Hurra! Die U12 gewinnt gemeinsam mit Bayer 04 Leverkusen das Landesfinale

Unser siegreiches U12-Team hat gut Lachen im Haaner Regen

Haan, 16.September 2017, 12.00 Uhr

Die 15 Mannschaften, die sich für dieses Landesfinale qualifiziert haben, treffen langsam ein. Das Stadion ist gleichermaßen professionell und stimmungsvoll vorbereitet. Die Atmosphäre stimmt, auch das Wetter spielt mit. Gegen 13 Uhr erfolgen Einmarsch und Vorstellung der Mannschaften, die Cheerleaderinnen des Haaner TV zeigen ihr Können und ein Athlet verliest den sportlichen Eid, bevor die Bürgermeisterin die Wettkämpfe für eröffnet erklärt.

Nur 11 Athleten dürfen für jeden Verein an den Start gehen, für den Tus Köln rrh sind das in diesem Jahr Johanna Schubert, Emma Heil, Sonia Maier, Tim Schwermer, Jonah Dücker, Luis Alich, Tsvetomir Veselinov, Aleksander Hadzic, Vincent Bacher sowie Jan und Finn Merheim. 5 Disziplinen sind zu absolvieren und bereits nach der ersten Disziplin, dem Stabweitsprung, deutet sich an, dass die „Kuckis“ gut in Form sind. Nach den ersten zwei Wettbewerben liegt nur die Mannschaft von Bayer 04 vor ihnen. Dann kommt die 6x40m Pendelstaffel und der erste Sieg (in überragenden 1:42,58 min). Das macht Lust auf mehr und als sie dann auch im Hochweitsprung den Sieg einfahren, ist klar, dass der Crosslauf dieses Finale entscheiden wird. Es gibt nur zwei Mannschaften, die dieses Finale noch unter sich ausmachen können: Bayer 04 Leverkusen und der Tus Köln rrh, mit leichten Vorteilen für die Leverkusener, die einen Punkt vorne liegen. Doch die Jungs und Mädels vom Tus schaffen das Unmögliche. Sie besiegen ihre Gegner im abschließenden Crosslauf, so dass beide Teams punktgleich diesen Mehrkampf beenden.

Haan, 16. September 2017, 19.30 Uhr

Es ist offiziell. Beide Teams müssen sich die Medaillen und den Wanderpokal teilen, aber das tut der Freude keinen Abbruch, denn noch nie hat eine der beiden Mannschaften diesen Juniorcup-Pokal mit nach Hause nehmen dürfen (wobei die Kölner allerdings schon 3x auf dem Treppchen standen). Selbst die Tatsache, dass die Siegerehrung im Regen stattfindet, kann die Freude nicht trüben.

Ein langer, großartiger Tag geht zu Ende und 11 überglückliche Athleten und  Eltern machen sich auf dem Heimweg.

Wir sind unglaublich stolz auf euch!

Eure Trainer

...und natürlich schließt sich die ganze Abteilung an!!

Meisterschaften und Rekorde...

Martin Schönenborn gewinnt Bronze bei Mehrkampf DM und Heidi Schwartz läuft Vereinsrekord über 10.000 m

Der eine im Mehrkampf, die andere über 10.000m: Martin Schönenborn (70 J.) und Heidi Schwartz (28 J.) drehen zum Saisonende nochmals richtig auf!

Teilnahme an den Deutsche Meisterschaften im Fünfkampf – das war für Martin Schönenborn eines der Ziele für die Saison 2017. Um hier dabei zu sein, muss man auch mit 70 noch vielseitig fit sein: Weitsprung, Diskus, 200m, Speer und 1.500m gehören zum Wettkampfprogramm. Im thüringischen Zella-Mehlis (03.09.) war Martin dann nicht nur dabei sondern mittendrin im Kampf um die Medaillen in einem großen Teilnehmerfeld. Spannend verlief der Wettkampf zwischen einem Athleten aus Mayen und ihm um Silber und Bronze. Letztlich war Martin in vier von fünf Disziplinen stärker, aber die starke Weitsprungleistung des Konkurrenten (4,13 m zu 3,59m) gab schließlich den Ausschlag. „Bronze gewonnen“ hieß es im Schlussergebnis …und außerdem unsere ganze Hochachtung für unseren Trainingskameraden und seine Fitness!

Auch Heidi Schwartz gelang zum Saisonende noch einmal Besonderes: Bei einem Läuferabend in Bergisch Gladbach am 07.09. lief sie die 10.000 m auf der Bahn schneller als jede Frau im TuS-Trikot zuvor: Mit einer ganz starken Zeit von 37:13,01 min pulverisierte sie den bisher von Sandra Jucken gehaltenen Vereinsrekord aus dem Jahr 2007 um mehr als 35 Sekunden. Noch im Sommer war Heidi im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in der 3 x 800m – Frauenstaffel unterwegs. Nun läuft sie Rekord über 10.000 m – ein beachtliches Repertoire für eine Läuferin … und mannschaftsdienlich sowieso. Herzlichen Glückwunsch, Heidi!

 

Stimmungsvolles Finale des LVN-Cups Süd in der U10

TuS-Kids als strahlende und glückliche Sieger

Was für ein Event auf unserer Anlage: Stimmungsvoller Einmarsch der U10 Teams aus Aachen, Troisdorf, Brühl, Porz und des LT DSHS Köln sowie natürlich der TuS-Kids, Anfeuerung und Schlachtrufe durch Zuschauer & Fans während der Wettkämpfe und eine Siegerehrung mit Trommelwirbel und "An Tagen wie diesen..".

