Schöne Erfolge für unsere Mittelstrecklerinen

Steffi Mühl schnell unterwegs

Der Januar war bisher sehr erfolgreich für unsere Damen aus der Mittel- und Langstreckengruppe. Heidi Schwartz holte gleich zwei Titel -  den ersten bei den Regiomeisterschaften in Leverkusen über 1.500m in neuer Bestzeit von 4:45,66 min

Eine Woche später lief sie am gleichen Ort bei den LVN Meisterschaften die doppelte Strecke. Hier gewann  sie über die 3.000 m ebenfalls in Bestzeit von 10:15,52 min ihre 2. Goldmedaille.

Steffi Mühl lief bei den Regiomeisterschaften zur Formüberprüfung die 400 m und die 200 m. In persönlicher Bestzeit über 400m erreichte sie in  61,33 sek den 2. Platz.

In zwei Wochen starten beide bei den NRW-Meisterschaften über 3 x 800m im Team mit Elena Wladesch, die bei den Regiomeisterschaften über 800 m Silber holte.   

Stimmungsvoller Jaheresausklang beim Silvesterlauf

Gutgelaunte Läufer mit verdienter Brezel

Richtig gute Stimmung noch einmal auf unserer Anlage! Knapp 800 Läufer ließen das Jahr beim Silvesterlauf 2017 sportlich ausklingen und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Für viele ist es mittlerweile schon Tradition, sich die Neujahrsbrezel nicht klassisch beim Bäcker zu kaufen sondern sie sich mit einem Lauf über 5 oder 10 km, im Schülerlauf oder in einer Staffel zu "verdienen".

Das Siegerpodest über die 10 km

Richtig schnell ging es dabei in der Spitze zu. Mit 31:13 lief Jonathan Dahlke vom TV Herkenrath eine Top-Zeit. Erst im letzten Jahr hatte er einen neuen Sreckenrekord aufgestellt... 2017 nun wieder!

Schnell auch die Zeiten der Frauen:Linda Wrede (36:27 min, LT DSHS Köln), Heidi Schwartz (36:32, TuS Köln rrh) und Nadja Gaus (38:53, ASV Köln) hießen die Siegerinnen.

Schnelle Frauen, schnelle Männer über 5 km

Und auch die 5 km warteten mit Spitzenzeiten auf: Bei den Männern lieferten sich Maximilian Hackler (16:51, LG Kindeslberg Kreuztal) und Sebastian Linden (16:53, RheinBerg Runners)  ein Kopf-an-Kopf -Rennen , bei den Frauen Mala Schulz (18:38, SV Berg. Gladbach) und Celine Ritter (18:45, TuS Köln rrh).

Laufbegeisterte 55 Kids im Schülerlauf

Richtig nett wird aber so eine Veranstaltung durch die große Läuferfamilie ... durch den 5jährigen Ole aus Pulheim im Schülerlauf... durch nimmermüde 10 km-Läufer wie Karl-Heinz Kampick, Jg. 1936, ...durch die "Running Fishers", die als Familienstaffel seit Jahren aus alter Verbundenheit extra aus Süddeutschland anreisen, ...genauso wie durch die, die erzählen, dass unser Silvesterlauf für sie zum Jahresabschluss dazugehört wie das Böllern um Mitternacht ... und natürlich durch die vielen, vielen Läufer, die einfach aus Spaß an der Freud dabei sind.

 

Alle Zeiten finden Sie hier:  www.silvesterlauf.koeln.    

 

Liebe Läuferfamilie, ganz herzlichen Dank an euch, dass ihr den Silvestertag bei uns in Köln-Höhenberg verbracht habt ... ob zum ersten Mal oder in alter Treue. Wir wünschen euch für 2018 alles Gute und weiterhin viel Spaß an der Lauferei - mit vielen kleinen und großen persönlichen Erfolgen!

 

Die Leichtathleten feiern die Saison und sich ...

Der Förderverein zeichnet Niko Schayani und Merit Koch aus

Jedes Jahr im Herbst feiern die Leichtathleten ein kleines Fest ... - mit den Athleten, den Trainern, den Gönnern und mit allen Freunden der Abteilung.

Mehr als 70 Gäste zwischen 15 und 82 Jahren konnte Abteilungsleiterin Uschi Heimann bei der diesjährigen Auflage am 17.11. begrüßen. Gemeinsam mit Robert Krämer führte sie durch das Programm. Viele Fotos gab es zu sehen und Geschenke an die besonders erfolgreichen Celine Ritter, Heinz Lorbach und Martin Schönenborn zu verteilen. Die Pokale für die besten Leistungen in den einzelnen Altersklassen gingen an Jan Heimann (U18), Celine Ritter (U20), Heidi Schwartz (Frauen) und Kahsay Berhe (Männer).

 

Mit einem "Sonderpreis" zeichnete der Förderverein Merit Koch und Niko Schayani aus. Die beiden jungen Menschen wurden geehrt für besondere Leistungen jenseits von Titel, Medaillen und Rekorden.

 

Ein Highlight des Abends waren die Videobotschaften, die "aus aller Welt" eintrafen. Von Anna Raskob (15 J.) aus Irland, von Alicia Ritter (19 J.) aus Neuseeland und von ihrer Zwillingsschwester Celine aus den USA sowie von Jan Kreitner aus Kanada. Viel gelacht wurde ... über Fotos, Sprüche und Spiele ...und das ein oder andere Kölsch getrunken, aber darüber schweigt sich der Schreiber natürlich aus :-).

