätzen ging es in die abschließende Ausdauer-Disziplin, die - ebenfalls als Neuheit - als 6x800m Verfolgungsrennen ausgetragen wurde. Die Punktezahl vor dem Rennen bestimmt den Abstand, wann ein Team loslaufen darf. Der ein oder andere kennt Ähnliches vom Biathlon oder den Kombinierern im Wintersport. In Porz ließen die beiden führenden Teams aus Leverkusen nichts mehr anbrennen. Unsere TuS-Turbos aber auch nicht... und so verteidigten sie ihren Podestplatz. Gleichzeitig bedeutet Platz 3 die Qualifikation fürs Landesfinale im September. Die besten vier Teams aus der Vorrunde in Porz dürfen an diesem Höhepunkt des U12 Wettkampfprogramms teilnehmen. Dann werden die Karten neu gemischt. Noch hatte das U12-Trainerteam die Teams nicht komplett nach Leistungsstärke gebildet.
von Von Verena Koll und Carl Seeliger (Fotos) 27. Mai 2026
23.5./Weinheim und 25.5./Mönchengladbach . Einen „Aufgalopp der deutschen Sprint-Elite“ nennt das Fachportal leichtathletik.de die Kurpfalz-Gala , das Sprinter-Meeting im baden-württembergischen Weinheim am Pfingstsamstag. Und mittendrin: ein Team der TuS-Sprinter aus der U18-U20-Trainingsgruppe von Dana Schmitz und Carl Seeliger. „Insgesamt zehn Starts und dabei neun persönliche Bestleistungen sowie drei neue DM-Normen“, fasst Carl das Pfingstwochenende zusammen. „Stark!“
von Uschi Heimann 24. Mai 2026
23.05./Gladbeck. Läuft für unser Top-Talent Lynn Pöppelmann! Nach einem Saisoneinstieg auf der Unterdistanz 200m mit Regionstitel und U20 DM Norm am 10.05. in Siegburg und einem Vereinsrekord und ebenfalls U20 DM-Norm über die Überdistanz 800m beim Christi Himmelfahrt-Sportfest unterbot Lynn in ihrer Parade-Disziplin 400m-Hürden direkt im ersten Anlauf die Norm für die Weltmeisterschaften der U20 in Eugene, USA, 04. - 09.08. Bei 59,69 sec blieben die Uhren beim Borsig-Meeting in Gladbeck für sie stehen, sechs Hundertstel schneller als die für die WM-Teilnahme geforderten 59,75 sec. Damit läuft Lynn sich für den Moment an die Spitze der deutschen U20-Bestenliste und macht einen großen Schritt in Richtung WM. Für die endgültige Nominierung muss sie als zweites Kriterium noch Platz 1 oder 2 bei den nationalen Titelkämpfen der U20 am 10. - 12.07. in Bochum Wattenscheid belegen, wenn denn auch dort die Schnellsten die Norm unterbieten... sonst reichen Norm und Bestenlistenplatz unter den Top 2. "Mindestens vier Läuferinnen in Deutschland sind in der Lage, unter 59 sec zu bleiben", schätzt Trainer Dieter Dylong die Lage ein. Es ist also noch nichts entschieden und trotzdem darf sich das erfolgreiche Athletin/Trainer-Gespann sicher über den gelungenen Saison-Einstieg freuen! Das nächste Rennen ist bei der Sparkassen-Gala in Regensburg am 06./07.06. geplant.
von Uschi Heimann 15. Mai 2026
14.05./Köln. Die Wettervorhersage für unser Traditionssportfest klang gruselig und hat auch die eine oder den anderen von der Reise nach Köln abgeschreckt. Die, die trotzdem gekommen sind, wurden mit besseren Bedingungen belohnt als gedacht, und mit einer schönen Atmosphäre sowieso. Ein fast immer regulärer Rückenwind blies zu einigen Bestleistungen - nicht zuletzt für Levi Sacher (LG Aachen), dem Sieger im 100m-Sprint der Männer in 10,73 sec. Er gewann vor dem zeitgleichen Lukas Kasusch (LG Kindelsberg Kreuztal) und vor Niklas Rapp (LG Olympia Dortmund), 10,76 sec. Alle drei nahmen ein Preisgeld, gesponsert von Rhenus Pumpen, mit nach Hause. Die Preisgelder von Physiosport Köln im Rennen der Frauen sicherten sich Tabea Christ (LG Brillux Münster) in 11,86 sec, Kim-Laura Waldner (LG Aachen, 12,51 sec), und Laura Grobbel (LG Olympia Dortmund, 12,59 sec). Auch im Rhenus-Nachwuchspreis über die 200m gab es Geld für schnelle Zeiten. In der männlichen U20 liefen die ersten drei alle die Norm für den natioanlen Saisonhöhepunkt Anfang Juli in Bochum Wattenscheid (22,40). Schnellster war Felix Klöckner (Moerser TV) in 22,07 sec. Johannes Oskar Geier (LT DSHS Köln) freute sich als Drittplatzierter über einen neuen Hausrekord von 22,27 sec. In der U18 gewann Jelvis Frempong (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 22,17 sec vor den Lokalmatadoren Timon Dücker (22,51 sec) und Jonah Sachse (22,88 sec). Und auch bei den jungen Frauen gab es unter den Top 3 (und vielen anderen) neue Bestmarken zu bejubeln: in der U20 von Romy Päffgen (Platz 1, 25,51 sec) und Jule Toermer (Platz 3, 26,09 sec), beide Cologne Athletics, und in der U18 von Sonia Uchendu (Schalke 04, 25,43 sec), Isabella Katharina Libertus (Platz 2, TSV Bayer Dormagen, 25,48 sec) und Alea Bremecker (TV Olpe, 25,73 sec).
von Uschi Heimann 12. Mai 2026
Ein Herz für die Leichtathletik!
von Von Verena Koll mit Fotounterstützung von Carmen Blameuser, Uschi Heimann und Carl Seeliger 11. Mai 2026
9./10.05.2026/Siegburg . All die besonderen Leistungen, die will U18/U20-Trainer Carl Seeliger diesmal gar nicht so sehr in den Mittelpunkt rücken, bittet er im Rückblick auf die Regionsmeisterschaften am Muttertagswochenende in Siegburg. „Lieber mal die erwähnen, die sonst im Schatten stehen, von den anderen werden wir noch viel hören während der Saison, also – hoffentlich, denn die geht ja gerade erst los.“
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