Glücklicher Sieger waren am Ende die "Blue Bears" des TuS Köln rrh.. Sie hatten die Staffel gewonnen, den Weitsprung und den Wurf. In der vierten Disziplin - dem Biathlon - hatten die Kids aus Aachen die Nase vorn. "Wir machen oft Treppenläufe" - verriet einer der 9jährigen Athleten das Geheimrezept für die gute Ausdauer (... und wer einmal im Waldstadion in Aachen war, weiß, dass es dort viele Treppen gibt......:-)). Für die Aachener reichte es in der Gesamtwertung zu Platz 2 vor einem zweiten Vertreter aus dem Kreis Köln / Rhein-Erft, dem Brühler TV. Schon auf Platz 4 folgte dann unser zweites Team, die "White Bears", und auch die "Dragons" als drittes Team konnten sich auf Platz sechs unter acht Mannschaften noch richtig gut platzieren.

 

Liebe Teams aus der Region LVN-Süd, liebe Helfer aus den TuS-Reihen: Gemeinsam haben wir das Finale gestern - wie wir finden - zu einem SportFEST gemacht. Vielen lieben Dank an euch dafür.

Schön, dass ihr dabei wart.

 

Ein paar Eindrücke:

TuS-Athleten glänzen im Nationaltrikot

Sabine Hobohm und Heinz Lorbach unter den Top 8 bei     Senioren-EM

„Schwarz-rot-gold“ sind die Farben der deutschen Leichtathleten, wenn sie international an die Startlinie gehen. Und in diesem Dress machen auch Sabine Hobohm und Heinz Lorbach eine prima Figur. Beide waren vom Verband für die Senioren-EM im dänischen Aarhus (27.07. – 08.08.) normiert worden - Sabine im Sprint in der Altersklasse W40 und Heinz in der Mittelstreckler M65. Und beide glänzten mit tollen Zeiten und Leistungen. Für Heinz hätte es sogar fast zur Bronzemedaille gereicht. In starken 5:07,34 min lief er auf einen tollen vierten Platz, war natürlich bester Deutscher und schrammte nur um nur 1,8 Sekunden an Platz 3 vorbei.

Sabine stürmte nur wenig später über die 100m in hervorragenden 13,40 sec ins Finale der besten Acht und wurde dort dann siebte. „Einfach eine phänomenale Stimmung auf den Rängen“, schwärmte sie noch Stunden später. In ihrem zweiten Wettkampf, der am Ende dieser Woche über die 200m ansteht, kennt sie die Atmosphäre dann schon. Sie verbindet derzeit Urlaub mit der Familie und ihre Sprintleidenschaft miteinander und bleibt noch für weitere Wettkämpfe in Aarhus. Sicher ist sie auch für die Nationalstaffel eine heiße Kandidatin.

Viel gute Laune beim Sommerabendlauf 2017

Schöne Atmosphäre bei euch..", "...wieder sehr gelungen..", ..danke für die schöne Medaille" (O-Ton Niklas, 5 J., Läufer über die 1 km-Schülerstrecke), "Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei...", - so oder so ähnlich klang es am Freitagabend, 25.08., vielfach auf der Merheimer Heide. Viel Lob hörte der Leichtathletik Förderverein Köln rrh. (LAF) beim Sommerabendlauf für die diesjährige Auflage.

Wer gerne in eher familiärer Atmosphäre läuft und den großen Stadtläufen etwas entgegen setzen will, der war beim Sommerabendlauf wieder genau richtig. 5 oder 10 km - die Entscheidung musste erst während des Laufes getroffen werden - über die Strecke der Merheimer Heide, ein gemeinsames Kölsch (oder Wässerchen) nach dem Lauf (im Startgeld inklusive), Würstchen & Brezeln und ein persönlicher Rahmen - das ist das Konzept des Orga-Teams um Birgit Diekmann, Robert Krämer, Malte Krummeich, Michael Pollerhoff und Thomas Höller. Ganze Familien sind als Helfer im Einsatz und auch viele junge Athleten des TuS Köln rrh., die über das Jahr vom Förderverein vielfach unterstützt werden, und sich mit ihrem Engagement hier gerne bedanken.

Liebe Läuferinnen & Läufer: Wieder einmal habt ihr vielfach gute Laune  mitgebracht, die ansteckt ... und uns Spaß macht. Schön, dass ihr da wart!

Mit der dritten Auflage hat der Sommerabendlauf - nach kölschen Maßstäben - jetzt "Brauchtums-Status" :-). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018!

Celine Ritter und Cynthia Kwofie schafften DM-Finals!

Währenddessen ist Heinz mittlerweile wieder zu Hause. Zwar hätte er auch sicher noch eine gute Platzierung über seine zweite starke Strecke, den 5000m, erzielen können, aber da der Verband keine Zuschüsse für die Sportler aufwendet, gilt es hier auch immer, die Kosten abzuwägen.

 

@Sabine und Heinz: Tolle Leistungen, die ihr im Nationaldress abgeliefert habt! Herzlichen Glückwunsch!