Höllenritt nach Hellenthal

74 fabelhafte Wesen gemeinsam unterwegs

Wenn unser Schüler-Trainerteam einmal im Jahr traditionell  die "Abschlussfahrt" plant, dann bleibt den Athleten nichts erspart. Dann muss in den Koffer ein mottogemäßes Kostüm, ...dann müssen sich unsere Kids zwischen 10 und 15 Jahren auf  die ungewöhnlichsten Spiele einlassen... und peinlich sein vor den Trainingskameraden darf einem sowieso nichts!

Garantiert werden dafür viel Gruppenspaß, etwas Küchendienst (wenn man sich nicht als Siegerteam am Freitagabend davon befreien konnte), wenig Schlaf und ein Koffer voll besonderer Erlebnisse.

 

Zum diesjährigen Thema "Fabelhaft unterwegs" passte zum Auftakt perfekt eine nächtliche Aktion in den finsteren Wäldern der Eifel. Von "langweiligem Spaziergang" kann da keine Rede sein, wenn doch gleich drei der acht Gruppen sich mehr oder weniger krass in der Finsternis verliefen.... Als es am nächsten Morgen aber hieß, die Hl. Ursula zu besänftigen, sollen doch alle wieder an Bord gewesen sein!

Der bestechliche Ablasshändler

Die Schutzpatronin von Köln drohte ihren Job zu quittieren, wenn sie denn nicht durch ein buntes Bildchen von sich, einem geopferten Kölsch und dem Vorsingen ihres Lieblingschorals besänftigt werden würde. Das Kölsch bekommt man vom Braumeister.., aber nur, wenn man ihm per Vertrag die Dienste eines Heinzelmännchens garantiert, das beim Fässer schleppen hilft. Und das Heinzelmännchen will zunächst mal Schlaf... und braucht ein Kissen... das aber die Meisterdiebe geklaut haben und nur hergeben, wenn sie Kopfschmerztabletten bekommen... Genauso wie der Domschweizer nur den Choral weitergibt, wenn er die ersten Zeilen des "Vater unsers"  auf Kölsch vorgetragen bekommt, die wiederum Toni Schumacher kennt, der aber diese nur an FC-Wappen-Träger verrät, die man beim Bürgermeister gegen Laufen von Runden erhält... Und dann war da noch der Ablasshändler, der Bilder der Hl. Ursula weitergibt, wenn er durch Freikarten für den FC bestochen wird... Kompliziert? Nicht für unsere Kids! Und so können Sie, lieber Leser, sicher sein, dass die Hl. Ursula besänftigt wurde, und sie Köln weiterhin beschützt :-).  

In schwindelerregende Höhen ging es dann am Nachmittag bei vier Grad  Außentemperatur. Die gebuchten Klettertrainer zeigten sich durchaus beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem Teamgeist unserer Kids... Während aber sportliche Leistung ja durchaus noch ins übliche Programm passt, mussten unsere jungen Athleten dann ein paar Stunden später beim Galabend 2017 mit Kreativität überzeugen. Und das taten sie auf ganzer Linie: Feentänze, Dschungelbuchinterpretationen, melodramatische Theaterstücke, Quizrunden und Werbeblöcke wären jeden Eintritt wert gewesen :-)!

Dresscode? Eine fabelhafte Verkleidung... . Und so tauchten Elfen, Elben, Drachen, Werwöfe und Märchenfiguren mit Deko & Beleuchtung den Jugendherbergsraum in eine zauberhafte Welt. Der Preis des besten Kostüms ging an einen Drachen (Gereon). Aber auch das  (bauchfreie) Feenoutfit von Jannes, das glitzernde Einhornkostüm von Leo und Prinzession Lea (Fiona) erhielten viel Applaus.

 

Als „Sportler des Jahres“ wurden Johanna Schubert und Luis Alich (beide U12), Veronique Badjalimbe und Gereon Pallaske (U14) sowie Laura Sakka und Tom Meier (U16) ausgezeichnet.

Geehrt wird auch jährlich ein Athlet mit dem Fairness-Pokal. Vergeben wird er für besondere Umsicht im Trainingsalltag – losgelöst von sportlichen Leistungen. Unter großem Applaus der Trainer und Athleten nahm in diesem Jahr Annika Theis diese Auszeichnung entgegen.

Im offiziellen Programm ist sicher der Gala-Abend der Höhepunkt. In der inoffiziellen Wertung liegt bei den jungen Athleten wohl auch die "After-Show-Party" in den einzelnen Zimmern hoch im Kurs. Hier gilt brauchtumsmäßig: Ohne Lärm geht mit diesem Trainerteam vieles :-).

 

Und wie lautet nun das Fazit des nicht ganz neutralen Schreibers zum Wochenende in Hellenthal: Wir haben einen Haufen Trainer, die witzige Ideen haben, neben dem Training mit den Athleten auf Fahrt gehen, gerne mit den Kids lachen und sich für (fast) keinen Spaß zu schade sind. Und wir haben in unserer Einzelsportart einen Haufen absolut teamfähiger Athleten, auf die man sich verlassen kann, die alle mehr oder weniger sinnigen Spielchen mitmachen,  für Stimmung sorgen, … die kreativ sind, … und mit denen es richtig Spaß macht, auf Tour zu gehen!

 

Sehen Sie selbst:

Titel, Titel, Titel...

U10 kämpfte gegen Regen, Matsch und andere Gegner

Fachgespräche im Regen

Wer sich an das Wetter von Samstag (30.09.) erinnert, wünscht sich sicher eher die Decke über den Kopf als die Spikes an den Füßen!

Aber Leichtathhletik ist nun einmal eine Outdoor-Sportart.  Und so kämpfte unsere U10 eben im strömenden Regen um Punkte, Titel und Medaillen. Nicht zu schlagen waren unsere Kids in der Altersklasse der 8jährigen. Bei den Mädchen gewann Madlen Kunz, bei den Jungen Jelvis Fremong. Und auch die Mannschaftswertung der Jungen ging an den TuS. Toll auch die Bronzemedaille für das zweite Team und Silber für die Mädchenmannschaft. Aber egal ob Medaille oder Platz im Feld, ob im TuS-Trikot oder von einem anderen Verein: Kinder, die bei solchen Bedingungen nicht kneifen, sind alle Sieger, und haben sich auf jeden Fall Respekt verdient!

U12 und U14 sammeln ebenfalls  Mehrkampftitel

Zwar auch nicht völlig verschont von Regenschauern, aber doch deutlich bessere Bedingungen erwischten die U12 und die U14 bei ihren Mehrkampf-Meisterschaften am 09.09. beim ASV. Auch hier lief es äußerst erfolgreich:

Titel und Gold gab es für Véronique Badja- Limbe im Vierkampf der W13, für Johanna Schubert im Vierkampf der W11 und für Jan Merheim im Dreikampf der U12. Weiter geht es mit vier Silbermedaillen: Emma Heil (W11, 4-K), Luis Alich (M11, 4-K), Vincent Bacher (M10, 4-K) und Lotta Karlshaus (W10, 4-K) und mit Bronze für Leyla Oezer (W10, 4-K). Da gibt es für die Trainer zum Saisonende "nix zu meckern":-)!

Hurra! Die U12 gewinnt gemeinsam mit Bayer 04 Leverkusen das Landesfinale

Unser siegreiches U12-Team hat gut Lachen im Haaner Regen

Haan, 16.September 2017, 12.00 Uhr

Die 15 Mannschaften, die sich für dieses Landesfinale qualifiziert haben, treffen langsam ein. Das Stadion ist gleichermaßen professionell und stimmungsvoll vorbereitet. Die Atmosphäre stimmt, auch das Wetter spielt mit. Gegen 13 Uhr erfolgen Einmarsch und Vorstellung der Mannschaften, die Cheerleaderinnen des Haaner TV zeigen ihr Können und ein Athlet verliest den sportlichen Eid, bevor die Bürgermeisterin die Wettkämpfe für eröffnet erklärt.

Nur 11 Athleten dürfen für jeden Verein an den Start gehen, für den Tus Köln rrh sind das in diesem Jahr Johanna Schubert, Emma Heil, Sonia Maier, Tim Schwermer, Jonah Dücker, Luis Alich, Tsvetomir Veselinov, Aleksander Hadzic, Vincent Bacher sowie Jan und Finn Merheim. 5 Disziplinen sind zu absolvieren und bereits nach der ersten Disziplin, dem Stabweitsprung, deutet sich an, dass die „Kuckis“ gut in Form sind. Nach den ersten zwei Wettbewerben liegt nur die Mannschaft von Bayer 04 vor ihnen. Dann kommt die 6x40m Pendelstaffel und der erste Sieg (in überragenden 1:42,58 min). Das macht Lust auf mehr und als sie dann auch im Hochweitsprung den Sieg einfahren, ist klar, dass der Crosslauf dieses Finale entscheiden wird. Es gibt nur zwei Mannschaften, die dieses Finale noch unter sich ausmachen können: Bayer 04 Leverkusen und der Tus Köln rrh, mit leichten Vorteilen für die Leverkusener, die einen Punkt vorne liegen. Doch die Jungs und Mädels vom Tus schaffen das Unmögliche. Sie besiegen ihre Gegner im abschließenden Crosslauf, so dass beide Teams punktgleich diesen Mehrkampf beenden.

Haan, 16. September 2017, 19.30 Uhr

Es ist offiziell. Beide Teams müssen sich die Medaillen und den Wanderpokal teilen, aber das tut der Freude keinen Abbruch, denn noch nie hat eine der beiden Mannschaften diesen Juniorcup-Pokal mit nach Hause nehmen dürfen (wobei die Kölner allerdings schon 3x auf dem Treppchen standen). Selbst die Tatsache, dass die Siegerehrung im Regen stattfindet, kann die Freude nicht trüben.

Ein langer, großartiger Tag geht zu Ende und 11 überglückliche Athleten und  Eltern machen sich auf dem Heimweg.

Wir sind unglaublich stolz auf euch!

Eure Trainer

...und natürlich schließt sich die ganze Abteilung an!!

Stimmungsvolles Finale des LVN-Cups Süd in der U10

TuS-Kids als strahlende und glückliche Sieger

Was für ein Event auf unserer Anlage: Stimmungsvoller Einmarsch der U10 Teams aus Aachen, Troisdorf, Brühl, Porz und des LT DSHS Köln sowie natürlich der TuS-Kids, Anfeuerung und Schlachtrufe durch Zuschauer & Fans während der Wettkämpfe und eine Siegerehrung mit Trommelwirbel und "An Tagen wie diesen..".