Tolle Leistungen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm

Cynthia & Celine - ein starkes Duo

Finalteilnahmen, erweitertes Sigerpodest, persönliche Bestleistungen und ein Vereinsrekord - was für eine "Ausbeute" bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften U18 / U20 (04. - 06.08. in Ulm)!! Und ein Wechselbad der Gefühle gab es gleich gratis dazu! So dominierte z.B. bei unserer starken Mittelstrecklerin Celine Ritter nach ihrer Vorstellung im 800m-Vorlauf zunächst einmal die Enttäuschung... und die mitgereiste Gruppe aus "familiy & friends" fühlte mit. Doch dann orderte Trainer Arndt Fontes an: "Lauf den Frust einfach über die 1500m raus." Auch über die längere Strecke hatte sich Celine im Vorfeld qualifizieren können, aber den anstrengenden Doppelstart nicht  unbedingt eingeplant. Celine nahm sich die Worte des Trainers zu Herzen und ihr Herz in die Hand! Nur 90 min nach den 800m stand sie erneut an der Startlinie, lief mutig... und qualifizierte sich fürs Finale! Nach den unglücklichen 800m nun Freude pur!

Cynthia inmitten unseres Spint-Teams

Auch unsere zweite Einzelstarterin Cynthia Kwofie machte es spannend. Ganze 20 min hatten Athletin und Trainer nach dem 200m Vorlauf warten müssen bis schließlich feststand, dass Cynthia den leise erhofften Sprung ins B-Finale(Platz 9 bis 16) tatsächlich geschafft hatte. "Herzinfakt" - kommentierte ihr Trainer Dieter Dylong später trocken :-). Ganze zwei Hundertstel hatten am Ende den Ausschlag gegeben.

 

Und so standen dann am letzten Wettkampftag gleich zwei  junge TuS-Athletinnen in DM-Finals. Zuerst Celine in ihrem dann bereits dritten Rennen an diesem Meisterschaftswochenende. Mit einer taktischen Meisterleistung hielt sie sich geschickt hinter der Spitzengruppe mit allen Favoritinnen und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als diese im letzten Rennabschnitt davon ziehen konnten. Im Kampf um die erweiterten Podestplätze behauptete sie sich dann stark im Schlussspurt: 7. Platz (4:43,49) für sie!

Auch Cynthia konnte sich im B-Finale nochmals um ein paar Plätze nach vorne schieben. Letztlich stand für sie - wie schon am Vortag über die 100m- Platz 12 zu Buche. Mit der Zeit im Finale von 25,52 sec war sie nicht ganz so glücklich wie mit der Platzierung. Aber letztlich war es für sie - wie für viele andere - bereits das fünfte Sprintrennen nach Staffel und 100m Vor- und Halbfinale an den Vortagen. Über die 100m hatte Cynthia ihren bisherigen Hausrekord dann auch gleich zweimal drücken können. Mit 12,20 sec im Vorlauf und 12,14 sec im Halbfinale schiebt sich unsere schnelle Sprinterin immer näher an die 12 sec-Marke heran und mit den Erfahrungen aus diesem Jahr ist vielleicht im nächsten Jahr noch mehr möglich. Gerade erst 16 geworden gehört sie auch im nächsten Jahr noch der Altersklasse U18 an.

Viel Spaß machte unsere 4x100m-Staffel: Neuer Vereinsrekord für die schnellen Mädels

Echte Highlights für die TuSser in Ulm waren dann noch einmal die Staffelläufe. Sowohl die 4x100m Staffel der U18 als auch unsere Mittelstrecklerinnen, die über die 3 x 800m der gleichzeitig ausgetragenen Staffel-DM der Männer und Frauen an den Start gingen, strahlten pure Freude bei und an ihrer Leistung aus. Beiden Teams gelang eine deutliche Verbesserung der Platzierung gegenüber den Vorleistungen und beide stellten als eine der wenigen Staffeln

Saisonbestleistungen auf. Die Sprinterinnen Cynthia Kwofie, Karla Rammoser, Kim Glaser, Emma Wittekind und (diesmal) Ersatzläuferin Sophia Masuth verbesserten sogar nochmals den Vereinsrekord, den sie bereits im Mai nach 36 Jahren Bestand (!) an sich gerissen hatten. Die neue Rekordmarke steht nun bei 49,55 sec.

 

Und auch Steffi Mühl, Alicia Ritter, Heidi Schwartz und Yasmin Asselborn wäre über die 3 x800m fast ein neuer Vereinsrekord gelungen. Letztlich fehlten nur 

3 Zehntel in einem Rennen, in dem das Trio munter mitmischen konnte (Platz 15 in 7:10,11min) - und das obwohl Celine Ritter, die über die 800m die stärkste Zeit in diesem Jahr aufweist, nach den vielen Rennen des Wochenendes geschont wurde. Da sieht man die tolle Breite unseres Frauenteams in der Mittelstrecke. Und wer die Gruppe einmal erlebt, ist nicht nur von ihrer Leistungsfähigkeit begeistert!

 

Liebe Athleten und Trainer, wer im Stadion oder per Live-Stream am PC zu Hause (wie die Verfasserin dieses Artikels) das Wochenende verfolgt hat, hatte unheimlich viel Spaß an euch auf der Bahn! Ihr seid super!