Glücklicher Sieger waren am Ende die "Blue Bears" des TuS Köln rrh.. Sie hatten die Staffel gewonnen, den Weitsprung und den Wurf. In der vierten Disziplin - dem Biathlon - hatten die Kids aus Aachen die Nase vorn. "Wir machen oft Treppenläufe" - verriet einer der 9jährigen Athleten das Geheimrezept für die gute Ausdauer (... und wer einmal im Waldstadion in Aachen war, weiß, dass es dort viele Treppen gibt......:-)). Für die Aachener reichte es in der Gesamtwertung zu Platz 2 vor einem zweiten Vertreter aus dem Kreis Köln / Rhein-Erft, dem Brühler TV. Schon auf Platz 4 folgte dann unser zweites Team, die "White Bears", und auch die "Dragons" als drittes Team konnten sich auf Platz sechs unter acht Mannschaften noch richtig gut platzieren.

 

Liebe Teams aus der Region LVN-Süd, liebe Helfer aus den TuS-Reihen: Gemeinsam haben wir das Finale gestern - wie wir finden - zu einem SportFEST gemacht. Vielen lieben Dank an euch dafür.

Schön, dass ihr dabei wart.

 

Ein paar Eindrücke:

TuS-Athleten glänzen im Nationaltrikot

Sabine Hobohm und Heinz Lorbach unter den Top 8 bei     Senioren-EM

„Schwarz-rot-gold“ sind die Farben der deutschen Leichtathleten, wenn sie international an die Startlinie gehen. Und in diesem Dress machen auch Sabine Hobohm und Heinz Lorbach eine prima Figur. Beide waren vom Verband für die Senioren-EM im dänischen Aarhus (27.07. – 08.08.) normiert worden - Sabine im Sprint in der Altersklasse W40 und Heinz in der Mittelstreckler M65. Und beide glänzten mit tollen Zeiten und Leistungen. Für Heinz hätte es sogar fast zur Bronzemedaille gereicht. In starken 5:07,34 min lief er auf einen tollen vierten Platz, war natürlich bester Deutscher und schrammte nur um nur 1,8 Sekunden an Platz 3 vorbei.

Sabine stürmte nur wenig später über die 100m in hervorragenden 13,40 sec ins Finale der besten Acht und wurde dort dann siebte. „Einfach eine phänomenale Stimmung auf den Rängen“, schwärmte sie noch Stunden später. In ihrem zweiten Wettkampf, der am Ende dieser Woche über die 200m ansteht, kennt sie die Atmosphäre dann schon. Sie verbindet derzeit Urlaub mit der Familie und ihre Sprintleidenschaft miteinander und bleibt noch für weitere Wettkämpfe in Aarhus. Sicher ist sie auch für die Nationalstaffel eine heiße Kandidatin.

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2017

Schöne Atmosphäre bei euch..", "...wieder sehr gelungen..", ..danke für die schöne Medaille" (O-Ton Niklas, 5 J., Läufer über die 1 km-Schülerstrecke), "Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei...", - so oder so ähnlich klang es am Freitagabend, 25.08., vielfach auf der Merheimer Heide. Viel Lob hörte der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. (LAF) beim Sommerabendlauf für die diesjährige Auflage.

Wer gerne in eher familiärer Atmosphäre läuft und den großen Stadtläufen etwas entgegen setzen will, der war beim Sommerabendlauf wieder genau richtig. 5 oder 10 km - die Entscheidung musste erst während des Laufes getroffen werden - über die Strecke der Merheimer Heide, ein gemeinsames Kölsch (oder Wässerchen) nach dem Lauf (im Startgeld inklusive), Würstchen & Brezeln und ein persönlicher Rahmen - das ist das Konzept des Orga-Teams um Birgit Diekmann, Robert Krämer, Malte Krummeich, Michael Pollerhoff und Thomas Höller. Ganze Familien sind als Helfer im Einsatz und auch viele junge Athleten des TuS Köln rrh., die über das Jahr vom Förderverein vielfach unterstützt werden, und sich mit ihrem Engagement hier gerne bedanken.

Liebe Läuferinnen & Läufer: Wieder einmal habt ihr vielfach gute Laune  mitgebracht, die ansteckt ... und uns Spaß macht. Schön, dass ihr da wart!

Mit der dritten Auflage hat der Sommerabendlauf - nach kölschen Maßstäben - jetzt "Brauchtums-Status" :-). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018!

Celine Ritter und Cynthia Kwofie schafften DM-Finals!

Währenddessen ist Heinz mittlerweile wieder zu Hause. Zwar hätte er auch sicher noch eine gute Platzierung über seine zweite starke Strecke, den 5000m, erzielen können, aber da der Verband keine Zuschüsse für die Sportler aufwendet, gilt es hier auch immer, die Kosten abzuwägen.

 

@Sabine und Heinz: Tolle Leistungen, die ihr im Nationaldress abgeliefert habt! Herzlichen Glückwunsch!

Tolle Leistungen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm

Cynthia & Celine - ein starkes Duo

Finalteilnahmen, erweitertes Sigerpodest, persönliche Bestleistungen und ein Vereinsrekord - was für eine "Ausbeute" bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften U18 / U20 (04. - 06.08. in Ulm)!! Und ein Wechselbad der Gefühle gab es gleich gratis dazu! So dominierte z.B. bei unserer starken Mittelstrecklerin Celine Ritter nach ihrer Vorstellung im 800m-Vorlauf zunächst einmal die Enttäuschung... und die mitgereiste Gruppe aus "familiy & friends" fühlte mit. Doch dann orderte Trainer Arndt Fontes an: "Lauf den Frust einfach über die 1500m raus." Auch über die längere Strecke hatte sich Celine im Vorfeld qualifizieren können, aber den anstrengenden Doppelstart nicht  unbedingt eingeplant. Celine nahm sich die Worte des Trainers zu Herzen und ihr Herz in die Hand! Nur 90 min nach den 800m stand sie erneut an der Startlinie, lief mutig... und qualifizierte sich fürs Finale! Nach den unglücklichen 800m nun Freude pur!