 

Ein dickes Dankeschön geht auch an den Förderverein LAF-Köln rrh. e. V.: Er finanzierte für alle DM-Starter individuelle Shirts - eine sehr nette Geste der Anerkennung für unsere jungen Athleten!

Yasmin, Alicia, Heidi, Steffi und Celine in den vom Förderverein finanzierten DM-Shirts

Riesenüberraschung: Laura Sakka gewinnt NRW-Titel

Cynthia Kwofie holt Bronze über 100m - Platz 4 für die U18-Staffel

Freude pur: Laura Sakka holt völlig überrraschend den NRW-Titel

Gar nicht so überzeugend begonnen hatten die diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften U20/U18/U16 für unsere jungen Leichtathleten in Wattenscheid (15./16.07.). Schon allein die Qualifikation für diese leistungsstarke Leichtathletik-Gala ist ein Erfolg, aber wenn man schon mal dabei ist, will man natürlich auch was zeigen. Und so waren am ersten Wettkampftag Emma Wittekind (300m), Michael Ukuwrere (100m), Jan Heimann (800m), Celine Ritter (800m) und Karla Rammoser (100m) nicht so ganz zufrieden mit ihren Zeiten. Für Jan und Celine reichte es immerhin zu Platz 4 bzw. 5, aber beide waren in diesem Jahr über die 800m schon deutlich schneller unterwegs.

Cynthia Kwofie - sprintstark

Und auch in den technischen Disziplinen schien diesmal das Pech am TuS zu kleben. Noch vor dem letzten Durchgang hatte Cynthia Kwofie im Kugelstoßen auf dem Bronzerang gelegen bis sie im sechsten Versuch noch mit 12,56m und 12,53m im Vergleich zu ihren 12,52m auf Platz fünf geschoben wurde. Spätestens da dachte das Trainerteam Dieter Dylong, Arndt Fontes und Uschi Heimann schon an etwas verkorkste Meisterschaften... bis Cynthia im 100m Endlauf am späten Abend des ersten Tages die Wende brachte. Nach einem Vorlauf mit dem stärksten Gegenwind von allen Läufen war ihre Qualifikation für den Endlauf denkbar knapp (12,56 sec). Aber als es drauf ankam, trommelte sie eine 12,26 sec - knapp an ihre Bestzeit heran - auf die Bahn und belohnte sich mit Bronze.

 

Und die Medaille wirkte als Initialzündung für den zweiten Meisterschaftstag! Vier Einzelstarts gab es und alle vier Athletinnen liefen Bestzeit: Vielstarterin Cynthia Kwofie mit 25,28 sec über die 200m (Platz 6), Kim Glaser ebenfalls über die 200m (26,18 sec - Bestleistung pulverisiert!), Sophia Masuth über die Hürden und als jüngste im Quartett Laura Sakka über die 80m Hürden in der Altersklasse der 14jährigen. "Wäre schön, wenn es mit dem Endlauf der besten acht klappen würde", waren sich Laura und Trainerin Uschi Heimann im Vorfeld einig. Immerhin gaben die bisher gelaufenen 12,75 sec als neuntbeste Meldezeit aller Teilnehmerinnen die Hoffnung auf Endlauf her. Was Laura dann aber auf die Bahn und über die Hürden zauberte, war grandios. Der Ruf der kleinen TuS-Fan-Truppe "Auf geht´s Laura!", begleitete sie in die Startblöcke und Laura machte die Aufforderung war. Mit neuer Bestzeit von 12,42 sec zog sie als Zweitschnellste ins Finale ein. Trainerin Uschi Heimann hätte am liebsten dieses Ergebnis schon "eingefroren" und sich gleich die Siegerehrung mit dem zweiten Platz gewünscht. Aber glücklicherweise können sich Trainerinnen hier nichts wünschen...

Laura und Luzie machen "NRW" zur Stadtmeisterschaft

Im Endlauf stürmten die Vorlaufschnellste Luzie Hellmig vom LT DSHS Köln und Laura Seite an Seite über alle acht Hürden ...und über die Ziellinie ... und machten die NRW-Meisterschaft zu einer Stadtmeisterschaft :-)! Der Stadionsprecher hatte Luzie als Siegerin ausgemacht, aber sicher war sich keine(r). Das Zielfoto brachte dann die Entscheidung. Eine Hundertstel lag Laura vorn. Riesenjubel im TuS-Lager und eine sehr faire Luzie, die sofort nach Bekanntwerden der Zielfotoauswertung zu Laura ging, um ihr zu gratulieren.

Noch Stunden später konnten sowohl Athletin als auch Trainerin diesen Coup kaum fassen. "In meiner langen Trainerlaufbahn habe ich selten größere Überraschungen erlebt" - so der O-Ton einer völlig fassungslosen Uschi Heimann.

 

Den krönenden Abschluss der gar nicht mehr so verkorksten Meisterschaft bot dann unser 4x100m Staffelquintett der U18 Cynthia Kwofie, Karla Rammoser, Kim Glaser, Sophia Masuth und (diesmal) Ersatzläuferin Emma Wittekind. Mit ihrer Zeit 49,99 sec wurden sie vierte unter allen schnellen Staffeln NRWs und unterboten nicht nur die magischen 50 sec sondern erneut die Quali für die DM in Ulm Anfang August. "Ulm - wir kommen!".