Cynthia inmitten unseres Spint-Teams

Auch unsere zweite Einzelstarterin Cynthia Kwofie machte es spannend. Ganze 20 min hatten Athletin und Trainer nach dem 200m Vorlauf warten müssen bis schließlich feststand, dass Cynthia den leise erhofften Sprung ins B-Finale(Platz 9 bis 16) tatsächlich geschafft hatte. "Herzinfakt" - kommentierte ihr Trainer Dieter Dylong später trocken :-). Ganze zwei Hundertstel hatten am Ende den Ausschlag gegeben.

 

Und so standen dann am letzten Wettkampftag gleich zwei  junge TuS-Athletinnen in DM-Finals. Zuerst Celine in ihrem dann bereits dritten Rennen an diesem Meisterschaftswochenende. Mit einer taktischen Meisterleistung hielt sie sich geschickt hinter der Spitzengruppe mit allen Favoritinnen und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als diese im letzten Rennabschnitt davon ziehen konnten. Im Kampf um die erweiterten Podestplätze behauptete sie sich dann stark im Schlussspurt: 7. Platz (4:43,49) für sie!

Auch Cynthia konnte sich im B-Finale nochmals um ein paar Plätze nach vorne schieben. Letztlich stand für sie - wie schon am Vortag über die 100m- Platz 12 zu Buche. Mit der Zeit im Finale von 25,52 sec war sie nicht ganz so glücklich wie mit der Platzierung. Aber letztlich war es für sie - wie für viele andere - bereits das fünfte Sprintrennen nach Staffel und 100m Vor- und Halbfinale an den Vortagen. Über die 100m hatte Cynthia ihren bisherigen Hausrekord dann auch gleich zweimal drücken können. Mit 12,20 sec im Vorlauf und 12,14 sec im Halbfinale schiebt sich unsere schnelle Sprinterin immer näher an die 12 sec-Marke heran und mit den Erfahrungen aus diesem Jahr ist vielleicht im nächsten Jahr noch mehr möglich. Gerade erst 16 geworden gehört sie auch im nächsten Jahr noch der Altersklasse U18 an.

Viel Spaß machte unsere 4x100m-Staffel: Neuer Vereinsrekord für die schnellen Mädels

Echte Highlights für die TuSser in Ulm waren dann noch einmal die Staffelläufe. Sowohl die 4x100m Staffel der U18 als auch unsere Mittelstrecklerinnen, die über die 3 x 800m der gleichzeitig ausgetragenen Staffel-DM der Männer und Frauen an den Start gingen, strahlten pure Freude bei und an ihrer Leistung aus. Beiden Teams gelang eine deutliche Verbesserung der Platzierung gegenüber den Vorleistungen und beide stellten als eine der wenigen Staffeln

Saisonbestleistungen auf. Die Sprinterinnen Cynthia Kwofie, Karla Rammoser, Kim Glaser, Emma Wittekind und (diesmal) Ersatzläuferin Sophia Masuth verbesserten sogar nochmals den Vereinsrekord, den sie bereits im Mai nach 36 Jahren Bestand (!) an sich gerissen hatten. Die neue Rekordmarke steht nun bei 49,55 sec.

 

Und auch Steffi Mühl, Alicia Ritter, Heidi Schwartz und Yasmin Asselborn wäre über die 3 x800m fast ein neuer Vereinsrekord gelungen. Letztlich fehlten nur 

3 Zehntel in einem Rennen, in dem das Trio munter mitmischen konnte (Platz 15 in 7:10,11min) - und das obwohl Celine Ritter, die über die 800m die stärkste Zeit in diesem Jahr aufweist, nach den vielen Rennen des Wochenendes geschont wurde. Da sieht man die tolle Breite unseres Frauenteams in der Mittelstrecke. Und wer die Gruppe einmal erlebt, ist nicht nur von ihrer Leistungsfähigkeit begeistert!

 

Liebe Athleten und Trainer, wer im Stadion oder per Live-Stream am PC zu Hause (wie die Verfasserin dieses Artikels) das Wochenende verfolgt hat, hatte unheimlich viel Spaß an euch auf der Bahn! Ihr seid super!

 

Ein dickes Dankeschön geht auch an den Förderverein LAF-Köln rrh. e. V.: Er finanzierte für alle DM-Starter individuelle Shirts - eine sehr nette Geste der Anerkennung für unsere jungen Athleten!

Yasmin, Alicia, Heidi, Steffi und Celine in den vom Förderverein finanzierten DM-Shirts

Riesenüberraschung: Laura Sakka gewinnt NRW-Titel

Cynthia Kwofie holt Bronze über 100m - Platz 4 für die U18-Staffel

Freude pur: Laura Sakka holt völlig überrraschend den NRW-Titel

Gar nicht so überzeugend begonnen hatten die diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften U20/U18/U16 für unsere jungen Leichtathleten in Wattenscheid (15./16.07.). Schon allein die Qualifikation für diese leistungsstarke Leichtathletik-Gala ist ein Erfolg, aber wenn man schon mal dabei ist, will man natürlich auch was zeigen. Und so waren am ersten Wettkampftag Emma Wittekind (300m), Michael Ukuwrere (100m), Jan Heimann (800m), Celine Ritter (800m) und Karla Rammoser (100m) nicht so ganz zufrieden mit ihren Zeiten. Für Jan und Celine reichte es immerhin zu Platz 4 bzw. 5, aber beide waren in diesem Jahr über die 800m schon deutlich schneller unterwegs.

Cynthia Kwofie - sprintstark

Und auch in den technischen Disziplinen schien diesmal das Pech am TuS zu kleben. Noch vor dem letzten Durchgang hatte Cynthia Kwofie im Kugelstoßen auf dem Bronzerang gelegen bis sie im sechsten Versuch noch mit 12,56m und 12,53m im Vergleich zu ihren 12,52m auf Platz fünf geschoben wurde. Spätestens da dachte das Trainerteam Dieter Dylong, Arndt Fontes und Uschi Heimann schon an etwas verkorkste Meisterschaften... bis Cynthia im 100m Endlauf am späten Abend des ersten Tages die Wende brachte. Nach einem Vorlauf mit dem stärksten Gegenwind von allen Läufen war ihre Qualifikation für den Endlauf denkbar knapp (12,56 sec). Aber als es drauf ankam, trommelte sie eine 12,26 sec - knapp an ihre Bestzeit heran - auf die Bahn und belohnte sich mit Bronze.

 

Und die Medaille wirkte als Initialzündung für den zweiten Meisterschaftstag! Vier Einzelstarts gab es und alle vier Athletinnen liefen Bestzeit: Vielstarterin Cynthia Kwofie mit 25,28 sec über die 200m (Platz 6), Kim Glaser ebenfalls über die 200m (26,18 sec - Bestleistung pulverisiert!), Sophia Masuth über die Hürden und als jüngste im Quartett Laura Sakka über die 80m Hürden in der Altersklasse der 14jährigen. "Wäre schön, wenn es mit dem Endlauf der besten acht klappen würde", waren sich Laura und Trainerin Uschi Heimann im Vorfeld einig. Immerhin gaben die bisher gelaufenen 12,75 sec als neuntbeste Meldezeit aller Teilnehmerinnen die Hoffnung auf Endlauf her. Was Laura dann aber auf die Bahn und über die Hürden zauberte, war grandios. Der Ruf der kleinen TuS-Fan-Truppe "Auf geht´s Laura!", begleitete sie in die Startblöcke und Laura machte die Aufforderung war. Mit neuer Bestzeit von 12,42 sec zog sie als Zweitschnellste ins Finale ein. Trainerin Uschi Heimann hätte am liebsten dieses Ergebnis schon "eingefroren" und sich gleich die Siegerehrung mit dem zweiten Platz gewünscht. Aber glücklicherweise können sich Trainerinnen hier nichts wünschen...

Laura und Luzie machen "NRW" zur Stadtmeisterschaft

Im Endlauf stürmten die Vorlaufschnellste Luzie Hellmig vom LT DSHS Köln und Laura Seite an Seite über alle acht Hürden ...und über die Ziellinie ... und machten die NRW-Meisterschaft zu einer Stadtmeisterschaft :-)! Der Stadionsprecher hatte Luzie als Siegerin ausgemacht, aber sicher war sich keine(r). Das Zielfoto brachte dann die Entscheidung. Eine Hundertstel lag Laura vorn. Riesenjubel im TuS-Lager und eine sehr faire Luzie, die sofort nach Bekanntwerden der Zielfotoauswertung zu Laura ging, um ihr zu gratulieren.

Noch Stunden später konnten sowohl Athletin als auch Trainerin diesen Coup kaum fassen. "In meiner langen Trainerlaufbahn habe ich selten größere Überraschungen erlebt" - so der O-Ton einer völlig fassungslosen Uschi Heimann.

 

Den krönenden Abschluss der gar nicht mehr so verkorksten Meisterschaft bot dann unser 4x100m Staffelquintett der U18 Cynthia Kwofie, Karla Rammoser, Kim Glaser, Sophia Masuth und (diesmal) Ersatzläuferin Emma Wittekind. Mit ihrer Zeit 49,99 sec wurden sie vierte unter allen schnellen Staffeln NRWs und unterboten nicht nur die magischen 50 sec sondern erneut die Quali für die DM in Ulm Anfang August. "Ulm - wir kommen!".

Unser U18-Staffelteam mit Emma, Sophia, Cynthia, Karla und Kim

Zuschauen bei den "Großen"

Unsere Athleten im DLV-Jugendcamp bei der DM in Erfurt

166 Athleten, mittendrin 15 TuSser

Diesmal hieß es nicht, selber gute Zeiten zu laufen oder schöne Weiten zu werfen oder zu springen, diesmal hieß es, die Stars der „großen“ Leichtathletik bei den Deutschen Meisterschaften 2017 zu Bestleistungen zu treiben. 13 junge Leichtathleten und unsere Trainerinnen Jenny Schmitz und Uschi Heimann stiegen mit dieser Idee und mit „Sack & Pack“ am Freitag, 07.07.  in den ICE Richtung Erfurt zum DLV-Jugend-Camp.

Der "grüne" Block des Jugendcamps

Für einige war schon eine Fahrt mit dem ICE das „erste Mal“ – und Übung darin, mit 160 anderen jungen Leichtathleten ein Wochenende lang in einer Mehrzweckhalle zu leben, hatte wohl kaum einer vorher. Vielleicht ist der Schlaf schon mal zu kurz gekommen und auch die Bequemlichkeit von Iso-Matten ist zumindest diskussionswürdig, aber der Spaß an diesem besonderen Event wiegt deutlich mehr.

Jakob & Justus in grün-weiß

Natürlich waren unsere Athleten „mittendrin“ – sowohl im Stadion als auch beim Rahmenprogramm mit Frühsport, Yoga und Chaos-Spiel.