Unser U18-Staffelteam mit Emma, Sophia, Cynthia, Karla und Kim

Zuschauen bei den "Großen"

Unsere Athleten im DLV-Jugendcamp bei der DM in Erfurt

166 Athleten, mittendrin 15 TuSser

Diesmal hieß es nicht, selber gute Zeiten zu laufen oder schöne Weiten zu werfen oder zu springen, diesmal hieß es, die Stars der „großen“ Leichtathletik bei den Deutschen Meisterschaften 2017 zu Bestleistungen zu treiben. 13 junge Leichtathleten und unsere Trainerinnen Jenny Schmitz und Uschi Heimann stiegen mit dieser Idee und mit „Sack & Pack“ am Freitag, 07.07.  in den ICE Richtung Erfurt zum DLV-Jugend-Camp.

Der "grüne" Block des Jugendcamps

Für einige war schon eine Fahrt mit dem ICE das „erste Mal“ – und Übung darin, mit 160 anderen jungen Leichtathleten ein Wochenende lang in einer Mehrzweckhalle zu leben, hatte wohl kaum einer vorher. Vielleicht ist der Schlaf schon mal zu kurz gekommen und auch die Bequemlichkeit von Iso-Matten ist zumindest diskussionswürdig, aber der Spaß an diesem besonderen Event wiegt deutlich mehr.

Jakob & Justus in grün-weiß

Natürlich waren unsere Athleten „mittendrin“ – sowohl im Stadion als auch beim Rahmenprogramm mit Frühsport, Yoga und Chaos-Spiel.

Im Stadion fielen alle Camp-Teilnehmer in ihren grünen T-Shirts auf. Von hier aus gab es laute Anfeuerung, von hier aus schwappte die La Olà-Welle durchs Stadion. 

Greta, Freya, Malena & Imke

Eine besondere Anfeueurung der TuSser galt Imke Fontes. "Auf geht´s, Imke", schallte es durchs Stadion, als Imke, die vor  kurzem noch in einem mehrmonatigen schulbedingten Praktikum einige der TuSser trainiert hatte, im Trikot des TSV-Bayer Leverkusen mit ihrer 4x400m-Staffel auf die Laufbahn kam. Mit Saison-Bestzeit wurde die Staffel vierte! 

.....beim Talk mit Przybylko

Ein Highlight im Rahmenprogramm des Camps war sicher der Athleten-Talk mit dem aktuellen Weltranglistenzweiten im Hochsprung der Männer Mateusz Przybylko (2,35m). Er beantwortete zahlreiche Fragen:"Wie motivierst du dich, wenn es mal nicht gut läuft", "Wer entscheidet über deine Sprunghöhen", "Was war dein Lieblingsfach in der Schule" ("Sport" :-))und "Wie sieht dein Alltag in der Sportförder-Kompanie der Bundeswehr aus?"

...auf dem Erfurter Bahnhofsplatz

Besonders bejubelt wurden die Antworten auf die Fragen "Hast du einen Ernährungsplan" (...nööö - ich esse alles - auch Döner) und "Hast du noch weitere Hobbys" (Jaaaaa - Playstation...).

 

Es war ganz sicher ein besonderes Wochenende für unsere Athletengruppe. Wann sonst hat man die Gelegenheit Welt- und Olympiasieger so hautnah zu erleben, ...mit 160 Gleichgesinnten ein riesiges Nachtlager aufzuschlagen, ... oder mit Vereinskameraden mitten in Erfurt auf dem Bahnhofsvorplatz gemütlich auf dem Boden sitzend Shakes zu schlürfen? :-)

 

Noch ein paar Eindrücke gibt es hier:

Heinz Lorbach ist 2x Deutscher Vizemeister

Heinz, Rana und Joachim laufen unter die Top 8

Heinz Lorbach im Feld der Besten

Es fing nicht gut an für das kleine Team des TUS Köln rrh. bei den diesjährigen Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Zittau.

Zunächst verkleinerte sich am Freitag die 4 köpfige Läufertruppe um einen weiteren Athleten.

Olli Poeschl musste nach einer Verletzung im Abschlusstraining leider seinen Start über die 400m der M45 absagen.

Und dann verspekulierte sich Heinz Lorbach im 800m Finale der M65 indem er sich auf ein taktisches Spurtrennen einließ. Platz 6 war für den auf eine Medaille favorisierten alten Läuferfuchs eine Enttäuschung.

Doch es wurde besser. Achim Zeidler sicherte sich in einem couragierten 800m-Rennen in der M50 einen guten 5. Platz in 2:13,30min. Und Rana Bhattacharjee war über die 800m der M40 mit Platz 4 und Saisonbestleistung von 2:08,30min. sehr zufrieden.

Und gute 6 Stunden nach seinem Fauxpas hatte Heinz Lorbach die Gelegenheit die 800m-Scharte auszuwetzen. Und das erledigte der alte Recke mit Bravour. Mit 18:37min. über die 5000m der M65 lief er nicht nur über 10 Sekunden schneller als im letzten Jahr, sondern sicherte sich auch die Silbermedaille.

Am Samstag ging es dann erfolgreich weiter. Auch über die 1500m lief Heinz Lorbach ein mutiges Rennen und sicherte sich in 5:12,78min. erneut die Silbermedaille.