Im Stadion fielen alle Camp-Teilnehmer in ihren grünen T-Shirts auf. Von hier aus gab es laute Anfeuerung, von hier aus schwappte die La Olà-Welle durchs Stadion. 

Greta, Freya, Malena & Imke

Eine besondere Anfeueurung der TuSser galt Imke Fontes. "Auf geht´s, Imke", schallte es durchs Stadion, als Imke, die vor  kurzem noch in einem mehrmonatigen schulbedingten Praktikum einige der TuSser trainiert hatte, im Trikot des TSV-Bayer Leverkusen mit ihrer 4x400m-Staffel auf die Laufbahn kam. Mit Saison-Bestzeit wurde die Staffel vierte! 

.....beim Talk mit Przybylko

Ein Highlight im Rahmenprogramm des Camps war sicher der Athleten-Talk mit dem aktuellen Weltranglistenzweiten im Hochsprung der Männer Mateusz Przybylko (2,35m). Er beantwortete zahlreiche Fragen:"Wie motivierst du dich, wenn es mal nicht gut läuft", "Wer entscheidet über deine Sprunghöhen", "Was war dein Lieblingsfach in der Schule" ("Sport" :-))und "Wie sieht dein Alltag in der Sportförder-Kompanie der Bundeswehr aus?"

...auf dem Erfurter Bahnhofsplatz

Besonders bejubelt wurden die Antworten auf die Fragen "Hast du einen Ernährungsplan" (...nööö - ich esse alles - auch Döner) und "Hast du noch weitere Hobbys" (Jaaaaa - Playstation...).

 

Es war ganz sicher ein besonderes Wochenende für unsere Athletengruppe. Wann sonst hat man die Gelegenheit Welt- und Olympiasieger so hautnah zu erleben, ...mit 160 Gleichgesinnten ein riesiges Nachtlager aufzuschlagen, ... oder mit Vereinskameraden mitten in Erfurt auf dem Bahnhofsvorplatz gemütlich auf dem Boden sitzend Shakes zu schlürfen? :-)

 

Noch ein paar Eindrücke gibt es hier:

Heinz Lorbach ist 2x Deutscher Vizemeister

Heinz, Rana und Joachim laufen unter die Top 8

Heinz Lorbach im Feld der Besten

Es fing nicht gut an für das kleine Team des TUS Köln rrh. bei den diesjährigen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Zittau.

Zunächst verkleinerte sich am Freitag die 4 köpfige Läufertruppe um einen weiteren Athleten.

Olli Poeschl musste nach einer Verletzung im Abschlusstraining leider seinen Start über die 400m der M45 absagen.

Und dann verspekulierte sich Heinz Lorbach im 800m Finale der M65 indem er sich auf ein taktisches Spurtrennen einließ. Platz 6 war für den auf eine Medaille favorisierten alten Läuferfuchs eine Enttäuschung.

Doch es wurde besser. Achim Zeidler sicherte sich in einem couragierten 800m-Rennen in der M50 einen guten 5. Platz in 2:13,30min. Und Rana Bhattacharjee war über die 800m der M40 mit Platz 4 und Saisonbestleistung von 2:08,30min. sehr zufrieden.

Und gute 6 Stunden nach seinem Fauxpas hatte Heinz Lorbach die Gelegenheit die 800m-Scharte auszuwetzen. Und das erledigte der alte Recke mit Bravour. Mit 18:37min. über die 5000m der M65 lief er nicht nur über 10 Sekunden schneller als im letzten Jahr, sondern sicherte sich auch die Silbermedaille.

Am Samstag ging es dann erfolgreich weiter. Auch über die 1500m lief Heinz Lorbach ein mutiges Rennen und sicherte sich in 5:12,78min. erneut die Silbermedaille.

Den guten Eindruck komplettierten Achim Zeidler und Rana Bhattacharjee. Achim Zeidler sicherte sich in einem starken 1500m Feld einen guten 6. Platz und schaffte es dabei erneut, mit 4:29,91min. eine gute Zeit abzuliefern.

Joachim und Rana

Rana Bhattacharjee verzichtete in diesem Jahr auf die 1500m und wagte sich erstmals bei einer DM im Einzel auf eine Sprintdistanz. Trotz 45min. Zeitverzugs wegen Regens gelang ihm dort in Saisonbestleistung von 57,12s. ein guter 5.Platz, der ihn sehr zufrieden stellte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Kirsten Fontes, die eigens für diesen Anlass mit Rana Starts aus dem Block trainiert hatte.

Insoweit kann der TUS auf ein erfolgreiches Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften zurückblicken.

U16 holt Team-Mehrkampftitel bei den "Nordrhein"

Überraschender Erfolg unserer jungen Mehrkämpfer

Teamgold für Jannes Hoffleit, Niklas Kaufmann, Michael Ukuwrere, Niklas Heimann u.Alex Streit

Fast 20 Jahre ist es her, dass der TuS zuletzt ein Jungenteam auf Nordrhein-Blochmehrkampf-Meisterschaften gestellt hat. Fünf Athleten auf einem guten Mehrkampfniveau gibt es eben nicht in jedem Jahrgang.... Es ist auch nicht so einfach neben einer starken Leistung im Mittel- und Langstreckenbereich auch noch "vernünftig" über Hürden zu laufen und weit zu springen - so wie in der aktuellen U16 Niklas Kaufmann es kann. Oder neben guten Sprint- und Sprungleistungen einen Speer über 30m zu katapultieren wie Jannes Hoffleit und Alexander Streit.