Den guten Eindruck komplettierten Achim Zeidler und Rana Bhattacharjee. Achim Zeidler sicherte sich in einem starken 1500m Feld einen guten 6. Platz und schaffte es dabei erneut, mit 4:29,91min. eine gute Zeit abzuliefern.

Joachim und Rana

Rana Bhattacharjee verzichtete in diesem Jahr auf die 1500m und wagte sich erstmals bei einer DM im Einzel auf eine Sprintdistanz. Trotz 45min. Zeitverzugs wegen Regens gelang ihm dort in Saisonbestleistung von 57,12s. ein guter 5.Platz, der ihn sehr zufrieden stellte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Kirsten Fontes, die eigens für diesen Anlass mit Rana Starts aus dem Block trainiert hatte.

Insoweit kann der TUS auf ein erfolgreiches Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften zurückblicken.

News

5 x Medaillenglanz bei den Nordrhein-Meisterschaften

Unsere Medaillengewinner

Fünf Medaillen in Gold, Silber und Bronze sowie zweimal "Blech" für jeweils vierte Plätze brachten unsere jungen Leichtathleten von den Nordrhein-Jugend-Meisterschaften in Wesel (10./11.06.) mit nach Hause. Gleich einen kompletten Medaillensatz gab es für Cynthia Kwofie. Sie gewann Gold über 200m (25,36 sec), Silber über 100m (12,25 sec) und Bronze im Kugelstoßen (12,65 m). Dabei ist die Kombination Sprint / Kugelstoßen  sicher eher eine sehr Ungewöhnliche J .

Auch unsere 800m-Läufer präsentierten sich stark: Celine Ritter sicherte sich in der U20 die Vize-Meisterschaft (2:15,20 min) und schrammte in einem spannenden Zielspurt mit fünf Zehntel letztlich recht knapp am Sieg vorbei. Jan Heimann (U18) lief auf Bronze (2:01,23 min) und freute sich über seine erste Meisterschaftsmedaille. Den Sprung aufs erweiterte Podest schaffte im selben Rennen auch Tom Klose , der in seiner ersten kompletten Saison stark auftrumpft. In jedem Rennen läuft er Bestzeit; diesmal 2:05,91 min.

Ebenfalls neue Bestzeiten stellten Karla Rammoser (15 J.) über die 100m (13,04 sec) und Laura Sakka (14 J.) über die Hürdendistanz auf (12,75 sec). Schade für die zwei, dass es jeweils "nur" zu Platz 4 reichte. Aber die Zeiten sind stark und bei der Konkurrenz gilt auf auf jeden Fall "Blech gewonnen" und nicht Bronze verpasst.

Mädelpower: Cynthia, Laura, Luca, Annika, Emma und Karla

NRW-Vizetitel für Cynthia Kwofie

Cynthia Kwofie und Laura Sakka überzeugen im Siebenkampf

Strahlende Siebenkämpferinnen: Laura Sakka, Cynthia Kwofie, Annika Theis

Es läuft für unsere jungen Mehrkämpfer! Nach dem Nordrhein-Titel der Jungs in der U16 vor zwei Wochen in Aachen, behaupteten sich bei den Titelkämpfen auf NRW-Ebene im ostwestfälischen Bad Oeynhausen (27./28.05.) nun unsere jungen Siebenlämpferinnen. Eindrucksvoll ist die Bilanz des Trios Cynthia Kwofie (16 J.), Annika Theis (15 J.) und Laura Sakka (14 J.), wenn man auf die Bestleistungen schaut, die sie mit zurück nach Köln brachten.

Gleich 5x "personal best" und 2x "Bestleistung eingestellt" hieß es für Cynthia Kwofie nach dem überhaupt ersten Siebenkampf ihrer Karriere. Vor zwei Jahren in Aachen hatte sie sich im Mehrkampf beim Hürdenlauf das Kreuzband gerissen und lange pausieren müssen. Mit der Unterstützung ihres Trainers Dieter Dylong kämpfte sie sich nun in die Mehrkampfwelt zurück! Eindrucksvolle Leistungen mit 12,50 sec über die 100m, 5,55 im Weitsprung und 12,50m im Kugelstoßen bildeten den Grundstein für die beiden "Vizetitel" im Vierkampf nach dem ersten Wettkampftag und dem Siebenkampf in der Endabrechnung. Ganz nebenbei qualifizierte sie sich souverän für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im August in Bernhausen.

Ebenfalls zwei grandiose Wettkampftage erwischte Laura Sakka. Sie wuchs förmlich über sich hinaus, stellte sechs Hausrekorde auf und streifte die siebte knapp, pulverisierte ihr Weitsprungleistung um mehr als 30 cm auf 5,10m und ihren Hochsprungrekord um 6 cm auf 1,50m. Ein mutiger 800m-Lauf in 2:39,67 min bescherten ihr letztlich Platz 7. In der Zwischenwertung des Vierkampfes gab es sogar Platz 5 im Feld der 55 Teilnehmerinnen aus ganz NRW.

Auch Annika Theis absolvierte den ersten Siebenkampf ihrer Karriere. In fast allen Disziplinen kam sie an ihre Bestleistung ran, wenn auch diesmal leider nicht drüber. Aber die Saison ist noch jung ... und noch einiges möglich für unsere jungen Athletinnen!

U16 holt Team-Mehrkampftitel bei den "Nordrhein"

Überraschender Erfolg unserer jungen Mehrkämpfer

Teamgold für Jannes Hoffleit, Niklas Kaufmann, Michael Ukuwrere, Niklas Heimann u.Alex Streit

Fast 20 Jahre ist es her, dass der TuS zuletzt ein Jungenteam auf Nordrhein-Blochmehrkampf-Meisterschaften gestellt hat. Fünf Athleten auf einem guten Mehrkampfniveau gibt es eben nicht in jedem Jahrgang.... Es ist auch nicht so einfach neben einer starken Leistung im Mittel- und Langstreckenbereich auch noch "vernünftig" über Hürden zu laufen und weit zu springen - so wie in der aktuellen U16 Niklas Kaufmann es kann. Oder neben guten Sprint- und Sprungleistungen einen Speer über 30m zu katapultieren wie Jannes Hoffleit und Alexander Streit.

In diesem Jahr aber passte alles zusammen. Und so wurden aus fünf jungen Mehrkämpfern mit gutem Niveau bei den Blockmehrkampf-Meisterschaften in Aachen (13./14.05.) der Nordrhein-Jugendmeister 2017 im Team! So überraschend der Sieg war, so riesig die Freude bei der Siegerehrung. Die Grundlage für das Gold legten gleich 20 pers. Bestleistungen in den insgesamt 25 Disziplinen. Über die 80m-Hürden steigerten sich gleich alle fünf um mehr als eine halbe Sekunde. Die schnellste Zeit lief Niklas Heimann, dessen 12,83 sec außerdem die A-Norm für einen Einzelstart bei den Landesmeisterschaften im Juni bedeuten.

Michael Ukuwrere gewinnt auch Einzel-Gold

"Ganz oben": Michael Ukuwrere

Gleich mit Doppel-Gold krönte Michael Ukuwrere seinen Tag. Er gewann neben dem Team-Titel auch den Blockmehrkampf "Lauf" in seiner Altersklasse.

Fast hätte es noch zu einer weiteren Medaille für unsere jungen Mehrkämpfer gereicht. Karla Rammoser schrammte nur knapp an Bronze vorbei und freute sich über Platz 4 im Blockwettkampf "Wurf". Ebenfalls auf Platz 4 landete Niklas Heimann im Block Lauf - vor Niklas Kaufmann. Jannes Hoffleit und Alexander Streit belegten im stark besetzten Mehrkampf Sprint / Sprung die Ränge 9 und 11.

Die guten Einzelplatzierungen verblassten allerdings ein wenig vor dem Team-Sieg. Den feierten die Jungs und die Trainerin dann auch gebührend in "unserer Pizzeria am TuS" bei Pizza & Cola. Und da man doch nur sehr selten LVN-Meister wird, wird der Tag den Fünfen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Wir freuen uns mit!

Grüße von der Nordsee und aus Portugal

Leichtathleten trainieren derzeit "auswärts"

Unsere Leichtathleten in Faro/Portugal und in Bensersiel an der Nordseeküste

Die einen trainieren in der portugiesischen Wärme, die anderen mit und gegen den nordfriesischen Wind: Osterzeit ist Trainingslagerzeit! Intensiv bereiten sich unsere Leichtathleten derzeit in ihren Trainingslagern auf die "outdoor" Leichtathletik-Saison 2017 vor. Mittlerweile schon traditionell nutzen die Mittelstreckler mit ihren Trainern Arndt Fontes und Lars Jucken die vielfältigen Möglichkeiten an der Nordseeküste mit Tartanbahn und Trainingshalle aber auch alternativ mit langen Strandläufen und Tempoläufen am Deich.

Derweil durchpflügen die Athleten von Dieter Dylong den Sand an der Algarve. Und viel Gruppendynamik gibt es hier wie dort sowieso: Ob gemeinsames Kochen, Kanutour, Klippenspringen, Wellness unterm Dach oder im Freiluftpool - um den Spaß müssen wir uns wohl nicht sorgen ... und sicher auch nicht um die Form, die unsere Athleten mit nach Hause bringen!

Kahsay Berhe NRW-Meister über 800m

Jan Heimann läuft auf Platz 4

Kahsay Berhe udn Jan Heimann

"Nur" ein kleines TuS-Team ging diesmal bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen (04.02.) an den Start. Kahsay Berhe und Jan Heimann. Die zwei allerdings trumpften richtig auf. Vor zwei Wochen auf den „Nordrhein“ an gleicher Stelle hatte es im Endspurt für Kahsay „nur“ zu Platz 4 gereicht, wenige Zehntel hinter dem Sieger. Diesmal rang er seine Konkurrenten im Schlussspurt nieder:

600m lang hatte Kahsay schon geführt, bevor der aktuelle Nordrhein-Meister Florian Herr (LAZ Puma Rhein-Sieg) ihn passierte und sich leicht absetzen konnte. Diesmal aber passte Kahsays Finish!  Unter lauter Anfeuerung und dem Jubel der kleinen TuS-Fan-Gemeinde konterte er und fing seinen Konkurrenten wenige Meter vor dem Ziel ab. Seine 1:52,79 min bedeuten nun nicht nur Sieg und Titel sondern unterbieten auch die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften.

 

Der NRW-Titel ist übrigens der erste für Kahsay, der derzeit als Flüchtling auf engem Raum in einer Turnhalle lebt, sich im letzten Herbst der Mittelstreckengruppe von Lars Jucken und Arndt Fontes anschloss und mit dem Sport auch ein wenig der Enge und Eintönigkeit der Unterkunft wegläuft.