In diesem Jahr aber passte alles zusammen. Und so wurden aus fünf jungen Mehrkämpfern mit gutem Niveau bei den Blockmehrkampf-Meisterschaften in Aachen (13./14.05.) der Nordrhein-Jugendmeister 2017 im Team! So überraschend der Sieg war, so riesig die Freude bei der Siegerehrung. Die Grundlage für das Gold legten gleich 20 pers. Bestleistungen in den insgesamt 25 Disziplinen. Über die 80m-Hürden steigerten sich gleich alle fünf um mehr als eine halbe Sekunde. Die schnellste Zeit lief Niklas Heimann, dessen 12,83 sec außerdem die A-Norm für einen Einzelstart bei den Landesmeisterschaften im Juni bedeuten.

Michael Ukuwrere gewinnt auch Einzel-Gold

"Ganz oben": Michael Ukuwrere

Gleich mit Doppel-Gold krönte Michael Ukuwrere seinen Tag. Er gewann neben dem Team-Titel auch den Blockmehrkampf "Lauf" in seiner Altersklasse.

Fast hätte es noch zu einer weiteren Medaille für unsere jungen Mehrkämpfer gereicht. Karla Rammoser schrammte nur knapp an Bronze vorbei und freute sich über Platz 4 im Blockwettkampf "Wurf". Ebenfalls auf Platz 4 landete Niklas Heimann im Block Lauf - vor Niklas Kaufmann. Jannes Hoffleit und Alexander Streit belegten im stark besetzten Mehrkampf Sprint / Sprung die Ränge 9 und 11.

Die guten Einzelplatzierungen verblassten allerdings ein wenig vor dem Team-Sieg. Den feierten die Jungs und die Trainerin dann auch gebührend in "unserer Pizzeria am TuS" bei Pizza & Cola. Und da man doch nur sehr selten LVN-Meister wird, wird der Tag den Fünfen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Wir freuen uns mit!

Grüße von der Nordsee und aus Portugal

Leichtathleten trainieren derzeit "auswärts"

Unsere Leichtathleten in Faro/Portugal und in Bensersiel an der Nordseeküste

Die einen trainieren in der portugiesischen Wärme, die anderen mit und gegen den nordfriesischen Wind: Osterzeit ist Trainingslagerzeit! Intensiv bereiten sich unsere Leichtathleten derzeit in ihren Trainingslagern auf die "outdoor" Leichtathletik-Saison 2017 vor. Mittlerweile schon traditionell nutzen die Mittelstreckler mit ihren Trainern Arndt Fontes und Lars Jucken die vielfältigen Möglichkeiten an der Nordseeküste mit Tartanbahn und Trainingshalle aber auch alternativ mit langen Strandläufen und Tempoläufen am Deich.

Derweil durchpflügen die Athleten von Dieter Dylong den Sand an der Algarve. Und viel Gruppendynamik gibt es hier wie dort sowieso: Ob gemeinsames Kochen, Kanutour, Klippenspringen, Wellness unterm Dach oder im Freiluftpool - um den Spaß müssen wir uns wohl nicht sorgen ... und sicher auch nicht um die Form, die unsere Athleten mit nach Hause bringen!

Kahsay Berhe NRW-Meister über 800m

Jan Heimann läuft auf Platz 4

Kahsay Berhe udn Jan Heimann

"Nur" ein kleines TuS-Team ging diesmal bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen (04.02.) an den Start. Kahsay Berhe und Jan Heimann. Die zwei allerdings trumpften richtig auf. Vor zwei Wochen auf den „Nordrhein“ an gleicher Stelle hatte es im Endspurt für Kahsay „nur“ zu Platz 4 gereicht, wenige Zehntel hinter dem Sieger. Diesmal rang er seine Konkurrenten im Schlussspurt nieder:

600m lang hatte Kahsay schon geführt, bevor der aktuelle Nordrhein-Meister Florian Herr (LAZ Puma Rhein-Sieg) ihn passierte und sich leicht absetzen konnte. Diesmal aber passte Kahsays Finish!  Unter lauter Anfeuerung und dem Jubel der kleinen TuS-Fan-Gemeinde konterte er und fing seinen Konkurrenten wenige Meter vor dem Ziel ab. Seine 1:52,79 min bedeuten nun nicht nur Sieg und Titel sondern unterbieten auch die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften.

 

Der NRW-Titel ist übrigens der erste für Kahsay, der derzeit als Flüchtling auf engem Raum in einer Turnhalle lebt, sich im letzten Herbst der Mittelstreckengruppe von Lars Jucken und Arndt Fontes anschloss und mit dem Sport auch ein wenig der Enge und Eintönigkeit der Unterkunft wegläuft.

Auch Jan Heimann freute sich über sein Rennen. Sein toller vierter Platz und die neue Bestzeit von 2:05,69 min sind für den jungen 16jährigen Athleten aus der Gruppe von Dieter Dylong ein sehr schöner Abschluss der Hallensaison.

 

Unsere jungen Talenten Cynthia Kwofie und Celine Ritter hätten sicher Chancen auf vordere Platzierungen gehabt, mussten aber diesmal passen: Cynthia wegen einer Verletzung und Celine wegen einer Schulfahrt.

Platzsperre Rasenplatz

 

 

Der Tennenplatz wurde von der Stadt Köln wieder freigeben, der Rasenplatz bleibt weiterhin für die Nutzung gesperrt. 

Wir bitten, diese Vorgabe unbedingt zu beachten.

Veranstaltungen

10.05.2018

Leichtathletik:

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