Auch Jan Heimann freute sich über sein Rennen. Sein toller vierter Platz und die neue Bestzeit von 2:05,69 min sind für den jungen 16jährigen Athleten aus der Gruppe von Dieter Dylong ein sehr schöner Abschluss der Hallensaison.

 

Unsere jungen Talenten Cynthia Kwofie und Celine Ritter hätten sicher Chancen auf vordere Platzierungen gehabt, mussten aber diesmal passen: Cynthia wegen einer Verletzung und Celine wegen einer Schulfahrt.

Unsere Kids in Lindlar

Farbwechsel auf "ruut-wieß"

Wenn die traditionelle Abschlussfahrt unserer Schüler schon mal am 11.11. startet, dann kann die Botschaft für den Zielort jenseits der Kölner Grenzen eigentlich nur „ruut-wieß“ heißen. Und in genau diese Farben tauchten unsere 10 – 15jährigen am letzten Wochenende (11. – 13.11.) die Jugendherberge in Lindlar.

Wer kann mit dem Mund eine Spaghetti in eine Maccaroni zwischen den Lippen des anderen einfädeln? Welches Team gibt erfolgreich einen Wattebausch von Nase zu Nase oder bringt alle Teammitglieder erfolgreich durch ein Fadennetz ? Wer schießt mit einem Kartoffelpendel am Hosenbund eine Zwiebel wie weit? Und wer löst auch im Dunkeln Aufgaben ohne sich durch frei herumlaufende Trainer abschrecken zu lassen? Einsatz lohnt sich! Locken doch Befreiung vom Küchendienst und kleine Preise … und Ruhm und Ehre sowieso J.

Kreativität gefragt ist traditionell bei der Gala-Show am Samstagabend. In knapp zwei Stunden heißt es dann, ein Programm auf die Beine zu stellen. Die Messlatte lag nach den Vorjahren hoch … aber auch in diesem Jahr wurde sie wieder gerissen: Eine Kurzversion von Aschenputtel, ein Fan-Hymnen-Wettstreit, bei denen die Kölner natürlich die Abordnungen aus Mönchengladbach, Düsseldorf und vom Bayern München klar schlugen, und ein Auftritt unserer Jungs der U16 in Boxer-Shorts zu Jingle Bells, bei dem man einfach dabei gewesen sein MUSS (Fotos waren nicht erlaubt und beschreiben kann man es sowieso nicht…)!

Die U12 Mädels stellten eine tolle Choreographie als Cheerleader auf die Beine - mit Hebefiguren, Pyramiden und turnerischen Einlagen. Ein Gardetanz zum Kölschen Jung motivierte zum Mitsingen. Und als sich dann am Ende die vier Männer aus dem Trainerteam outeten und zeigten, dass sie unter ihren Jeans tatsächlich Spetzebötzjer tragen, müsste das Johlen eigentlich bis Köln gedrungen sein J. Riesenapplaus gab es auch für die Mädels der U16, die gemeinsam mit den Jungen der U12 ein Theaterstück aufführten. Sie erweiterten die Vorgabe um witzige Dialoge aus „Fuck you Göthe“ (Heul leise Chantalle), besetzten das Königspaar mit der 15jährigen Cynthia (ca. 1,80m groß) und dem 10jährigen Aleks (1,40m!) und interpretierten Glocke, Vorhang, Wildschwein und einen Baum, der knarrt und kölsche Lieder singt so, dass das Publikum kaum aus dem Lachen heraus kam.  

Als „Sportler des Jahres“ wurden Luca Unterberg, Emma Heil (beide U12), Veronique Badjalimbe (U14) und Cynthia Kwofie sowie Luis Pinger (U16) ausgezeichnet.

Geehrt wird auch jährlich ein Athlet mit dem Fairness-Pokal. Vergeben wird er für besondere Umsicht im Trainingsalltag – losgelöst von sportlichen Leistungen. Unter großem Applaus der Trainer und Athleten nahm in diesem Jahr Clara Lemaire diese Auszeichnung entgegen.

 

Und wie lautet nun das Fazit des nicht ganz neutralen Schreibers zum Wochenende in Lindlar: Wir haben einen Haufen Trainer, die witzige Ideen haben, neben dem Training mit den Athleten auf Fahrt gehen, gerne mit den Kids lachen und sich für (fast) keinen Spaß zu schade sind. Und wir haben einen Haufen Athleten, die aufmerksam nach links und rechts schauen, sich einen Besen schnappen statt zu fragen „Warum gerade ich?“, …die alle mehr oder weniger sinnigen Spielchen mitmachen und für Stimmung sorgen, … die kreativ sind, … und mit denen es unglaublich Spaß macht, auf Tour zu gehen!

Sperre Rasenplatz

Aufgrund der regnerischen Wetterlage ist der Rasenplatz bis auf Weiteres gesperrt. Zu weiteren Einzelheiten sprechen Sie bitte die Trainer an.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle bleibt in den Herbstferien geschlossen.

Termine

Sonntag, 31.12.2017

"Der Kölner Silvesterlauf"

 

Alle Informationen zu dem Klassiker im Laufkalender finden Sie unter www.silvesterlauf.koeln

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